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Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2533

Re: Jahreslosung 2022

von Merciful am 21.01.2022 12:13

Hallo, liebe Klecks,
 
mir stellten sich in dem Zusammenhang zunächst solche Fragen:
 
Wie gewann Johannes der Täufer seine Überzeugungen?
 
Wie gelangte er zur Gewissheit, auf die Person des verheißenen Messias hinweisen zu sollen?
 
Woher wusste er, dass er selbst jener "Rufer in der Wüste" sein würde?
 
Kannte er Jesus bereits, als dieser zu ihm kam die Taufe zu empfangen?
 
Und dann: Warum bezeichnete er Jesus als Lamm Gottes?
 
Jene Fragen sind für mich schwer zu beantworten.
 
Was den Begriff Lamm Gottes betrifft, vermute ich eine zweifache Bezugnahme:
 
1) Als die Israeliten damals aus Ägypten ausziehen sollten, kam es in diesem Zusammenhang zu jenen 10 Plagen.
 
Der ägyptische Pharao wollte die Israeliten nicht ziehen lassen.
 
Dann wurden schließlich die ägyptischen Erstgeburten in einer Nacht getötet (10. Plage).
 
Die Israeliten wurden verschont, da die Familien stattdessen ein Lamm opferten und die Türrahmen mit dem Blut bestrichen.
 
Beim alljährlichen Passahfest aßen und essen die Juden das Passahlamm und dazu ungesäuerte Brote.
 
Dies in Erinnerung an den damaligen Auszug aus Ägypten und damit an die Befreiung aus der Knechtschaft.
 
2) Im Alten Testament wurde Jahr für Jahr am Jom Kippur ein Bock (Ziegenbock?) mit den Sünden des Volkes beladen.
 
Dieser wurde dann in die Wüste geschickt, um das Volk zu entsühnen.
 
Der Jom Kippur (Versöhnungstag) gilt als höchster jüdischer Feiertag.
 
 
So mag der Täufer dann Jesus als das Lamm Gottes verkündigt haben, welches die Sünden der Welt trägt (sühnt).
 
Jesus trug die Sünden der Welt an das Kreuz von Golgatha und versöhnte die Welt mit Gott.
 
Jesu Kreuzigung geschah an jenem Freitag (Karfreitag), an dem er anlässlich des Passahfestes in Jerusalem weilte.
 
Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.01.2022 15:09.

frank
Gelöschter Benutzer

Re: "Wir sind durch Jesus Tod am Kreuz gerettet." - Wo steht das in der Bibel?

von frank am 21.01.2022 11:37

Burgen - die Frage war, ob ich da Unterschiede sehe = die sehe ich, und habe ich auch oben noch einmal herausgehoben.

Du hattest mal geschrieben, dass du deine eigene Bibel seit fünfzig Jahren hast.  Also wirst du auch seit fünfzig Jahren die Entwicklung mitbekommen haben.
Gewiss hat jede Bibel einen bestimmten theologischen Hintergrund und übersetzt entsprechend - als ich mit meiner Schlachter Übersetzung in einer landeskirchlichen Gemeinschaft an der Bibelarbeit teilnahm (vor kanpp fünfzig Jahren) da war oftmals Unverständnis bei einigen Übersetzungspassagen da, weil alle anderen nicht nur die Luther hatten, sondern auch über Predigt, Bibelarbeit, Literatur - "lutherisch" dachten und lebten.

Früher konnte man anhand der Bibel-Übersetzung auch die Glaubensform sehen, welche der andere hatte. In den ersten christlichen Internetforen, die entstanden, was das auch leicht erkennbar.

Heutzutage kann man problemlos alle möglichen Übersetzungen kaufen, oder online einsehen und sich somit seine Meinung selber bilden - das entspricht unserem modernem Zeitgeist und dessen Bedürfnis nach persönlicher Freiheit und Eigenständigkeit.

Was mir - bei allem Recht auf Eigenständigkeit - dabei fehlt, ist der Wille, das Interesse und das Bedürfnis zu ergründen, warum eine Übersetzung genau so übersetzt, wie sie übersetzt = übrig bleibt bei vielen nur die Abwahl dessen, was nicht der eigenen Sichtweise entspricht, die dabei oftmals gar nicht begründet wird.

