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Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27
von Friede am 01.03.2026 11:30
Meine Erfahrung mit den Losungen ist so, dass das Wort Gottes im grösseren Zusammenhang gelesen das aktuelle Zeitgeschehen beleuchtet und innere Klarheit, Orientierung und Festigkeit schenkt, die in Gottes LIEBE wurzelt.
Die Tageslosungen stehen immer unter einem Wochenspruch und im Zeichen eines Monatsspruches. Gestern, als am letzten Tag des alten Monats und am letzten Tag einer Woche, hat man für mein Empfinden abrupt und willkürlich das Wort Gottes aus dem Zusammenhang entfernt, so als ob man die Aussagekraft der Rede Gottes abbrechen wollte, ja, als wolle man Gott nicht ausreden lassen... - aus welchen Gründen auch immer.
Auf jeden Fall ist die gestrige Tageslosung über die Verkehrung der Ordnung Gottes und Seine Klage darüber, dass das Volk Israel die Dinge verdreht und Gott als untergeordnet darstellt, aus dem Kontext gerissen. Die Losung steht nun hier, abseits vom Kontext der vorangehenden Rede Gottes, enthoben auch den zugrundeliegenden Wochensprüchen und der Monatslosung vom Februar.
Wenn schon ein Unterbruch sein müsste, ("nach ca. 90 Beiträgen" / ?), hätte es die Achtung vor dem HERRN und die Ehrfurcht vor Seiner Rede dann nicht erheischt, dass man den heutigen neuen Monatsbeginn (diesmal gar synchron mit einer neuen Woche beginnend) dazu benutzt hätte? - Ich komme nicht umhin festzustellen, dass dies Forum von einem Geist benutzt wird, der vorrangig weniger interessiert ist am Geist der Wahrheit im Wort Gottes, als vielmehr bedacht ist auf pro-israelisch-politisches Ansehen. Ergab sich in der Rede Gottes des vergangenen Monats nicht unüberhörbar das Missfallen Gottes an weltlicher Kriegsführung kund? - Nun denn, lassen wir Gott Selbst wieder zu Wort kommen, und lassen wir Ihn zum Segen und zum Heil für alle hoffentlich diesmal ausreden in diesem christlichen Forum:
Monatslosung März 2026, im Zusammenhang:
"Lange Zeit später, nachdem der HERR Israel Ruhe vor all seinen Feinden ringsum verschafft hatte und Josua alt und betagt geworden war, rief Josua ganz Israel, seine Älstesten und Häupter, seine Richter und Listenführer zusammen und sagte zu ihnen:
"...Achtet um eures Lebens willen sehr darauf, dass ihr den HERRN, euren Gott, liebt." (Josua 23,11; Monatsspruch März 2026)
"Denn wenn ihr euch in der Tat von Ihm abwendet und den Völkern gleichtut, die bei euch noch übrig geblieben sind, wenn ihr euch mit ihnen verschwägert und euch mit ihnen vermischt und sie sich mit euch vermischen, dann könnt ihr gewiss sein, dass der HERR, euer Gott, diese Völker nicht mehr vor euren Augen vertreiben wird. Sie werden zur Schlinge und zur Falle für euch, zur Peitsche für euren Rücken und zum Stachel in euren Augen, bis ihr aus diesem schönen Land verschwindet, das der HERR, euer Gott, euch gegeben hat. - Ihr aber sollt mit ganzem Herzen und ganzer Seele erkennen, dass von all den Zusagen, die der HERR, euer Gott, euch gegeben hat, keine einzige ausgeblieben ist; alle sind sie eingetroffen, keine einzige von ihnen ist ausgeblieben! Wie aber bisher jede Zusage, die der HERR, euer Gott, euch gegeben hat, eingetroffen ist, so wird der HERR, euer Gott, künftig jede Drohung gegen euch verwirklichen, bis Er euch aus diesem schönen Land hinweggerafft hat, das euch der HERR, euer Gott, gegeben habt. Denn wenn ihr euch gegen den Bund, auf den der HERR, euer Gott, euch verpflichtet hat, vergeht, wenn ihr andern Göttern dient und euch beugt vor ihnen, dann wird der Zorn des HERRN gegen euch entbrennen und ihr werdet rasch aus dem schönen Land verschwinden, das Er euch gegeben hat." (Folgeverse zum Monatsspruch März 2026, Josua 23,12 - 16 - siehe dazu auch Richter 3,1 - 6)
"...Achtet um eures Lebens willen sehr darauf, dass ihr den HERRN, euren Gott, liebt." (Josua 23,11; Monatsspruch März 2026)
"Gott aber hat Seine Liebe zu uns darin erwiesen, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren." (Röm 5,8; Wochenspruch vom 1. - 7. März 2026)
"Das ist die Liebe zu Gott, dass wir nun Seine Gebote halten, und Seine Gebote sind nicht schwer." (1 Joh 5,3, Tageslosung 1. März 2026)
Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27
von Friede am 28.02.2026 14:10Warum wurde dieser Thread neu begonnen?
