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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Warum ich wenig poste.

von geli am 21.05.2021 20:14

pausenclown: Das ist der größte Stolperstein, eine unschöne 2000 jährige Geschichte mit Christen/heit.

Ja,das glaube ich auch. Da wurden - auch (und nicht nur) in den "Kreuzzügen" - quasi mit der Bibel, dem NT in der Hand Juden ermordet. 
Und man kann nicht erwarten, dass die dann "differenzieren" - das können sie gar nicht. Woher sollten sie denn Unterscheidungsmerkmale haben?

Ich hatte früher viele Kontakte zu Iranern - einige davon wurden dann Christen. Und ich fragte einen von ihnen, wie sie sich denn gefühlt haben, als sie Asyl in einem "christlichen" Land - denn so werden wir Europäer ja in der Regel wahrgenommen: als "christliches" Land" - gefunden hatten?

Er meinte, er sei sehr erschrocken, als er unseren "westlichen" Lebensstil so beobachtete. Ja, und natürlich dachte er, hier in D - das sind alles Christen. Wie sollte er das auch unterscheiden können? Genausowenig konnten und können das die Juden.

Da ist es für mich eher ein Wunder, dass es mittlerweile so viele messianische Juden gibt - Juden, die Jesus als ihren erwarteten Messias erkannt haben und sich dem NT zugewendet haben, mit dem in der Hand ihre Angehörigen ermordet wurden. 
 
Viele ihrer Eltern oder Großeltern haben im KZ die Wachmannschaft zb Weihnachten feiern sehen.

Genau das meine ich...
 
Viele wissen nicht das, daß NT ein jüdisches Buch ist. Für viele war und ist es ein antisemitisches Buch.

Mit "viele" meinst Du Juden?

Aber nach dem, was sie mit "Christen", die sich ja an das NT halten, erlebt haben, wäre das kein Wunder! Mir hat ein Jude einmal erzählt, dass dieses Buch, das NT, bei ihnen zu Hause verboten war zu lesen. Für mich verständlich.

Was aktuell für vermutlich alle jüdischen Gruppen in Deutschland irritiert ist, nein zum Antisemitismus und aber das böse Israel.

Ja, da herrscht gerade Heuchei pur. "Antisemitismus" wird verbal "verurteilt", das "darf es in D niemals wieder geben" - andererseits aber werden Demos erlaubt, wo aggressive Muslime (wie man an den Fahnen, die geschwenkt wurden, deutlich sieht) laut und deutlich ihren Hass gegen Israel kundtun (dürfen). Und niemand schreitet ein. Mir scheint, als wären bestimmte Parteien ganz auf derselben Linie - denn wer schweigt, stimmt zu .

Die Hürde, spontan zusammen Bibellesen ist hoch.

Ja, das wäre auch nicht mein erstes Anliegen . Schließlich lese ich auch mit anderen Menschen, die ich gerade kennengelernt habe, nicht zu allererst die Bibel, oder frage sie, ob sie das wollen.

Kennst Du die Bibelübersetzung des AT von Naftali Herz Tur Sinai? Und die vom NT von David H. Stern? Wenn ja, wie denkst Du darüber?

Cleo: Deshalb finde ich es total interessant, diese Hintergründe besser zu kennen.

Ich habe ein Buch von Arnold Fruchtenbaum: "Das Leben des Messias - Zentrale Ereignisse aus jüdischer Perspektive" - dieses Buch kann ich sehr empfehlen! Ich habe es jetzt schon 2 x gelesen und denke, ich sollte es noch einmal lesen, weil ich immer wieder Dinge vergesse, die ich mir merken wollte ... 

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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Warum ich wenig poste.

von pausenclown am 21.05.2021 10:43

Hallo Cleo.

 

Es stimmt nicht, dass Jesus nur mit dem Pharisäer Nikodämus gut aus gekommen ist
Schau dir zb die Begebenheit aus Lukas an

Lukas 7,36 und 40

Es bat ihn aber einer der Pharisäer, mit ihm zu essen. Und er ging hinein in das Haus des Pharisäers und setzte sich zu Tisch.

Jesus antwortete und sprach zu ihm: Simon, ich habe dir etwas zu sagen. Er aber sprach: Meister, sag es!

Also ein Pharisäer lädt Jesus zum Essen, was völlig normales unter Juden.
Das Verhältnis zwischen Pharisäer und Jesus war ja nicht grundsätzlich negativ.
Dazu gibt es unter Pharisäer mehrere Gruppen, die Pharisäer ist genauso kurz wie, die Christen.