Ich selber arbeite auch mit vielen Übersetzungen, habe aber eine kleine Grundlage solcher, auf deren Sprachwahl und Sprachform ich dann selber aufbaue. 

und um zum obigen zurückzukehren: so sehr ich auch die Verwendung des Textus Rezeptus bei der Schlachter 2000 begrüße - sie bleibt sie dennoch immer noch innerhalb des reformierten Zweiges (dem Schlachter selbst angehörte) und wenn sie mit den anderen TR-Übersetzungen verglichen wird (Luther21, Jantzen, FBÜ...) dann ist so einiges daran hinterfragbar

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Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2533

Re: Projekt Bibel 2022

von Merciful am 21.01.2022 11:17

Wir lesen heute, am 21. Januar 2022, im Buch des Propheten Jesaja 17,01 - 17,14.
 
Denn du hast den Gott deiner Hilfe vergessen,
und an den Fels deiner Zuflucht hast du nicht gedacht.
 
Wehe! Ein Tosen vieler Völker;
wie das Tosen des Meeres tosen sie!
Und ein Brausen von Völkerschaften;
wie das Brausen gewaltiger Wassermengen brausen sie!
 
Völkerschaften brausen wie das Brausen grosser Wassermengen,
er aber weist sie zurecht, und noch fern, fliehen sie schon,
und sie werden gejagt wie die Spreu auf den Bergen vom Wind
und wie ein Dornenstrauch vom Sturmwind!
 
(Jesaja 17,10.12-13; Zürcher Bibel 2007)
 
Merciful

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Gute Werke vs Gesetzeswerke/Werke des Gesetzes

von geli am 21.01.2022 10:41

Cleo: er wurde soeben gesperrt.

Ja, darüber bin ich nicht unbedingt traurig . Er ist ein Irrlehrer, das kam immer deutlicher zum Ausdruck. Eine Diskussion mit ihm kostet nur unnütze Zeit und viel Nerven. Es gibt sicherlich Foren, wo er besser aufgehoben ist als hier!

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5517

Re: Gute Werke vs Gesetzeswerke/Werke des Gesetzes

von Cleopatra am 21.01.2022 09:59

Hallo Burgen, 

ganz kurz, damit du dich nicht wunderst- Urmilsch wird nicht mehr antworten, er wurde soeben gesperrt.

Liebe Grüße, Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5517

Re: Christus = das ALL

von Cleopatra am 21.01.2022 09:55

Guten Morgen, 

ich zitiere mich mal selbst: Lieber Urmilch, bitte bedenke mal dein Auftreten hier in der Community, wie du dich gerade benimmst den anderen gegenüber. Wenn du unsere gemeinsamen Werte nicht akzeptieren kannst, dann suche dir bitte einen geeigneteren Platz. Dieser Beitrag ist keine Einladung in eine Diskussion. Bei Nicht-Beachtung der Regeln nehme ich von meinem Hausrecht gebrauch und lösche deinen Account ohne weitere Vorwarnung. So- nu muss das mal so drastisch sein, die AGBs sind ja nicht nur zur Zierde da.


Lieber Urmilsch, 
bitte sei so gut und suche dir einen anderen Ort, um zu pöbeln.
Bei uns ist dafür kein geeigneter Ort.

Liebe Grüße, Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Gute Werke vs Gesetzeswerke/Werke des Gesetzes

von Burgen am 21.01.2022 09:47



Ja, das ist alles in ihm, denn er ist die Weisheit Gottes. Es steht, dass er der Baumeister war. 
Es steht auch, dass Jesus Christus der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. 
Wer mit Gott eine lebendige, Leben-Schaffende Beziehung haben will, kommt an Jesus Christus  nicht vorbei. 

Man kann sich eine große Sanduhr vorstellen. Oben sind die Menschen, oftmals auf der Suche nach Gott, dem liebenden Vater. Jesus Christus die mittige Enge 
der Sanduhr und unten die Menschen, die sich haben retten lassen, und Jesus Christus kennen, lieben, vertrauen und ihm nachfolgen werden. 

