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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslese (14) Es ist der HERR, der meine Seele erquickt und mich durch das tiefe, dunkle Tal hindurchführt, ... Ps 23
von Burgen am 27.09.2021 09:48
Ehe ich gedemütigt wurde, irrte ich; nun aber halte ich dein Wort. Psalm 119,67
Die Betrübnis, die nach dem Willen Gottes ist, bewirkt eine Umkehr zum Heil, die niemand bereut. 2.Korinther 7,10
Kl: Hebräer 11,1-7(8-10)
Bl: Hebräer 8,1-13
Psalm 110,1-7
Der HERR sprach zu meinem Herrn:
Setz dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel deiner Füße ! Vers 1
Der HERR wird das Zepter deiner Macht ausstrecken von Zion: Herrsche inmitten deiner Feinde ! Vers 2
Der HERR hat geschworen und es wird ihn nicht gereuen: Du bist Priester in Ewigkeit nach der Weise Melchisedeks ! Vers 4
[einerseits ist der Psalm ein Hinweis auf Jesus - andererseits sitzt ein erlöster Mensch mit Jesus zusammen zur Rechten Gottes]
Ich lief verirrt und war verblendet, ich suchte dich und fand dich nicht;
ich hatte mich von dir gewendet und liebte das geschaffne Licht.
Nun aber ist's durch dich geschehn, dass ich dich hab ersehn. (Johann Scheffler)
Re: Gericht und Erlösung der Völker ; Gedanken zu Jeremia 25; Apg 17,24-25
von Cleopatra am 27.09.2021 07:36Nö, Verurteilen hat definitiv keinen Platz, denn du schreibst deine Gedanken nieder.
Wenn man anderer Meinung ist, kann man das gerne schreiben, oder auch lassen.

Das lerne ich gerade ein bisschen in meinem Alltag, dass es nicht immer nötig ist, andere zu korrigieren oder so. Manchmal ist Taktgefühl wichtiger.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Gericht und Erlösung der Völker ; Gedanken zu Jeremia 25; Apg 17,24-25
von Cleopatra am 27.09.2021 07:32Danke pausenclown,
deine Antwort hat mir sehr geholfen.
Es zeigt allerdings auch nochmal mehr, dass man, um die jüdischen Hintergründe genauer zu verstehen, hier nicht nur die Bibel lesen sollte, sondern wirklich mit Betroffenen sprechen, oder noch den Talmud und so weiter kennen sollte.
Liebe Grüße,Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Re: Projekt Bibel 2022
von Cleopatra am 27.09.2021 07:22Ich habe das Buch Jesaja mal begonnen, "gelb" zu lesen.
Ich hatte große Schwierigkeiten damit, zu erkennen, wann Gott etwas sagt und wann etwas von Jesaja selbst geschrieben wurde.
Das Interessanteste finde ich auch an diesem Buch, dass es viel zitiert wird im neuen Testament.
Mehrere Kapitel pro Tag finde ich allerdings zu viel, ich glaube, wenn man mal einen Tag ausfällt (ich denke da zB an meine Zeit, als ich krank war), dann kommt man kaum mehr hinterher.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Projekt Bibel 2022
von Burgen am 26.09.2021 23:56
In meiner Bibel 2007 Zürcher von Stamps Studienbibel gibt es einen Bibelleseplan:
Kap 1-2; Kap 3-5; Kap 6-8; Kap 9-10; Kap 11-12; Kap 13-14; Kap 15-18; Kap 19-22; Kap 23-24; Kap 25-26; Kap 27-28; Kap 20-30; Kap 31-32; Kap 33-34; Kap 35-37; Kap 38-39; Kap 40-41: Kap 42-43; Kap 44-45; Kap 46-47; Kap 48-49; Kap 50-51; Kap 52-53; Kap 54-56; Kap 57-58; Kap 59-60; Kap 61-63; Kap 64-66
Das bedeutet, es besteht die Möglichkeit in 28 Tage das Jesajabuch zu lesen, sich einen ersten Überblick zu verschaffen.
Und dann später in die Tiefe zu gehen. Oder eben parallel dazu, je nachdem jemand Zeit inverstieren wird.
In dieser Bibel gibt es eine schöne und interessante Einführung in das Buch, auch etliche Parallelstellen.
Und nicht zu vergessen, ein reichhaltiges Angebot der Verserklärungen.
Das alles erfordert natürlich mindestens einige Monate am Ball zu bleiben. Doch das wird die Beziehung zu Gott/Jesus förderlich sein, denk ich mir. Denn Gott lässt sich nichts schenken, im Gegenteil, er beschenkt denjenigen, der sich mit seinem Wort beschäftigt und ihm vertraut.
Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken
von Andreas am 26.09.2021 15:254 Da sagte Jesus zu ihnen: Nirgends ist ein Prophet ohne Ansehen außer in seiner Heimat, bei seinen Verwandten und in seiner Familie.
Wenn uns Menschen nicht kennen sind sie weniger voreingenommen. Sie nehmen uns so an, wie wir jetzt gerade sind. Menschen immer wieder neu annehmen, gehört auch zu unseren Aufgaben im Reich Gottes. Bei jeder Begegnung dem Gegenüber eine neue Chance geben.
Danke Herr, dass Du uns in keine Schublade steckst, sondern immer wieder bereit bist uns neu kennen zu lernen.
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Re: Projekt Bibel 2022
von Merciful am 26.09.2021 15:09Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Gericht und Erlösung der Völker ; Gedanken zu Jeremia 25; Apg 17,24-25
von Burgen am 26.09.2021 10:19
Ja, genau. Gott der HERR gab die Anweisungen zum Schutz des Volkes und somit zum Schutz der Mitbewohner und des Einzelnen. Dafür gebührt IHM die Ehre und der Dank.
