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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslese (14) Es ist der HERR, der meine Seele erquickt und mich durch das tiefe, dunkle Tal hindurchführt, ... Ps 23

von Burgen am 05.08.2021 08:09



Ein Prophet, der Träume hat, der erzähle Träume; 
                                                                        wer aber mein Wort hat, der predige mein Wort recht. 
Wie reimen sich Stroh und Weizen zusammen?, 
                                                                        spricht der HERR.  Jeremia 23,28 


Paulus schreibt: Mein Wort und meine Predigt geschahen nicht mit überredenden Worten der Wahrheit, 
sondern im Erweis des Geistes und der Kraft, 
aufdass euer Glaube nicht stehe auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft.  1.Korinther 2,4-5   


Kl: 1.Korinther 9,16-23 
Bl: 2.Könige     2,1-18 


Gott, der Herr, mache uns wieder anfällig für seine Geschichte, die nicht von dieser Welt ist, 
nicht erklärbar, keine Diskussionen braucht. 
Und uns doch tröstet, hoffen lässt, Mut macht, frohgemut macht. 
Und alles in allem Kraft gibt und uns Zuversicht schenkt. 
(Hans-Dieter Hüsch) 




Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.08.2021 08:16.

Mato
Gelöschter Benutzer

Re: Was bedeutet das Kreuz?

von Mato am 05.08.2021 07:53

Ja, Mato, das kann schon sein. Nur fehlen mir die Beispiele. Das ist irgendwie so pauschal.

 

 

Die Theologieausbildung aller Glaubensrichtungen sind vermutlich auch in der Rhetorik geschult.
Aber sicher und zwar in Kampfrhetorik, um ihren Unglauben besser verteidigen zu können.

 

 

Und Pauschalität ist gut! Meide das Böse! Meide die Irrlehren! Grandiose Zusammenfassung - sprich Pauschalität enthebt uns der Bürde in den Details zu wühlen.

 

 

Und von Verkaufsschulungen können manchmal auch Christen lernen.

Ach ja? Jesus brauchte nur Fischer, Netzeflicker und Bauern.   

 

 

Denke da an die christlichen internationalen Geschäftsleute. Oder Konferenzen für Manager und andere Führungspersönlichkeiten im christlichen Kontext. In Bibeltv werden immer mal Sprecher mit ihren Vorträgen gezeigt. Es stimmt natürlich, die Zeiten werden 'undurchsichtiger'.

Was wir brauchen ist Glaubensschulung und nicht Persönlichkeitsschulung. Strategische Unternehmensführung ist was für die Welt, nicht für die Gemeinde. 

 

Jedoch sagt die Bibel auch: Der Glaube kommt durch die Verkündigung - also der Predigt.

Und doch sind die Inhalte entscheidend, welche Art Christen entstehen.

 

 

Da ist jeder hörende Christ wohl selbst verantwortlich, auch um Weisheit zu bitten für das was er zu hören bekommt.

Und auch wegzulaufen, wenn nur Schrott erzählt wird.

 

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.08.2021 07:54.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Was bedeutet das Kreuz?

von Burgen am 04.08.2021 22:11


Ja, Mato, das kann schon sein. Nur fehlen mir die Beispiele. Das ist irgendwie so pauschal. 

Die Theologieausbildung aller Glaubensrichtungen sind vermutlich auch in der Rhetorik geschult. 

Und von Verkaufsschulungen können manchmal auch Christen lernen. 

Denke da an die christlichen internationalen Geschäftsleute.

Oder Konferenzen für Manager und andere Führungspersönlichkeiten im christlichen Kontext. 

In Bibeltv werden immer mal Sprecher mit ihren Vorträgen gezeigt. 

Es stimmt natürlich, die Zeiten werden 'undurchsichtiger'.

Jedoch sagt die Bibel auch: Der Glaube kommt durch die Verkündigung - also der Predigt. 

Da ist jeder hörende Christ wohl selbst verantwortlich, auch um Weisheit zu bitten für das was er zu hören bekommt. 



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Andreas

75, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 895

Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken

von Andreas am 04.08.2021 20:27

39 trat er ein und sagte zu ihnen: Warum schreit und weint ihr? Das Kind ist nicht gestorben, es schläft nur.