Schau dir an wie Simon, wie spricht er Jesus ein?
Meister, oder eben Rabbi, dass sagte man nicht einfach so, daß ist ein Ehrentitel.

Matthäus 23, 1. ff

1 Dann redete Jesus zu den Volksmengen und zu seinen Jüngern 2 und sprach: Auf Moses Lehrstuhl haben sich die Schriftgelehrten und die Pharisäer gesetzt. 3 Alles nun, was sie euch sagen, tut und haltet; aber handelt nicht nach ihren Werken! Denn sie sagen es und tun es nicht. 4 Sie binden aber schwere und schwer zu tragende Lasten zusammen und legen sie auf die Schultern der Menschen, sie selbst aber wollen sie nicht mit ihrem Finger bewegen. 5 Alle ihre Werke aber tun sie, um sich vor den Menschen sehen zu lassen; denn sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten groß. 6 Sie lieben aber den ersten Platz bei den Gastmählern und die ersten Sitze in den Synagogen 7 und die Begrüßungen auf den Märkten und von den Menschen Rabbi genannt zu werden. 8 Ihr aber, lasst ihr euch nicht Rabbi nennen! Denn einer ist euer Lehrer, ihr alle aber seid Brüder.

Ja wie jetzt ? Gute Pharisäer, böse Pharisäer, hören und nicht tun,?

Ist Jesus Meshugge?

Nach meinem Verständnis geht es darum,
Lehre das was du glaubst und lebe das du lehrst.

Womit Jesus meist Probleme hatte waren zwei Sachen.
1.Heuchler, die Religion, Glaube für sich ausnutzen. Ist das jetzt ernsthaft gefragt ein jüdisches Problem? Gibt es unter Christen nicht?

2. Wenn zb Gebote, verbote nicht Gott und dem Menschen dienen. In der jüdischen Überlieferung, der Mishna gibt es genug davon. Auch hier meine ernsthafte Frage, ein jüdisches Problem? Haben Christen das nicht auch?

Die Familie meiner Frau kommt aus dem schwäbischen Pietismus.
Tanzen verboten, Hosen verboten, Rockmusik vom Teufel usw. Die Gebote ihrer Kindheit.

Eine letzte Frage fällt mir ein, früher nannte man sie Pharisäer und heute?

Shalömle

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Warum ich wenig poste.

von Burgen am 21.05.2021 09:46


3 SCHALOM ALECHEM ("Seid mir gegrüßet") eine Überlieferung im babylonischen Talmud 

Seid mir gegrüßet, Engel des Dienstes, 
der Höchsten aller Herrschenden. 
Gesandte Gottes, der überall regiert 
und dessen Heiligkeit man lobt. 

Kehrt ein zum Frieden, Engel des Friedens, 
des Höchsten aller Herrschenden. 
Gesandte Gottes, der überall regiert 
und dessen Heiligkeit man lobt. 

Schenke mir den Frieden, Engel des Friedens, 
des Höchsten aller Herrschenden. 
Gesandte Gottes, der überall regiert 
und dessen Heiligkeit man lobt.  



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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Warum ich wenig poste.

von Burgen am 21.05.2021 09:38


Aus dem jüdischen Gebetsbuch von 2001 / 5762 

Ein Abendgebet für Schabbat / Eingangsgebete Seite 19 

Wir preisen dich, Gott, du schlichtest Streit, überwindest Hass und du schaffst Harmonie zwischen allen Geschöpfen der Erde. Wir loben dich, unsichtbarer Gott, du bindest alle Menschen durch das unsichtbare Band der Hilfsbereitschaft und der Liebe zusammen. 
wir ehren dich, Ursprung des Lebens, du hast uns von einem Lebensstil befreit, der von Grausamkeit bestimmt war und hast uns eine Lebensweise gelehrt, die durch Freundlichkeit geprägt ist.  
Wir beten dich an, du hast uns Bescheidenheit gelehrt und Achtung selbst vor den allerkleinsten Geschöpfen. 
Wir preisen dich, Quelle des Friedens, lobenswert und prachtvoll ist dein Name, denn Friede ist das Tor zu unserer Vollkommenheit, und Vollkommenheit ist unsere Ruhe.  

