Was haben Gedanken und Unkraut gemeinsam?

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Linuxrose
Gelöschter Benutzer

Re: Was haben Gedanken und Unkraut gemeinsam?

von Linuxrose am 25.07.2015 21:51



Hallo Cleo,


Matthäus 13, 36 - 43


Die Deutung des Gleichnisses vom Unkraut

36 Da ließ Jesus das Volk gehen und kam heim. Und seine Jünger traten zu ihm und sprachen: Deute uns das Gleichnis vom Unkraut auf dem Acker.
37 Er antwortete und sprach zu ihnen: Der Menschensohn ist's, der den guten Samen sät.
38 Der Acker ist die Welt. Der gute Same sind die Kinder des Reichs. Das Unkraut sind die Kinder des Bösen.
39 Der Feind, der es sät, ist der Teufel. Die Ernte ist das Ende der Welt. Die Schnitter sind die Engel.
40 Wie man nun das Unkraut ausjätet und mit Feuer verbrennt, so wird's auch am Ende der Welt gehen.
41 Der Menschensohn wird seine Engel senden, und sie werden sammeln aus seinem Reich alles, was zum Abfall verführt, und die da Unrecht tun,
42 und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zähneklappern sein.
43 Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne in ihres Vaters Reich. Wer Ohren hat, der höre!


Linuxrose

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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Was haben Gedanken und Unkraut gemeinsam?

von Rapp am 30.04.2015 09:57

Ja sicher, Cleo,

es gilt immer beide Seiten zu beachten. Was eben sehr schnell passiert: eine Seite wird mal stärker betont. Schon kommt der nächste und überbetont die Gegenseite...

Was mir bei dem ganzen auffällt: unser Kampf geht nicht gegen Fleisch und Blut. Wir kämpfen mit Fürsten und Gewaltigen die ihren Einflussbereich bestens kennen und immer wieder suchen zurück zu erobern, was ihnen durch Jesus abhanden gekommen ist. So muss ich in erster Linie aber das Erwünschte, das Gute, stärken und mich auf Jesus ausrichten, wenn ich im Sieg leben will. Betend leben, anders erstickt das neue Leben, weil der Feind Unkraut sät. "Das hat ein Feind getan!" bemerkte der Bauer als er das Unkraut entdeckte. Unkraut zu säen, davon wird Satan niemals ablassen und so kommt es darauf an, dass Jesus in mir seinen Einflussbereich festigen und ausweiten kann. Anders bleibt meine Anstrengung bestenfalls Kosmetik.

Willy

Antworten Zuletzt bearbeitet am 30.04.2015 09:59.

Cleopatra
Administrator

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Beiträge: 5180

Re: Was haben Gedanken und Unkraut gemeinsam?

von Cleopatra am 30.04.2015 07:55

Also so, wie ich es verstee, scheint es ja zwei "Seiten" zu geben:

- die eine Seite betont das bekämpfen der Wurzel
- die andere Seite betont das Düngen der Pflanze

Was ich glaube, auf die Idee hat mich ehrlich gesagt Rapps Beitrag gebracht ist, dass wir beides müssen.
Ja, Gott verändert. Allein die Themen, die uns am Tag bewegen verändern.
Unbedingt. Wir sind ja nunmal beeinflussbar

Und ich merke es bei mir selbst auch- wenn ich nah an Gottes Wort bin, wenn meine Beziehung zu Gott besser ist, dann machen mir manche Angriffe weniger aus, dann weiß ich viel schneller, welche Handlung richtig ist und so weiter.
Aber:
Trotzdem gibt es Angriffe.
Trotzdem kommt "Unkraut".

Je "größer und stärker" unsere Wurzel ist, der Glaube, die Beziehung zu Gott, umso schwerer hat es das Unkraut, das denke ich auch.

Aber ich glaube, dass allein dieses Wachsen zu Gott nicht alles ist.
Ich glaube, dass beides wichtig ist.