Trauer kann auch zur höchsten Herausforderung werden: Wie weit können wir Gott glauben? Macht unser Glaube vor dem Unvorstellbaren halt?

Danke Herr, dass Dir nicht unmöglich ist.

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

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Mato
Gelöschter Benutzer

Re: Was bedeutet das Kreuz?

von Mato am 04.08.2021 16:45

Burgen, meine kritischen Anmerkungen bestehen ja darin, dass wir die Sache auch übertreiben können.     
Manchmal, vielleicht sogar absichtlich, um Interpretationsfreiräume für spezielle eigene Lehren zu schaffen.
 
Rhetorik ist dazu wunderbar in der Lage, Menschen in ihren Gedanken zu beeinflußen.  
 
Ich mag gar nicht daran denken, was ich alles mit der Perle veranstalten könnte, um sie mit Bedeutungen aufzuladen, die sie gar nicht hat.  
Wäre sicherlich interessant und eine Lehrstunde in kreativer Anwendung von Wahrheiten und vor allem, Menschen lieben solche Geschichten und wenn die Rezipienten dazu begeistert nicken, befinden wir uns im Bereich der mannigfachen gefühlten Wahrheiten, die sich ins Unterbewußtsein verankern und ein gefährliches Unwesen treiben.  
 
Eigentlich sollte die Waffenrüstung des Geistes ein Schutz darstellen, aber in Erwartung von 'Geschenken' wird schon mal das Visier offen gelassen, das Schwert des Geistes gesenkt und das Harnisch daneben gestellt.  
 
Irrlehrer haben Saison, wir wissen es aus der Bibel und sie haben ihre Anhänger. Wir wissen es. Doch fehlt oft die Nüchternheit überhaupt zu erkennen, dass die falschen Evangelien längst Einzug gehalten haben und dankbar aufgenommen wurden.
  
Darum verstehe ich nicht, warum die kryptisch-pseudospirituellen philosophisch angehauchten Vieldeutigkeitsspielereien so begehrt sind und mit biblischer Tiefe verwechselt werden. Wem das Wort nicht reicht und sich bei Verkaufstalenten Unterweisung abholen möchte, um Bestätigung zu erfahren oder um für einen Moment eine Art gruppendynamische Erfahrung zu erleben, hat doch das Ziel schon aus den Augen verloren.  
 
 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Was bedeutet das Kreuz?

von Burgen am 04.08.2021 09:53


Mato: Mein Ratschlag, bleibt bei den biblischen Beispielen, die werden durchaus auch von nicht bibelversierten Menschen verstanden und brauchen keine weitere Rhetorik, die letztlich dazu dient menschliche Vorstellungen zu vermitteln. Denn eines ist sicher, schon die kleinste Prise eines menschlichen Zusatzes, läßt allmählich die vielen, vielen "Wahrheiten" entstehen, die die Bibel als Irrlehren bezeichnet.

Mato: Erklärung: Die Ersetzung bzw. Einsetzung unseres Namens in die Prüfung, die einzig Jesus zu bestehen würdig und möglich war, ist ein unbiblisches Bild, denn damit treten wir an die Stelle Jesu und haben Anteil am Erlösungswerk. Das ist falsch.

Die biblischen Beispiele sprechen, sprachen damals wie heute in die menschliche Wirklichkeit hinein. Allerdings braucht es da oftmals auch Hintergrundwissen. Hintergrundwissen zB in der Frage: Was ist denn die Perle, die gefunden wird und erstmal wieder verbuttelt wird um zB zunächst das ganze Feld zu kaufen. usw. 

Und wie sieht in dem Zusammenhang unser eigenes Leben gerade aus, also dereren Leben, die als Zuschauer in der Aula oder vor dem TV oder Youtube sitzen? 
Und dann auch noch alle wie mit einem Schermesser alle mit 'wir, uns, alle' angesprochen werden? 
Da kann dann schon mal die Frage aufkommen, bin ich, also ich-Hans, Martha usw. damit auch gemeint? 

