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chestnut
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Beiträge: 712

Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von chestnut am 20.09.2020 09:57

Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Ehre.
Römer 15,7

Der Text betrifft vor allem die Menschen, die auch Jesus liebhaben. Aber er gilt auch allgemein.

Es fällt uns nicht leicht, Menschen mit denen wir weniger gut auskommen, anzunehmen. Aber was heisst "einander annehmen?"

Wir wollen im Hauskreis darüber nachdenken, was es bedeutet; wir wollen dabei auch nicht vergessen, dass unser Herr uns alle annimmt, egal woher wir kommen, wer wir sind und was wir sind.

Herliche Einladung zum Hauskreis, heute Sonntag, 20 September 2020, 20-30 Uhr im Raum Hauskreis-miteinander


Liebe Grüsse
Cosima und Chestnut

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5465

Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von Cleopatra am 20.09.2020 09:37

Guten Morgen, Burgen,
 
Burgen: Interessant ist, dass der Glaube aus dem Hören kommt. Und das kann eben 'auch' durch die Predigt einer Frau geschehen.
Also ich glaube, dass Gott sehr kreativ ist und dass der Glaube von vielen Seiten her kommen kann.
Aber ich dekne nicht, dass man Segen erwarten kann, wenn man "ungehorsam" ist, oder...?
 
Burgen schrieb am Ende: Die Frauen sind meist sehr gut ausgebildet. Und früher verkleideten sich häufig immer mal Frauen, um genau, wie ihre Brüder oder andere, studieren zu können. Selbst in der Literatur schrieben die Frauen oft gute Bücher-Abhandlungen des Themas unter einem männlichen Pseudonym.
 
Ja, früher wurde vieles falsch und schlecht gemacht.
Früher war die Frau geringer geschätzt, früher wurden Frauen nicht mal mit erwähnt und so weiter.
Früher wurden Männlein und Weiblein auch oft getrennt gesetzt.
Viel Ungerechtigkeit und so weiter- aber ist dies ein Grund zum "Ungehorsam" heute...?
 
Also bitte nicht falsch verstehen- ich schreibe extra etwas überspitzt, allerdings im Respekt.
 
Burgen: "Schweigen" bedeutet sicher nicht immer, seine Gedanken zu verschweigen und die Worte über bestimmte Passagen des Evangeliums in sich unterdrücken.
Ich glaube nicht, dass Gott sich selbst widerspricht.
Daher glaube ich auch nicht, dass eine Frau in der Gemeinde in eine Situation gerät, in der der heilige Geist einen drängt, etwas zu sagen, wenn Gott doch will, dass diese Person es nicht tut.
 
Wieso sollte Frau auch Eindrücke aus der Bibel unterdrücken? Es gibt Famliie, es gibt Freundschaften, es gibt Hauskreise, Frauenkreise, sooooo viele Möglichkeiten, in denen Frauen ihre Eindrücke schildern können, viele Frauen haben ja auch sehr wertvolle Bücher geschrieben zum Beispiel, also da gibt es soooo viele Möglichkeiten.
Ich denke, bei diesem Thema kommt ganz schnell eben dieses "Ungerechtigkeits-Gefühl" hoch, aber ich selbst sehe es nicht so.
Beim Spaziergang mit meinem Hund kam mir so schmunzelnd der Gedanke, dass die Woche 168 Stunden hat, und für eineinhalb oder zwei Stunden davon die Schnüss halten soll.... und sich dagegen dann aufgebäumt wird..... ;-D
 
Nein, also das gilt allerdings denen, die wissentlich sich über das gebot Gottes stellen, nicht für die, die es eben anders aus der Bibel heraus verstehen- das möchte ich gerne nochmal betonen.
 
Burgen: Die Frau ist als Ergänzung des Mannes wichtig. Und nicht als Konkurenz angedacht durch Gott. Jedenfalls kann ich das nicht in der Schrift lesen.
Ja, das sehe ich ganz genauso.
 
Ich glaube auch nicht, dass es ein Zufall ist, dass Paulus vor diesen Worten die Stellungsnahme beschrieben hat (Gott- Jesus- Mann- Frau).
Paulus hat es sogar erklärt.
Und dann kommen diese Ordnungen.
 