Re: Israel braucht unser Gebet. Terror , Gazarstreifen , Jerusalem
von Friede am 11.02.2026 12:44Hallo Argo, ich bete wie du um Frieden und Einheit sowohl für Palästinenser wie für Juden.
"Hamas" ist nicht dasselbe wie das palästinensische Volk, und doch wird der Unbeteiligte mit den Schuldigen hinweggefegt, auch wenn man im Sack einen Zettel hat, der die Ethik ausweist. Genauso wie ich "Hamas" vom palästinensischen Volk unterscheide, betrachte ich das aktuelle politische Israel unterschieden vom jüdischen Volk; ich fand in deinen Beiträgen, Argo, kein politisch motiviertes Interesse, nichts Anstössiges, nichts, das der Liebe Christi widerspräche. Und bin froh darüber...
JESUS Christus lehrt uns in der Bergpredigt die Feindesliebe. Auch das Alte Testament lehrt, die Fremden im Lande, ja sogar die Feinde zu lieben (z.B. Spr 16,7 + 25,21 + 22). Feinde / Feindschaft wird nicht besiegt durch das Töten. Der Feind wird nur besiegt, indem man ihn für die gute Sache gewinnt. Wer aber Böses mit Bösem vergilt, ist auf dem Weg, sich selbst vom Bösen besiegen zu lassen (Röm 12,21).
Bringt man im Krieg nicht "Schlachtopfer" und "Brandopfer" dar, und bringt so den bösen Feind wie "unreine Opfertiere" dar? ( Maleachi Kapitel 1)
JESUS Christus aber, der gute Hirte, ist Vorbild für rechtes Verhalten: "Die verloren gegangenen TIERE will Ich suchen, die Vertriebenen zurückbringen, die Verletzten verbinden, die Schwachen kräftigen, die Fetten und Starken aber behüten. Ich will ihr Hirt sein und für sie sorgen, wie es recht ist." (Ez. 34 16)
Denn es heisst:
"Habe Ich etwa Gefallen am Tod des Schuldigen - Spruch Gottes des HERRN - und nicht vielmehr daran, dass der Schuldige seine bösen Wege verlässt und so am Leben bleibt? - Menschensohn, sag zu ihnen: So wahr Ich lebe - Spruch des HERRN -, Ich habe KEIN Gefallen am Tod des Schuldigen, sondern daran, dass der Schuldige auf seinem Weg umkehrt und am Leben bleibt. Darum kehrt um, kehrt um auf euren bösen Wegen! Warum wollt ihr sterben, ihr vom Haus Israel?" (Ezechiel 18,23 + 33,11)
"Selig, die KEINE Gewalt anwenden, denn sie werden das Land ERBEN." (JESUS Christus, Mth 5,5)
Man ERBT doch nicht RECHTMÄSSIG, indem man den Erblasser / die Erblasser gewaltsam vertreibt oder gar tötet; man erbt doch nur nach Recht und Gesetz, wenn man mit dem Erblasser im Frieden und im Guten lebt, bis dieser vom HERRN des Lebens abberufen wird!
Argo, ist dir Psalm 37 vertraut?