Denn wieso werden wir so oft auch vor Satans Angriffen gewarnt?
Wieso der Apell, dass wir Dinge ablegen sollen, dass wir unsere fleischlichen Begierden bekämpfen sollen und so weiter?
Es steht nicht nur "naht euch Gott und all der Rest wird geschehen".

Ich finde solanas Beispiel gut. Ja, so denke ich eben auch.
Solche Gedanken am Anfang kommen plötzlich. Wir sind ja auch verletzbar. Jeder eben in anderen Themengebieten.
Wenn wir uns dann aber reinsteigern, dann lassen wir das Unkraut wachsen.
Wir können aber auch bewusst diese Gedanken "bekämpfen". Ja, Burgen, manchmal durch Verarbeitung. Manchmal auch so wie Jesus es bei Satan selbst in der Wüste tat- mit der biblischen Wahrheit antworten.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Was haben Gedanken und Unkraut gemeinsam?

von Burgen am 29.04.2015 21:31

Also, ich denke, dass das, was uns die Wurzel der Wut, des Neides usw., hervorbringen laesst, meist verbunden mit starken Gefühlen,  verarbeitet werden sollte.
Innerhalb diese Verarbeitung - Gefühl und Gedanken -,  duerfen wir als Christ bewusst werden, dass die Schrift uns Hilfen gibt,
die Gedanken auf Jesus zu richten.
Gott hilf, ist nur ein Wort davon. Die Gedanken abwenden und Sanftmut, Barmherzigkeit usw. Raum geben.

Den Gedanken, die als schlechte Saat gelten, einfach nicht mehr bewässern, sodass der Boden austrocknet.
An deren Stelle lernen, Liebe wachsen zu lassen.
Gutes Brot erbitten.
Dein Wille geschehe.

Gruß
Burgen 

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solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Was haben Gedanken und Unkraut gemeinsam?

von solana am 29.04.2015 16:21

Ja, da gebe ich euch recht, ich bin auch immer dafür, das Böse mit dem Guten zu überwinden, anstatt es niederzukämpfen. 
Sich selbst auf Gott hin zu öffnen und  dem Heiligen Geist Raum und Herrschaft zu geben, statt "selbstzerfleischend" versuchen, alle Fehler loszuwerden ....

Und auch bei anderen, bei denen man Fehler endeckt und sich verpflichtet fühlt, sie "in geschwisterlicher Liebe zu ermahnen" - beim Guten anknüpfen und das fördern, statt unbarmherzig verborgene Schwächen ans Licht zu zerren, sie bloss zu stellen und Salz in die Wunden streuen ...Auch hier das Gute fördern und vor allem zum Vertrauen und der Hinwendung zu Gott ermutigen. Denn nur er kann wirkliche Erkenntnis und Veränderung schaffen.

Aber ich denke, das "Unkrautbild" spielt eigentlich aus etwas anderes an.
Mal ganz praktisch:
Wenn ich mich bspw über eine Person ärgere, die sich mir gegenüber unangemessen und schlecht verhält, kommen automatisch ungute Gefühle und Gedanken in mir hoch. Und wenn ich nun in einer Position bin, in der ich dagegen nichts ausrichten kann, kommt noch "ohnmächtige Wut" dazu. Und nun habe ich nur die Möglichkeit, das gedanklich irgendwie zu verarbeiten  - denn ändern kann ich es ja nicht.

In so einem Fall ist es einfach gesagt: "öffne dich für die Liebe Gottes - dann gehen die schlechten Gedanken schon weg".
Das funktioniert nicht "einfach so".
Da ist eine bewusste Distanzierung erforderlich.
Indem ich bspw zu mir sage: "Ich weiss, ich bin im Recht und es ist "normal" so zu denken und zu empfinden. Aber ich will nicht in dieses "normale" Denkschema reinrutschen, weil ich weiss, dass es nicht richtig für mich ist. Ich bin ein Tempel des Heiligen Geistes und darin hat so ein "Schmutz" nichts zu suchen." 
Und  da, wo diese Erinnerung an diese Erkenntnis nicht ausreicht, kann ich Gott bitten, ihm sagen, dass ich so nicht denken und fühlen will, es aber nicht schaffe, das loszulassen. Und seine Hilfe in Anspruch nehmen.