Dieser Konkurenzgedanke wäre da völlig fehl am Platz, finde ich. Von Anfang an der Bibel wird die Frau beschrieben als eine Hilfe für den Mann. Nicht für eine Konkurenz.
 
Burgen: Eine Familienfrau hat eigentlich andere Aufgaben als eine Singelfrau, wenn man das so sagen kann.

Oh ja, auf jeden Fall.
Eine Familienfrau hat ja enorm viele Aufgaben auch in der Familie, die sie wahr nimmt.
 
Burgen: Meist sind es Frauen, die in psychiatrischen Hospitälerneingeliefert wurden. Diagnose: Persönlichkeitsstörung, Schitzopfrenie. Was wunder!
 
Das kann ich so nicht unterstreichen, woher kommt die Annahme, dass es mehr Frauen als Männer in psychiatrischen Einrichtungen gibt?
Ich kenne keine Statistik, die das besagt.
Persönlichkeitsstörung und Shizophrenie haben viele Ursachen, die Stellung der Frau innerhalb der Gemeinde sehe ich da nicht als Ursache, nicht einmal den damals oft unfairen Umgang mit Frauen. 
Dass Frauen sich über die Männer oder über Gottes Gebote erheben hat meiner Meinung nach viel mit dem Ego und Stolz zu tun, wenn zB eine Frau meint, etwas besser zu wissen oder einen wichtigeren Beitrag zu haben als ein Mann. 
Es kann auch so Ungehorsam sein, es nicht einsehen wollen und so weiter.
 
Anders ist es, wenn man die Bibel dementsprechend anders versteht, wobei man hier eben sehen sollte- was will Gott?
Und will ich mich Gott unterordnen, auch, wenn es mir gerade nicht gefällt? (das sollte allgemein, nicht nur bei diesem Thema so sein, finde ich)
 
Ich selbst will mich jedenfalls auch nicht über Frauen erheben, die diese Sache hier anders sehen, als ich.
Mein Wunsch dabei ist natürlich auch, dass es bibelfundiert ist und biblisch belegbar.
Aber wenn ich hier zB eine solche Meinung vertrete, sehe ich mich keineswegs als "besser" oder so, ich sehe nur so eben den inhalt der Bibel, bin aber auch von Gott dahingehend gesegnet, dass ich vor vielen Menschen grundsätzlich nicht gut reden kann.
Dafür habe ich andere Baustellen, was aber eben nicht bedeutet, dass ich eben hier in diesem Thema es so sehe, losgelöst von Persönlichkeit.
 
Liebe Grüße,Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von Burgen am 20.09.2020 09:08



Gerade "höre" ich eine Predigt über Elia/Elisas Berufung. 

Interessant ist, dass der Glaube aus dem Hören kommt. Und das kann eben 'auch' durch die Predigt einer Frau geschehen.

In den Synagogen war es früher und noch im letzten Jahrhundert so, dass dieFrauenoben saßen und die Männer unten im Kirchraum.

Dieses hatten die Christen bis in das Schulsystem des letzten Jahrhunderts übernommen.

In manchen Klassenzimmern anderer christlich geprägten Schulen sitzen die Jungs zB rechts und die Mädels links im Raum.


"Schweigen" bedeutet sicher nicht immer, seine Gedanken zu verschweigen und die Worte über bestimmte Passagen des Evangeliums in sich unterdrücken. Jedoch kann es durchaus weise sein den Mund zu halten. Besonders dann, wenn jeder weiß, dass ein Streit folgen würde.  

Buchstabenglauben ist sicherlich kein lebendiger Glaube. Das Wort Gottes mit Hilfe des Heiligen Geistes  m u s s  aufgenommen und verstoffwechselt werden.


Die Frau ist als Ergänzung des Mannes wichtig. Und nicht als Konkurenz angedacht durch Gott. Jedenfalls kann ich das nicht in der Schrift lesen. Im AT ist sie durchaus klug, prescht jedoch nicht in den Krieg. Debora jedoch, die Richterin kann für sich den Sieg für das Volk verbuchen, denn der Mann wollte, dass sie mitkommen sollte, warum? Sicher fürchtete er sich... . Jedenfalls in diesem Fall war es so.

Eine Familienfrau hat eigentlich andere Aufgaben als eine Singelfrau, wenn man das so sagen kann.
Damals gab es ursächlich keine Singelfrauen, nur Witwen, Hochzeitsanwärterinnen, junge Mädchen.

