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Adam

-, Männlich

  Neuling

Beiträge: 26

Re: Bibel wörtlich nehmen, oder buchstäblich?

von Adam am 13.03.2022 16:24

Burgen:
Adam, der erste Mensch, meinst du, dass er der Verfasser der Genesis ist?

Nein. Wie wie kommst du da drauf, dass ich das meinen könnte?

Die Ausleger halten Mose, den demütigen Diener Gottes für den Verfasser.

 Stimmt insofern, als dass es viel Ausleger gibt, die Mose für den Verfasser halten. Es gibt aber auch viele Ausleger, die das nicht tun.

Antworten

Adam

-, Männlich

  Neuling

Beiträge: 26

Re: Bibel wörtlich nehmen, oder buchstäblich?

von Adam am 13.03.2022 14:14

Burgen:
Paradies ist der Ort, wohin die Gläubigen vor dem Leben, Tod und Himmelfahrt verortet wurden.

Das Wort Paradies kommt aus dem Persischen (pairidaeza), davon wurde das hebräische Wort (pardes) abgeleitet, welches in der Bibel nur an drei Stellen vorkommt (Neh 2,8; Pred 2,5; Hld 4,13) - aber nicht in der Eden-Erzählung. Dort steht nicht ein Wort sondern zwei Wörter: das Wort Garten und das Wort Eden in unterschiedlichen Kombinationen. 

Ich habe keine Ahnung wovon du da sprichst. Wieso vor dem Leben? 

1.Mose 2,7
Da machte Gott der HERR den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.

Der Mensch lebt jetzt, den Garten Eden gibt es noch nicht.

1.Mose 2,8
Und Gott der HERR pflanzte einen Garten in Eden gegen Osten hin und setzte den Menschen hinein, den er gemacht hatte.

Hier pflanzt Gott einen Garten in Eden und setzt den schon lebenden Menschen in den Garten hinein. Jetzt ist der Mensch aber immer noch nicht im Garten Eden.

Im nächsten Teil deines Statzes ...

Tod und Himmelfahrt verortet wurden.

vermute ich, dass du nach Tod und Himmelfahrt meinst, und dich auf das Paradies beziehst, von dem in Lk 23,43; 2.Kor 12,4; Offb 2,7 die Rede ist. Abgesehen davon, dass die Verfasser der Eden-Erzählung diese Bibelstellen nicht kennen konnten, ist dieses Paradies eine Stadt und kein ländlicher Garten - also etwas völlig anderes. Wir kommen nicht aus diesem städtischen Paradies und gehen wieder in dieses städtische Paradies zurück. Wir kommen aus dem länlichen Garten, gehen aber nicht in diesen ländlichen Garten zurück. Die Verfasser des NT kannten allerdings die Eden-Erzählung vom Garten in Eden und dem Garten Eden, und wenn sie das so wie du gemeint hätten, hätten sie im NT von dem ländlichen Garten geschrieben und nicht von der Stadt namens Neues Jerusalem.

Du bist mit deinen Aussagen sehr weit weg von den Bibeltexten, sowohl von den alttestamentlichen als auch von den neutestamentlichen, weil du nicht wörtlich liest, was da steht. 

Burgen:
Paradies ist zB in diesem Sinne, das dass Gott Adam und Eva in den Garten gesetzt hat. Sie brauchten kein Feld bestellen, nichts anbauen um Früchte zum Essen zu haben.

Immer noch weit vom Text entfernt, weil das einfach nicht da steht:  

1.Mose 2,8
Und Gott der HERR pflanzte einen Garten in Eden gegen Osten hin und setzte den Menschen hinein, den er gemacht hatte.

Als Gott den Menschen in den Garten in Eden setzt, gibt es Eva noch gar nicht. Richtig ist, dass der Mensch kein Feld bestellen, nichts anzubauen braucht, um Früchte zum Essen zu haben.

1.Mose 2,9
Und Gott der HERR ließ aufwachsen aus der Erde allerlei Bäume, verlockend anzusehen und gut zu essen, und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.

