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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von geli am 29.09.2020 12:16

Sternenreiterin: im Gegenteil, eine Gabe haben und darin dann in Gottes Sinne zu leben ist doch die eigentliche Herausforderung dann.

Ja, genau - denn wenn jemand eine Gabe hat, und er diese nicht im Sinne Gottes einsetzt, nützt diese Gabe nicht viel, bzw. richtet vielleicht sogar Schaden an.  Zumindest wird dann mit dieser Gabe nicht das bewirkt werden, was Gott will.

Ich denke dazu gerade an Jesus - er hatte mit Sicherheit alle "Gaben", aber selbst er hat seine Kraft und Autorität nur da eingesetzt, wo Gott es ihm geheißen hatte.
Gott gibt Gaben ja nicht, damit wir sie für unser Ego oder unsere eigenen Pläne einsetzen, sondern damit sein Wille hier auf dieser Erde geschehen kann.
Hier müssen wir schauen, dass wir unsere Gaben mit der Schöpfungsordnung in Einklang bringen.

Und andererseits gibt es Fälle, wo Menschen eigentlich gar nicht unbedingt für einen Dienst begabt sind - oder sich nicht dafür halten. Hier kann Gott Menschen für einen Dienst befähigen - dazu gibt es in der Bibel viele Beispiele.
Sternenreiterin hat dafür ja auch ein Beispiel genannt.

Cleo: Habe ich zu "forsch" geschrieben?

Nein, ich finde nicht. Du hast nur geschrieben, wie Du es verstehst. 

Cleo: Eine Leitungsfunktion hat Autorität, demnach meine Ableitung.

Ja, da haben wir wohl unterschiedliche Auffssungen - ich kann aber Deine Auffassung gut nachvollziehen. 

Ich persönlich würde eine Frau in der Leitung - gemeinsam mit anderen  Frauen und Männern - deshalb befürworten, weil sie alleine ja keine Leitungsfunktion hat. Sie ist bei Besprechungen und Beratungen dabei und sagt auch ihre Sicht der Dinge. 
Genauso wie ich ja als "Braut" Jesu ihm auch meine Sicht der Dinge im Gebet sagen kann. Oder auch wie in der Ehe - die Paulus ja mit der Beziehung zwischen Jesus und seiner Gemeinde vergleicht. 
Auch hier - als Mann und Frau zusammen  - sagt die Frau ja ihre Sicht der Dinge, bespricht die Sache mit ihrem Ehemann. Wenn er sie wirklich liebt, wie Christus seine Gemeinde liebt, wird er ihre Gedanken auch ernst nehmen und sie in seine Entscheidung mit einbeziehen. 
Die letzte Autorität und Verantwortung für seine Entscheidung hat dann aber der Mann, und die Frau kann sich unterordnen.

Nur deshalb, weil die Frau - in Ehe oder auch Gemeindeleitung - ihre Meinung vertreten und aussprechen kann - hat sie ja meiner Meinung nach noch keine "Autorität". Ihre Sicht der Dinge darf in die Gesamt-Überlegungen mit einbezogen werden, die endgültige Entscheidung wird aber dann nicht von ihr, sondern vom Ehemann getroffen. Oder - in unserem Fall - von der gesamten Leiterschaft (wahrscheinlich in einer Abstimmung). 

Sollte diese Entscheidung dann anders ausfallen, als die Frau es sich gewünscht hätte, dann wird sie sich unterordnen. Das tun allerdings auch dann die Männer, die eventuell auch anderer Meinung bei einem Problem waren 

Jedenfalls hätte ich keine Probleme damit, wenn eine Frau gemeinsam mit anderen in der Leitung ist. Allerdings sollten natürlich nicht nur - oder überwiegend - Frauen vertreten sein. 
Ja, man könnte es ja auch so machen, dass bei der Abstimmung nur die Männer ihre Stimme abgeben können - dann hätten die Frauen gar keine Verantwortung  

Cleo: Das hat doch nichts mit einer Sekte zutun,

Nein, denke ich auch nicht. Aber vielleicht hat Burgen von dem Wort "Sekte" eine andere Vorstellung als wir anderen? Mir ging es nämlich vor Kurzem so mit meiner Nachbarin. Wir hatten auch von "Sekten" gesprochen, und im Gespräch kam dann heraus, dass sie von "Sekte" eine völlig andere Vorstellung hatte als ich. So hatten wir dann vorher eine Zeitlang aneinander vorbeigeredet...