Die Hausfrauen in Israel hatten zu den Feiern des Sabbat und der Passah-Feste wichtige Aufgaben zu erfüllen.

Ganz anders heutzutage bei Christen. Sie gehen in den GD und anschließend steht sie in der Küche, versorgtihren Mann und ggf. ihre Kinder mit guter, lebendiger Nahrung.
Und wenn alles gut läuft, tauschen sich ihr Mann und die Frau und Kinder sich zuhause zur Familienandacht aus. usw.


Die Frauen sind meist sehr gut ausgebildet. Und früher verkleideten sich häufig immer mal Frauen, um genau, wie ihre Brüder oder andere, studieren zu können.
Selbst in der Literatur schrieben die Frauen oft gute Bücher-Abhandlungen des Themas unter einem männlichen Pseudonym.

Meist sind es Frauen, die in psychiatrischen Hospitälerneingeliefert wurden.
Diagnose: Persönlichkeitsstörung, Schitzopfrenie.
Was wunder!



 

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5465

Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von Cleopatra am 20.09.2020 07:45

Liebe pray,

 

vielen Dank für diese großartige Ausarbeitung!
Ich finde es auch enorm wichtig, wenn wir uns mit Gottes Wort beschäftigen, dass wir auch genau hinsehen.

Mich würde hier auch interessieren, was der Begriff "schweigen" bedeutet.

Denn wenn wir es mal ganz genau betrachten- bei uns jedenfalls singen und beten die Frauen auch... Also ganz schweigen geht da nicht, schon alleine das "Amen".

Was ich nicht bestätigen kann, sind die Aussagen, dass es ja damals so war und heute nicht mehr gilt.

Ich denke, dass Gott eine Ordnung geschaffen hat.
Und wenn wir sie in der heutigen Zeit nicht verstehen, oder gut finden können, ändert es erstmal nichts daran, dass Gott diese Ordnung geschaffen hat.

Paulus hat von Gott viele Visionen und Aussagen bekommen, durch den heiligen Geist.
Wenn es um Dinge ging, die er persönlich so sah, und die eben nicht explizit von Gott kamen, so hat Paulus es genau geschrieben und betont (wie zB 1. Korinther 11 die Frage nach dem Kopftuch bei der Frau).

Ich habe am Mittwoch während dem Putzen eine Ausrbeitung gehört zum Thema Abendmahl.
Da kam unter anderem eben auch heraus, dass die Gemeinde eine Mitverantwrtung hat. (  "aber ihr.....deshalb sind einige entschlafen...").

Wenn es also ein Problem gibt zB in der Gemeinde und sie befragt Gott, dann kann ich mir auch vorstellen, dass Gott mal sagt "Leute, ihr haltet euch selbst nicht an meine Ordnung und beschwert euch jetzt? Ihr erwartet den Segen, trotz Ungehorsam?"

 

Keine Sorge- mir geht es nicht um Werksgerechtigkeit und ich weiß auch, dass Gott manchmal trotzdem segnet und hilft.


Aber wenn wir bewusst seine Ordnung übertreten, können wir dann den Segen erwarten?

Und wieso sollten wir das überhaupt tun?

 

Ich selbst habe immernoch kein Problem damit, wenn die Aufgaben in der Gemeinde eben so verteilt sind.

 

Ich denke da an die Israeliten, die ganz viele Gesetze und Ordnungen bekomme haben.
Diesmeißten haben sie nicht verstanden- heute können wir ganz viel medizinisch nachvollziehen.

Aber Nicht-Verstehen bedeutet nicht "musst du dann auch nicht machen."

 

Ich glaube, dass dies eines der kleinen Ego-Problemchen der Neuzeit sind, in einer Welt, in der eben jeder sich selbst hervorheben oder darstellen muss, in der man keine "Freiheit eingrenzen" darf, in der alles toleriert werden muss und eben viele Verführungen auf diesem Gebiet auch sind.

 

E wird so oft wiederholt, dass die Frau untertan sein soll und demütig.

Ich frage mich, wie demütig es ist, wenn die Frau sich dann über dieses Gebot erhebt (und das meine ich nicht klagend oder so, sondern wirklich allgemein, ohne jemand anzugreifen).