Gott, öffne unsere Augen für die Schönheit der Welt und ihren Wert. Mache uns zu Wegbereiterinnen und Wegbereitern deines Friedens, der alle Lebewesen zusammenbindet: 
die Eltern und ihre Kinder durch Liebe, Freundinnen und Freunde durch Treue, Menschen und Tiere durch Freundschaft. 
Heute, an diesem Schabbat, Gott, der an deine Ruhe erinnert, erkennen wir diese Harmonie wieder neu. 
Deine Gegenwart liegt in ihr verborgen. Gemeinsam mit allen Geschöpfen preisen wir dich, Gott, und rühmen die Einzigkeit deines Namens. Amen. 


Lieder zum Schabbat 

JOM ZE LE-JISRAEL 

Heute ist für Israel ein Tag des Lichts, ein Tag der Freude, ein Schabbat der Ruhe. 
Gemahnt hast du die Menschen, die am Sinai waren, den Schabbat und alle Feste zu bewahren, 
damit unser Tisch stets reichlich gedeckt sei am Schabbat der Ruhe. 

Heute ist für Israel ein Tag des Lichts, ein Tag der Freude, ein Schabbat der Ruhe. 
Er ist die Freude der verwundeten Herzen, die neue Seele für die Seelen, die schmerzen; 
es weicht die Klage des bedrückten Gemüts am Schabbat der Ruhe. 

Heute ist für Israel ein Tag des Lichts, ein Tag der Freude, ein Schabbat der Ruhe, 
dem heiligsten Tage hast du segen gespendet, in sechs Tagen war deine Schöpfung vollendet; 
wer trauert, findet Zuflucht und Trost am Schabbat der Ruhe. 

Heute ist für Israel ein Tag des Lichts, ein Tag der Freude, ein Schabbat der Ruhe. (Jizchak Luria) 


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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslese (13) Deine Gegenwart bleibt stets meine Zukunft, die mich in der angst tröstet - Kurt Wolff in: Leben bist du

von Burgen am 21.05.2021 08:27


Ach, HERR, lass doch deine Ohren aufmerken, dass du das gebet hörst, das ich jetzt vor dier bete Tag und Nacht für deine Knechte. * Nehemia 1,6 

Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist. * Jakobus 5,16 


Kl: Epheser               1.15-23 
Bl: Apostelgeschichte 2,22-28 


Er kennt die rechten Freudenstunden, er weiß wohl, wann es nützlich sei; 
wenn er uns nur hat treu erfunden und merket keine Heuchelei, 
so kommt Gott, eh wir's uns versehn, und lässt uns viel Guts geschehn. 
(Georg Neumark) 



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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5455

Re: Warum ich wenig poste.

von Cleopatra am 21.05.2021 07:38

Ja, ich kann das auch sehr empfehlen.
Ich habe ein Buch angefangen zu lesen (ja, bei mir dauert es lange, weil ich nicht lange am Stück lesen kann und dies auch meistens nur im Sommer im Garten tue), in dem viele jüdische Hintergründe erklärt werden.
Das ist soooo interessant.

Ich habe auch mal eine Predigt gehört, in der zB die Begegnung von Jesus mit Nikodemus mal mit den jüdischen Hintergründen erklärt wurde. Das war sooooo interessant, das kann ich auch jedem empfehlen, das erweitert definitiv den Horizont!


pausenclown schrieb: Viele wissen nicht das, daß NT ein jüdisches Buch ist. Für viele war und ist es ein antisemitisches Buch.


Hm, es ist gut, wenn du auf solche Dinge hinweist, finde ich.
Ich für meinen Teil erlebe eher tiefe Liebe zu Gottes auserwählten Volk.
Ja, natürlich haben sich nach Jesu Auferstehung viele bekehrt und sind auch dem jüdischen Glauben in dem Sinne nicht mehr gefolgt.

Antisemistisch, also so ganz gegen Juden sehe ich persönlich das garnicht, in meinem Umfeld wissen die Christen auch ganz genau, dass es immer das jüdische Volk war, welches an erster Stelle stand, weshalb Jesus ursprünglich auf die Erde gekommen ist.

Umso größer ist demnach natürlich auch die Dankbarkeit, dass sich Gott auch mir gegenüber erbarmt hat, obwohl ich eben nicht zum jüdischen Volk gehöre.

