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Cleopatra
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Re: weckt Tote auf!

von Cleopatra am 19.11.2018 07:35

Pal: dazu las ich folgendes:

Die Gemeinde neigt zu großem Versagen. Die Gemeinde ist gespalten, nachsichtig mit sich selbst und unverlässlich. Die Gemeinde ist zeitlich, selbstgerecht und rechtfertigt ihr Versagen. Die Gemeinde hat einen Notausstieg namens Cessationismus-Theologie erfunden. Dieser schön klingende Begriff erklärt, dass Gott der Gemeinde die Wunder wirkende Kraft des Heiligen Geistes entzogen hat. Die Gemeinde verfügt über ein Buch – die Bibel – und kaum mehr als das. Wir haben keine Kraft, weil Gott sie fortgenommen hat. Die Schuld liegt nicht bei uns. Ein großer Teil der modernen, evangelikalen Christenheit ist eine Parallele zum Dienst von Apollos. Sie ist ernsthaft, redegewandt und lehrt akkurat biblische Wahrheit soweit sie sich selbst zu glauben gestattet. Doch ihre Lehre misst sich an ihrer eigenen Erfahrung – sie hat Angst, ihre Lehre an der Schrift zu messen. Der Dispensationalismus — die Behauptung, dass die wunderbaren Gaben des Heiligen Geistes vergangen sind — dominiert das traditionelle Christentum

Wow, das ist total subjektiv geschrieben und lässt mich vorsichtig werden.
Hier wird also eine Sichtweise als total schlecht dargegeben, um die eigene (wunderbare) Meinung besser und richtiger stehen zu lassen.
Das ist für mich persönlich keine Diskussionsgrundlage.
Ich weiß ja nicht, wer das so geschrieben hat, aber mich persönlich, wenn ich das so lese, lässt es vorsichtig werden, wenn Christen mit anderer Meinung schon so schlecht dargestellt werden.
Ich hoffe, der Schreiber dieses Textes spricht dem Christen mit der "Cessationismus-Theologie" nicht noch den Glauben und das Heil ab.
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Cleopatra
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Re: weckt Tote auf!

von Cleopatra am 19.11.2018 07:30

Cleo: Meine Frage daher: Bezieht sich dieser Auftrag von Jesus somit auf alle Christen, oder war es ein Auftrag für eine gewisse Zeitspanne?

Pal: Ja, über diese Frage diskutieren Cessationismus / Dispensationalismus gegenüber Continuationismus Die ersteren sagen, all die Wunderwirkungen, Geistesgaben haben aufgehört. Die anderen behaupten das Gegenteil.

Interessant, dass es da so viele unterschiedliche Sichtweisen gibt.
Ich habe allerdings nicht so die Zeit, jetzt zu googeln, wer was genau meint.
Ich stellte diese Frage ja hier im Forum, um mit euch gemeinsam darüber zu überlegen
Lg Cleo

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Cleopatra
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Re: Kaum Trost, Anteilnahme und Zuspruch unter Christen

von Cleopatra am 19.11.2018 07:28

Und ich finde auch wichtig, liebe Stilness, dass du die Whattsappgruppe informierst über deine Enttäuschung.
Schau mal, sie merken es ja offensichtlich nicht.
Aber wie sollte sich ein Mensch bessern und offenherziger werden, wenn ihnen nicht gesagt wird, wo der Mensch in dem Sinne falsch reagiert?
Lg Cleo

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Cleopatra
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Re: Kaum Trost, Anteilnahme und Zuspruch unter Christen

von Cleopatra am 19.11.2018 07:27

Zum Thema Anteilnahme unter Christen haben wir ein sehr bewegendes Wochenende hinter uns.
Wir (die Gemeinde) haben gestern morgen erfahren, dass ein lieber Bruder und Freund am Samstag Mittag gestorben ist.

Wir haben gestern so viel geweint.
Wir haben uns gestern Abend noch gemeinsam getroffen, um für die Familie, die nun natürlich sehr trauert, zu beten.
Und ich finde sowas so wichtig, mitzuleiden und Fürbitte zu tun, denn das braucht diese Familie jetzt.
Lg Cleo

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Burgen
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Re: mit Gott erlebt

von Burgen am 18.11.2018 19:41

Das ist vielleicht jetzt zum ursprünglichen Themenanliegen etwas vorbei geschrieben.
Jedoch inspirierte mich die Themenüberschrift dazu meinen Tag mit Gott mit euch zu teilen.