 

Im Wald gibt es eine Strecke, in der man nicht mit dem Pferd durchreiten darf.

Gehe ich ihn zu Fuß, erkenne ich keine Gefahr.


Alle dürfen hindurch- Hund, Radfahrer, Jogger- aber kein Reiter.


Ich habe bisher noch keinen Rebellen-Reiter erlebt, der da trotzdem hergeritten ist, weil er es nicht versteht oder nachvollziehen kann.
Ich habe aber bisher auch noch keinen Reiter erlebt, der das unfair findet, nein, es gibt so viele andere Wege, die man reiten kann, dann wird eben ein anderer Weg geritten und niemand fühlt sich auf den Schlips getreten.

 

Ein kleiner Gedanke noch zu prays Ausarbeitung:
Ich finde es sehr interessant, was unter "Lehren" verstanden wird.

 

Hier eine Frage in die Runde: Wenn unter "Lehren" wirklich nur die Lehre, also auch die Ausarbeitung des Textes gemeint ist, darf die Frau dann zB einen Bibeltext einfach vorlesen, oder von einer Erfahrung unter der Woche berichten?
Oder gilt hier der zweite Teil des Verses, nämlich, dass die Frau schweigen soll...?

 

Was meint ihr?

Die Frauen in der Apostelgeschichte 18 haben ja auch nicht in der Gemeinde das Wort ausgelegt, sondern eben bei ihm zuHause.


Das die Frauen schweigen sollen bezieht sich auf die Gemeinde (das finden vielleicht jetzt so manche Männer schade   ).

 

Liebe Grüße, Cleo

 

 

 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von Burgen am 20.09.2020 01:57



Auf dem Sender Phönix gab es soeben eine sehr gute Dokumentation zum Thema Sklaverei. 
Es war so furchtbar, dass ich es abschalten musste. 



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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslesung (10) Denn Gott hat den Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nich

von Burgen am 20.09.2020 01:55



Alle eure Sorgen werft auf ihn; denn er sorgt für euch. __ 1.Petrus 5,7 

Ev: Matthäus   6,25-34 
Ep: 1.Petrus    5,5b-11 
Pr/AT: 1.Mose  2,4b-9 (10-14) 15 (18-25)         Bl: Psalm 127  

Losung 

Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren. __ 2.Mose 20,12 

Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Ehre. __ Römer 15,7 


Wir sind von gGtt aufgerufen, verantwortungsvoll mit unseren Eltern umzugehen und bis zum letzten Tag zu lernen, was >ehren< heißt: nicht vergessen, dass auch sie in ihrem Leben vieles zu tragen hatten. Sich erinnern, dass sie für unser Leben Gewicht haben - im Guten, wie auch im Schweren. Bereit sein, wenn sie angewiesen sind auf uns, sie mitzutragen und ihnen ihre Würde zu lassen. (Hermann Klenk) 



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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von Burgen am 20.09.2020 00:04


Hallo pray, 

die Themenüberschrift: Es ist in dem Thread zwei Themen in eins vermengt.

Und eines der "Lieblingsthemen" ist die Meinung, dass Frauen schweigen sollen.

Deine Arbeit ist hoch anzurechnen. Leider vermisse ich, dass sie nicht in dem jeweiligen Kontext stehen. Das hat zur Folge, dass eine Vermischung zwischen Gesetz und Gnade entsteht.

Ich weiß natürlich, dass Paulus uns von der Gnade predigt. Das Gesetz entsteht mM, dass selbst die bekannten Verse um die Frauen herum, nicht die ganzen Jahrtausende abdecken. Sie sind "nur" eine Momentaufnahme der jeweiligen Gemeinde- oder Kulturdifferenzen.

Das können wir sehr leicht sehen in der heutigen Zeit bei allem, was zB seit den sog. 68 zigern bis heute in der Kulturbewegung "bewegt" wird.
Den Frauen werden bis heute Steine in den Weg gelegt. Das schlägt sich auch in den Finanzen bezüglich Gehalt nieder. Denn längst ist nicht mehr der Mann derjenige, der die Familie versorgen muss. 

Gleiche Arbeit - gleicher Lohn. Bis heute wird dafür gekämpft. 

