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Cleopatra
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Re: "Ich habe einen Plan"

von Cleopatra am 08.04.2021 07:21

Das ist wirklich ein tolles Zeugnis lieber pausenclown (ich hoffe doch, dass es dir gesundheitlich auch etwas besser geht?)
 
Ich erinner mich daran, dass ich wegen meinem Hexenschuss kurz nach einer OP, weshalb ich ja auch krankgeschrieben war, einen Putzjob verloren hatte.
Zu genau dieser Zeit aber wurde die Sanierung in einem Haus, eine Art Jugendtreff, beendet und ich bot mich an, dort für Sauberkeit und Ordnung zu sorgen.
Es passte auf den Tag genau und noch heute bin ich total gerne einmal die Woche dort (wobei man hier nicht wirklich von "Putzen" sprechen kann- ich sage immer, ich "poliere", weil alles sehr ordentlich und schön und neu dort ist).
 
Bei Gott gibt es keine Zufälle oder ungünstiges Timng, das ist genial.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Andreas

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Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken

von Andreas am 07.04.2021 21:10

3 Hört! Siehe, ein Sämann ging hinaus, um zu säen.

Eine eindringliche Aufforderung zum Zuhören. So intensiv, dass man es vor seinen inneren Augen sehen kann.

Danke Herr, dass Du uns einprägsame Bilder schickst.

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: "Ich habe einen Plan"

von pausenclown am 07.04.2021 13:24

Hallo Cleo.

 

Ich habe es so verstanden, dass du auch persönliche Berichte lesen magst.

Also, Anfang 2003 hatte ich einen üblen Bandscheibenvorfall, dieser hat mich erstmal entsorgt.
Schmerzklinik, Rhea usw. Ich bin schmerzen ziemlich gut gewöhnt, aber es tat ziemlich weh.
Ich erinnere mich noch gut, ich war mit meiner Frau in einem Schnellrestaurant und ich konnte vor schmerzen mein Tablet nicht richtig halten und das Essen und Trinken Vereinigten sich zu einem Brei darauf.
Es wurde Herbst und es wurde nicht besser.
Irgendwann wachte ich mit dem Gedanken auf, zieh in die Gegend die ich dir zeigen werde.
Warum auch immer hatte ich ne ungefähre Idee wo das sein wird.
Das Problem war, ich hatte Frau, drei kleine Kinder und unsere Wohnung war mit meinem Job verbunden.
Was nun tun, nach reiflicher Zeit und überlegen entschlossen wir, ich kündige meinen Job und Wohnung und ziehen dort hin.
Ich weiß noch, einige Freunde haben uns für verrückt erklärt, so was will Gott nicht usw.
Nach der Kündigung verstrich die Zeit, nichts passierte, kein neuer Job, ich hatte nicht einmal die Idee wie ich diesen mit schmerzen ausüben sollte, noch Wohnung.
Vielleicht könnt ihr euch vorstellen etliche schlaflose Nächte, vielleicht habe ich mich verhört oder ich einfach nur Verantwortungslos und durch geknallt.

Was nun, meine Frau und ich entschieden, wer schneller eine Arbeit findet nimmt sie an.
Noch 2 Wochen bis zum Auszug, nix.
Dann ging es Schlag auf Schlag, meine Frau bekam eine Stelle in der Gegend und kurz darauf, hatten wir eine bezahlbare 5 Zimmer Wohnung.

Der eigentliche Grund warum Gott diese Gegend ausgesucht hat, die Erklärung bekam ich dann ziemlich schnell.
Ich fing meinen Dienst an, der mit dem Wohnort bzw Gegend zu tun hat.

Shalom Pausenclown

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Merciful

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Re: Was ist wichtiger- dass Jesus heilte, oder dass er zur Umkehr rief..?

von Merciful am 07.04.2021 13:03

Hallo, Burgen,
 
den Begriff 'Heilung' habe ich hier im übertragenen Sinn verwendet.
 
Jesus sagte ja auch:
 
Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken.
Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.
 
(Evangelium nach Markus 2, 17; Zürcher Bibel 2007)
 
Die Sünder sind die Kranken.
 