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Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2480

Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von Merciful am 29.09.2020 11:53

Das ist gewisslich wahr: Wenn jemand ein Bischofsamt erstrebt, begehrt er eine hohe Aufgabe.
Ein Bischof aber soll untadelig sein, Mann einer einzigen Frau,
nüchtern, besonnen, würdig, gastfrei, geschickt im Lehren, kein Säufer, nicht gewalttätig,
sondern gütig, nicht streitsüchtig, nicht geldgierig,
einer, der seinem eigenen Haus gut vorsteht und gehorsame Kinder hat, in aller Ehrbarkeit.
 
(1. Brief an Timotheus 3, 1-4; Lutherbibel 2017)
 
Zuverlässig ist das Wort: Wenn einer das Bischofsamt anstrebt, dann begehrt er eine schöne Aufgabe.
Ein Bischof muss ohne Tadel sein: der Mann einer einzigen Frau,
nüchtern, besonnen, massvoll, gastfreundlich, ein begabter Lehrer, weder trunksüchtig noch gewalttätig,
sondern unparteiisch, nicht streitsüchtig, nicht geldgierig,
einer, der seinem eigenen Haus gut vorzustehen weiss und seine Kinder zu Gehorsam und Ehrfurcht erzieht.
 
(1. Brief an Timotheus 3, 1-4; Zürcher Bibel 2007)
 
Nach diesen Übersetzungen geht es in diesen Versen um das Bischofsamt.
 
Es scheint so, dass nach Paulus nur ein Mann dieses Amt übernehmen konnte.
 
Wenn ein solcher Mann, der dieses Amt anstrebt, verheiratet ist, dann soll er nur mit einer einzigen Frau verheiratet sein.
 
Handelt es sich hier um eine göttliche Ordnung?
 
Paulus konnte den Sklaven sagen: Gehorcht euren Herren!
 
Bedeutet dies, dass er es als eine göttliche Ordnung betrachtete, dass es Sklaven gibt in der Welt?
 
Mir scheint es eher so zu sein, dass Paulus die damalige Gliederung des Volkes in Herren und Sklaven respektierte.
 
Er lehrte keine Revolution der Sklaven, sondern ordnete deren Verhalten als Gehorsam gegenüber ihren Herren.
 
Dies muss aber eben nicht heißen, dass er Sklaverei als göttliche Ordnung oder göttlichen Willen verstand.
 
Bei der anderen Frage - Frauen als Bischöfinnen - bin ich mir nicht sicher.
 
Anerkennt der Apostel auch hier eine weltliche Ordnung, die die Unterordnung der Frau unter den Mann gebot?
 
Es gibt zahlreiche Verse in der Bibel, in denen Paulus das Verhältnis von Mann und Frau auf unterschiedlichen Ebenen -
in der Ehe, in der Familie, in der Gemeinde - von Gott her ordnete.
 
Insofern ist es bei dieser Frage im Gegensatz zur Frage nach der Sklaverei deutlich schwieriger,
die obigen Ausführungen lediglich als durch die damalige Kultur begründet anzusehen.
 
Merciful

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Cleopatra
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Beiträge: 5465

Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von Cleopatra am 29.09.2020 09:37

Guten Morgen,
 
oh weh, jetzt bin ich aber sehr erschrocken, natürlich wollte ich nicht ein solches Gefühl vermitteln.
 
Habe ich zu "forsch" geschrieben? Ich habe nur geschrieben, wie ich eben die Bibel verstehe.
 
Die Leitungsfunktion der Frau verstehe ich so, weil wir ja abgeleitet haben, dass unter "reden" das "in Autorität reden" gemeint war, außerdem wurde die Schöpfungsordnung, sowie der erste Sündenfall als Beispiel in der Bibel genannt.
 
Eine Leitungsfunktion hat Autorität, demnach meine Ableitung.
Das hat nichts mit Sekte oder so zutun, sondern einfach nur mit Aufgabenverteilung, das finde ich garnicht so schlimm.
 
In . Timotheus 3, 2 wird ein Ältester beschrieben, worum es mir geht markiere ich in fett:
 
2 Der Aufseher nun muss untadelig sein, Mann einer Frau, nüchtern, besonnen, anständig, gastfrei, lehrfähig,
3 kein Trinker, kein Schläger, sondern milde, nicht streitsüchtig, nicht geldliebend,
4 der dem eigenen Haus gut vorsteht und die Kinder mit aller Ehrbarkeit in Unterordnung hält
5 - wenn aber jemand dem eigenen Haus nicht vorzustehen weiß, wie wird er für die Gemeinde Gottes sorgen?
 