Das verstehe ich unter "Unkraut ausreissen".
Und je mehr Erfahrung ich im Umgang mit solchen "Unkräutern" bekomme, um so mehr erkenne ich auch vom "Wurzelwerk". Erkenne, was mich an bestimmten Dingen so aufregt und warum ... und das sind meistens Dinge in meinem "Ego", wie Pal es so treffend schrieb.
Dinge, die "unter normalen Umständen" gar nicht zum Vorschein kommen und erst in solchen Ausnahmesituationenmir überhaupt offenbar wird, was da noch alles in mir steckt ....
So gewonnene Erkenntnis befreit einerseits und macht anderseits demütig.
Und über dieses Erkennen, werden immer mehr "Fetzen des alten Menschen" abgelegt, um Platz zu machen für das Neue:

Kol 3, 8 Nun aber legt alles ab von euch: ... denn ihr habt den alten Menschen mit seinen Werken ausgezogen
10 und den neuen angezogen, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Ebenbild dessen, der ihn geschaffen hat.

Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Was haben Gedanken und Unkraut gemeinsam?

von marjo am 29.04.2015 12:06

Rapp schrieb: Für mich ist klar: je mehr Raum Gott mit seinem Geist in mir ausfüllen kann, desto weniger Raum bleibt für Satans Mist, den er mir sicher jederzeit versucht einzutrichtern.

Amen. Aber sowas von.

gruß, marjo 

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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Was haben Gedanken und Unkraut gemeinsam?

von Rapp am 29.04.2015 11:31

Mein lieber Pal,

da frage ich mich schon, ob wir einfach alles ins Extreme ziehen müssen. Ich habe bestimmt nicht die Zeit mich tagelang mit diesem oder jenem zu befassen... Nach deiner Bemerkung wirfst du ja auch nur Fragen auf.

Für mich ist klar: je mehr Raum Gott mit seinem Geist in mir ausfüllen kann, desto weniger Raum bleibt für Satans Mist, den er mir sicher jederzeit versucht einzutrichtern.

Willy

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Pal

65, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Was haben Gedanken und Unkraut gemeinsam?

von Pal am 29.04.2015 10:34

Cleo:
Ich denke, dieser Vers zeigt eine Art, die "Wurzel zu packen". Meiner Meinung eine extreme Art, Wurzeln auszureißen.
Wurzel erkannt, Ursache entfernt. In diesem Beispiel geht es ja darum, wenn das Auge Anreiz gibt zur Sünde. Später geht es um den Arm oder die Hand (?).
Nun, ich denke nicht, das Jesus diese Aussage wortwörtlich meinte. ER zeigte damit nur den Ernst der Sache an.
Denn keiner weiß so gut wie ER, das selbst beim fehlenden Auge, das fehlende Herz nach dem Wunsch Gottes, das Problem darstellt.
Denn auch ohne Augen wird der unreine weiter sündigen, wenn er keine Wiedergeburt erfährt.
Also müßte man gleich das böse Herz rausreißen. - Und genau, das geschieht ja "pö a pö" in unserem Christenleben. Immer weniger ICH und immer mehr Jesus! -----

Ja, @Rapp, jetzt stelle ich mir vor, ich würde den ganzen Tag nur Horror Filme oder Sex-Literatur reinziehen... Oder eben den ganzen Tag Bibelfokusiert bleiben.
Was für ein Unterschied hätte ich dann nur nach einem einzigen Tag?
Wie wäre meine Stimmung? Wo wäre mein Friede?  -

Ich hörte die Geschichte, wo ein Vater seinem Sohn sagte:
Es gibt zwei Wölfe in dir, ein weißer Guter und ein schwarzer Böser. Diese beiden Wölfe werden einander immer bekämpfen. Und so geht es bis zum Lebensende.
Und der Sohn frug daraufhin: Und Papa, welcher Wolf wird denn am Ende siegen?
Und der Vater gab die Antwort, die uns auch Rapp schrieb: "Der Wolf, den du fütterst!!!"