Die Frauen in Zeiten des Paulus, aber auch im AT, waren oft sehr starke Frauen. 

Und Paulus bedenkt sie in seinen Briefen oft besonders. 

Ich stelle mir gerade vor, wie es ist, wenn ein Mann, Alkoholiker oder Drogensüchtiger, zuhause seiner Frau die Bibel erklären soll. Und die Frau das, was er sagt, einfach so schlucken soll. 

Ich denke, das geht alles etwas an der Realität vorbei. 

Jedoch trifft zu, dass wir alle Liebe lernen sollen. Und der Frau besondere Weisheit zukommt im Umgang mit dem Ehemann oder dem anderen Mann innerhalb einer Gemeinde. 

Ich denke jedoch auch daran, dass viele Frauen krank werden, wenn sie nicht gelernt haben, Liebe, Nächstenliebe usw. sich von Gott selbst gelernt haben. 

Naja, das sind jetzt nur so lose Gedankensplitter. 






 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von geli am 19.09.2020 19:17

Uuui - da hast Du ja richtig studiert... im Moment kann ich es nur schnell lesen - wenn ich Zeit habe, fällt mir vielleicht was dazu ein 

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

RE: Eine Frau soll nicht lehren!

von pray am 19.09.2020 18:07

Hallo zusammen,

 

ich hatte mich in der letzten Zeit nochmal mit dem Thema beschäftigt, was es heißt, dass Frauen nicht lehren, sondern schweigen sollen und habe alle griechischen Wörter zum Text und die Bibelstellen zu den Wörtern nachgelesen und bin zu folgendem Ergebnis gekommen:
Es gibt 2 verschiedene Wörter:
Lehren = didadko
Verkündigen = kerysso

Eine Frau darf nicht lehren, aber die darf verkündigen, z.B. das Evangelium und wie Jesus die Maria aufforderte: Geh hin zu den Brüdern und verkündigen ihnen meine Auferstehung! So bin ich persönlich der Meinung, dass eine Frau eine "Andacht" halten darf und z.B. einen Bibeltext ablesen und vortragen darf.
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Wen es interessiert, ist sehr lang, hier die Ausarbeitung zu den verschiedenen Wörtern mit Hilfe der Elberfelder Sprachschlüsselbibel und Verweisen auf die jeweiligen Bibelstellen:

Einer Frau gestatte ich nicht, dass sie lehre, auch nicht, dass sie über den Mann herrsche, sondern sie sei still. Eberfelder: ..sondern ich will, dass sie sich in der Stille halte. Schlachter; ..., sondern sie soll sich still verhalten, Konkordant: ...sondern in der Stille zu sein. 13 Denn Adam wurde zuerst gemacht, danach Eva. 14 Und Adam wurde nicht verführt, die Frau aber wurde verführt und übertrat das Gebot.

Das griechische Wort für Stille ist "hesychia" und bedeutet: Ruhe, ruhen, Stille, Unauffälligkeit in Bezug auf den Lebensstil. Es kommt z.B. vor in 2. Thess. 3,12: Solchen (die unnützen Dingen nachgingen und unordentlich lebten) aber gebieten wir und ermahnen sie in dem Herrn Jesus Christus, dass sie still ihrer Arbeit nachgehen und ihr eigenes Brot essen.

Ihr Männer, liebe Brüder und Väter, hört mir zu, wenn ich mich jetzt vor euch verantworte (Die Verteidigungsrede des Paulus) . Als sie aber hörten, dass er auf Hebräisch zu ihnen redete, wurden sie noch stiller. ApG 22,2

Wie in allen Gemeinden der Heiligen sollen die Frauen schweigen in den Gemeindeversammlungen; denn es ist ihnen nicht gestattet zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt. (1. Kor. 14,34)

Was ist mit "lehren" gemeint?

