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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Frage 03: Wer reizte David?

von geli am 25.11.2020 14:37

Jonas: Du hast Gott als übermächtigen Menschen vor Dir, der auch mal dreinschlägt, wenn im der Kragen platzt.

Nein, Gott schlägt nicht einfach so "drein", wenn ihm der Kragen platzt. Das passiert bei Gott nicht, denn das würde ja implizieren, dass Gott unbeherrscht ist.

So wie ich die Bibel verstehe, ist Gott geduldig, aber auch konsequent. Wenn er Dinge ankündigt - z.B. eine bestimmte Strafe - oder auch Konsequenz unseres Tun - dann wird das auch eintreffen.

Das Einzige, was Gott abhält, die Strafe (oder Konsequenz) durchzuführen, ist Buße und Umkehr. In diesem Fall lesen wir an vielen Stellen, dass Gott sich "gereuen" läßt und die Strafe aussetzt. Im Buch Jona sehen wir das sehr deutlich - er hat die Stadt Ninive verschont, obwohl er im Sinn hatte, sie zu vernichten.
Weil die ganze Stadt Buße getan hatte.

Das nur nebenbei: Ich bin überzeugt davon, dass wir in einer Zeit leben, in der Gottes Geduld und seine Gnade dem Ende zugehen. "Corona" ist ein Weckruf Gottes, um die Menschen wachzurütteln und sie zur Buße zu rufen. Dass das mit unserer ganzen Nation - ausgehend von unseren Politern - passieren wird, glaube ich nicht. Dazu sind wir schon zu weit von Gottes Ordnung abgewichen, und es gibt zuviele, die wie in Jesus Zeiten sagen: "Wir wollen nicht, dass dieser Herr über uns sein soll". Aber ich bete dafür, dass sich noch viele einzelne Menschen rufen lassen, bevor Gott seinen Zorn ausgießt und Gericht über diese Welt übt.

An sich ist Gott die Liebe.

Ja, "an sich" ist Gott die Liebe. Aber er ist auch Gerechtigkeit.

Seine Liebe hat Geduld und wartet, wer zur Umkehr findet. 
Aber seine Geduld ist auch nicht unendlich - sie hat  zu einem bestimmten Zeitpunkt ein Ende, und dann wird sein Zorn wirksam, indem er die Sünde - und auch jeden, der daran "kleben" bleiben will, bestraft.

Im Hebräerbrief heißt es: "Furchtbar ist es, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen" - furchtbar für die, die sein Angebot der Vergebung durch Jesus Christus nicht angenommen haben.

Und an einigen Stellen wird ganz klar gesagt, dass sich die Menschen, die nicht glauben, "Zorn aufhäufen":
Rö. 2,5: Du aber mit deinem verstockten und unbußfertigen Herzen häufst dir selbst Zorn an auf den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichts Gottes".
Ich finde die Stelle gerade nicht - aber da heißt es, dass über die Menschen, die seiner Gnade widerstehen und im Unglauben bleiben, der "Zorn Gottes" bleibt. 

Nein - wir dürfen Gott nicht auf seine "Liebe", auf seine "Gnade" und auf seine "Geduld" reduzieren, wir müssen auch seinen Zorn über die Sünde eingedenken und es ernst nehmen.
Wie sehr Gott die Sünde haßt, und welch großen Preis unsere Erlösung hat und dass wir seine Liebe erfahren dürfen, sehen wir daran, wir hart sein eigener Sohn dafür bestraft wurde 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Frage 03: Wer reizte David?

von Burgen am 25.11.2020 14:28



Ehrlich gesagt, habe Schwierigkeiten mit dem Satz: dass Gott züchtigt. 

Er hat nicht Judas gezüchtigt. Judas hat sich selbst abgewandt, verraten, bedauert und umgebracht. Alles ohne Gott/Jesus damit einzubeziehen.

Selbst Paulus, der 2/3 des NT geschrieben hat, wurde nicht gezüchtigt.

Allerdings Menschen züchtigen Menschen, wenn sie nicht gehorchen. Früher zB wurden Kinder mit dem Lineal auf die Finger geschlagen in der Schule wenn sie vielleicht frech wurden oder so.