Hier ist wieder so eine scheinbar "nicht so wichtige" Kleinigkeit falsch in der deutschen Übersetzung: das Wort allerlei. Es muss richtig übersetzt alle heißen, denn dasselbe Wort steht in Gen 1,21.25.26.28.29 im letzten Vers sogar drei mal. Dieses alle schließt im Gegensatz zu dem allerlei keinen Baum aus, auch nicht den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen. Weder hier noch im Vers Gen 1,29 gibt es ein Gebot, von einem Baum nicht zu essen. Der Mensch darf von allen Bäumen essen.

1.Mose 1,29
Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise.

1.Mose 2,15 Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte.

Jetzt wird der Mensch aus dem Garten in Eden in den Garten Eden gesetzt. Im Gegensatz zu deiner Behauptung ist jetzt im Garten Eden doch schon von dem Bebauen als zukünftigem Ziel Menschen die Rede, was im Garten in Eden noch nicht der Fall war. Eva gibt es immer noch nicht.

1.Mose 2,16
Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Du darfst essen von allen Bäumen im Garten, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm isst, musst du des Todes sterben.

Jetzt im Garten Eden kommt erst das Gebot, welches es nicht in dem Garten in Eden gegeben hat. Im Garten in Eden darf der Mensch noch von allen Bäumen essen, auch vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen und auch vom Baum des Lebens. Spätestens jetzt muss man sich sehr genau damit beschäftigen, was den Unterschied ausmacht zwischen dem Garten in Eden und dem Garten Eden. Warum gilt das Gebot nicht in beiden? Sehr spannende Frage und gar nicht leicht zu verstehen, überhaupt nicht zu verstehen, wenn man so vieles für "nicht so wichtig" hält. Dann tauchen solche Fragen zur inneren Logik des Textes nämlich gar nicht auf.     

Die einzige Aufgabe war zB für Adam, den ersten, von Gott geschaffenen Menschen, den Tieren Namen zu geben. Eva, der weibliche Mensch war ihm zum Gegenüber gegeben, zugeführt worden. Gemeinsam sollten sie die ihnen bekannte Welt behüten und immer nah mit Gott zusammen sein. Sie brauchten nicht zum Einkaufen gehen, nichts eintauschen, nicht für Geld zu arbeiten. Sie brauchten nur ihre Hand ausstrecken um Saaten, Früchte, Gemüse und Obst essen zu können. Das wird als "Paradies" empfunden, betrachtet. Ein bestimmter Raum ...

Dort steht nicht, dass Adam den Tieren Namen gäbe, sondern der Mensch. Dort steht nicht, dass Eva ihm zum Gegenüber gegeben, zugeführt worden sei, sondern die Frau. Nie ist in der Eden-Erzählung von Adam die Rede, nie von Adam und Eva, sondern immer nur vom Menschen, vom Mann, der Frau, oder vom Menschen und seiner Frau. Wenn die inspirierten Verfasser das in deinem Sinne schreiben wollten, hätten sie das getan - haben sie aber nicht, und das hat Gründe, die ich schon teilweise aufgezeigt habe, anhand der zwei Stammbäume von Kain und Adam.

In der Eden-Erzählung geht es nicht um die Personen Adam und Eva, sondern darum was der Mensch ist, weil nicht von Adam und Eva im Paradies die Rede ist. Das ist Traditionsbildung, vor allem christliche Traditionsbildung, die offensichtlich nicht mit diesem Text aus der jüdischen Bibel kompatibel ist, und nur "funktioniert" wenn man den Text nicht wörtlich liest. Womit wir wieder beim Ursprungsthema sind. Weil du den Text so verstehst, dass da zwei Personen handeln, musst du andere Wörter benutzen, wenn du über den Inhalt des Textes redest: Paradies, Adam, denn mit den Wörtern, die im Text stehen, kannst du dein Verständnis des Textes gar nicht formulieren.