So nach dem Motto: allein und doch nicht allein! Gott hält immer eine Überraschung parat.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: mit Gott erlebt

von Burgen am 18.11.2018 19:38

Hallöchen,

was habt ihr so mit Gott erlebt? So lautet ähnlich das Thema.

Da kommt doch die Frage auf, ob es ‚immer‘ geistlich beurteilt werden sollte?

Es ist doch eher so, dass wir eigentlich den ganzen Tag mit Gott zusammen sind, könnt ihr das auch so sehen?

ZB das Wetter war heute bei uns super. Einerseits kalt, andererseits klare Luft.
Da sind mein Hund und ich fröhlich losmaschiert. Hab ihr Leine gegeben und geschaut, wo sie vermutlich hin würde wollen.

Ein paar mal war der Eindruck, dass sie sich vergewissern wollte, dass sie den Weg bestimmen dürfte,
denn sie schaute immer wieder, ob ich auch mitkommen würde.
Die Leine zwischen uns war echt ganz locker und sie so 1,5 m vor mir.

Später in der Bahn kamen wir neben einem Ehepaar zu sitzen. Die Frau wollte unbedingt streicheln und ich war schon darauf gefasst,
dass ich erklären müsste, weil der Hund es normalerweise nicht mag.
Aber dann, o Wunder, könnte ich der Frau sagen, dass sie sich wirklich etwas einbilden dürfe, denn der Hund ließ sich einige Mals anfassen.

Und dann erzählte sie mir von ihren Hunden ..., und gerade habe sie einen schlimmen Fall im Hundetierschutz gelöst. ...
Später ‚entwöhnten‘ wir das Gespräch, weil ich aussteigen musste. Da war dann das Thema Futterfleisch kochen, Gemüse dünsten.
Nun bei uns gibt es roh, das ginge bei ihr gar nicht.

Die dritte Begegnung war dann ebenfalls später mit einem tollen Hund und netten Frauchen als wir auf der einen Spazierganghundewiese ankamen.
Und auch später auf dem Rückweg. Selbst da gab es noch kurze aber durchaus nette Begegnungen.
Das allerletzte Erlebte war dann im Bus auf der Rückfahrt.
Es setzte sich zwangsläufig in Mann mir gegenüber in die Sitzbank. Er wollte eigentlich noch weiter nach vorne,
wurde aber der Platz besetzt von Mutter und Kind.

Wir alle saßen dann mehr oder weniger am Fenster und der Hund zu unseren Füßen. Und ich dachte, dass er sich deswegen so schräg gesetzt hatte.
Dem war aber nicht so. Mit einem Mal rief er aus, o was ist das denn, dich habe ich ja noch gar nicht gesehen.
Er hatte plötzlich so ein schwarzes Wollknäuel unten gesehen und dadurch wurde diese beengte Situation noch richtig nett.

Und jetzt ist schon Abend. Im Rückblick gesehen, hat Gott mich gut durch diesen Tag getragen und mir einen schönen erlebnisreichen Tag beschert.

Darüber ist mein Herz dankbar erhoben und geht zuversichtlich in die neue Woche.
Das wünsche ich jedem hier von euch auch. Sei es bei der Arbeit, sei es im Krankenbett, bei Hausarbeit, oder anderweitige Verpflichtungen.
Alles was ist kommt von Gott.
Seid behütet
LG
Burgen

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solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Kaum Trost, Anteilnahme und Zuspruch unter Christen

von solana am 18.11.2018 17:48

Liebe Stillness

Ich weiss gar nicht mehr so genau, wie alt der Hund war. Und die Todesursache kennen wir auch nicht, er war einfach alt und müde.

 

Ich finde es sehr schön, dass du noch einen anderen Hund hast. Der wird dir bestimmt auch helfen, mit dem Verlust leichter klar zu kommen.

 

Unser kleiner Welpe ist ein Mix aus australischem Schäferhund und Leonberger.

Sie ist total anhänglich, so etwas hatten wir vorher noch nie bei den Schäferhundewelpen ( unsere erste Hündin hatte 2x Junge). Sie ist fast wie ein kleines Kind, weint, wenn ich den Raum verlasse, auch wenn andere Familienmitglieder da sind, will sie immer hinter mir her. Am liebsten den ganzen Tag spielen und schmusen.

Wenn ich sie allein lassen muss, kommt sie in einen Baby-Laufstall mit einem Leckerli zur Belohnung. Das geht ganz gut, wenn sie sich vorher müde getobt hat. In dem Laufstall schläft sie auch nachts. Sie ist schon ziemlich anstrengend aber es ist auch sehr schön mit ihr.