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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Was haben Gedanken und Unkraut gemeinsam?

von Rapp am 29.04.2015 08:36

Nun habe ich wohl lange gewartet mit einer Antwort... Warum wohl? Vorerst bleibe ich beim Bild des Gartens: es ist soweit sicher gut. Aber es hinkt wie jedes Bild. Als wir Selbstversorger waren besuchte ich Kurse in Biogartenbau. Dabei lernte ich ein biblischen Prinzip: stärke das Gute, dann erstickt das Unerwünschte.

Löwenzahn ist ein ausgezeichneter Frühlingssalat, den rottete ich nie aus... auch wenn ich ihn eindämmte.

Im übrigen: wirf nie blühendes Unkraut in den Kompost. Dort kann der Same reifen und dir im nächsten Jahr alles überwuchern. Blühendes Kraut muss verbrannt werden. So gab es von Jahr zu Jahr weniger Probleme in meinem Garten... Genauso ist das mit üblen Gedanken: nicht lagern sondern einen klaren Schnitt machen.

Römer 7 beschreibt den Menschen in einem Zwiespalt: das Gute, das ich eigentlich will tu ich nicht, sondern das Böse, das ich doch hasse, das tu ich... So leben immer noch zwei Naturen in mir und der, dem ich Futter zuschanze, der erstarkt und gewinnt die Oberhand. Nach seinem Aufschrei ...wer wird mich erlösen! sagt Paulus einen sehr merklichen Satz: ich danke Gott: durch Jesus Christus!! Gnade bewirkt Dankbarkeit. Danken führt dazu, dass Jesus in mir zur starken Person wird die den alten Willy im Zaum hält. Aber der Willy lebt immer noch...

Wenn Luther mal klagte: ich versuche jeden Tag den alten Menschen zu ersäufen, aber der Kerl schwimmt, kann ich ihn nur zu gut verstehen. Ausreißen und ersäufen werden uns kaum je ans Ziel bringen: stärken des Neuen, festhalten an der Gnade, bringt mich vorwärts. Je mehr Raum der heilige Geist in mir hat, desto weniger Raum haben teuflische Gedanken. Gottes Wort muss mich beschäftigen. Wenn ich das im Herzen bewege ist schon viel gewonnen. Paulus erinnert uns dass wir dem Lob nachsinnen sollen und so das verdrängen, was uns runter zieht.

Willy

...und nun ab in die Küche und dann raus an die Sonne, ich bin ein Glückspilz!!

 

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Cleopatra
Administrator

38, Weiblich

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Beiträge: 5180

Re: Was haben Gedanken und Unkraut gemeinsam?

von Cleopatra am 29.04.2015 08:09

Guten morgen,

vielen Dank, dass ihr euch so reich beteiligt, es macht richtig Spaß, mit euch gemeinsam zu überlegen

Pal schrieb: Bei mir sah es jahrelang so aus: Ich muß mich mehr anstrengen! Ich muß mehr beten, mehr Bibellesen, mehr Buße tun, mehr meiner "to-do-Liste" nachkommen. Bis ich wieder nur frustiert erkannte: Das oberflächliche "Gezupfe", verändert so gut wie gar nichts. Ganz im Gegenteil scheint das Unkraut noch kräfiger zu gedeihen!

Also hast du ohne Lexikon versucht, das Unkraut zu bekämpfen... Hoffentlich hast du nicht zu tiefe Narben durch die Dornen bekommen, da sich das Unkraut ja wehrt ;-P
Wie gut, dass wir aber auch Werkzeuge und Schutzhandschuhe bekommen, stimmts?

Frieda schrieb: wenn ich Llöwenzahn rausziehn wollte, mußte ALLES raus, die gesamte Wurzel, wenn was zurück bleibt, kommt wieder der Löwenzahn. Man darf nichts drin lassen. Auch wenn man die Wurzeln von oben nicht sieht, wächst es trotzdem.