Ich dagegen muss keine Wörter austauschen, den Text nicht verbiegen, wenn ich über diese Erzählung rede. Ich vertraute dem Text, so wie er dasteht, und ließ mich von ihm führen - ohne schon vorher zu wissen, wohin er mich führen würde, d.h. ganz bewusst alles auszublenden, was ich schon alles über diesen Text von anderen gehört hatte. Was gar nicht leicht ist, sondern eine schwere aber heilsame Übung. Aus der Sicht der inspirierten Verfasser lesen, die nicht Adam schrieben sondern Mensch, nicht Paradies sondern Garten und Eden, aus ihrer Situation heraus und voller Vertrauen in die Bibel, die Heilige Schrift, das Wort Gottes.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.03.2022 14:19.

Andreas

75, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 895

Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken - Mk 8

von Andreas am 13.03.2022 14:10

Die Zeichenforderung der Gegner Jesu

10 Gleich darauf stieg er mit seinen Jüngern ins Boot und fuhr in das Gebiet von Dalmanuta.

Jesus bleibt in Bewegung. Er wird nicht müde uns überall zu begegnen.

Danke Herr für jede Begegnung mit Dir.

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

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Klecks

-, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 158

Re: Raum der Stille und des Gebets

von Klecks am 13.03.2022 14:00


Jahwe, du bist der Herr.

Wir dürfen dir vertrauen.

Du bist der Herr.

Ich bringe dir den Krieg in der Ukraine.

Du bist der Herr.

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Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Das Leben nach dem Tod

von Leah am 13.03.2022 13:50

Hallo LinaMa, 
ehrlicherweise, sagst Du, müssen wir zugeben, dass wir eine Fülle von Möglichkeiten haben, die Bibel nach unseren Glaubensansichten auszulegen.
Ja. Und wie willst Du das verhindern, wenn es zugleich stimmen soll, wie Du sagst, dass nur eine kleine Elite von Gott bevollmächtigt ist, das Auslegen der Schrift richtig zu können?

Es gibt demnach nur ein paar Menschen mit göttlicher Autorität und  Macht. Die sogenannten Auserwählten. Der Rest ist dann von diesen abhängig, wenn sie die Schrift verstehen will....
Wer könnte denn nun ein Interesse haben, das glauben zu machen.


Gott ist es nicht, denn er will, dass alle Menschen die Wahrheit erkennen ( 1 Tim 2,4) . Dazu werden auch alle Menschen erleuchtet Joh.1,9). Es liegt am Menschen, ob er das Licht sehen will, oder nicht.( Joh 3,19)

Auf den Rest gehe ich nicht nochmal ein, da hast Du Antworten und Fragen genug bekommen.



1 Tim 2,3-4 Das ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserem Heiland, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
Joh.1,9: Das ( Wort Gottes) war das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet.
Joh 3,19 Dies aber ist das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse.

Ich hoffe, Du erkennst jetzt den Betrug. Und ich hoffe, Du verstehst, wie problematisch es ist, denn Rettung und Erkenntnis der Wahrheit gehen Hand in Hand.

Leah

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.03.2022 20:33.