"Errege dich nicht über die Bösen, wegen der Übeltäter ereifere dich nicht! Denn sie verwelken schnell wie das Gras... Die Bösen werden ausgetilgt; die aber, die auf den HERRN hoffen, werden das Land besitzen... Wen der HERR segnet, der wird das Land besitzen... Die Gerechten werden das Land besitzen und darin wohnen für alle Zeit. - Achte auf den Frommen und schau auf den Redlichen, denn Zukunft hat nur der Mann des Friedens. Die Sünder aber werden alle zusammen vernichtet; die Zukunft der Frevler ist Untergang. - Die Rettung der Gerechten aber kommt vom HERRN, Er ist ihre Zuflucht in Zeiten der Not. Der HERR hilft ihnen und befreit sie, ER rettet sie vor den Frevlern; Er schenkt ihnen Heil, weil sie BEI IHM Zuflucht suchen." (aus Ps 37)
Wie du, Argo, bete ich auch für die Einheit aller Menschen und Völker, sinngemäss dass alle Völker als EINHEIT unter dem Haupte JESU vereinigt werden und wir alle uns beugen unter SEINEN Willen, denn JESUS ist der FRIEDENSFÜRST, und Seine Macht reicht BIS AN DIE GRENZEN DER ERDE! (Micha 5,3). Gott will keine Schlachtopfer. (Mth 12,7). JESUS Christus will alle und alles, was im Himmel und auf Erden ist, unter Seinem Haupte vereinigen (Eph 1,10 - Heilsplan Gottes). Alle sollen Anteil haben an Seinem Wesen - oder doch zumindest an Seiner Gestalt. "Alle sollen eins sein, wie Du VATER, in Mir bist und Ich in Dir bin. So sollen auch sie eins sein, damit die Welt glaubt, dass Du Mich gesandt hast. - sie sollen eins sein, wie Wir eins sind, damit die Welt erkennt, dass Du Mich gesandt hast und die Meinen ebenso lieb hast wie Mich." (Joh 17,21 - 23)
Argo, lass uns bei unserer Art des Gebets für Israel und Palästina bleiben!
Re: Tageslese (30) Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ps 84,11
von Friede am 25.01.2026 15:22
Hallo Burgen, dein Beitrag berührt mich etwas seltsam. Ich zitiere daraus einen Satz:
Und ich frage mich:
Wie kommt jemand aufgrund meines Beitrages auf die Idee, dass es in meinen Gedanken keine GNADEN-Zeit gäbe? Und wer sagt, dass diese Gnadenzeit, in der wir jetzt leben, irgendwann zu Ende gehe, bloss weil wir in eine neue Ära eintreten / eingetreten sind?
Es ist doch allzeit GNADEN-Zeit seit JESUS Christus geboren ist, ob in der Endzeit, oder ob in der Zeit der Auferstehung und des Gerichts (denn Auferstehung und Gericht laufen ja zeitgleich, wie JESUS sagt: "Die Stunde kommt, in der alle, die in den Gräbern sind, die Stimme des Menschensohnes hören und herauskommen werden: die das Gute getan haben, werden zum Leben auferstehen, die das Böse getan haben, zum Gericht." - Joh 5,28 + 29). Ja, und GNADEN-Zeit ist umso mehr, wenn wir am jüngsten TAG auferweckt werden zum ewigen Leben (der jüngste Tag währt ewig, weil wir zum ewigen Leben erweckt werden und der Tod keine Macht mehr über uns hat. - siehe dazu Joh 6,40 + Off 20,5 + 6) -
Nach meinem Verständnis ist IMMER GNADEN-Zeit. - Und das Buch Judit habe ich doch gar nicht ausgelegt, auch wenn du das so schreibst, sondern daraus zitiert.
LG Friede
Re: Tageslese (30) Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ps 84,11
von Friede am 25.01.2026 11:07Tageslosungen - Tages-Lese:
Die Losungen im grösseren Zusammenhang des jeweiligen Kapitels gelesen, geben mir je länger je mehr das Gefühl, dass das aktuell politische Israel nichts mehr mit dem Volk Gottes zu tun hat, einmal abgesehen davon, dass das aktuelle Land Israel Teil der aktuellen Menschheit ist. Auch der heutige Bibelspruch (Jer 27,5) im grösseren Zusammenhang gelesen, bestärkt diesen Eindruck.
User Geist - Licht schrieb in einem andere Thread, die Endzeit sei erst in ein paar hundert Jahren. Das widerlegt die Bibel, denn die Endzeit hat laut Bibel vor 2000 Jahren begonnen: "Christus ist am Ende der Zeiten ein einziges Mal erschienen, um durch Sein Opfer die Sünde zu tilgen." (Hebr. 9, 26 b) Dieses "einzige Mal" war vor 2000 Jahren!
