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Gedicht zu hart für eine Andacht?
von Cleopatra am 31.03.2022 11:08Hallo,
ich habe für morgen ein Gedicht geschrieben, ich "darf" die Andacht machen in der Suppenküche.
Mein Gedanke dabei ist: Wir sprechen viel von Hoffnung, Liebe Gottes und so weiter. Gerade das Thema "Gott dankbar sein" habe ich oft gehabt.
Und das ist auch gut und richtig so. Wir wollen die Menschen unter anderem auch aufbauen und auf Gott aufmerksam machen.
Aber in den letzten Tagen hat mal jemand erwähnt, dass wir auch die Verantwortung haben, nicht nur die eine Seite der Medaillie zu benennen.
Es wäre schrecklich, wenn ein Gast eines tages vor Gott stehen würde und sagen würde "Oh- das habe ich aber gar nicht gewusst, dass man nur so in den Himmel kommt." Das fänd ich sooooo schlimm!
So habe ich das Gedicht geschrieben, ja, auch ein wenig mit meiner Art Humor, wie ihr vielleicht sehen werdet.
Könnt ihr mir kurz eure Gedanken zu nennen?
Eine Freundin meinte eben heute zu mir, dass es so die Stimmung total kaputt machen würde und sicher niemand an seinen Tod erinnert werden möchte, außerdem sei es viel zu hart.
Und ja- das stimmt ja auch. Aber irgendwie habe ich eben das Gefühl, dass es nicht verschwiegen werden darf.
Liebe Grüße, Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Raum der Stille und des Gebets
von Burgen am 31.03.2022 10:22
Jesus stellt den Jüngern vor Augen, welche Zeiten kommen werden. Joh 16,2
Aus Neukrichner Pocketausgabe:
Die Aktualität ist ungebrochen. Weltweit gibt es etwa 300 Millionen verfolgte Christen.
Jesus ruft nicht zum Wiederstand oder Rachefeldzug auf, sondern zum Beten!
Dazu brauchen wir unseren Anwalt - den Geist Gottes, den Tröster,
der uns Mut macht und die richtigen Worte schenkt. ...
.....
Herr, erbarme dich!
Herr, unser Gott,
wir bitten dich
für unsere verfolgten Geschwister,
dass sie die richtigen Worte finden,
wenn sie Rede und Antwort stehen müssen.
Wir bitten dich,
dass sie selbst unter massiver Einschüchterung,
inneren Frieden finden.
Wir bitten dich,
dass sie, auch wenn ihnen alle Rechte entzogen werden,
wenn sie mit dem Tod bedroht werden,
an dir festhalten können, wie du sie festhältst.
Wir bitten dich,
dass du ihr Leiden beendest,
dass sie in Freiheit und Liebe dir nachfolgen können.
Und wir bitten dich,
dass ihr Zeugnis
anderen zum Segen wird und sie dich entdecken
als ihren Herrn. Amen
(Gr-B und M-N =>
Pastor i.R. Gregori, Dekan Dr. Volkmar /Bayreuth und Pastor i.R. Marschner, Ralf / Neukirchen-Vluyn)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: An den Früchten werdet ihr sie erkennen! - Was sind Früchte
von Burgen am 31.03.2022 08:37
Interessanterweise war eine Predigt von J. Prince, die ich hörte und sah, genau zu diesem Thema aus dem Leben Isaaks.
1.Mose 26
Isaak und Rebekka in Gera im Land der Philister, heutige Palästinenser.
Isaak verleugnet seine Frau , genau wie sein Vater Abraham damals seine Frau.
Und Gott schützte alle drei. Isaak bekam sogar die Verheißung, die schon Abraham erhalten hatte.
Nun der Höhepunkt: Er war und blieb auf Gottes Anweisung hin ein Fremdling im Land.
Trotz diesem Geschehen wurde Isaak reich an Land und Vieh.
Er säte und erhielt viel Frucht, sodass die Philister ihn beneideten.
V 28: Abimelech, sein Freund und sein Feldhauptmann kamen zu Isaak:
und sprachen:
Wir sehen mit sehenden Augen, dass der HERR mit dir ist.