Damit beginnt üblicherweise ein Neues Leben.  
Dazu allerdings braucht es im weiteren Lebensverlauf die Bibel. 

Wir wissen, dass Gott exemplarisch ein irdisches Menschenvolk herausgebildet hat. Dies wurde und ist die Wurzel, nämlich Israel. Die daraus veränderte Sicht der Dinge, die Menschen, die zum Glauben durch Kreuz und Auferstehung kommen, sind zunächst in den Wurzelbaum hineingepropft. 




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Urmilsch

47, Männlich

  Neuling

Beiträge: 14

Re: Christus = das ALL

von Urmilsch am 21.01.2022 09:44

Also die indischen Schriften führen aus, dass kein Mensch Urheber dieser Schriften ist, genauso wie es auch die biblischen Schriften ausführen, siehe 2 Petr 1, 20-21. Nehmen wir an Urheber all dieser Schriften ist eben nicht menschlich, sondern Menschen bringen die Zeilen nur auf Papier durch etwas was zu diesem Zeitpunkt in ihnen unverstandenerweise wirkt, dann ist der Standpunkt wohl ein völlig anderer. 

Welcher Mensch sollte von sich aus auf den Gedankengang, dass all das was getrennt erscheint verbunden und EINS ist, wo man doch davon ausgehen muss, dass diese Menschen wohl keine Quantenphysik beherrschten, welche unsere Welt eben zu beschreiben versucht und das recht gut? 

Welcher Mensch käme denn auf die Idee zu erklären, dass der Wahrnehmende und das Wahrnehmbare identisch und ein Ausdruck des Ein- und Selben Wesens ist, wo er doch mindestens mal optisch eine Trennung wahrnimmt? 

Welcher Mensch würde erklären, dass Gott sich in sich selbst verkörpert, respektive bewegt und handelt um schöpfen zu können, während er gleichzeitig wohl auch identisch der Schöpfung ist, obwohl er auch unabhängig davon Bestand hat, nämlich unbewegt, formlos und rein? 

Vom diesem Standpunkt aus betrachtet leuchtet es ein weshalb Christus sagt, dass derjenige welcher andere richtet, sich selbst richtet und es leuchtet auch ein, weshalb er auffordert seinen Nächsten zu lieben wie sich selbst, weil es all diesen Schriften nach keine Trennung gibt, sondern das Gegenüber dem eigenen Selbst entspricht.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.01.2022 09:49.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Christus = das ALL

von Burgen am 21.01.2022 09:35



Wie gesagt schon, die Inder haben eine blumige Sprache, eine andere Kultur und somit auch als Land, andere Götter. 

Ursprünglich mögen die allerersten Jünger Jesus oder sogar schon zu Zeiten der Völkerwanderungen eben auch nach Indien gekommen sein. Haben dort die ursprüngliche Botschaft des einen "Welt-Gottes" mitgebracht. Aufgrund des Heidentums und des Götzendienstes wurden alle Götter und Gotteskulturen miteinander vermischt. Das Kastensystem herausgebildet, Mönche und Priester, Ashrams und blumige Angstgefühle erzeugt. usw. 

Inzwischen gibt es für jeden Bereich Götter. Fruchtbarkeitsgötter, usw. 
Ausserdem herrscht als Land dort bittere Armut und dagegen sehr großer milliadärer Reichtum. Der sich allerdings nur auf ihre jeweilgen Kasten beschränkt, anstatt dafür zu sorgen, dass Land und Leute Wasserbrunnen und eine stabile Infrastrucktur aufgebaut wird. Und wer mit Computer oder Medizin vertraut ist, stellt seinen Dienst im Auslanmd zur Verfügung. 

Für alles gibt es eine Gottheit ... 
Warum findet dort eine massive Christenverfolgung statt - wenn doch Gott ein liebender Vater ist? 