LinaMa

54, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 30

Re: Das Leben nach dem Tod

von LinaMa am 13.03.2022 12:03

Hallo nochmal.. 🙋‍♀️🙂
Um auf alles genau zu antworten, würden wir nicht nur vom eigentlichem Thema abkommen, sondern wir drehen uns im Kreis, wenn ich mein Verständnis wiederum mit Bibeltexte untermauere..
Ich möchte vorweg dazu kurz etwas schreiben. Dann gehe nochmal darauf ein, warum ich davon überzeugt bin, dass es diese zwei Hoffnungen gibt; Leben in Himmel und auf der Erde..
Wenn wir ehrlich zugeben, dann beobachten wir eine Fülle von Möglichkeiten, die Bibel auf unsere ganz eigenen Glaubensansichten auszulegen..
Tatsache ist doch, dass ausnahmslos jede Religion/Gemeinde/Sekte, die einen christlichen Anspruch erhebt, ihre Überzeugungen anhand der Bibel begründen kann..
Die Bibel ist aber kein Chamäleon, dass sich der "Glaubens" Farbe im Hintergrund anpasst. Sie hat eine klare Botschaft, die sich wie ein roter Faden durch die ganze Bibel zieht. Man kann sie mit einem Puzzle vergleichen. Jedes einzelne Bibelbuch ist wie ein Puzzleteil und trägt zur Vollständigkeit/Verständnis eines bestimmten Bildes bei.
Wir kommen nicht drumherum, den gesamten Kontext im Licht der biblischen Gesamtaussage zu berücksichtigen. Ob man dann auch wirklich richtig liegt, zeigt sich daran, dass sie sich untereinander nicht widersprechen, sondern das "Puzzle" immer mehr zu einem vollkommenen Bild zusammenwächst.
Diese "Wahrheit" wird "in der Zeit des Endes" durch Gottes Geist nach und nach geoffenbart und diese Erkenntnis wird "überströmend" sein, (Daniel 12:4; Sprüche 4:18; 2.Korinther 4:6).
Je besser wir die Gesamtaussage der Bibel verstehen - den Willen Gottes und seine Eigenschaften kennenlernen, desto verständiger werden wir im Unterscheiden von Wahrheit und Unwahrheit. 
Der Geist Gottes ist es, der das geistige Licht immer heller werden lässt um immer besser zb die Bedeutung des Vaterunsers oder die Rolle des Christus zu verstehen. Das ist keine von Gefühlen geleitete und buchstäblich verstandene menschliche Weisheit, sondern der Heilige Geist, der "in der Wahrheit - in Einheit" lehrt.
Wenn wir die Aussagen der Texte bzw. der Begriffe wie Erde, Himmel, Lebende Tote.. etc. immer wörtlich verstehen, dann widersprechen sie den Aussagen an anderer Stelle (wie die "Erde" und der "Himmel" auch ein Symbol für die menschliche Gesellschaft bzw. Regierungen darstellen können..).
Aber das schweift jetzt wieder in eine andere Richtung..

Warum ich von dem, was ich über das Leben nach dem Tod geschrieben habe, überzeugt bin, ist das Verständnis darüber, was eigentlich der ursprüngliche Wille Gottes für uns Menschen war und warum er die Erde erschaffen hat..
Ich werde jetzt nicht jedesmal die Bibeltexte anführen, sondern nur zusammenfassen, um was es eigentlich in der Bibel geht:
 In 1.Mose geht es um den Gehorsam Adam und Evas den Geboten Gottes gegenüber. Ansonsten konnten sie ihrer Selbstbestimmtheit freien Lauf lassen..
Die Strafe für ihren Ungehorsam war: der Tod!
Da sie selbst die Seele sind, gingen sie dort hin, wo sie vorher waren: "vom Erdboden zum Erdboden".
Sie haben vorher nicht existiert und existieren auch jetzt nicht mehr. Und es wird auch nichts anderes angedeutet..
Wie ich finde, eine glasklare Aussage Gottes, wenn wir den Schöpfungsbericht lesen..

Der Teufel, als Schlange getarnt, behauptete nun, dass sie Gottes Gebote sehr wohl missachten können, da er sie damit nur unnötig einschränke! Sie werden "sein wie Gott" und selbst entscheiden können, was gut und was schlecht für sie ist und "niemals sterben".
Ihr Schöpfer, der ihnen die Richtung weist, ist somit völlig überflüssig..
Der Mensch ist durchaus in der Lage, sich selbst zu regieren..
Ebenfalls eine Anklage ist, dass kein Mensch Gott treu aus Liebe dient, wenn es um seine eigenen Interessen geht und dafür auch noch leiden muss, wenn er seine Lauterkeit bewahrt..
In genau dieser Prüfungszeit leben wir jetzt..

Die Geschichte der Israeliten zeigt uns, dass Gott sie als ein besonderes Volk ausgewählt hat, um nach seinen Geboten zu leben. Haben sie gehört, ging es ihnen gut - haben sie nicht gehört, ging es ihnen schlecht!
Das Volk wurde organisiert (zuerst durch Moses)und es gab eine Anbetungsstätte (erst die Stiftshütte und später der Tempel), wo eine ausgewählte Priesterschaft für Gott und das Volk diente. 
Diese königliche Priesterschaft sollte für immer bestehen bleiben.
Leider haben sich die Israeliten nicht an den Treuebund gehalten. Sie haben den vorhergesagten Messias nicht angenommen und somit als ganzes Volk, das Recht auf diese Position verloren.