Das griech. Wort heißt "didasko": Lehren, unterweisen durch das mdl. Wort und kommt an folgenden Stellen vor:

Sie nahmen das Geld und taten, wie sie angewiesen waren Mt. 28,15

und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Mt. 28,20

Und es begab sich, dass er an einem Ort war und betete. Als er aufgehört hatte, sprach einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie auch Johannes seine Jünger lehrte. 2 Er aber sprach zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater! ...Lk.11,1

Wenn sie euch aber führen werden in die Synagogen und vor die Machthaber und die Obrigkeiten, so sorgt nicht, wie oder womit ihr euch verantworten oder was ihr sagen sollt; 12 denn der Heilige Geist wird euch in derselben Stunde lehren, was ihr sagen sollt.Lk. 12,12

Und einige kamen herab von Judäa und lehrten die Brüder: Wenn ihr euch nicht beschneiden lasst nach der Ordnung des Mose, könnt ihr nicht selig werden Apg. 15,1

Lehrt euch nicht die Natur selbst, dass es für einen Mann eine Unehre ist, wenn er langes Haar trägt, 15 aber für eine Frau eine Ehre, wenn sie langes Haar hat? Das Haar ist ihr als Schleier gegeben. 1. Kor. 11,14

Weniges aber habe ich gegen dich: Du hast Leute dort, die sich an die Lehre Bileams halten, der den Balak lehrte, ein Ärgernis aufzurichten vor den Israeliten, vom Götzenopfer zu essen und Hurerei zu treiben. Off. 2,14

"didasko" kommt von "daio bzw. dao": wissen, lehren oder von "dasko und di" und beinhaltet die Absicht, die Kenntisse desjenigen zu beeinflussen, der gelehrt wird.
Dieses Wort entspricht auf der anderen Seite "manthano" = lernen von "mathetes" = Lernender, Schüler, Jünger. Der eine lehrt (didaskei) und der andere lernt (matheteuei) oder nimmt es als Teil von sich auf.

Hier kommt das Wort "Lernender" vor. dem das "lehren" vorgeschaltet ist:

Der Jünger steht nicht über dem Meister und der Knecht nicht über seinem Herrn. 25 Es ist für den Jünger genug, dass er werde wie sein Meister und der Knecht wie sein Herr. Mt.10,24f.

Ein Jünger steht nicht über dem Meister; wer aber alles gelernt hat, der ist wie sein Meister. Lk. 6,40

Und einige von den Pharisäern in der Menge sprachen zu ihm: Meister, weise doch deine Jünger zurecht! Lk.19,39

Die Sache, auf die jemand hinzielt, wenn er lehrt, ist die Formung des Willens dessen, der gelehrt wird durch Mitteilung von Wissen.

Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich. Mt. 5,19

Ihnen ist aber berichtet worden über dich, dass du alle Juden, die unter den Heiden wohnen, den Abfall von Mose lehrst und sagst, sie sollen ihre Kinder nicht beschneiden und auch nicht nach den Ordnungen leben. ApG 21,21

Den verkündigen wir und ermahnen alle Menschen und lehren alle Menschen in aller Weisheit, auf dass wir einen jeden Menschen in Christus vollkommen machen. Kol. 1,28

Es ist von Jesu Lehren gebraucht:

Denn er lehrte seine Jünger und sprach zu ihnen: Der Menschensohn wird überantwortet werden in die Hände der Menschen, und sie werden ihn töten; und wenn er getötet ist, so wird er nach drei Tagen auferstehen. Mk 9,31

Und er machte sich von dort auf und kam in das Gebiet von Judäa und jenseits des Jordans. Und abermals lief das Volk in Scharen bei ihm zusammen, und wie es seine Gewohnheit war, lehrte er sie abermals. Mk. 10,1

Jesus antwortete ihm: Ich habe frei und offen vor aller Welt geredet. Ich habe allezeit gelehrt in der Synagoge und im Tempel, wo alle Juden zusammenkommen, und habe nichts im Verborgenen geredet. Joh. 18,20

Es ist von Unterweisen in christlichen Glauben und in der christlichen Lehre gebraucht:

Und als er ihn fand, brachte er ihn nach Antiochia. Und sie (Barnabas und Saulus) blieben ein ganzes Jahr in der Gemeinde und lehrten viele. – In Antiochia wurden die Jünger zuerst Christen genannt. Apg 11,26

Hat jemand ein Amt, so versehe er dies Amt. Ist jemand Lehrer, so lehre er. Rö. 12,7

Den verkündigen wir und ermahnen alle Menschen und lehren alle Menschen in aller Weisheit, auf dass wir einen jeden Menschen in Christus vollkommen machen.Kol. 1,28

Und ihr, die ihr längst Lehrer sein solltet, habt es wieder nötig, dass man euch die Anfangsgründe der göttlichen Worte lehre und dass man euch Milch gebe und nicht feste Speise.