Es kann natürlich sein, dass ein Mensch Angst hat zu vertrauen. Bezogen auf die Gesetze in der Bibel. Das hat dann zur Folge, eher daran zu denken, in gewisser Weise den Ansprüchen Gottes und den der Menschen nicht genügen können.

Das jedoch kann nur geheilt werden, wenn sich der betroffene Mensch vergegenwärtigt, dass Gott Geist ist. Deshalb kann Gott/Jesus Unvertrauen in Vertrauen schenken. Das geschieht im geistigen Bereich, der dann sichtbare Früchte tragen kann, früher oder später.
Ein "aufschauen" zu dem unsichtbaren, aber gegenwärtigen Jesus, kann sofort eine Änderung bewirken. Verletzungen können sofort ausgetauscht werden durch Heilung, Wiederherstellung.


Ich denke nicht, dass die "Wehe" Rufe von Jesus Züchtigung waren oder würden. Im NT lesen wir Jesus von dem "Vollbracht" her. 
Es ist vollbracht - jegliche Schuld, Verdammnis usw. liegt im Körper des Königs Jesus, ganz Mensch nahm er alle Schuld usw. seit Menschengedenken auf sich, auf seinen Leib.

Aber - wir haben jetzt, jeweils zu unseren Lebzeiten, diese grundsätzliche Schuld vergeben zu bekommen, so Jesus die Herzenstür geöffnet wird.
Wir dürfen wirklich dankbar seine Gnade annehmen und in diesem Bewusstsein der Freiheit von Schuld seine Liebe annehmen. Das allein ist schon nicht so einfach, dauert manchmal jahrelang. Naja, das ist ja nun ein anderes Thema.



 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.11.2020 14:38.

geli
Gelöschter Benutzer

Re: Welche Eigenschaften von Gott findet ihr ganz besonders?

von geli am 25.11.2020 14:14

Heute habe ich Jona gelesen. Das habe ich schon öfters - aber heute ist mir eine ganz bestimmte Sache deutlich geworden:

Jona versteckt sich nicht hinter einem "christlichen", oder "heiligem" Vokabular, er versucht auch gar nicht, vor Gott als "heilig" oder irgendwie als "fromm" zu erscheinen. Im Gegenteil: er tut, was ihm richtig erscheint, ist ungeschminkt "verdrossen" über das, was Gott tut und ist auch nicht so leicht umzustimmen.

Natürlich - als er im Bauch des Fisches sitzt und denkt, nun sei sein Leben zu Ende, da betet er ein wunderbares Gebet, und dabei hat er sogar noch Dank an Gott. Allerdings hielt diese "Bekehrung " nicht lange - nach kurzer Zeit ist er schon wieder "verdrossen" über Gottes Pläne.

Was mir an dieser Geschichte gefällt: Gott geht auf seinen "verdrossenen" und auch total ehrlichen Propheten ein. Er läßt sich zwar in seinen Plänen nicht beirren, aber er versucht mit großer Geduld und Weisheit, Jona zu korrigieren und ihn zu "erziehen".

Gott läß sich so einiges einfallen, um seinen "verdrossenen" Propheten zu begegnen und zu ihm zu sprechen:
Er läßt eine Staude wachsen
Gott ließ einen Wurm kommen
Gott ließ einen heißen Ostwind kommen - das alles wegen eines "aufmüpfigen" Propheten...

Und weil Jona trotz allem noch nichts kapierte, nimmt Gott sich die Zeit, um zu seinem Propheten zu sprechen und ihm eine Erklärung dazu zu geben.

Mir gefällt an dieser Geschichte vor allem, dass wir vor Gott wirklich ehrlich sein dürfen und alles "fromme" Vokabular und alles "fromme" Getue ablegen dürfen. 
Mir gefällt, wie Gott in aller Geduld und Weisheit mit seinem Propheten umgeht, er setzt ihn nicht unter Druck: "Du mußt, du sollst, du darfst nicht... sonst... ", sondern läßt ihm Zeit, Dinge zu erkennen und auch die Freiheit, sich am Ende zu entscheiden.