Im NT. geht es um genau diese Priesterschaft! Um Heiden, die dem Auserwählten Überrest der buchstäblich jüdischen Priestern, die Gehorsam waren, hinzugetan werden.
Dadurch entstand der "neue Bund" - das "Israel Gottes". Es bestand jetzt nicht mehr nur aus jüdisch Geborene, sondern jeder, der an Jesus als seinen Erlöser glaubte und sein Leben nach seinen Grundsätzen lebte, konnte in dieser Priesterschaft aufgenommen werden, (2.Mose 19:6; vergl. 1.Petrus 2:9 und Offenbarung 5:9,10).
Nur diese "kleine Herde", wie Jesus sie nannte, haben die himmlische Hoffnung. Sie setzt sich aus 144.000 Menschen zusammen, die aus Juden und Nichtjuden bestehen. Alle, die an dem Schreiben des NT beteiligt waren incl. der Christen im ersten Jahrhundert (bis zum Tod des letzten Apostels Johannes) gehörten zu dieser königl. Priesterschaft und waren "Heilige".
Sie werden an der ersten Auferstehung teilnehmen und  bekommen einen geistigen Leib, mit dem sie direkt zu Jesus in den Himmel auffahren.
Und dort sind sie mit ihm in seinem Königreich und haben königliche und priesterliche Funktionen, (1.Korinther 6:2,3; Offenbarung 2:26,27; 20:4)
Dieses Reich ist eine richtige Regierung, die den Willen Gottes hier auf der Erde umsetzt, mit Jesus als ernannten König, (Daniel 2:44; Matthäus 28:18).

Wenn wir nun in der Bibel von deren himmlischen Hoffnung lesen, können wir es nicht automatisch auf jeden Christen in der heutigen Zeit anwenden.
Denn es ist nur eine begrenzte Zahl.
Sowie auch im alten Israel nicht alle die zum Volk Gottes gehören, Priester und Könige waren, so ist es heute nicht anders..
Auch König David oder Johannes der Täufer gehören nicht zur himmlischen Priesterschaft, (Apostelgeschichte 2:34; Matthäus 11:10,11).

Wenn es nun eine himmlische Regierung gibt, muss es auch irdische Untertanen geben, über die sie regieren..💁‍♀️
Jesus sprach noch von einer anderen Hoffnung, die für die allermeisten Menschen bestimmt ist: 
Eine Auferstehung im Fleische hier auf der Erde!
Durch seine Fähigkeit, Tote aufzuerwecken, zeigte er, was er durch dieses Königreich einmal bewirken wird.
Menschen, die bereit sind, sich dem Willen seines Vaters unterzuordnen, werden die Gelegenheit haben, hier auf der Erde für immer zu leben.
Die Gerechten zum Leben, die "Ungerechten" zur Prüfung und Bekehrung. Wer nicht will, der verliert dann entgültig sein Leben und bleibt in dem Zustand der Nichtexistenz. 
Die gleiche Strafe wie auch Adam und Eva verbüßen.. 