Diese werden geheilt durch Buße, Glauben, Sündenvergebung, Kindschaft Gottes, Erneuerung.
 
In der Verkündigung Jesu geht es primär um das Reich Gottes.
 
Die Wunder, die er wirkte (Gelähmte gehen, Blinde sehen), waren Zeichen.
 
Als Zeichen verdeutlichten sie die Nähe des Reiches Gottes.
 
In diesen Zeichen wurde die das Heil wirkende Gnade Gottes offenbar.
 
Merciful

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Was ist wichtiger- dass Jesus heilte, oder dass er zur Umkehr rief..?

von Burgen am 07.04.2021 08:41



Kann ich an meiner Erneuerung (Heiligung, Heilung) erkennen, dass mir vergeben worden ist (Rechtfertigung, Versöhnung)? Merciful

Dies könnte ein neues Thema sein. 

Heiligung und Heilung sind sicherlich zwei verschiedene Dinge, nicht nur unterschiedliche Begriffe. 

Rechtfertigung und Versöhnung wohl ebenfalls. 

Vor der Wiedergeburt steht der Glaube an Jesus Christus. 

Röm 7,4 wird gesagt: 
Genauso, liebe Freunde, hat auch das Gesetz keine Macht mehr über euch, denn von dieser Macht seid ihr befreit worden, als ihr mit Christus am Kreuz gestorben seid. (NL Bibel) 
Jetzt gehört ihr dem,der von den Toten auferstand, und könnt gute Frucht bringen, das heißt gute Taten für Gott. 