Denn wie die Sache nun ausgeht - ob Jona einsichtig wurde oder ob er in seiner "Verdrossenheit" beharrte - das wissen wir nicht.

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Merciful

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Re: Rätsel aus dem Orient

von Merciful am 25.11.2020 10:59

Dieses Rätsel zu lösen, ist nicht so schwer. Genau genommen ist es gar kein Rätsel.
 
Scheinbar liegt ein Fehler vor. Aber es ist kein Fehler.
 
Rein zufällig ergeben sich bei den Restbeträgen die Werte 50 und 51.

Hätte Karim die Raten 30, 10, 5, 5 gezahlt, so wären die Restbeträge 20, 10, 5, 0 gewesen.
 
Die Summe dieser Restbeträge ist 35.
 
Merciful

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Corona - bald beginnt Herbst 2020 - gibt es was wie wissen sollten?

von geli am 25.11.2020 09:47

Liebe Hannalotti, ich denke, Du hast dazu Deine Meinung, und ich habe meine Meinung. Darüber lange und breit zu diskutieren, ist für mich ehrlich gesagt Zeitverschwendung, weil es ja auch zu nichts führen würde. Lassen wir es einfach so stehen! 

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Jonas

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Re: Frage 03: Wer reizte David?

von Jonas am 25.11.2020 09:15

Hallo Cleopatra!

Du sagst, dem könntest Du nicht zustimmen und dann gibtst mir aber großteils wieder recht.
Aber, Du gehst ständig mit dem um, was sich hier im Dasein abspielt.
Das ist nicht falsch, denn wenn Gott in die Existenz tritt, dann erscheint er und die Erscheinung Gottes ist der Mensch.
Da ist Gott, wie er für uns ist.
Aber das ist einseitig, denn dem fehlt eine ganze Dimension, nämlich wie Gott an sich ist.

Du hast Gott als übermächtigen Menschen vor Dir, der auch mal dreinschlägt, wenn im der Kragen platzt.
Du hättest Jesus, als das Urbild Gottes, verbal oder mit Schlägen nie so provozieren können, dass er gewalttätig zurückgeschlagen hätte.
Aber seine Wehe Rufe, die waren der Zorn bzw die Strafe Gottes wenn man so will.

Ansich ist Gott das, was er wesentlich ist, nämlich die Liebe und das ewig.
Ansich kannst Du Gott nicht erzürnen, auch wenn Du Dich noch so bemühst.
Gott ist ewig und von der Ewigkeit her gesehen, ist das Dasein hier und jetzt auch schon wieder abgeschlossen.
Also, Gott kennt denn Ausgang wie das hier endet und es endet so, wie es bestimmt ist.Von Gott bestimmt.
Da kann sich der Mensch dagegen auflehnen wie er will.

Mit besten Grüßen
 

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Cleopatra
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Re: Welche Eigenschaften von Gott findet ihr ganz besonders?

von Cleopatra am 25.11.2020 07:34

Was mich in vergangener Zeit auch sehr berührt hat, ist, zu wissen, dass Gott über allem steht und eben alles weiß.
 
Wenn ich mich ohnmächtig und klein oder hilflos fühle, weiß ich, dass Gott schon längst die nächsten Schritte kennt, alles im Blick hat und mir wohlwollend gegenüber ist.
 
Das lässt mich ruhig werden, weil ich ihm da vertrauen kann.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Cleopatra
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Re: Welche Eigenschaften von Gott findet ihr ganz besonders?

von Cleopatra am 25.11.2020 07:32

Wow, ja, das sind ganz tolle Eigenschaften, die ihr bisher aufgezählt habt ;-D
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Cleopatra
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Re: Frage 03: Wer reizte David?

von Cleopatra am 25.11.2020 07:30

Guten Morgen,
 
ich kann dem nicht zustimmen.
 
im alten Testament und in Offenbarung (Man besehe allein die "Zornesschalen) sehen wir oft auch den Zorn Gottes.
Wir müssen das so hinnehmen und nicht hin und herinterpretieren, um irgendwann zu sagen, dass dem nicht so sei.
 
Gottes Zorn ist nicht sofort gleich wie unserer, denn wir haben uns dann nicht im Griff.
 