Und die Perle - wer oder was ist die Perle? Auf das Threadthema bezogen: Was bedeutet denn das Kreuz, das Holz, die Nägel ? 
Was symbolisieren die drei Menschen, die in der Erzählung da oben auf dem Berg in der Sonne ihren Tag und Todeskampf da als Kreuz am Holz festgenagelt verbringen müssen?  

Was hat das alles mit mir zu tun, dich als als Person vielleicht 90 Jahre leben werde auf dieser Erde, und wenn ich 'Glück' habe, friedlich einschlafen werde? Und was dann? 

Ja, ob das alles überhaupt die 'normalen' Menschen auf der Straße bewegt? 
Sind sie nicht alle eher in ihre eigenen Gedanken, Urlaube, Arbeiten oder Gefängnissaufenthalten eingesponnen? 
Manch einer sitzt am Fenster, sieht die Menschenköpfe unter seinem Fenster mehr oder weniger regelmäßig vorbeigehen. 
Und an Glatzen usw. nach einiger Zeit sogar den Menschen erkennen. 

Das sind nun alles auch Wortbilder. Und im TV eben medial, digital aufbereitet. 
Stimmt aber, bei einigen Übertragungen schaltet man dann eher weg. Jeder reagiert anders auf Menschen, die in die Mikrophone schreien oder ständig hin und her laufen und und und 

Fakt ist aber, dass nicht alle Menschen ein mathematisches Gedächtnis haben. 
Im Gehirn der Menschen und der Seele der Menschen sind Bilder angesiedelt. 
Ausserdem haben die Menschen die zwei Hirnhälften. Oft bei Männern eher die logische Seite ausgeprägter als die emphatische. 
Man hat ja einige Erklärungen inzwischen für genau diese Hirngeschichten herausgefunden. Und das wirkt sich eben auch im Alltag, dem Alltagsgeschehen aus. 

Wie hilfreich kann es da für manch einen Menschen sein, wenn er mal gelernt hat, dass er als wiedergeborener Mensch zusammen mit Jesus den Platz an Gottes, des Vaters, rechten Seite hat. 
Es ist nichts verwerfliches daran, zu sagen, ich (...) bin derjenige, den Jesus liebt und der in oder durch Jesus Christus gemeint ist. 
Durch Jesus Christus bin ich die Gerechtigkeit Gottes und durch Jesus stehe ich in der Gunst Gottes. Nichts kann mir schaden ... 

Aber bei so einem Vers kann man natürlich nicht kopfmäßig stehen bleiben. 
Jesus ist und bleibt der Erstgeborene. Und er ist König der Könige, selbst derer, die ihn ablehnen ... 


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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslese (14) Es ist der HERR, der meine Seele erquickt und mich durch das tiefe, dunkle Tal hindurchführt, ... Ps 23

von Burgen am 04.08.2021 09:23



Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute macht.  Psalm 119,162 

Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens.  Johannes 6,68 


Kl: 1.Korinther 10,23-31 
Bl: Apostelg    28,17-31 


Herr, dein Wort, die edle Gabe, diesen Schatz erhalte mir; 
denn ich zieh es aller Habe und dem größten Reichtum für. 
Wenn dein Wort nicht mehr soll gelten, 
worauf soll der Glaube ruhn? 
Mir ist's nicht um tausend Welten, aber um dein Wort zu tun. 
(Nikolaus Ludwig von Zinzendorf)   

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nusskeks

56, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 680

Re: Was bedeutet das Kreuz?

von nusskeks am 04.08.2021 08:32

Cleo: Ich glaube, dass sogar Jesus diesen Anspruch nicht hatte.

Das glaube ich nicht. Aber ich verstehe durch Deine weiteren Ausführungen, was Du meinst.

Gerade die Gleichnisse Jesu erfüllten gleich mehrere Zwecke. Diese Zwecke erfüll(ten) sie perfekt.

Schwierig wird es halt dann, wenn man Gedanken an das Gleichnis heranträgt, die weder der Art der Aussagen noch deren Zielrichtung entsprechen. Ich würde also sagen, dass im Falle Jesu eher die Kritik an seinen Gleichnissen von Unkenntnis und fehlender Koopertionsbereitschaft geprägt ist.