Und viele "Gesundheitsanweisungen" können bis zum heutigen Tag weltweit helfen Menschen vor Unfall und Gefahr zu schützen. Gerade wenn wir mal über den "Gartenzaun" oder "Tellerrand" schauen.
Bei fast 8 Milliarden Menschen sind diese "Abstandsregeln" meist schwer umzusetzen. Menschen 'glucken' gerne zusammen. Und überall, wo sie aneinander kleben wie in einem Käfig die Tiere, kann es Krankheiten und Mangel geben ...
Und die Häuser derzeit werden in Steropur eingewickelt, was ebenfalls luftundurchlässig ist und vermehrt Schimmel verursachen kann.
Ich jedenfalls finde das 3.Buch Mose hochinteressant und berechtigt. Damals wie heute.
Allerdings lesen wir in und um Jeremia 25, dass es ein weltweites Gericht geben wird, weil die Menschen götzendienerisch leben werden anstatt Gott die Ehre und Alleinherrschaft zu geben. Und das hängt mit ungläubigen, ungehorsamen Königen meist zusammen.
Und heute ist dies ja gar nicht viel anders.
Nach wie vor denke ich, dass es ein Wunder ist, dass es Israel immer noch - wieder - als Volk gibt. Genauso, wie es ein Wunder ist, dass wir hier in unserem Land sozusagen im Waffenfrieden leben dürfen.
Mit einer Bekannten und ihren erwachsenen Kindern tauschen wir uns darüber aus, was zu unserer eigenen Kinderzeit gesellschaftlich wichtig war und was heute wichtig ist. Die erwachsenen Kinder sagten dann, o was hattet ihr es zu eurer Zeit schwer ...
Und wir staunen über den Satz. Denn in der Nachkreigszeit schmeckte das Essen viel gehaltvoller usw. Ja, die Männer verdienten mehr, weil sie eine meist 3 oder 5köpfige Familie zu versorgen hatten.
Und bis heute verdienen die Männer mehr, obwohl die Frauen nun schon überaus lange selbst studieren und verdienen können ...
Die Frauen in Afghanistan erleben diese Brüche zur Zeit am eigenen Leib. Und unsere Eltern erlebten in ähnlicher Weise die beiden letzten Jahre bezüglich auf die Kinder aufzupassen, in den eigenen 4 Wänden sozusagen eingesperrt zu sein.
Unter Druck erleben wir die Auswirkungen des inneren Menschen ...
Wie gut, dass Bibelleser wissen dürfen, dass es einen Gott gibt, der Menschen, jeden einzelnen Menschen, liebt und nicht will, dass auch nur einer verloren gehen solle. Im Gegenteil, der Mensch, glaubende Mensch, soll ihm ähnlicher werden und in Christus zur Rechten Gottes sitzen dürfen.
Es ist nicht so einfach immer zu unterscheiden, was heute wahr und behaltenswert ist. Meist leben viele Menschen einfach in den Tag hinein.
Und selbst kann ich auch erleben, dass es nicht einfach ist, zB ein Bibelbuch selbstständig Tag für Tag durchzuarbeiten und erlernen.
Ich selbst glaube, dass es besser ist, dies zu tun, mit Gottes Hilfe und schauen, wo man selbst von und durch Jesu Veränderung bedarf um sich sicher zu sein, mit ihm zusammen und anderen zur Rechten Gottes zu sitzen - durch seinen Geist.
Ich weiß, dass dieser Beitrag sicherlich einigen zum Widerspruch ist. Und ja, es ist eine Momentaufnahme. Gott wird selbst weiterarbeiten und ich vertraue IHM. Und lerne ihn dabei immer besser kennen. Verurteilung anderer hat da keinen Platz.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslese (14) Es ist der HERR, der meine Seele erquickt und mich durch das tiefe, dunkle Tal hindurchführt, ... Ps 23
von Burgen am 26.09.2021 09:48
17.Sonntag nach Trinitatis
Wochenspruch
Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. 1.Johannes 5,4c
Ev: Matthäus 15,21-28
Pr/Ev: Römer 10,9-17(18)
AT: Jesaja 49,1-6
Bl: Psalm 110
Losung
Der HERR macht die Blinden sehend. Psalm 146,8
Gott gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid. Epheser 1,18
Herr Jesu, Gnadensonne, wahres Lebenslicht:
mit Leben, Licht und Wonne wollst du mein Angesicht
nach deiner Gnade erfreuen und meinen Geist erfreuen;
mein Gott, versag mir's nicht. (Ludwig Andreas Gotter)
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Gericht und Erlösung der Völker ; Gedanken zu Jeremia 25; Apg 17,24-25
von pausenclown am 26.09.2021 09:45Hallo,
Eine kleine Gesetzeskunde.
Wie schon hier erwähnt, die Gesetze wurden in der Wüste gegeben.
Oder, das Sabbatgebot, es steht man soll es halten, aber nicht wie.
Diese Gesetze wurden interpretiert und nicht aufgehoben.
Zb Aussatz, in der Wüste lebten sie im Lager und in der Mitte, da stand die Stiftshütte.
Als Israel sesshaft wurde, schaute man die Gebote an, mit der Frage, wie leben wir das heute.
Menschen zb Aussatz durften nicht innerhalb von Jerusalem ihren Mauern wohnen.
Ich Cleo ich habe deine Frage beantwortet.
Nicht aufgehoben, sondern der Zeit, Ort, Verhältnisse angepasst.
Shalom

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