Aber Gottes Zorn auf die Sünde finde ich, sollte garnicht kleingeredet werden, denn Sünde ist und bleibt einfach nur schrecklich!
 
Und gerade im alten Testament können wir oft lesen, wie Gott zornig wurde und die Sünde eben bestraft hat.
 
Zorn ist kein Gegenteil der Liebe, es ist gegenstand der Liebe, denn wenn Gott wirklich liebt, dann sorgt er auch für "Erziehung", indem er auch straft, das können wir auch in der Bibel nachlesen.
 
Und das sehen wir ganz oft auch.
 
Manchmal hat Gott nichts getan und die Israeliten kamen in Bedrängnis und wurden verfolgt und gefangen genommen.
Bis sie Buße taten.
Und manchmal hat Gott auch sofort gestraft, da gibt es auch mehrere Beispiele.
 
Gott hat das Recht dazu.
 
Gott ist immerhin Gott.
 
Es ist ja nicht so, dass der erschaffene Mensch hier machen kann, was er will und sich dann beschweren soll warum er selbst die Konsequenzen tragen soll für das Fehlverhalten, wenn er sogar vorher schon von den Konsequenzen wusste.
 
Wenn da also steht "Gott war zornig", dann war Gott zornig.
Und es steht ja eben auch, auf wen.
Und ob da nun Gott reizte oder am ende quasi der Zorn Gottes reizte, ist für mich kein Unterschied.
Denn das machen wir ja nur dann, wenn etwas uns nicht so gefällt oder ins Bild passt.
 
Würde da stehen "und Gott liebte Israel und er tat diesunddas" würden ja alle sagen "oooh, wooow, was für eine große Liebe, scha, Gott selbst hat...." und nicht "neneneee, guck mal, nur die Liebe hat das gemacht, nicht Gott."..... oder...?
 
Und vor allem können wir das nicht voneinander trennen, wenn wir das dann in der Parallele in Chronika nicht tun, denn das wäre willkürliche Interpretation.
 
So sehe ich das.
 
Ich habe mir ja nun schon einige Gedanken gemacht (tota klasse, einen Tag, nachdem ich meinen Beitrag hier geschrieben habe, kam ich bei einer Freundin auf dieses Tema zu spreche- es ging dabei um etwas komplett anderes, aber die Erinnerung an das Gespräch hier hatte mir total geholfen und das ist doch genial).
 
Ich habe auch so später nochmal gemerkt, wie unterschiedlich Gott eben die Sünde züchtigt.
Und manchmal ließ er wie zB auch bei Hiob Satan gewähren. Das ist sein Wille, sein letztes Wort.
 
Ob es uns gefällt oder nicht- es ist eben so und das müssen wir akzeptieren oder nicht, aber das ändert eben auch nichts.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslesung (11) Ich will des Morgens rühmen deine Güte; denn du bist mir Schutz und Zuflucht -- Ps 59,7

von Burgen am 25.11.2020 00:05


Ihr trinkt den Wein kübelweise und verwendet die kostbarsten Parfüme; 
aber dass euer Land in den Untergang treibt, lässt euch kalt. __ Amos 6,6 

Den Reichen in der gegenwärtigen Welt aber gebiete, nicht überheblich zu sein und ihre Hoffnung 
nicht auf den flüchtigen Reichtum zu setzen, sondern auf Gott, der uns alles in reichem Maße zukommen und 
es uns genießen lässt. Sie sollen Gutes tun, reich werden an guten Werken, freigebig sein und ihren Sinn auf 
das Gemeinwohl richten. So verschaffen sie sich eine gute Grundlage für die Zukunft, die dazu dient, das 
wahre Leben zu gewinnen. __ 1.Timotheus 6,17-19  


Kl: 1.Korinther 3,9-15 
Bl: 2.Petrus      3,1-9  


Herr, lass deine Wahrheit uns vor Augen stehn. Lass in deiner Klarheit Lüg und Trug vergehn. 
Gib, dass selbstlos werde unser harter Sinn; wend ihn zu der Erde, zu dem Nächsten hin. 
(Lieselotte Corbach)  


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