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Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2479

Re: Schöpfung und Erlösung

von Merciful am 19.06.2021 08:34

Der aber, in dem und durch den Gott den Himmel und die Erde schuf, ist der, den wir unseren Erlöser nennen.
 
In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Er kam in sein Eigentum; und die Seinen nahmen ihn nicht auf.
Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden:
denen, die an seinen Namen glauben,
die nicht aus menschlichem Geblüt
noch aus dem Willen des Fleisches
noch aus dem Willen eines Mannes,
sondern aus Gott geboren sind.
 
(Evangelium nach Johannes 1, 4+11-13; Lutherbibel 2017)
 
Mit ihm seid ihr begraben worden in der Taufe;
mit ihm seid ihr auch auferweckt durch den Glauben
aus der Kraft Gottes, der ihn auferweckt hat von den Toten.
Und Gott hat euch mit ihm lebendig gemacht,
die ihr tot wart in den Sünden
und in der Unbeschnittenheit eures Fleisches,
und hat uns vergeben alle Sünden.
 
(Brief des Paulus an die Kolosser 2, 12-13; Lutherbibel 2017)
 
Merciful

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nusskeks

56, Männlich

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Beiträge: 682

Re: Schöpfung und Erlösung

von nusskeks am 19.06.2021 08:28

Interessant ist in dem Zusammenhang auch, dass Gott in Christus nicht nur Himmel und Erde schuf, sondern diese auch bis heute trägt. 

Hebr. 11,3+4: 3 Er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens und trägt alle Dinge mit seinem kräftigen Wort und hat vollbracht die Reinigung von den Sünden und hat sich gesetzt zur Rechten der Majestät in der Höhe 4 und ist so viel höher geworden als die Engel, wie der Name, den er ererbt hat, höher ist als ihr Name.

Auch der Schreiber des Hebräerbriefes verknüpft dabei Schöpfung, Erhalt und Erlösung mit Jesus Christus.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2479

Re: Schöpfung und Erlösung

von Merciful am 19.06.2021 08:23

Zunächst einmal müssen wir unser Augenmerk darauf richten, dass Gott in Jesus Christus Himmel und Erde erschuf.
 
Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung.
Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare,
es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.
Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm.
 
(Brief des Paulus an die Kolosser 1, 15-17; Lutherbibel 2017)
 
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott.
Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.
 
(Evangelium nach Johannes 1, 1-3; Lutherbibel 2017)
 
Merciful

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Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2479

Schöpfung und Erlösung

von Merciful am 19.06.2021 08:15

In diesem Thread möchte ich kurz begründen, weshalb Schöpfung und Erlösung untrennbar zusammengehören.
 
Die Kernaussage wird sein: Gott erlöst von Sünden. Aber er hebt die Bedürftigkeit des Menschen nicht auf.
 
Denn die Bedürftigkeit des Menschen gehört schöpfungsgemäß zum Menschsein dazu.
 
Die Schlussfolgerung: Es geht in der Nachfolge Jesu nicht darum, grundlegende Bedürfnisse zu überwinden.
 
Vielmehr sollen Jünger und Jüngerinnen Jesu Bedürfnisse anderer Menschen ernstnehmen.
 
Merciful

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslese (13) Deine Gegenwart bleibt stets meine Zukunft, die mich in der angst tröstet - Kurt Wolff in: Leben bist du

von Burgen am 19.06.2021 08:07



Weh denen, die Unheil planen, weil sie Macht haben! * Micha 2,1* 

Jesus spricht: 
Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker niederhalten und die Mächtigen ihnen Gewalt antun. 
So soll es nicht sein unter euch; sondern wer unter euch groß sein will, der sei euer Diener. *Matthäus 20,25-26 


Kl: Jona        2,1-11 
Bl: Apostelg 10,24-48 


Gib Frieden, Herr, gib Frieden, die Welt nimmt schlimmen Lauf. 
Recht wird durch Macht entschieden, wer lügt, liegt obenauf. 
Das Unrecht geht im Schwange, wer stark ist, der gewinnt. 
Wir rufen: 
Herr, wie lange? Hilf uns, die friedlos sind. (Jürgen Henkys)    


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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslese (13) Deine Gegenwart bleibt stets meine Zukunft, die mich in der angst tröstet - Kurt Wolff in: Leben bist du

von Burgen am 19.06.2021 08:07



Weh denen, die Unheil planen, weil sie Macht haben! * Micha 2,1* 

Jesus spricht: 
Ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker niederhalten und die Mächtigen ihnen Gewalt antun. 
So soll es nicht sein unter euch; sondern wer unter euch groß sein will, der sei euer Diener. *Matthäus 20,25-26 