V5 zeigt das vorherige Leben des Menschen auf, als er der Sünde verkauft war, "die Forderung erfüllen musste: du sollst, du darfst nicht ..." 
~~~ 
Nach der Wiedergeburt sind Menschen gerechtfertigt durch Glauben in Jesus Christus.  Die religöse Rechtfertigung verliert damit ihre Macht. Der gerechtfertigte Mensch steht damit auf einem neuen, anderen Fundament, welches uns trägt und durchträgt. 
Nämlich wir tun Dinge, wie sind lebend aus Glauben, nicht aus dem heraus: Du musst, du sollst. Die gesetzliche Forderung hat ihre Macht über uns verloren. 

Das Bedeutet sicherlich auch, dass wir inneren Frieden haben. Vielleicht nicht sofort. Jedoch sobald wir erkennen, dass Jesus nun in uns lebt, wir seiner Führung und Heiligung vertrauen. 

Als an Jesus glaubende Menschen sind wir heilig, und werden vermutlich aufgrund der Versöhnung mit Gott, auch seelische und körperliche Heilung erfahren. Auch unser Denken, unser Geist wird heil, weil wir heilig sind. Ausgesondert zum Leben mit Gott. 
Das wird sehr schön in Röm 8 erklärt. 

Es gibt doch das wahre Sprichwort: Zwei Herzen schlagen in meiner Brust. Wohl dem, dessen Herz mit Gott im Frieden ist ... also die Versöhnung mit Gott jeden Tag leben lernt. Das ist dann der erfahrbare Frieden, den die Welt nicht geben kann. Aber Christus schenkt ihn uns sozusagen als Nebenprodukt. 


 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslese (12) Es soll mir eine Freude sein, ihnen Gutes zu tun : Jeremia 32

von Burgen am 07.04.2021 08:17



Er hat die Sünde vieler getragen, und für die Übeltäter trat er ein. * Jesaja 53,12 

Jesus spricht: Segnet, die euch verfluchen; bittet für die, die euch beleidigen. * Lukas 6,28 


Kl: Johannes  20,11-18 
Bl: Lukas       24,50-53 


Mich hast du verbunden, lehr mich andern hilfreich sein und in fremde Wunden liebend gießen Oel und Wein. 
Mir hast du vergeben, Herr, so sei es nun meines Herzens Leben, andern Gleiches tun. 
(BG: Johann Baptist von Albertini)  




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Cleopatra
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Re: "Ich habe einen Plan"

von Cleopatra am 07.04.2021 07:19

Lieber Merciful,
 
 
ja, dieses Beispiel von Betsie und Corrie ten Boom passt da wunderbar!
Vielen Dank für diese Gedanken.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Andreas

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Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken

von Andreas am 06.04.2021 20:56

2 Und er sprach lange zu ihnen und lehrte sie in Gleichnissen. Bei dieser Belehrung sagte er zu ihnen:

Geduld ist gefragt, vieles muss oft in verschiedenen Worten erzählt werden, bevor man es wirklich begreift.
Wichtig ist auch, die rechte Form (damals Gleichnisse) zu finden, die die Menschen anspricht.

Danke Herr, dass Du uns Geduld schenkst.

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

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Merciful

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Re: "Ich habe eine Plan"

von Merciful am 06.04.2021 16:05

Als ich deinen Beitrag, liebe Cleo, las, dachte ich an die Schwestern Betsie und Corrie ten Boom.
 
Die niederländische Familie ten Boom hatte während des zweiten Weltkriegs Juden in ihrer Wohnung versteckt.
 
Im Jahr 1944 wurden dann Betsie und Corrie von der Gestapo gefangen genommen und inhaftiert.
 
Im Konzentrationslager Ravensbrück mussten die Schwestern großes Leid ertragen.
 
Die Schwestern blieben stark und übten sich darin, denen zu vergeben, die sie quälten.
 
Immer wieder sprach die ältere Schwester Betsie zu Corrie: Sieh' nur auf Jesus!
 
Und Corrie durfte erkennen: Gott hat einen Plan für ihr Leben.
 
Noch im Konzentrationslager konnten die Schwestern einige weitere Frauen zu Jesus führen.
 
Die kränkliche Betsie verstarb. Corrie überlebte.
 
Fortan verkündigte Corrie das Evangelium.
 
Sie durfte es erleben, dass die Visionen ihrer älteren Schwester sich erfüllten.
 
Merciful

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Cleopatra
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"Ich habe einen Plan"

von Cleopatra am 06.04.2021 09:32


Hallo ihr Lieben,  


ist es nicht so, dass wir manchmal das Gefühl haben, dass etwas aus dem Ruder läuft?
Dass wir das Gefühl haben, irgendwie passieren gerade zu viele schlechte Dinge...? 

Jeder kennt das in unterschiedlicher Ausdehnung aus seinem Leben, aber auch aktuell haben viele das Gefühl, wenn sie sich die Nachrichten anschauen. 

Gestern habe ich einen evangelischen Gottesdienst angeschaut.
Mitten in dieser Predigt (es ging natürlich um Ostern) ist mir etwas nochmal ganz neu klargeworden, was ich gerne mit euch teilen möchte: 