Das hat doch nichts mit einer Sekte zutun, sondern eben mit Gehorsam, wenn man die Bibel so versteht, dies auch so zu leben....?
 
Zur Gabenverteilung scheine ich hier auch falsch verstanden worden zu sein, oder ich habe dich Sternenreiterin falsch verstanden?
 
Ich dachte bei meiner Argumentation an diesen Vers:
 
1. Korinther12: 1 Was aber die geistlichen Gaben betrifft, Brüder, so will ich nicht, dass ihr ohne Kenntnis seid.
2 Ihr wisst, dass ihr, als ihr zu den Heiden gehörtet, zu den stummen Götzenbildern hingezogen, ja, fortgerissen wurdet.
3 Deshalb tue ich euch kund, dass niemand, der im Geist Gottes redet, sagt: Fluch über Jesus!, und niemand sagen kann: Herr Jesus!, außer im Heiligen Geist. 4 Es gibt aber Verschiedenheiten von Gnadengaben, aber es ist derselbe Geist;
5 und es gibt Verschiedenheiten von Diensten, und es ist derselbe Herr;
6 und es gibt Verschiedenheiten von Wirkungen, aber es ist derselbe Gott, der alles in allen wirkt.
7 Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes zum Nutzen gegeben.
8 Denn dem einen wird durch den Geist das Wort der Weisheit gegeben; einem anderen aber das Wort der Erkenntnis nach demselben Geist;
9 einem anderen aber Glauben in demselben Geist; einem anderen aber Gnadengaben der Heilungen in dem einen Geist;
10 einem anderen aber Wunderwirkungen; einem anderen aber Weissagung, einem anderen aber Unterscheidungen der Geister; einem anderen verschiedene Arten von Sprachen; einem anderen aber Auslegung der Sprachen.
11 Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist und teilt jedem besonders aus, wie er will.
 
Ich kenne einige Gemeinden (nicht nur Brüdergemeinden), in denen es ganz normal ist, dass eben die Männer diese Rolle übernehmen und finde es schade, dass man dann auch jedesmal erinnern muss, dass unterschiedliche Aufgaben keine unterschiedliche Wertigkeit bedeutet.
 
Das Problem haben wir in der Welt- da ist der "mehr wert", der laut ist und den man seieht.
Bei Gott ist das ganz anders. Der stille Beter ist besonders.
 
Falls ich hier auch falsch verstanden wurde: Die Leitung einer Frauenarbeit, oder irgendetwas anderes ist etwas anderes als die Ältestenschaft/Leitung der Gemeinde.
Die Gemeinde ist die Braut Jesu, vielleicht gibt es deshalb andere Ordnungen, wäre jetzt eine Überlegung.
Für mich selbst ist das nicht relevant, weil manchmal eben Gehorsam dran ist, auch, wenn sich das Wort "Gehorsam" jetzt wieder altmodisch doer sektiererisch anhört- so ist es ja nicht gemeint.
Keiner hat ein Problem oder fühlt das arme Kind total eingeengt und in der Persönlichkeit gestört, wenn ein Elternteil sagt "nein, du bekommst noch keinen Kaffee" oder "jetzt wird nicht mehr Fernseher geschaut" oder "um sechs Uhr bist du bitte zuHause zum Abendessen".
 
Aber bei der Frau? Ich selbst kann das nicht so nachvollziehen. Wie gesagt- andere Aufgaben bedeuten in keinster Weise andere Wertigkeit, wie Besonders die Frau ist, ist nur gerade hier nicht das Thema..
 
Ich hoffe, ich konnte jetzt Missverständnisse aufklären...?
 
Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von Burgen am 29.09.2020 09:15



Hallo Sternenreiterin, 

das hast du wunderbar ausgedrückt und selbst beantwortet, wie ich finde.  

(Ich hatte da ZB die Amisch-Gruppe und andere im Blick. Vielfältige Entwicklungen, die abgrenzen und in der Vergangenheit sogar mit Waffengewalt manchmal verteidigt wurden, oder eben umgekehrt, getötet wurden, auch von Seiten der damaligen Kirche.) 

