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pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Gericht und Erlösung der Völker ; Gedanken zu Jeremia 25; Apg 17,24-25
von pausenclown am 26.09.2021 09:45Hallo,
Eine kleine Gesetzeskunde.
Wie schon hier erwähnt, die Gesetze wurden in der Wüste gegeben.
Oder, das Sabbatgebot, es steht man soll es halten, aber nicht wie.
Diese Gesetze wurden interpretiert und nicht aufgehoben.
Zb Aussatz, in der Wüste lebten sie im Lager und in der Mitte, da stand die Stiftshütte.
Als Israel sesshaft wurde, schaute man die Gebote an, mit der Frage, wie leben wir das heute.
Menschen zb Aussatz durften nicht innerhalb von Jerusalem ihren Mauern wohnen.
Ich Cleo ich habe deine Frage beantwortet.
Nicht aufgehoben, sondern der Zeit, Ort, Verhältnisse angepasst.
Shalom
Re: Gericht und Erlösung der Völker ; Gedanken zu Jeremia 25; Apg 17,24-25
von Cleopatra am 26.09.2021 07:23Ich wollte auch gerade fragen- in 3. Mose 13 und 14 wird das Thema ja umfassend besprochen, dort gibt es auch eine Art "Quarantäne", eben außerdhalb der Zelte:
3. Mose 13, 4:"5 Und der Aussätzige, an dem das Mal ist – seine Kleider sollen zerrissen und sein Kopf⟨haar⟩ soll frei hängen gelassen werden, und er soll seinen Bart verhüllen und ausrufen: Unrein, unrein! 46 All die Tage, die das Mal an ihm ist, soll er unrein sein; unrein ist er: Allein soll er wohnen, außerhalb des Lagers soll seine Wohnung sein."
Diese Regelungen wurden in der Wüste durchgegeben, aber ich wusste nicht, dass sie später aufgehoben wurden.
Den Link habe ich gelesen, kann aber die Einschätzung, die über die Christen hier gemacht wird, nicht teilen.
später noch: "Es ist interessant, dass Christen oft von den „jüdischen Reinheitsvorschriften" sprechen, statt von den „biblischen Reinheitsvorschriften". Es scheint für sie ganz selbstverständlich zu sein, solche „jüdischen Vorschriften" als etwas Unnötiges, Überholtes oder Liebloses darzustellen. Aber diese Vorschriften waren ja keine Erfindung des Judentums, sondern sie stehen in der Bibel. Derselben Bibel, die auch Christen als Gottes Wort ansehen. Wer also solche Kritik äußert, der wendet sich damit nicht nur gegen das Judentum, sondern gegen seine eigene Bibel. Ohne es zu merken, übernehmen hier viele Christen hier ganz selbstverständlich die Ergebnisse und Methoden der Bibelkritik des 18. und 19. Jahrhunderts: Damals distanzierte man sich deutlich von der Bibel, überall da, wo man sie für „unaufgeklärt" und unvernünftig hielt. und man bewertete ihre Inhalte als „jüdischen Aberglauben". Jesus äußert solche Kritik an der Bibel aber nicht. Für ihn gilt sie ganz selbstverständlich als Gottes Weisung für die Menschen."
Es geht bei dem Verständnis zum Beispiel vom Reinheitsgebot und so weiter nicht darum, das Judentum als überholt oder irgendwie negativ zu sehen, nein, es ist einfach ein Verständnis aus dem Bibellesen heraus.
Die Vorschriften, die den Juden damals in der Wüste durch Mose weitergegeben wurden, waren Vorschriften, die diesen Menschen galten, diesem Volk.
Deshalb sehen wir Christen sie nicht als "das gildet auch uns" an. Da ist Null negative bewertung drin.
Wir wissen ja, dass es auch heute noch viele Vorschriften gibt. Das ist keine Bewertung, sondern eben ein Fakt. Nicht mehr und nicht weniger.
Umso schöner lieber pausenclown, wenn du uns immerwieder hilfst durch deine Beiträge und Hinweise, das Judentum mehr und mehr zu verstehen.
Aber weißt du, wann diese Reinheitsgebote aufgelöst wurden?
Andere Gebote, wie zum Beispiel die verschiedenen Opfer, waren zu Jesu Zeiten ja noch ganz alltäglich.
Auch der Ganz zum Prieste nach dem Aussatz zum Beispiel, ich erinner mich da an die 10 Betroffenen, die geheilt wurden und von Jesus selbst zum Prister geschickt wurden, nur einer kam zurück, um sich dafür zu bedanken.
Ich selbst nahm an, dass dies alles so geblieben war.
Woher wissen wir, welcher Teil übernommen wurde und welcher Teil nicht?
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Gericht und Erlösung der Völker ; Gedanken zu Jeremia 25; Apg 17,24-25
von Burgen am 26.09.2021 01:27
3.Mose 13 beschäftigt sich mit unterschiedlichen Formen des Aussatz, zB Häuser, Leder und natürlich Menschen.
3.Mose 14,36-38
Dort lesen wir zB bei Aussatz eines Hauses, dass der Priester anordnet, das Haus zu räumen und 7 Tage zu verschließen.
Wir heute sagen, dass bei dem Haus Schimmel vorhanden ist.
3.Mose 15, 19.25 besagt, dass eine Frau entweder 7 Tage unrein ist oder bei lang anhaltender Blutung - oder Ausfluß (ebenso bei Männern) , diese als unrein gelten.