Im Gegensatz zu didasko gibt es noch kerysso: verkündigen, predigen und dieses Wort kerysso beinhaltet nicht dieselbe Erwartung wie didasko (lehren) des Lehrens und Aufnahme dessen, was gelehrt wird.

Und Jesus zog umher in alle Städte und Dörfer, lehrte in ihren Synagogen und predigte das Evangelium Mt. 9,35
Und es begab sich, als Jesus diese Gebote an seine zwölf Jünger beendet hatte, ging er von dort weiter, zu lehren und zu predigen in ihren Städten. Mt. 11,1

und (Jesus) kam in seine Vaterstadt und lehrte sie in ihrer Synagoge, sodass sie sich entsetzten und sprachen: Woher hat dieser solche Weisheit und solche Machttaten? Mt.13,54

Und es begab sich eines Tages, als er das Volk lehrte im Tempel und predigte das Evangelium, da traten zu ihm die Hohenpriester und die Schriftgelehrten mit den Ältesten Lk. 20,1

Paulus und Barnabas aber blieben in Antiochia, lehrten und predigten mit vielen andern das Wort des Herrn.ApG 15,35

kerysso: Herold sein, verkündigen, ausrufen, predigen:

In jener Zeit trat Johannes der Täufer in der Wüste von Judäa auf und verkündete: 2 »Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe. Mt. 3,1

Der Mann ging weg, doch er fing sofort an, überall zu erzählen, wie er geheilt worden war. Bald war die Sache so bekannt, dass Jesus in keine Stadt mehr gehen konnte, ohne Aufsehen zu erregen. Mk 1,45

und einer von ihnen – er hieß Kleopas – meinte: »Bist du der Einzige, der sich zur Zeit in Jerusalem aufhält und nichts von dem weiß, was dort in diesen Tagen geschehen ist?« – 19 »Was ist denn geschehen?«, fragte Jesus. Sie erwiderten: »Es geht um Jesus von Nazaret, der sich durch sein Wirken und sein Wort vor Gott und vor dem ganzen Volk als mächtiger Prophet erwiesen hatte. 20 Ihn haben unsere führenden Priester und die anderen führenden Männer zum Tod verurteilen und kreuzigen lassen. 21 Und wir hatten gehofft, er sei es, der Israel erlösen werde! Mk 4,18 ff.

Darum: Was ihr im Dunkeln sagt, wird am hellen Tag zu hören sein, und was ihr jemand hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, wird in aller Öffentlichkeit verkündet werden. Lk. 12,3

Ihr wisst, was in ganz Judäa geschehen ist, angefangen von Galiläa nach der Taufe, die Johannes predigte ApG 10,37

ein Lehrer der Unmündigen, der im Gesetz die Gestalt der Erkenntnis und Wahrheit hat – 21 du lehrst nun andere und lehrst dich selber nicht? Du predigst, man solle nicht stehlen, und du stiehlst? Rö. 2,21

Und ich sah einen starken Engel, der rief mit großer Stimme: Wer ist würdig, das Buch aufzutun und seine Siegel zu brechen? Off. 5,21

Ein Biblisches Beispiel, wie eine Frau, Maria auf Befehl von Jesus Verkündigerin wird:

Geh aber hin zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott. Maria Magdalena geht und verkündigt den Jüngern: »Ich habe den Herrn gesehen«, und was er zu ihr gesagt habe. (Joh. 20,17)

Er fing an, frei und offen zu predigen in der Synagoge. Als ihn Aquila und Priszilla hörten, nahmen sie ihn zu sich und legten ihm den Weg Gottes noch genauer aus. Apg 18,26

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Andreas

75, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 895

Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken

von Andreas am 19.09.2020 14:15

28 Deshalb ist der Menschensohn Herr auch über den Sabbat.

Halten wir Ruhe aus, oder macht sie uns nervös?
Nehmen wir uns Zeit, um uns selbst, im Angesicht Gottes, anzuschauen?

Danke Herr, für alle Zeiten der Ruhe und Erkenntnis.


Ende des zweiten Kapitel und erst mal wieder eine längere Pause.

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.09.2020 14:17.
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