Auch Petrus schreibt, dass die Endzeit schon vor 2000 Jahrenbegann:
"JESUS Christus war schon vor der Erschaffung der Welt dazu ausersehen (euch mit Seinem kostbaren Blut freizukaufen), und euretwegen ist Er am Ende der Zeiten erschienen. Durch Ihn seid ihr zum Glauben an GOTT gekommen, Der Ihn von den Toten auferweckt und Ihm die HERRlichkeit gegeben hat, sodass ihr (nun) an Gott glauben könnt und auf Ihn hoffen könnt. - Ihr seid neu geboren worden, nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, nämlich aus Gottes WORT, das lebt und das bleibt. - Dieses Wort ist das Evangelium, das euch verkündet worden ist." (1 Petr. 1, 20 - 25) - Das Ende der Zeiten ist m.E. erreicht. Und ist es nicht mit Händen zu greifen, dass wir mit einem Bein bereits in ein neues Zeitalter eingetreten sind? - Ist es nicht die Zeit der Auferstehung und des Gerichts bzw. des ewigen Lebens, die gerade anbricht?
Das uns heute bekannte politische Israel kommt mir vor, als wären sie nur noch ein Überbleibsel Chaldäas; Chaldäa war ein kriegerisches Volk, sie sind die "Söhne der Vergangenheit", die dem Untergang geweiht sind, denn es heisst: "GOTT setzt den Kriegen ein Ende bis an die Grenzen der Erde, Er zerbricht die Bogen (Willens-Bereitschaft zum Töten), zerschlägt die Waffen, und im Feuer verbrennt Er die Schilde. - Lasst ab davon und erkennt, dass Ich GOTT bin, erhaben über die Völker, erhaben auf Erden." (Ps. 46,10 - 12) - Ja, das heutige politische Israel ist geworden wie die Assyrer zur Zeit Judits, der jüdischen Witwe, die ebenfalls auf ihr grosses Kriegsheer und ihre Waffen setzten. (siehe Buch Judit Kapitel 9,7 - 14)
Der Ammoniter Achior gibt übrigens zur Zeit Judits den direkten Nachkommen Israels (Gottesstreiter) ebenfalls das Zeugnis, dass sie von den Chaldäern abstammen: "Ich will dir (Holofernes) die Wahrheit sagen über dieses Volk, das in dem Bergland hier in der Nähe wohnt; kein falsches Wort soll aus dem Mund deines Knechtes kommen: Diese Leute stammen von den Chaldäern ab. Sie hatten sich zerst in Mesopotamien niedergelassen, weil sie den Göttern ihrer Väter im Land der Chaldäer nicht mehr dienen wollten. Sie waren nämlich von dem Glauben ihrer Vorfahren abgewichen und hatten ihre Verehrung dem Gott des Himmels zugewandt, zu dessen Erkenntnis sie gelangt waren. Deshalb hatten die Chaldäer sie aus dem Bereich ihrer Götter vertrieben und sie waren nach Mesopotamien geflohen, wo sie sich einige Zeit aufhielten. Doch ihr Gott gebot ihnen, ihren Wohnsitz zu verlassen und in das Land Kanaan weiterzuziehen. Hier liessen sie sich nieder und wurden reich an Gold, Silber und an riesigen Herden. Weil aber eine Hungersnot über das Land Kanaan hereinbrach, zogen sie nach Ägypten und blieben dort, solange sie Nahrung fanden. Dort wuchsen sie zu einer gewaltigen Menge heran und ihr Volk war nicht mehr zu zählen. Da schritt der König von Ägypten gegen sie ein. Arglisitig befahl er ihnen, in mühseliger Arbeit Ziegel herzustellen. Man unterdrückte sie und machte sie zu Sklaven. Sie aber schrien zu ihrem Gott und dieser schlug das ganze Land Ägypten mit Plagen gegen die es keine Abhilfe gab. Darauf jagten die Ägypter sie aus ihrem Land fort. Gott aber trocknete das Rote Meer vor ihnen aus. Er führte sie den Weg zum Sinai und nach Kadesch-Barnea und sie vertrieben alle Bewohner der Wüste. Dann liessen sie sich im Land der Amoriter nieder und vernichteten mit ihrem Heer alle Einwohner von Heschbon. Danach überschritten sie den Jordan, nahmen das ganze Bergland in Besitz, verjagten