Sind sie wieder rein müssen sie zwei Turteltauben als Sühnopfer bringen zum Priester vor den Eingang des Offenbarungszeltes. Die eine Taube als Brandopfer als Sühne und vor den Herrn.
Alles was die betroffenen Menschen angefasst hatten oder worauf sie sich in der Zeit gesetzt hatten, wurde als unrein bezeichnet. Und sie mussten ständig ausrufen "unrein, unrein", sodass niemand in ihre Nähe kam und andere unrein wurden.
Ich bin mir allerdings nicht so sicher, ob diese Opferzeremonien solange durchgeführt wurden bis zur Zerstörung des Tempels durch Nero, ca 60 n Christus.
Re: Hauskreis-Miteinander aktuell
von Cosima am 26.09.2021 00:52 
Schwachheit und angebotene Hilfe, die angenommen wird.
Aber er hat zu mir gesagt: »Meine Gnade ist alles, was du brauchst!
Denn gerade wenn du schwach bist, wirkt meine Kraft ganz besonders an dir.«
2. Korinther 12:9
Aber wer ist gerne schwach? Wir sind lieber stark und schämen uns oft auch für unsere Schwachheit.
Es fällt uns nicht leicht um Hilfe zu bitten, oder Hilfe anzunehmen.
Und wenn wir beten, Jesus Christus um Heilung bitten, oder dass er uns die Last abnimmt, die uns
niederdrückt, dann hoffen wir auf eine schnelle Antwort.
Welche Erfahrungen habt Ihr damit gemacht? Darüber möchten wir mit euch austauschen und wir
sind gespannt auf eure Gedanken dazu.
Herzliche Einladung zum Hauskreis,
am Sonntag den 26. September 2021, um 20:30 Uhr, im Chatraum Hauskreis-Miteinander.
Wir freuen uns auf euch,
Chestnut und Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
Re: Projekt Bibel 2022
von alles.durch.ihn am 25.09.2021 22:51Huhu, ihr Lieben 
ich hab gerade mal wieder vorbeigeschaut und bin gespannt, wie es wie es weitergeht.
Die Idee find ich sehr gut - brauche auch ab und an ewas Starthilfe - und hab den Thread weiter im Auge.. 
Liebe Grüße und Segenswünsche adi/ alles.durch.ihn
..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3
Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken
von Andreas am 25.09.2021 15:213 Ist das nicht der Zimmermann, der Sohn der Maria und der Bruder von Jakobus, Joses, Judas und Simon? Leben nicht seine Schwestern hier unter uns? Und sie nahmen Anstoß an ihm
Nur Jesus kennt uns wirklich. Wie gut meinen wir unsere Mitmenschen zu kennen? Die Gefahr andere Menschen falsch einzuschätzen ist groß, deshalb sollten wir damit sehr vorsichtig sein.
Danke Herr, dass Du uns wirklich kennst und uns zu schätzen weißt.
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Gericht und Erlösung der Völker ; Gedanken zu Jeremia 25; Apg 17,24-25
von pausenclown am 25.09.2021 12:16Sie lebten in ihren Dörfern, sogar Frauen die ihre Tage hatten.
LG
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Gericht und Erlösung der Völker ; Gedanken zu Jeremia 25; Apg 17,24-25
von Burgen am 25.09.2021 10:55
Interessant, pausenclown.
Leprakranke Menschen sowie die blutflüssige Frau durften damals nicht im Dorf wohnen bei ihren Familien.
Dem Link folgte ich noch nicht. Mache ich später. Geht mir nicht ums 'Recht haben', vielleicht weiß jemand dazu etwas?
Jedoch ist es doch nichts verkehrtes, wenn Lebra/Aussätzige kranke Menschen separiert werden.
Ist bis zum heutigen Tag in der Anwendung.
In manchen Krankenhäusern und auch in Laboren, sind die infektiösen Abteilungen wie Sicherheitstrakte geschützt.
Und viele Krankheiten aus der Vergangenheit sind durch Impfstoffe unterdrückt oder auch ausgemerzt.
Ich finde, Gott hat es wunderbar eingerichtet und für die Menschen diesbezüglich vorgesorgt.
Dafür gebührt ihm Preis und Dank.
Da denke ich an die 10 Aussätzigen, von denen nur ein Mann zurückkehrte und Jesus dankte.
Und auch der einzelne Mann, den Jesus nach der Bergpredigt, glaube ich, heilte, dankte ihm.
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Gericht und Erlösung der Völker ; Gedanken zu Jeremia 25; Apg 17,24-25
von pausenclown am 25.09.2021 09:00Um das abzukürzen, die von Burgen beschriebene Praxis mit Umgang mit Aussätzigen, entspricht nicht der Wahrheit.
Ich könnte jetzt einen Aufsatz darüber schreiben, aber so einen hat Dr.
Guido Baltes verfasst.
https://www.bibelentdeckungen.de/artikel/jesus-und-die-aussenseiter-teil-2/
LG
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Gericht und Erlösung der Völker ; Gedanken zu Jeremia 25; Apg 17,24-25
von pausenclown am 25.09.2021 08:20Hallo Burgen.
Deine Sicht mit dem Umgang Unreinheit/Aussatz zur Zeit Jesus...
Kannst du Quellen, biblische oder historische zu Thesen anführen?
LG

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