- Als Abraham mit seinen geliebten Isaak opfern lassen sollte, da schien es erstmal total schlimm und ungewiss.
Aus dem Land der Philister musste er losziehen ins Land Morija, hier auf einen Berg hochgehen und Isaak, den Sohn, auf den er sooo lange gewartet hatte, opfern. Man liest es eigentlich so- aber wie lange werden die hier gemeinsam unterwegs gewesen sein?
Erst in letzter Sekunde wurde dies verhindert. Außerdem wartete dort ein Widder, der sich verfangen hatte.
Was zuerst aussichtslos klang, entpuppt sich als genau geführt und ohne "Zufall" für Gott.

- Als Nebukadnezar sich eine Statur anfertigen ließ als Götze und den Befahl gab, dass alle dieses Bild anbeten sollen, haben drei mutige Männer "Nein" gesagt. Sie haben sich den direkten Befehl widersetzt, obwohl sie ganz genau wussten, dass dies ihr Todesurteil war.
Diese Männer hatten gute Jobs, aber sie sagten, dass sie Gott mehr gehorchen würden, als einem König.
Ist das nicht total gefährlich...? Und hätten sie hier nicht auch von Gott erwarten können, dass Gott verhindert, dass sie gefangen genommen werden...?
Schließlich können wir ja auch zB in den Psalmen ständig lesen, dass Gott die "Guten" beschützt.
Aber es kam anders und es sah völlig aussichtslos aus. Die Männer wurden gefangen genommen und gezwungen, sich vor dem König niederzuwerfen.
Wer hätte hier ahnen können, dass sie im Feuerofen selbst übberleben werden?
Aber sie taten es- Gott schickte sogar noch einen Engel, der mit ihnen im Feuerofen war.
Ein Wunder, welches besagt- Gott hatte alles im Griff, er verfolgte einen Plan...


- Nach der Kreuzigung waren die Jünger sicherlich sehr enttäuscht. Sie hatten Wunder erlebt, Heilungen gesehen und am Ende- wurde Jesus tatsächlich gefoltert und getötet! Dabei hatte er doch die ganze Zeit erzählt, dass er Gottes Sohn sei!
Mutlos und traurig gingen sie nach emmaus- das sind 11,5 Kilometer unterfähr. Nicht unbedingt ein kurzer Weg, doch sie hatten ihn auf sich genommen vorher. Wieso, das wissen wir nicht.
Nun aber waren zwei Jünger auf dem Weg nach Hause und unterhielten sich. Sah nicht alles nach einem Ende aus, oder nach einem "Jesus wurde besiegt" und einem "er war doch nicht der heiß ersehnte Messias"...?
Und nun war sogar der Leichnam verschwunden!
Plötzlich ging ein Mann auf sie zu und begann das Gespräch.
Lukas 24, 25: "Und er sprach zu ihnen: O ihr Toren, zu trägen Herzens, all dem zu glauben, was die Propheten geredet haben!
26Musste nicht der Christus dies erleiden und in seine Herrlichkeit eingehen?
27Und er fing an bei Mose und allen Propheten und legte ihnen aus, was in allen Schriften von ihm gesagt war."
Später erst fiel ihnen auf- Hey, dies alles musste passieren, dies alles war genau nach Gottes Plan, sogar schon im Voraus angekündigt!

- Heute stehen wir an unterschiedlichen Punkten unseres Lebens.
Eine Frau hat zum Beispiel gerade ihren Ehemnn ganz plötzlich verloren und beschreibt, wie sie im Vorfeld sogar vorbereitet wurde, dies aber erst viel später erkannte.
Ich habe auch an vielen Punkten gestanden, in denen es mir garnicht gut ging, in denen ich dachte, Dinge laufen aus dem Ruder.

Aber im Nachhinein sehe ich- hey- Gott hatte doch alles im Blick und sogar die schweren Zeiten haben mich stark gemacht, zu Menschen geführt, oder anderes.

Gott entgeht doch nichts!

Oft dürfen wir im Nachhinein sehen und erkennen, wie Gott die ganze Zeit Dinge im Blick hatte, einen Plan verfolgte, nicht überrascht war von Momenten, Schicksalen und so weiter.

Das ermutigt mich total.

In der Bibel- hier habe ich nur drei Beispiele genannt- erkennen wir immer wieder: Gott hat einen Plan. Bei Gott gibt es keine Zufälle. Selbst die Raubtiere sind perfekt aufs Jagen oder Reißen von Fleisch und Co ausgerichtet, die Pflanzenfresser teilweise immun gegen Gift anderer Pflanzen oder Ameisen, und das, obwohl ursprünglich doch das Paradies ohne Schmerz und Tod vorbereitet war!
Gott wusste, was geschehen wird.


Dieser große, wunderbare, allwissende Gott- der steht auch mir zur Seite!
Er hat mir so oft im Leben geholfen, wenn ich das Gefühl hatte, dass einiges gerade zusammenbricht oder planlos wird.
Nein, nicht bei Gott! Er hat alles im Blick!

Und das ermutigt mich, das gibt mir Mut und Gelassenheit, dieses Wissen hilft mir, Gott zu vertrauen in Zeiten, wenn es gerade nicht schön ist und wir etwas nicht verstehen.

Ich wollte euch gerne teilhaben lassen an diesen Gedanken.

Habt ihr das auch erlebt und möchtet vielleicht einmal berichten, wie es war, als ihr mal nicht mehr weiterwusstet, im Nachhinein aber erkannt habt, wie Gott die ganze Zeit seine Fäden in der Hand hatte?

Ich freue mich über eure Berichte.

Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.04.2021 21:30.
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