die Kanaaniter, die Perisiter, Jebusiter, Sichemiter und alle Girgaschiter und liessen sich dort für lange Zeit nieder. Solange sie sich nicht gegen ihren Gott versündigten, blieb das Glück ihnen treu, denn ihnen steht ein Gott bei, der das Unrecht hasst. Als sie aber von dem Weg abwichen, den Er ihnen gewiesen hatte, wurden sie in vielen Kriegen mehr und mehr aufgerieben und schliesslich als Gefangene in ein fremdes Land verschleppt. Der Tempel ihres Gottes wurde dem Erdboden gleichgemacht und ihre Städte fielen ihren Feinden in die Hand." (Buch Judit, Kapitel 5,5 - 18)
Item:
Die Losungen der letzten 3 Jahre im grösseren Zusammenhang des jeweiligen Kapitels gelesen, geben mir also je länger je mehr das Gefühl, dass das heutige, politische Israel nur noch insoweit mit dem aktuell auf Erden lebenden Volk Gottes etwas zu hat, dass es - wie jedes andere Land und Volk - Teil der aktuellen Menschheit ist, eine Menschheit, die gar nicht mehr zu zählen ist, wie Gott es Abraham einst verheissen hat, dass seine Nachkommen nicht mehr gezählt werden können, weil sie so zahlreich sind.
"Fürwahr, es werden Tage kommen - Spruch des HERRN -, da ziehe Ich alle Beschnittenen zur Rechenschaft: Ägypten, Juda, Edom, Ammon, Moab und alle mit gestutztem Haar, die in der Wüste wohnen, denn alle Völker gelten Mir als unbeschnitten - und das ganze Haus Israel hat ein unbeschnittenes Herz." (Jer 9, 24 + 25)
Und so sind wir denn nun alle gleich geworden vor Gott, unserem HERRN und VATER, Der da-ist in uns und um uns als der VATER allen Lebens und HERR über alle HEERSCHAREN zugleich! Und mir scheint als gäbe es zu dieser, unserer Zeit bald tatsächlich nur noch Unterdrückte und Hilflose.
"Ja, der HERR wird Sein Volk richten und mit Seinen Dienern Mitleid haben. Man wird es sehen: Jede Hand ist ermüdet, es gibt nur noch Unterdrückte und Hilflose. Und der HERR wird sagen: 'Wo sind nun eure Götter? Wo ist der Fels, bei dem ihr Schutz suchtet? - Jetzt seht: ICH bin es, nur ICH, und kein Gott tritt Mir entgegen. Ich bin es, Der tötet und lebendig macht. Wen Ich verwundet habe, werde nur Ich heilen. Niemand anders kann retten, wonach Meine Hand greift." (aus dem Lied des Mose, 5 Mo 32,36 - 39)
Jahreslosung 2026: Seht, Ich mache alles neu!
Tageslosung heute: "Ich bin es, Der die Erde erschaffen hat samt den Menschen und den Tieren, die auf der Erde leben, durch Meine gewaltige Kraft und Meinen hoch erhobenen Arm, und Ich gebe sie, wem ICH will." (Jer 27,5)
Folgevers: "Jetzt gebe Ich alle diese Länder in die Hand Meines Knechtes, des Königs (Nebukadnezzar) von Babel, selbst die Tiere des Feldes mache Ich ihm dienstbar. - Zu den Priestern und dem ganzen Volk sage Ich: So spricht der HERR: Hört nicht auf die Reden eurer Propheten, die euch weissagen... Hört nicht auf sie! Seid dem König von Babel untertan, dann bleibt ihr am Leben." (Jer 27,6 sowie 16 + 17)
Tageslosung heute: "Ich bin es, Der die Erde erschaffen hat samt den Menschen und den Tieren, die auf der Erde leben, durch Meine gewaltige Kraft und Meinen hoch erhobenen Arm, und Ich gebe sie, wem ICH will." (Jer 27,5)
Re: Die 7 Gemeinden im Buch der Offenbarung - 7 Videos bis 30.09. anzuhören
von Friede am 28.09.2025 08:42Hallo Burgen, woher stammt deine Info, dass die Videos ihren Ursprung in der Schweiz haben? -
Ganz herzlichen Dank für den Hinweis darauf. Bin einem Impuls folgend nach langer Zeit hierher gekommen und gleich auf diesen Thread gestossen, und nun bleiben 3 Tage Zeit, um diese vielversprechenden Videos zu hören/schauen. 