Ja, es ist bis heute ein schwieriges Thema und wir kommen sicherlich nicht auf einen Nenner. 

Gruß Burgen 



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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslesung (10) Denn Gott hat den Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nich

von Burgen am 29.09.2020 09:07



MICHAELISTAG  

Der Engel des HERRN lagert sich um die her, die ihn fürchten, und hilft ihnen heraus. __ Psalm 34.8 

Ev:      Lukas           10,17-20 
Pr/Ep: Offenbarung 12,7-12 
AT:      1.Mose          21,8-21 
Bl:       2.Korinther   11,1-15    

Losung 

Liebt Wahrheit und Frieden ! __ Sacharja 8,19 

Ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen. __ Johannes 8,12 


Darum, du treuer Christ: Suche die Wahrheit, höre die Wahrheit, lerne die Wahrheit, liebe die Wahrheit, rede die Wahrheit, halte die Wahrheit, verteidige die Wahrheit bis in den Tod, denn die Wahrheit befreit dich von der Sünde, vom Teufel, vom Tod der Seele und schließlich vom ewigen Tod. (Jan Hus) 




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Sternenreit...
Gelöschter Benutzer

Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von Sternenreiterin am 29.09.2020 09:02

@burgen:
Den Hinweis auf die Sekte verstehe ich nicht, das ist ein sehr harter Angriff finde ich persönlich, denn auch (früher ja anders als heute aufgestellte) liebevolle Brüdergemeinden in denen ich damals eine echte Liebe gespürt habe und Mitgefühl - "strenge Brüdergemeinden" auch nach meiner Auffassung! - wurden leicht in die sektiererische Ecke gestellt nur wegen ihrer von allen Mitgliedern akzeptierten (für sie biblische!) "Haltung" zur Frauenfrage.
Aber Akzeptanz, Liebe, Mitgefühl, Hilfsbereitschaft und Ehre der Frau gegenüber hatte nichts mit der sonstigen Einstellung zu tun.
Fast eher im Gegenteil, in den "toleranten" Gemeinden konnte einem viel herablassende Gesinnung entgegen schlagen und dann später in "christlichen" Internetforen, wenn man wagte etwas als biblisch anders zu sehen. Oder auch einfach "nur so" trotz aller Toleranz ... usw.

Langes Thema.

Aber was mir eigentlich auffiel war der Satz von "Cleo", dass Gott eine Gabe (in Bezug auf Gemeindestunden) nicht gibt wenn sie Seiner Ordnung nicht entspricht.
Das geht nämlich nach meiner Erfahrung nicht 1:1 auf.

Kann es aber auch nicht, wenn eine Frau z.B. Kinderstunden und Frauenstunden leiten darf und dafür auch Begabung zeigt.
Und Begabungen haben Menschen für Vieles, daraus kann man doch kein "dann will Gott das" der "dann will Gott das nicht" ableiten.
Einer hatte scheinbar keine Begabung für den Leiter- und Predigtdienst in der Gemeinde (Laienprediger sozusagen wie man es in freien Gemeinden wo jemand predigt der es nicht "studiert" hat nennt ...), aber als die Gemeinde zerbrach und keiner mehr da war dafür, da ist er dann aus seiner "zweiten Reihe" heraus getreten und hat es übernommen, Ankündigungen zu machen und auch zu predigen.
Und ich durfte miterleben, wie er darin immer sicherer und besser wurde, und er hatte manches Gute zu sagen, wuchs über sich selbst hinaus im wahrsten Sinne des Wortes .....

Nein, eine Gabe haben oder nicht haben ist kein Zeichen für Gottes Gesinnung in diesen Dingen.
Im Gegenteil, eine Gabe haben und darin dann in Gottes Sinne zu leben ist doch die eigentliche Herausforderung dann.

Und auf der anderen Seite: Jemand sagte mal "Gott beruft nicht immer durch Begabung in entsprechende Dienste, sondern es kann auch sein dass ER begabt wo jemand dazu berufen wird (oder ich ergänze mal als einziger dazu bereit ist ...) !!!

Gott können wir doch nicht in so einfache Formeln pressen wie "wenn Gott das nicht in Ordnung findet begabt er auch nicht dazu".
Auch Frauen waren schon begabt zu vielen Dingen, Reden, Leiterfunktionen, aber nicht immer zum Guten ....
Was man von Männern aber auch sagen kann ....