Ganz genau und genau darum geht es und nämlich.
Wenn wir nämlich beim Beispiel mit den Gedanken sind- es bringt nichts, einfach nur dann, wenn es sichtbar wird, quasi zu schweigen. Wenn es sichtbar wird, konnte es schon im Herzen Wurzeln schlagen. Nein, diese Wurzeln müssen bekämpft werden.

Beroeer schrieb unter anderem: Schädliche Gedanken müssen von der Wurzel her bekämpft werden. Das ist anstrengend. Da darf man sich nicht nur oberflächlich damit befassen.

Ganz meine Meinung.
Und wenn wir bei den schlechten Gedanken sind- wie sieht das bei dir praktisch aus? Wie bekämpfst du diese an der Wurzel? Wie seht diese Wurzel überhaupt aus?

Stefan schrieb unter anderem: Ist meine Art der Teilnahme an diesem Thema störend?
und: Wenn dir Zustimmung lieber ist, dann hörst du auch von mir:
"Das hast du fein gemacht, Cleo, weiter so!"

Ich denke, beim eigentlichen Thema (Gedanken) sind wir sogar einer Meinung. Den Unterschied habe ich selbst nur bei der Definition von "Unkraut" gefunden.
Was ich störend fand, hatte ich ja bereits geschrieben mit Grund:
Aber da ich ja versucht habe, zu erklären, wie ich das mit dem Unkraut meine, nämlich eben dass ich das Unkraut (wie der Laie es nunmal versteht- und geht es darum, etwas perfekt definiert und beschrieben zu haben, oder dass jeder Laie ihn auch versteht) mit den schlechten Gedanken gleichsetze, habe ich Probleme mit Äußerungen wie "Unkraut kann auch nützlich sein" und "Unkraut gibt es in dem Sinne nicht". Da diese Äußerungen bei mir dann ankommen (wir haben schließlich diese Paralelen) wie "schlechte Gedanken (die zur Sünde führen) können auch positiv sein" oder "böse Gedanken gibt es nicht". Es verharmlost meiner Meinung nach sehr.

Dabei geht es mir nicht um Bestätigung lieber Stefan (fein gemacht, weiter so), sondern um das gemeinsame Nachdenken, austauschen, besprechen und lernen.

Burgen schrieb: Damit meine ich, dass allein Jesus, der Christus, die Faehigkeit hat, Wurzeln herauszuziehen hat. Wir koennen nur bereit sein, uns durch den Heiligen Geist veraendern zu lassen.

Hiermit änderst du die Richtung ganz interessant (positiv gemeint).
Wir reden ja gerade darüber, wie wir die Wurzeln bekämpfen.... Du bist der Meinung, dass nur Jesus diese Wurzeln bekämpfen kann...?
So, wie ich deinen beitrag verstanden habe, wird die Wurzel also durch Jesus bekämpft, unsere Aufgabe ist es stattdessen, die "guten Pflanzen" (Früchte des Geistes) zu düngen und wachsen zu lassen...?

Den Gedanken an sich finde ich sehr neu, aber auch gut.
Ich denke darüber nach, dabei fällt mir allerdings sofort eine Frage ein: Was meinst du, wieso stehen dann in der Bibel so viele Hinweise, dass wir dem Teufel zB wiederstehen sollen? Die Waffenrüstung, die schützt vor dem Angreifer? Und solche Hinweise?

christ90 zitierte: "Und so dich dein Auge ärgert, reiß es aus und wirf's von dir. Es ist dir besser, daß du einäugig zum Leben eingehest, denn daß du zwei Augen habest und wirst in das höllische Feuer geworfen." Math. 18:9

Ich denke, dieser Vers zeigt eine Art, die "Wurzel zu packen". Meiner Meinung eine extreme Art, Wurzeln auszureißen.
Wurzel erkannt, Ursache entfernt. In diesem Beispiel geht es ja darum, wenn das Auge Anreiz gibt zur Sünde. Später geht es um den Arm oder die Hand (?).

christ90 zitierte auch: "Ich lebe aber; doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir." Gal. 2:20

Hier wiederrum sehe ich den Dünger für die eigentlichen Pflänzchen....
Siehst du das auch so...?

Lg Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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