Das es eine buchstäbliche irdische Auferstehung für die allermeisten gibt, macht die Bibel immer wieder deutlich!
U.a. sprach Jesus  in der Bergpredigt von den Gerechten Menschen, die die Erde erben. Der Psalmist schreibt davon, dass sie immer darauf wohnen werden, während die Bösen von ihr fortgerissen werden. Jesaja, Jeremia schreiben Zukunftshoffnung, wo Leichen aus ihren Gräbern zum Leben kommen und die Erde zu dem paradiesischen Ort machen werden, den Gott ursprünglich auch für sie vorgesehen hatte. (Welchen Sinn sollte eine solche anschauliche, buchstäbliche Erklärung über das Paradies haben, indem wir Häuser bauen, Weingärten pflanzen, Kinder bekommen, den Frieden auf Erden genießen, wenn sich diese Erfüllung lediglich auf geistige Dinge beschränkt..).
Die "neue Erde" und der "neue Himmel" bedeuten eine menschliche Gesellschaft, die nach den Gesetzen der Regierung des Christus lebt.
Wann dieses Königreich hier über die Erde herrschen wird, weiss niemand von uns. Auch nicht die "Heiligen" die noch hier auf der Erde leben.
Aber Jesus hat Hinweise gegeben, woran wir erkennen, dass er wiederkommt bzw. sein Königreich den Willen seines Vaters hier auf der Erde umsetzt.
Das wird er dann mit den Engeln und den Heiligen tun, die zur himmlischen Hoffnung berufen wurden.
Es wird Überlebende auf der Erde geben, die das miterleben. Das sind Menschen unbestimmter Zahl, die "aus der großen Drangsal kommen" und den Krieg, den Jesus im Auftrag seines Vaters gegen alle die führt, die sich seinem Willen widersetzen..
Das ist das Ende der Welt. Aber nicht der buchstäblichen Erde, sondern des menschlichen Gesellschaftssystems mitsamt seinem "Herrscher, Satan dem Teufel", (1.Johannes 5:19; Offenbarung 16:14,16).
Die Offenbarung ist nicht chronologisch aufgebaut. Demnach kann man auch nicht davon ausgehen, dass alles zeitlich so geschieht, wie wir es lesen.
Sie ist in Visionen geschrieben. Das komplizierteste Buch und nur mit dem Geist Gottes zu deuten..
Glücklich ist, wer dazu in der Lage ist. Der versteht auch den Rest der Bibelbücher, weil sie sich aus diesen ihre Geheimnisse erschließen lässt.

War doch wieder viel Stoff..🤷‍♀️ und ich hätte auch anhand der Bibel noch viel mehr ins Detail gehen können. Aber das ist hier so schwierig und zeitaufwendig. 
Und es ist nun mal mit wenigen Textpassagen nicht so umfassend zu klären. 
Das was ich herausgefunden habe und glaube, macht für mich Sinn. Es erklärt, warum der Mensch stirbt und leidet und warum Jesus die Schlüsselfigur ist, um die Hoffnung, die einst Adam und Eva verloren haben, wiederzubekommen.
Durch seinen Tod hat er uns sozusagen "adoptiert" und uns unser Leben zurückgegeben..
Durch das Königreich wird auch die Erde wieder zu dem gestaltet werden, wozu sie erschaffen wurde..
Und der Teufel und seine Handlanger werden entgültig als Lügner offenbart! 
Denn ohne Gott geht eben nix hier..😀
Das ist unser Wunsch, wenn wir im Vaterunser darum beten..🥰 lg
 


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Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2472

Re: Projekt Bibel 2022

von Merciful am 13.03.2022 11:14

Wir lesen heute, am 13. März 2022, im Buch des Propheten Jesaja 51,09 - 51,23.
 
Greif ein, HERR, greif doch ein! Zeig deine Macht!
Greif ein wie damals vor langer Zeit! Du warst es doch, der das Heer der Ägypter schlug, der dem Drachen im Meer den Todesstoß gab!
Du hast das tiefe Meer ausgetrocknet und mitten hindurch einen Weg gebahnt, damit das erlöste Volk hindurchziehen konnte.
Ja, alle, die der HERR befreit hat, werden jubelnd aus der Gefangenschaft zum Berg Zion zurückkehren.
Dann sind Trauer und Sorge für immer vorbei, Glück und Frieden halten Einzug, und die Freude hört niemals auf.
 
Der Herr spricht: »Ich bin es, der euch tröstet, ich allein.
Und da fürchtet ihr euch noch vor der Macht eines Menschen? Was ist schon ein Mensch? Sterben muss er, verdorren wie das Gras!
Habt ihr vergessen, wer ich bin? Euer Schöpfer! Ich habe den Himmel wie ein Zelt aufgespannt, ich habe die Fundamente der Erde gelegt.
Warum zittert ihr den ganzen Tag vor eurem Unterdrücker? Ihr erwartet jeden Moment, dass er euch in seiner Wut vernichtet.
Was ist nun aus all seinen Drohungen geworden? Bald schon werdet ihr alle befreit, die ihr jetzt noch im Gefängnis sitzt!
Keiner wird im Kerker verhungern, für alle ist genug zu essen da.
 