So ein Kleines würde dir vielleicht an auch ein bisschen über die schwere Zeit hinweg helfen können. Schon allein dadurch, dass es imme Aufmerksamkeit braucht und einen in Anspruch nimmt und dabei so fröhlich rumtobt.

 

Und Hunde sind immer da und bereit, einem Trost und Wärme zu geben, spüren, wenn man sie braucht - anders als Menschen, die oft so mit sich selbst beschäftigt sind und mit dem, was um sie herum passiert, dass sie gar nicht merken, wenn es anderen Menschen schlecht geht und sie ein offenes Ohr und Zuspruch brauchen ....

 

Liebe Grüsse

Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Stillness

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Beiträge: 47

Re: Kaum Trost, Anteilnahme und Zuspruch unter Christen

von Stillness am 18.11.2018 13:57

Hallo Nusskeks,

über die Bibel zu reden ist ja schön und wichtug, aber das andere sollte auch nicht fehlen, dass man füreinander da ist, Interesse am Leben des anderen zeigt, Trost und Zuspruch folgen.

Ich bin eigentlich diejenige die mal fragt wie es geht und wenn der andere mir etwas erzählt äußere ich mich dazu. Aber in der Gruppe interessiert man sich glaube ich nicht so sehr dafür wie es dem anderen geht, was er gerade durchlebt usw.

Warum erwartest du da kein Mitgefühl vom anderen?


Irgendwie mag ich gerade nichtcschreiben, dass es mich enttäuscht hat das niemand azf die Angelegenheit mit meinem Hund reagiert hat. Es ist doch auch schon bedenklich wenn man due anderen erst noch darauf ansprechen muss.

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nusskeks

56, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 710

Re: Kaum Trost, Anteilnahme und Zuspruch unter Christen

von nusskeks am 18.11.2018 12:24

Hallo Stillness,

mich macht es traurig zu lesen, dass Dir wenig Anteilnahme begegnet ist. Der gegenseitige Halt unter Christen ist ein wichtiger Bestandteil des gemeinsamen Lebens mit Gott.

So pauschal kann ich Deine Situation und vor allem die Christen in Deiner Umgebung natürlich nicht einschätzen. Anteilnahme ist für uns Christen ebenso wichtig wie Geduld und Barmherzigkeit. Wenn ich also weiß, dass mein Nächster es auch schwer hat, erwarte ich von ihm nicht unbedingt ein großes Maß an Mitgefühl. Vielleicht trauern wir dann einfach gemeinsam und erfahren auf diese Weise Trost. Der bloße Austausch ist dann schon ermutigend, ebenso wie die Zusage von Gebet.

Die gemeinsame Jesusnachfolge ist mir in den Jahren immer wichtiger geworden. Auch außerhalb meiner Gemeinde habe ich mit einem bruder ein Netzwerk ins Leben gerufen, um auch über meine unmittelbare Umgebung hinaus Kontakt zu Christen zu halten. Sehr heterogene Chisten die trotzdem eine kompatible Jesusnachfolge leben in einem Netzwerk zu versammeln, ist eine Herausforderung. Aber es lohnt sich. Daher würde ich Dir mutmachen wollen, Dein Anliegen in Deiner WhatsApp Gruppe mit großer Geduld, Freundlichkeit und Barmherzigkeit anzusprechen.

lg
nk 

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslosung (2) Seid auch ihr geduldig und stärkt eure Herzen; denn das Kommen des Herrn ist nahe. - Jak 5,8

von Burgen am 18.11.2018 10:12

Vorletzter Sonntag im Kirchenjahr - und dann kommt die Adventszeit -

Wochenspruch:
Wir müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi ___ 2.Korinther 5,10

Matthäus 25,31-46
Römer 8,18-23 (24-25)
Predigt Offenbarung 2,8-11 ——— Psalm 50

Wer Dank opfert, der preiset mich, und da ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes. ___ Psalm 50,23

Seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch. ___ 1.Thessalonicher 5,18

—->>> Dankbarkeit sucht über der Gabe den Geber<<<—-
(Dietrich Bonhoeffer)

***+++***
Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus !

Wir danken Gott allezeit für euch alle, wenn wir euch erwähnen in unseren Gebeten,
indem wir unablässig Gedenken an euer Werk im Glauben
und eure Bemühung in der Liebe 💗 💕 und
euer standhaftes Ausharren in der Hoffnung auf unseren Herrn Jesus Christus vor unserem Gott und Vater.
(1.Thess 1,2.3)

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