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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Brot des Lebens

von pausenclown am 19.04.2019 17:50

Der Beutel ....

Das außergewöhnliche ist, dass Rabbiner gerne alles erklären oder deuten. 

Zu diesem Thema schweigen sie.
Dazu hätten Sie eine Meinung , dann bestimmt mehr als nur eine und kein Problem zwei unterschiedliche Sichtweisen stehen zu lassen.


LG

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.04.2019 17:53.

Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2489

Re: Brot des Lebens

von Merciful am 19.04.2019 15:47

Wenn ich einmal einen Vergleich bemühen darf.

Ich könnte etwa mitteilen, dass der Baum an Weihnachten mich persönlich an den Baum des Lebens erinnert.

Und die Lichter der Kerzen deuten als Symbolik für das Licht, welches durch Jesus in die Welt kam.

Geschenke als Ausdruck der Liebe Gottes.

Nochmal etwas anderes aber ist es doch, wenn ich jene Bilder und Handlungen betrachte, die Jesus selbst gegeben hat.

So insbesondere die Taufe als ein Sterben und ein Begräbnis in den Tod Christi.

Brot und Wein beim Abendmahl als Leib und Blut Jesu, als Zeichen des neuen Bundes.

Ich würde daher unterscheiden zwischen solchen Handlungen, die Jesus selbst eingesetzt hat -

und jenen Handlungen, die sich im Verlauf der Geschichte herausgebildet haben.

Was jenen Beutel und die Fächer betrifft - 

welche Bedeutung haben diese im Judentum?

Ich meine, jene Deutung auf den Messias (Jesus Christus) scheint mir doch, wenn ich dich recht verstehe,

eine Deutung unter gläubigen, messianischen Juden zu sein.

Was aber ist die ursprüngliche, historische Bedeutung?

Interessant wäre es freilich, wenn Gott innerhalb des noch ungläubigen Judentums (ungläubig in Hinblick auf Jesus)

eine Handlung eingeführt hätte, mit der er auf das Sterben und Auferstehen Jesu hinweisen wollte.

Es würde bedeuten, dass Juden eine Handlung innerhalb ihrer Religion eingeführt haben, ohne zunächst zu wissen,

was Gott Ihnen eigentlich damit hat sagen wollen.

Merciful

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5494

Re: Brot des Lebens

von Cleopatra am 19.04.2019 14:01

Ich finde Symbolik sehr hilfreich, etwas zu verstehen.
 
Schon Jesus hat durch seine Gleichnisse eben symbolisch erklärt.
 
Zum Thema "wodurch bekehrt sich ein Mensch" finde ich es eigentlich "egal", wodurch.
Damit will ich ausdrücken: Gott ist doch kreativ, er zieht jeden Menschen individuell.
Da wir Menschen schon sehr unterschiedlich gestrickt sind, ist das dafür sogar nötig.
Den einen spricht eine Predigt besonders an, ein anderer erkennt anhand eines Musicals zB.
Oder eben anhand ihm erklärter Rirtale.
Wie der Mensch zu Gott findet, ist ganz unterschiedlich.
Wichtig ist, dass er zu Gott findet.
 
Jesus selbst spricht von sich als das Brot des Lebens.
 
In Johannes 6,35.
 
Wer zu ihm kommt, wird nicht mehr hungern- wieder eine Symbolik.
 
Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Brot des Lebens

von pausenclown am 19.04.2019 11:12

Ich kenne sowohl das Juden ohne Erklärung und Hinweis auf Jesus allein durch das Brot zum Glauben gekommen sind und durch Messianische Juden.
Diese erklären an der Feier natürlich,  durch Wesen Streifen .... wer wurde durchbohrt.... was ja Thema im AT  ist .

Für uns ist Pessah ja auch die Erinnerung das wir aus der Sklaverei befreit wurden. Durch den Glauben an den Messias eben auch aus der Sklaverei der Sünde usw.

Schon beim Auszug aus Ägypten spiele Brot eine Rolle. Das Ist Dir sicherlich bekannt.

LG

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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2489

Re: Brot des Lebens

von Merciful am 19.04.2019 10:53

Es geht mir nicht eigentlich darum auszusagen, was richtig oder falsch ist.

Ich stelle nur Fragen, da ich mich mit dem Judentum nicht sonderlich auskenne.

Wenn und wo Gott Glauben an Jesus, auch unter Juden, wirkt, freut mich das.

Dein Thread hat mich nun erinnert an ein Buch, das ich mir vor einigen Jahren kaufte.

Ein Buch über das Judentum, herausgegeben von der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands.

In diesem Buch gibt es auch einige Kapitel über die jüdischen Feste.

Diese möchte ich mir nun gern (noch einmal) durchlesen.