Als ich aber gerade in Googel "Jesus und Pharisäer" eingegeben habe, kam schon sehr schnell in den ersten Sätzen der angegebenen Vorschläge "die Pharisäer sahen nur auf die Gebote" udn so weiter, etwas, was mir jetzt hilft, es mal durch die "jüdische Brille" zu lesen und zu merken, wie verletztend solche Verallgemeinerungen natürlich dann sein kann.

Wir wissen natürlich nur das, was wir in der Bibel lesen (sag mal- was meinst du, wieso Jesus die Pharisäer verallgemeinert verurteilte, bis auf Nikodemus, für den er sich definitiv ganz geduldig die Zeit nahm, er wird wohl das Herz und wahres Interesse gesehen haben?).

Deshalb finde ich es total interessant, diese Hintergründe besser zu kennen.

Es gibt auch einen Juden, der in Gemeinden geht und das Laubhüttenfest, und auch das Passah einmal so richtig gut und praktisch nahe bringt.
Ich hatte schon Kontakt aufgenommen, damit er in unsere Gemeinde kommt, leider war es bisher aber noch nicht zu diesem Treffen gekommen.
Im Hinterkopf habe ich das aber definitiv noch.

Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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nusskeks

56, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 683

Re: Warum ich wenig poste.

von nusskeks am 20.05.2021 16:51

Vielen Dank! Das lege ich mir auf Termin.

Seit ihr vor einigen Jahren immer und immer wieder auf den jüdischen Hintergrund (auch des NT) hingewiesen wurde (auch durch Dich) und seitdem einige Sachbücher von messianischen Theologen gelesen habe, hat sich mir quasi eine "neue Welt" erschlossen.

Daher kann ich nur jedem empfehlen sich mehr für den jüdische Kern der Bibel zu interessieren.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.05.2021 16:52.

pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Warum ich wenig poste.

von pausenclown am 20.05.2021 16:38

Hallo Nusskeks.
Zb das .

https://youtu.be/iwvpiPiEhP4

Antworten

nusskeks

56, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 683

Re: Warum ich wenig poste.

von nusskeks am 20.05.2021 16:18

Deutsche Juden die quasi nach 1945. Hier geboren wurden, sind Kinder von überleben des Holocaust. Viele ihrer Eltern oder Großeltern haben im KZ die Wachmannschaft zb Weihnachten feiern sehe

Ja, dies war ein echter Tiefschlag. Habe ich von anderer Seite messianischer Juden gehört. Was im Namen Gottes angerichtet wurde, ist sehr bedrückend.

Viele wissen nicht das, daß NT ein jüdisches Buch ist.

Das betrifft sowohl Christen also auch Juden. Sie wissen es beide nicht. Auch die Leute, die sich nur Christen nennen, wissen es nicht. 

Es gibt in Deutschland ca 40 messianische Gemeinden. Einige bieten zb auch online Gottesdienste an.

Da wäre eine Empfehlung schön. Ich würde es mir online gerne anschauen.

Wobei die Gottesdienste etwas für Christen ungewöhnlich ist.

An der Aufzählung stört mich nichts. Ich schaue mir auch am Samstag einen Gottesdienst an...





Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.05.2021 16:22.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Warum ich wenig poste.

von Burgen am 20.05.2021 09:23

Was aktuell für vermutlich alle jüdischen Gruppen in Deutschland irritiert ist, nein zum Antisemitismus und aber das böse Israel.

Vermutlich kommt hier zum Ausdruck, dass die meisten Menschen (zB.hier in unserem Land) 

nichts oder kaum etwas über und von dem Heilsplan Gottes bezüglich seinem (alten) Volk und seiner Braut wissen. 

Und dieses Nicht-Wissen hat gravierende Auswirkungen, möchte mal sagen, auf die ganze Menschheit. 


Die meisten, zumindest viele Menschen, sehen nur das was vor Augen ist, das was sie mit eigenen Augen, 

eigenen Ohren sehen und mit eigenen Händen anfassen können. 

Und ganz viele Völker sind eben auch in ihren Traditionen eingebunden, gefangen gehalten. 

Und nicht nur das. Menschen haben Angst vor Menschen.

Sind krank an Leib und Seele und im menschlichen Geist. 

Da, wo Jesus Christus eingezogen ist, ist der Geist - der Gottesgeist im Menschen unantastbar. 

Das ist ja die "Krux", dass wir meinen, wir selbst könnten durch unser Denken Gottes Geist durch 

unseren Geist vielleicht sogar manipulieren. 








Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.05.2021 09:26.
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