Darum sprachen wir: Es soll ein Eid zwischen uns und dir sein,
und wir wollen einen Bund mit dir schließen,
V 29 dass du uns keinen Schaden tust gleich wie wir dich nicht angetastet haben
und dir nur alles Gute getan und dich mit Frieden haben ziehen lassen.
Du bist ja doch der Gesegnete des HERRN.
V 30 Da machte Isaak ihnen ein Mahl , und sie aßen und tranken.
Das Kapitel, die Geschichte geht noch weiter.
Wir können - wie bei Abraham - sehen, dass Früchte ein ziemlich praktisches Unterfangen ist.
Es nur auf geistliche Weise zu beziehen, scheint mir etwas kurzgegriffen zu sein.
Und auch in gewisser Weise unbefriedigend.
Während ich obiges schrieb fiel mir zB das Geschehen des Krieges zZt in Europa ein ...
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslese (16) Ich will dem HERRN Singen mein Leben lang und meinen Gott loben, solange ich bin
von Burgen am 31.03.2022 08:18
Ihr ward wie ein Brandscheit, das aus dem Feuer gerissen wird;
dennoch seid ihr nicht umgekehrt zu mir, spricht der HERR. Amos 4,11
Sind wir untreu, so bleibt er treu; denn er kann sich selbst nicht verleugnen. 2.Timotheus 2,13
2.Korinther 4,11-18 ... da wir wissen, daß der, welcher den Herrn Jesus auferweckt hat,
auch uns durch Jesus auferwecken und zusammen mit euch
vor sich stellen wird. Denn ...
Johannes 15,26-16,4 ... aus der Synagoge ausstoßen, verfolgen und auch euch tun ...
alles werden sie euch tun, um meines Namens willen;
denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat -
weil sie weder mich, Jesus, noch den Vater kennen!
Wir haben's nicht erworben und wahrlich nicht verdient;
wir wären längst verdorben wie ein verloren Kind.
Du aber hast in Gnaden tagtäglich uns bewahrt,
hast auf den dunklen Pfaden als Licht dich uns offenbart.
(BG: Arno Pötzsch)
Re: Projekt Bibel 2022
von Merciful am 30.03.2022 18:39Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken
von Andreas am 30.03.2022 16:51Das Christusbekenntnis des Petrus und die erste Ankündigung von Leiden und Auferstehung Jesu
8,27 Jesus ging mit seinen Jüngern in die Dörfer bei Cäsarea Philippi. Auf dem Weg fragte er die Jünger: Für wen halten mich die Menschen?
Eine Einladung über unser Gottesbild nachzudenken, ob es uns mit Freude erfüllt, oder ob es mit Zwang, Druck und Angst verbunden ist.
Danke Herr, dass wir Dich immer wieder ganz neu erkennen dürfen.
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Tageslese (16) Ich will dem HERRN Singen mein Leben lang und meinen Gott loben, solange ich bin
von Burgen am 30.03.2022 09:19
Unser Gott wandte den Fluch in einen Segen. Nehemia 13,2
Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit ihm selber
und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu
und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung. 2.Korinther 5,19
Johannes 6,30-35 (36) Was tust du denn für ein Zeichen,
damit wir sehen und dir glauben?
Was wirkst du?
Johannes 15,18-25 Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat.
... sondern, weil ich euch aus der Welt heraus erwählt habe,
darum hasst euch die Welt.
... sie hassen mich ohne Ursache!
Allein Gott in der Höh sei Ehr und Dank für seine Gnade,
darum dass nun und nimmermehr uns rühren kann kein Schade.
Ein Wohlgefalln Gott an uns hat;
nun ist groß Fried ohn Unterlass, all Fehd hat nun ein Ende.
(Nikolaus Decius)
Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken
von Andreas am 29.03.2022 17:2826 Jesus schickte ihn nach Hause und sagte: Geh aber nicht in das Dorf hinein!
Wenn wir etwas Neues erleben, dann müssen wir es erst mal verarbeiten. Deswegen sollten wir uns dann erst mal nicht gleich in den Alltag stürzen.
Danke Herr, dass Du uns immer wieder Zeiten der Ruhe und Besinnung schenkst.
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.


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