Mit Gottes Segen und lG
friede
Re: Was, wenn Gott sagt, dass Christus Jesus in 3 Tagen wiederkommt ?
von Friede am 27.10.2016 17:22Liebe Burgen, das scharfe Schwert - das weisst du ja gewiss - ist das Wort aus dem Munde Jesu. "...aus Seinem Mund kam ein scharfes, zweischneidiges Schwert..." (Off 1,15). Das Meer ist einerseits das Unbewusste, und anderseits Völker und Menschenmassen, Nationen und Sprachen (Off 17,15)
Die Menschen werden nicht vernichtet, der Widersacher im Menschen schon.
Bis Jesaja 40 betrifft die alte Zeit. Ab Jesaja 40 schildert die neue Zeit seit Christi Geburt und verheisst unsere - der Menschheit - Heimkehr und späteres Glück im Neuen Zion (heute sind mehr denn 2000 Jahre seit Jesaja vergangen), auch das Angenommensein der Fremden und "Unfruchtbaren". Über das endzeitl. Gericht steht geschrieben, wie Gott seinen Feinden vergilt: "Noch ehe die Frau ihre Wehen bekommt, hat sie schon geboren, ehe die Wehen über sie kamen, brachte sie den Knaben zur Welt. ...Wird ein Land an einem einzigen Tag geboren, kommt ein Volk auf einmal zur Welt? Doch! Zion, kaum in den Wehen, hat schon ihre Kinder geboren. ...Freut euch mit Jerusalem...." Jes 66,6 + 7 ff)
Den Leviathan gibt es längst nicht mehr auf Erden.
Lg Friede
Re: Gibt es den "perfekten" Christen?
von Friede am 27.10.2016 15:34
Sinnreiche, anregende Gedanken, solana. Danke.
Vielleicht gehts tatsächlich darum, über das Verlangte hinaus mehr zu tun. Oder geht's bei dem Reichen doch eher darum, leer zu werden von dem Wahne, er habe immer alle Gebote erfüllt?
Jesu Seeligsprechung einmal bei der Berg- und dann bei der Feld - Rede weist auf unsere Armut hin, dass wir ihrer Gott gegenüber eingedenk bleiben:
Zuerst klettert Jesus zwar mit den Jüngern auf den Berg, wo Er ihnen etwas distanziert predigt: "Selig, die arm sind vor Gott, denn ihnen gehört das Himmelreich." (Matth 5,3) Im Lukas sagt Er es den Jüngern aber auf Augenhöhe ins Gesicht, dass sie immer (noch) Arme sind: Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes." (Luk 6,20)
So auch der eifrige Zachäus, der auf einen Maulbeerbaum klettert, weil er glaubt, nur über den anderen Menschen stehend Jesus zu Gesicht zu bekommen. Er darf runterklettern auf den Boden der Tatsachen; Jesus sagt, dass Er bei ihm zu Gast sein MUSS. Zachäus wird also heim - gesucht inmitten seiner unschönen Wahrheit, aber Jesus macht das auf so sanfte Weise, dass Zachäus auf eigenen Wunsch ein neues Leben beginnt. "Der Menschensohn kommt, um zu suchen und zu retten, was verloren ist." - erklärt Jesus am Schluss Seines Besuches. (Luk 19,10)
Ich lese denn auch die Aufforderung zur Vollkommenheit Matth 5,48 etwas anders denn du.
Du schreibst:
"Ihr sollt vollkommen S E I N, wie auch euer himmlischer Vater vollkommen I S T!"