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Urmilsch

47, Männlich

  Neuling

Beiträge: 14

Re: Gute Werke vs Gesetzeswerke/Werke des Gesetzes

von Urmilsch am 21.01.2022 09:28

Geli: Also ich glaube an das, was in der Bibel steht - andere Schriften sind für mich nicht maßgebend. Christsein bedeutet, dass man die Worte der Bibel ernst nimmt, sie glaubt und danach lebt. Jesus bringt das gut auf den Punkt, wenn er sagt: "Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. Wenn dann Stürme kommen und Regen, so fiel das Haus nicht zusammen, denn es war auf Fels gebaut.

Was ist denn die Bibel? Es ist ein Sammelsurium von Schriften, wo Schriften aufgrund deren Inhaltes VON MENSCHEN ausgesondert und nicht mit in den Kanon genommen wurden. Ich ziehe es ehrlich gesagt vor alles zu beleuchten bevor ich mir ein Urteil bilde, denn was ist denn wenn sich die Damen und Herren der Kirche, welche diese Schriften aussonderten irrten und diese Schriften wichtige Informationen beinhalten? 

Zumindest sind all diese Informationen konform der Aussagen weiterer Heiliger Schriften rund um diesen Planeten und sie sind auch konform der biblischen Schriften, wenn man davon ausgeht, dass unsere heutige Lehre nicht ganz dem entspricht was eigentlich gemeint ist. 

Geli: Woher nimmst Du die Sicherheit, dass sich "alles" in Christus befindet, und dieser sich "in uns"? Wer ist denn "in CHristus"? Alle? Automatisch?

Ein bisschen lesen hier, ein bisschen Lesen da, zugegebenermaßen ein bisschen viel lesen und studieren und daaaaan kommt das dabei heraus, im übrigen steht es zum Beispiel hier: 

  • Christus, der Erste in Schöpfung und Erlösung: welcher ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor allen Kreaturen. Denn durch ihn ist alles geschaffen (Schöpfer), was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Obrigkeiten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm. Kol 1, 15-18


Es besteht alles in ihm ist wohl eine unmissverständliche Aussage und ironischerweise passt es zur Aussage Christi (Schöpfer), dass er selbst, diese Vokabel Christus für das ALL steht, siehe: 

  • Jesus sprach: „Ich bin das Licht, das über ihnen allen ist. Ich bin das All, das All ist aus mir hervorgegangen, und das All ist bis zu mir ausgedehnt. Spaltet ein Holz, ich bin da. Hebt den Stein auf, und ihr werdet mich dort finden." Thom Ev. 

Man kann ja vom Inhalt des Thomasevangeliums halten was man möchte, aber es deckt sich mit der Aussage des Kolosser briefes, dass sich alles in ihm selbst befindet, denn wenn Christus dem All entspricht, dann ist das wohl auch für unser Verständis so, dass wir uns in ihm befinden, becouse wir im All sind. Was Christus in uns selbst angeht, so stellt sich wohl keiner die Frage wie denn Gott alles wissen kann. Wie kann er sehen was wir sehen, hören was wir hören, wenn er nicht der Wahrnehmende in unseren Körpern ist, ganz so wie es die indischen Schriften die ihr nicht zu mögen scheint, zum Ausdruck bringen? Wie sollte er der Sicht- und Offenbare sein, wenn er nicht auch für uns alle sichtbar wäre? Wie sollte er der lebendige Gott sein, wenn er nicht die Lebendigkeit selbst ist? 

Christus erklärt dem Leser selbst, dass er eines Tages feststellen wird, dass der Leser sich in ihm und er sich im Leser befindet, siehe Joh 14, 20. Nehmen wir nun noch die Erkenntnis dazu, dass Materie seinem Wesen nach immateriell und geistlicher Natiur ist und es wird klar, wer all die Materie hervorbringt, siehe Kor 3, 16. Dieser eine Geist ist es, welcher den indischen Schriften nach eben der Wahrnehmende und das Wahrnehmbare zugleich ist, wo sich das Unsichtbare im Sichtbaren und das Unsterbliche im Sterblichen offenbart. 


Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.01.2022 09:46.
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