Merciful

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Brot des Lebens

von Burgen am 19.04.2019 10:25


Ist es nicht so, dass die vielen "Geschichten" des AT, Gott und sein Volk, nicht bei Paulus "vorkommen" und er nicht das ganze alte Testament durch sein Damaskuserlebnis usw. neu auslegt? 

Die heutgen Kommentare sind ja eben nur Kommentare und erschließen manches leichter zu verstehen. 
Jedoch geht es immer darum, Jesus zu entdecken im AT. 

Die damalige Priesterschaft hätte Jesus vor und nach der Kreuzigung schon längst im AT entdecken können. 
Haben und wollten sie aber nicht. 

Das Brot ist ein wichtiger Schlüssel. Brot wird verstoffwechselt. 
Das wird gefeiert bei den Juden - und das Täschchen mit Inhalt ist ein Bild für die "Dreieinigkeit", die dann anderweitig bei den Kirchenleuten später definiert wurde, obwohl das Wort selber in der Bibel gar nicht vorkommt. 
Jedoch durch die Erzählung des Täschchens und Praktizierung desselben besser verstanden werden und so vom Kopf ins Herz fallen kann. Ich jedenfalls finde nichts verwerfliches daran. 

Gruss 



Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.04.2019 10:27.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslesung (4) Der HERR richtet auf, die niedergeschagen sind __ Psalm 146,8

von Burgen am 19.04.2019 10:11



KARFREITAG 

Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben,
nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. __ Johannes 3,16  

Johannes 19,16-30 
2.Korinther 5,(14b-18) 19-21 
Matthäus 27,45-56 
Predigt  Johannes 19,16-30 

Losung 

Gott hat mich wachsen lassen in dem Lande meines Elends. __ 1.Mose 41,52 

Einer der Übeltäter, die am Kreuz hingen, sprach: 
Jesus, gedenke an mich, wenn du in dein Reich kommst! 
Und Jesus sprach zu ihm: 
Wahrlich, ich sage dir: 
Heute wirst du mit mir im Paradies sein. __ Lukas 23,42-43 

Wir schöpfen draus die Zuversicht, dass du uns wirst verlassen nicht, 
sondern ganz treulich bei uns stehn, dass wir durchs Kreuz ins Leben gehn. 
(Christoph Fischer) 


*** 
Der Blick auf Jesus, sich ihm bittend, betend, sprachlich, zuzuwenden, zu erkennen und ihn anzusprechen, hat dem zutiefst unglücklichen Mann, Rettung geschenkt. Jesus ist sein lebenswichtiges "Geschenk". 

Und Jesus? 
Sein Kampf wurde im Garten gewonnen. 

Indem Jesus in der "Spur" blieb, nicht auswich, sondern ganz den Weg zuende ging als Mensch, und Menschensohn Gottes, ertrug er die Kreuzigung. War völlig ausgeliefert. Kämpfte nicht darum, den Schmerzen der Folterung zu entgehen. Fluchte nicht usw. 

Im Gegenteil, sein Mitleid für die umstehenden Menschen und der Menschheit im Besonderen, blieb ungbrochen im Bewusstsein, mit Gott verbunden zu sein, seinem Vater. Er brachte seinen irdischen Auftrag zuende - und starb!

Das Geschehen am Kreuz ist dann nochmal etwas ganz Besonderes. 
Darüber können wir gar nicht dankbar genug sein. 

In abgeschwächter Form und im Blickauf ihn, können wir, jeder für sich ebenfalls, von Tod zum Leben kommen jetzt. Und deshalb hat jeder irgendwann sein Erlebnis des Gartens und die Begegnung des Kreuzesgeschehens, welches zum "Leben" führt. 



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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Brot des Lebens

von pausenclown am 19.04.2019 09:58

Achso, aber es ist nun mal so das Juden dadurch zum glauben kimmen, soll das nun falsch sein ?
Gilt nicht mehr der Geist weht wann und wie er will?

Aber gerne lasse ich deine Sicht von richtig und falsch .
LG

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Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2489

Re: Brot des Lebens

von Merciful am 19.04.2019 09:53

pausenclown schrieb:
Jedes Jahr kommen Juden zum glauben an den Messias, eben durch das Stück Mazze, durch den Sederabend.

Dies möchte ich nicht in Abrede stellen.

Jedoch wird der Glaube an Jesus vornehmlich gewirkt durch die Predigt des Wortes Gottes (Kreuz und Auferstehung Jesu Christi).

So kommt der Glaube aus der Predigt, das Predigen aber durch das Wort Christi.

(Brief des Paulus an die Römer 10, 17; Lutherbibel 2017)

Aber dies ist ein anderes Thema.

Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.04.2019 09:53.

pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Brot des Lebens

von pausenclown am 19.04.2019 09:51

Das Buch zur Sederordnung die Haggada, wie alt das ist kann ich dir aus dem Kopf nicht sagen, daß habe ich wohl vergessen und vermutlich wurde es mündlich weiter gegeben, bevor es das Buch gab.


LG 

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