Denn ich bin der HERR, euer Gott, der die Wellen des Meeres tosen lässt.
›Der HERR, der allmächtige Gott‹ – so lautet mein Name!
 
(Jesaja 51,9-15; Hoffnung für alle 2015)
 
Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.03.2022 11:17.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslese (16) Ich will dem HERRN Singen mein Leben lang und meinen Gott loben, solange ich bin

von Burgen am 13.03.2022 09:55


Gebetstag für bedrängte und verfolgte Christen  

2.Sonntag der Passionszeit - REMINISZERE   

Gedenke, HERR, an deine Barmherzigkeit!   Psalm 25,6   


Gott erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, 

als wir noch Sünder waren.    Römer 5,8 


Ev: Johannes 3,14-21 
Ep: Römer     5,1-5 (6-11) 
AT: Jesaja      5,1-7 
Pr: Matthäus  26,36-46 
Bl: Psalm       35,1-16   

Losung 

Einem König hilft nicht seine große Macht; 
ein Held kann sich nicht retten durch seine große Kraft.   Psalm 33,16  

Viele Erste aber werden Letzte sein und Letzte Erste.   Markus 10,31  


Selig, ja selig ist der zu nennen, des Hilfe der Gott Jakobs ist, 
welcher vom Glauben sich nicht lässt trennen und hofft getrost auf Jesus Christ. 
Wer diesen Herrn zum Beistand hat, findet am besten Rat und Tat. 
Halleluja, Halleluja.                               (Johann Daniel Herrnschmidt) 


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Cosima
Administrator

85, Weiblich

  fester Bestandteil

Chatadmin

Beiträge: 951

Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von Cosima am 13.03.2022 09:26


                        Jesus Christus ist die Heilsbotschaft für uns...

Denn ich schäme mich der Heilsbotschaft nicht; ist sie doch eine Gotteskraft,

die jedem, der da glaubt, die Rettung bringt. Römer 1,16 (Meng.)

 

Schämen wir uns, von Jesus Christus zu reden? In der Familie fällt es uns leicht.
Aber unter Freunden? Bei Arbeitskollegen? Im Studium? In der Schule?
Sind wir bereit, über den zu reden, der in unserem Herzen wohnt?
Oder wohnt er nicht in unserem Herzen? Ist er nur eine Lehre, die zwar
in unserem Kopf besteht und auch irgendwie zu uns gehört? 

Doch wenn die Heilsbotschaft uns nicht dazu gebracht hat, Jesus Christus 
als unseren Herren anzunehmen, können wir ihn auch nicht bekennen.

Darüber wollen wir uns heute Abend Gedanken machen,
dazu laden wir ein, wir treffen uns

heute, am Sonntag, 13. März 2022 um 20:30 Uhr im Chatraum „Hauskreis-Miteinander."

Wir freuen uns auf den Austausch mit euch
Chestnut und Cosima

Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.03.2022 21:59.

Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2472

Re: Raum der Stille und des Gebets

von Merciful am 13.03.2022 09:21

Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.
 
(Evangelium nach Matthäus 5,5; Lutherbibel 2017)
 
Selig die Gewaltlosen - sie werden das Land erben.
 
(Evangelium nach Matthäus 5,5; Zürcher Bibel 2007)
 
Selig die Sanftmütigen; denn sie werden das Land erben.
 
(Evangelium nach Matthäus 5,5; Einheitsübersetzung 2016)
 
Glücklich sind, die auf Frieden bedacht sind, denn sie werden die ganze Erde besitzen.
 
(Evangelium nach Matthäus 5,5; Hoffnung für alle 2015)
 
Freuen dürfen sich alle, die unterdrückt sind und auf Gewalt verzichten – Gott wird ihnen die Erde zum Besitz geben.
 
(Evangelium nach Matthäus 5,5; Gute Nachricht Bibel 2000)
 
Merciful

Antworten
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