Denn das ist ja genau das Argument der Befürworter des allumfassenden Dienstes der Frau in der Gemeinde: Dass Frauen, die die Gabe der Lehre haben (oder zu haben scheinen) sie nicht richtig ausleben wenn sie sie - trotz der entsprechenden Befähigung und des Mutes - nicht auch in Gemeindestunden Bibelstunden und Gottesdiensten einsetzen.

Liebe Grüße
Sternenreiterin

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von Burgen am 29.09.2020 08:32



Hallöchen, guten Morgen, 

wenn ich den allerletzten Beitrag lese und darüber nachsinne, beschleicht mich ein "komisches" Gefühl, 

welches an eine Beschreibung einer Sekte erinnert. 

Ich bin mir natürlich bewusst, dass ihr etwas anderes aus der Gnade, in und durch die wir leben, herausbuchstabiert. 

Vielleicht ist es aber auch so, dass hier in unseren Gedanken grundsätzliche Unterschiede im Thema besprochen werden. 


Vermutlich war es "ein weiser Gedanke" von ehemals ciper, diese beiden Themenstränge in einem Thema zu verpacken. 

Gruß 
Burgen 



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Cleopatra
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Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von Cleopatra am 29.09.2020 07:34

geli: ja, so habe ich das gemeint. Also nicht, dass eine Frau (alleine) die Leitung übernimmt, sondern dass sie in der Ältestenschaft einer Gemeinde vertreten sein kann. Das war mit "Leitungsgremium" gemeint

 
Guten Morgen, liebe geli,
ja, ich denke, da habe ich dich richtig verstanden, ich bin hier nur anderer Meinung als du, denke ich.
 
Denn auch als Teil einer Ältestenschaft, eines Hirtendienstes, einer Leitung, ist ja eine Autorität.
 
Liebe Grüße, Cleo

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Cleopatra
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Re: Sklaverei - warum wurde sie abgeschafft | Sollen Frauen in der Gemeinde schweigen?

von Cleopatra am 28.09.2020 07:43

Guten Morgen, 
 
wow, vielen Dank Burgen für die Kopie der Ausarbeitung!
 
Merciful: Zumindest also müsste auch bei einer Frau konkret geprüft werden, ob diese von Gott für eine Lehrtätigkeit oder für einen Leitungsdienst erwählt worden ist. Also nicht pauschal: Frauen dürfen lehren oder Frauen dürfen nicht lehren. Sondern konkret und persönlich: Ist diese Frau von Gott bekehrt, begabt, bewährt und berufen?
Hallo merciful,
ich kann deine Gedankengänge verstehen in deinem Beitrag, grundsätzlich würde ich dem auch zustimmen, aber ich selbst würde meinen, dass Gott eben doch konkret etwas dazu meint. Es steht ja nicht in der Bibel (überspitzt geschrieben) "eine Frau soll eventuell schweigen, wenn sie die Gabe gerade nicht hat" oder so, verstehst du, was ich meine?
 
Also ich habe bisher die entsprechenden Bibelverse schon so verstanden, dass es pauschal um die Frauen geht- wie gesagt- in der Gemeindestunde.
 
Frauen werden definitiv auch von Gott begabt, aber Gott würde eines Verstännisses nach eine Frau nicht für die Gemeindestunde begaben, wenn dies nicht seiner Ordnung entspricht.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.09.2020 07:32.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslesung (10) Denn Gott hat den Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nich

von Burgen am 28.09.2020 07:20



Denk an deinen Schöpfer in deiner Jugend, ehe die bösen Tage kommen und die Jahre sich nahen, da du wirst sagen: "Sie gefallen mir nicht."  __ Prediger 12,1 

Philippus findet Nathanael und spricht zu ihm: Wir haben den gefunden, von dem Mose im Gesetz und den Propheten geschrieben haben, Jesus, Josefs Sohn, aus Nazareth. 
Und Nathanael sprach zu ihm: Was kann aus Nazareth Gutes kommen! 
Philippus spricht zu ihm: Komm und sieh! 


Kl: Römer         6,18-23 
Bl: 2.Korinther 10,12-18 


Ach sucht doch den, lasst alles stehn, die ihr das Heil begehret; 
er ist der Herr, und keiner mehr, der euch das Heil gewähret. 
Sucht ihn all Stund von Herzensgrund, sucht ihn allein; 
denn wohl wird sein dem, der ihn herzlich ehret. 
(Georg Weissel)   




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