Kl: Jona        2,1-11 
Bl: Apostelg 10,24-48 


Gib Frieden, Herr, gib Frieden, die Welt nimmt schlimmen Lauf. 
Recht wird durch Macht entschieden, wer lügt, liegt obenauf. 
Das Unrecht geht im Schwange, wer stark ist, der gewinnt. 
Wir rufen: 
Herr, wie lange? Hilf uns, die friedlos sind. (Jürgen Henkys)    


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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Wir haben zu kämpfen?

von Burgen am 19.06.2021 07:52



Ja, nusskeks, Begehren, Begehren, Habgier - das sind echte Hammer. Und finden sich vermutlich schon in jeder Kinderseele. 

Als Kind nehmen wir die Worte unserer Eltern, Vormündern, Erziehungsberechtigten an, damit wir lernen, mit dem, was in uns ist,
zurechtkommen können. Sie geben uns sozusagen alle Wegweisung. 
In der eigenen Auseinandersetzung damit entwickelt sich dann langfristig unsere Persönlichkeit. 

Betrachten wir Jesus. Soviel aus seiner Kinder-Jugend und junge Erwachsenenzeit ist uns ja nicht bekannt, überliefert worden. Man kann es nur erahnen. Er wuchs ja unter den Richtlinien der Gesetze, der Religiosietät des AT auf. 
Und ein Erziehungsmedium ist sicherlich das Buch der Sprüche, 31 Kapitel - jeden Tag ein Kapitel lesen und verinnerlichen. 

Und dann tritt Jesus auf. Zuallerst lässt er sich taufen. Und Gott spricht ihm seine Liebe zu und damit beginnt sein Leben - als gesegneter Mensch in der Öffentlichkeit. 
Anschließend zieht er sich 4 Wochen in die Wüste zurück. Dort erlebt er genau die Angriffe, Versprechen, Begehrlichkeiten durch Satan wie wir auch. 

Und wir, als wiedergeborene Menschen leben und erleben ähnliche Themen. Gott liebt uns Menschen und beginnt uns zu erziehen. Sanft, aus seiner Liebe heraus. Jesus stellte den Themen immer und ausschließlich das Wort Gottes entgegen und damit überwindet er seinen inneren natürlichen Menschen. 

Er ist Gottes Einwirken gegenüber nicht widerspenstig. Von ihm können wir lernen ständig mit Gott in Verbindung zu sein. 
Aber andererseits gibt es leider ja auch die sogenannte schwarzen Pädagigik. Daher glaube ich, dass es Sinn hat, dass wir aufgefordert sind, Vater und Mutter zu verlassen und mit ihm das Leben zu leben aufgrund seines Wortes. 

Also dies Threadthema kann ziemlich viele Bereiche abdecken. 

Kampf ist daher vielleicht eher die Erziehung anzunehmen und so ihn immer besser kennenzulernen und ihm zu vertrauen. Seine Liebe ist beständig, er lässt uns nicht fallen, alles finden wir in ihm, der das Wort ist. Nicht der Buchstabe, sondern der Geist ist es. 




 

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nusskeks

56, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 682

Re: Wir haben zu kämpfen?

von nusskeks am 18.06.2021 20:54

Mit „Begierden“ könnte ich tatsächlich mehr anfangen. Das Wort kommt ja m der Bedeutung auch wesentlich öfter und klarer vor.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Wir haben zu kämpfen?

von Leah am 18.06.2021 19:38

Hallo Nusskeks,
Also ich denke, ich verwende besser den Begriff Begierden. Also Bedürfnisse, die über mich herrschen, statt ich über sie...😉

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Wir haben zu kämpfen?

von Burgen am 18.06.2021 19:37


Hallo nusskeks, 

am 16.1. um 1:31 sprach Merciful Bedürfnisse an.

Daraus entwickelte sich dies Wort in Beiträgen weiter.

Mein Beitrag oben nimmt dies in etwa konkreter auf und spricht von meinem Lösungsweg,

den Kampf des Inneren zu gewinnen zusammen mit Jesus. 

Du hast ja auch von deinem eigenen Kampf erzählt?

Leah sprach davon, gar nicht mehr sich ein einem Kampf verwickeln lassen brauchen.  


 

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