Was das Gleichnis mit dem Schaaf angeht, so stellt sich in Bezug auf die 99 anderen Schaafe doch erst einmal die Frage, ob der Hirte diese überhaupt in Gefahr zurückgelassen hat. Wie haben Hirten in Israel denn ihre Herden betreut wenn sie den Verlust von Tieren bemerkten? Nur als Beispiel.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

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Mato
Gelöschter Benutzer

Re: Was bedeutet das Kreuz?

von Mato am 04.08.2021 08:24

Wenn wir Analogien anstellen oder Veranschaulichungen bringen, müssen wir uns immer fragen, ob sie möglicherweise eine falsche Botschaft transportieren.  
 
Dies ist nicht immer auf dem ersten Blick erkennbar.  
 
In unserer Großzügigkeit irgendwelchen Showpredigern gegenüber biegen wir dann die krummen Beispiele so zurecht, dass sie noch akzeptabel erscheinen, geistlich gesehen ist dies aber ein Auge zudrücken und es nicht so genau nehmen.
 
Erklärung: Die Ersetzung bzw. Einsetzung unseres Namens in die Prüfung, die einzig Jesus zu bestehen würdig und möglich war, ist ein unbiblisches Bild, denn damit treten wir an die Stelle Jesu und haben Anteil am Erlösungswerk. Das ist falsch. Die durch Jesus erworbene Legitimation ist eine einzigartige Stellung, die nicht übertragbar ist und an deren Stelle kein anderer Name auftauchen kann, ansonsten wäre es Gotteslästerung.
 
Diese Art Überhöhung in der Manier einer Siegermentalität ist oft bei diesen Showpredigern zu finden und die Rhetorik ist oft so eingängig und suggerierend, dass dies oft unbemerkt bleibt.
 
Mein Ratschlag, bleibt bei den biblischen Beispielen, die werden durchaus auch von nicht bibelversierten Menschen verstanden und brauchen keine weitere Rhetorik, die letztlich dazu dient menschliche Vorstellungen zu vermitteln. Denn eines ist sicher, schon die kleinste Prise eines menschlichen Zusatzes, läßt allmählich die vielen, vielen "Wahrheiten" entstehen, die die Bibel als Irrlehren bezeichnet.  
 
 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.08.2021 08:25.

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5453

Re: Was bedeutet das Kreuz?

von Cleopatra am 04.08.2021 07:35

Ui, also ich hätte jetzt nicht sofort geschrieben, dass das Beispiel so schlecht ist.

Beispiele dienen ja eben, bestimmte Aussagen in Bildorfm einfach darzustellen.

Nicht, um von allen Seiten aus perfekt zu sein.

Ich glaube, dass sogar Jesus diesen Anspruch nicht hatte.

Wenn wir an die Gleichnisse Jesu denken, dann verdeutlichen sie ja auch eine bestimmte Sache, nicht alles drumherum.

Zum Beispiel beim Gleichnis vom verlorenen Schaf beschwert sich niemand, dass die 99 Schafe einfach alleine und in Gefahr gelassen werden, die Frau,  die die kostbare Perle sucht, wird nicht als schlechte Hausfrau dargestellt, weil sie in der Zeit das Mittagessen und die Ecken putzen sollte und so weiter ;-D

Ich denke, das Beispiel soll einfach zeigen: Wir haben keine Chance, in den Himmel zu kommen. Aber der Einzige, der dazu berechtigt ist, schenkt uns den Eintritt. Wir müssen ihn nur annehmen.

Ich denke, das will uns das Beispiel sagen und das ist doch auch gut, um etwas zu verstehen.

Und für das Thema sündlos leben udn so weiter gibt es dann andere Beispiele


So meine groben Gedanken dazu



Mato: Jesus lebt und dieser Kernsatz mit dem Herzen aufgenommen wird seine Wirkung entfalten. Ganz ohne krummen Anschauungen, die nur in der Lage sind falsche Bilder zu erzeugen.

Ja, meistens ist die Bibel auch selbsterklärend.

Ich denke aber auch, gerade für Kinder oder für Menschen, die mit der Bibel, ihrer Kultur und Hintergründe garnichts kennen, sind Beispiele oft ein gutes Hilfsmittel.
Kein Ersatz- sondern Hilfmittel.
Jesus selbst hat auch oft Bilder gebraucht.

Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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