Wenn ich ganz vollkommen und wahr vor Gott da bin, dann kann sich Gott mir gegenüber voll und ganz als Vater erweisen. Ich kann nicht wie Jesus sein, und ich kann auch nicht wie Gottvater sein, aber die Rolle des Kindes ist mir in die Seele geschrieben und in mein Wesen. Wenn ich vollkommen Kind bin, dann kann Gott sich mir gegenüber vollkommen als Vater erweisen. Ich muss nicht auf Maulbeerbäume steigen um grösser zu sein, oder auf Berge kraxeln in der Meinung, Jesus wolle da hinauf mit mir. Er sagt es mir unten im Tal (der Demut) auf dem Feld des Lebens ganz offen ins Gesicht: Du bist arm, nackt und hilfebedürftig. Bitte, dann kann Ich dir geben, suche, dann lasse Ich dich finden, klopfe an, dann öffne Ich dir alle Meine Türen. Bitte Mich, denn gegen deinen Willen kann Ich dir nur wenig Gutes tun.
Das Bewusstsein des Armseins ist m.E. Voraussetzung dafür, dass es uns gut geht. Die Haltung der Armut öffnet unser Herz zur Aufnahme des Lebens in Fülle und somit ist sie die Tür zum Reich Gottes. Ich glaube darum gemahnte Jesus die Jünger, dass man das Reich Gottes nur so annehmen könne wie ein Kind. Bedürftige sind und bleiben wir im Angesichte Gottes immer, auch wenn wir noch so gläubig und eifrig und guten Willens sind in der Nachfolge Jesu. Das etwas mühseligere Alter erachte ich von dem Standpunkte aus als ein Segen: im Alter kehrt fast jeder von Natur aus irgendwann in die Haltung eines bescheidenen Kindes zurück, das Nachsicht und Hilfe ganz natürlich annimmt, ohne sich deswegen minderwertig zu fühlen. Die "guten Werke" und die "Verdienste" werden dadurch relativiert, so dass dann der Spruch Pauli in den Vordergrund rückt: "Aus Gnade seid ihr durch den Glauben gerettet, nicht aus eigener Kraft - Gott hat es geschenkt -, nicht aufgrund eurer Werke, damit keiner sich rühmen kann." (Eph 2,8)
LG Friede
Re: Lese ich Bibel? - Ja!!!
von Friede am 27.10.2016 13:37
Römer 9,13 stelle ich 1 Mo 36,8 und 4 Mo 23,18 gegenüber:
"Esau ist Edom."
"Edom wird Sein (Jesu) Eigentum, Seïr Sein Besitz, Israel aber wird mächtig und stark." (Alles wird unter dem Haupte Jesu vereinigt, habe ich schon mehrfach geschrieben).
Röm. 9,18 bestätigt, dass die Liebe Gottes gar nichts muss. Auch nicht das Böse vernichten!
Gott hat (sogar) den Leviatan geformt, um mit ihm zu spielen. (Ps 104,26) (geformt, nicht geschaffen!!!)
Wer ist grösser:
Der den Drachen tötet und vernichtet?
Oder der ihn zähmt und sich gefügig macht?
Re: Gibt es den "perfekten" Christen?
von Friede am 27.10.2016 11:35Liebe Burgen, das ist aber eine sehr seltsame Frage. Perfekt?
Glaubwürdig sind für mich jene, die kein Aufhebens machen ob ihres Glaubens, dafür tatkräftig im Dienste des Lebens stehen. Unauffällige, Leise, Bescheidene sind auch sehr der Beachtung wert, denn tiefgründige Wahrheit und geistige Erkenntnisse lassen sich auch mit der beugsamsten Zunge nur schattenhaft in Worte kleiden. Jeder Mensch hat Qualitäten...
Eines noch: Die menschliche Seele kann schwerlich zugleich zweien Herren dienen, also ihre Kräfte nach aussen richten und dem Körper leihen, damit er arbeite wie ein Pferd inmitten einer lärmigen Welt, und gleichzeitig nach innen richten, zu hören und zu fühlen das lebendige WORT in der Zwiesprache des Herzens. Darum brauchen Gläubige dienstbare Geister um sich, die uns die Schwerarbeit abnehmen..., Menschen, die vielleicht mit dem Glauben wenig am Hut haben. Und trotzdem dienen sie dem Reiche Gottes. 
Jeder Mitmensch bleibt ein Geheimnis, erst recht, wenn einer in meinen Augen unwert erscheint. Dies im Gedenken an den Gottesknecht: "...dem tief verachteten Mann..., dem Knecht der Tyrannen...", oder im Gedenken an Hijob.
LG Friede


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