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nusskeks

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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von nusskeks am 26.03.2026 07:36

Hallo Cleo,

Cleo: Wie du Jesus aufnehmen kannst, wird in der Bibel sehr gut beschrieben, in dem Link, den ich einen Beitrag vorher geschickt habe, ist es sehr gut zusammengefasst.

In der Bibel findet man auch Gottes Aussagen zu seinem Namen. Aussagen wie: 

Geist-Licht: So viele Namen, für den einigen, zeitlosen Schöpfergeist. Je nach Volk, Land und Verständnis. Als wenn ich einige Länder besuche und erhielte in jedem Land einen anderen Namen.

würde ich nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Welchen Namen Gott hat und wie er genannt werden will und darf, ist etwas, was Gott ziemlich deutlich gemacht und erklärt hat. Denn bei seinem Namen ist er sehr eigen. Da geht es um seine Ehre, seinen Ruhm und nicht um eine menschliche Vielfalt oder Phantasie. In diesem Bereich ist Gott ziemlich streng.

Aussagen wie die von Geist-Licht gehen aus der Perspektive Gottes also nicht in Richtung Harmonie, sondern genau in die andere Richtung. Denn in wessen Namen das Heil, die Ehre und der Ruhm ist, hat Gott festgelegt.

Welchen Namen wir anrufen dürfen, hat Gott festgelegt. Gott aus irgendeinem menschlichen Grund andere Namen zu geben, ist gefährlich. Da würde ich die Finger von lassen.

gruß
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nusskeks

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Re: Ich erwecke Jesus in mein Leben.

von nusskeks am 25.03.2026 08:51

Hallo Cleo,

Cleo: Also ich habe schon ganz oft Dinge gegenargumentiert, aber du wiederholst die falschen Behauptungen immer wieder.

Da kann man kaum etwas gegen tun. Alle seine Gedanken wurden bereits mehrfach wiederlegt, nicht allein von Dir. In den letzten Jahrzehnten musste ich lernen, dass in solchem Austausch der Erfolg, jemanden an die biblischen Wahrheiten heranzuführen, sehr begrenzt ist. Oft hat man das Gefühl, der Gesprächspartner liest sich Beiträge, die auf seine Aussagen hin verfasst wurden, gar nicht in Ruhe durch. Mühe erscheint vergebens.

Allein der Gedanke, man könne Jesus im eigenen Leben erlösungswirksam erwecken, widerspricht so vielen Aussagen und Zusammenhängen in der Bibel, dass Eigenwahrnehmungen wie "ich studiere die Bibel" sehr relativ erscheinen. "Studieren" ist offenbar ein großes Wort und viel passt hinein. 

Ganz unabhängig davon erinnert mich die ganze Situation etwas an die Korinther. Mitten in der ganze griechischen Philosophie und Götterwelt hinein setzt Gott seine Gemeinde. Paulus hat im Auftrag Gottes viel Arbeit damit, menschliche Weisheiten als solche zu deklarieren und ihre Nutzlosigkeit klar zu machen. Mitten dort hinein findet man eine bemerkenswerte Aussage:

2Kor 1,13: Denn wir schreiben euch nichts anderes, als was ihr lest und auch versteht. Ich hoffe aber, ihr werdet es noch völlig verstehen,

Einfach, oder? Man könnte es fast eine Binsenweisheit nennen. Aber genau darüber fallen so viele Leute die meinen, in der Bibel eine andere Bedeutung dessen erkannt haben zu wollen als das, was schlicht geschrieben steht. Hier in diesem Thread ist es nicht anders. Und so bekommen Aussagen der Schrift plötzlich vermeintliche Bedeutungen, die sie offensichtlich gar nicht haben können. Man fragt sich, woran das liegt. Die Gründe sind vielfältig.

gruß
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Re: Ich erwecke Jesus in mein Leben.

von nusskeks am 24.03.2026 08:38

Hallo Burgen,

Burgen: Es lässt mich eher an einen Irr-Glauben denken, der auf eigene Werke zielt.

Ja, viel mehr ist es auch nicht. Das trifft es ziemlich gut.

gruß
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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von nusskeks am 20.03.2026 08:19

Geist-Licht: Es ist gut, sich von statischen Begriffen zu lösen und den Sinn, den Geist, zu erkennen.

Wenn Du statische Begriffe nutzt von denen Du Dich lösen solltest, dann mach das gerne. Sich von biblischen Begriffen zu lösen ist hingegen nie eine gute Idee. Gottes Wort ist nie statisch, sondern Geist.

Geist-Licht: Das besagte Weizenkorn stirbt - wirklich?

Das klingt so ähnlich wie "Sollte Gott gesagt haben?" Was bleibt ist, dass Christus durch sein Opfer und seine Auferstehung den Tod besiegt und Erlösung gebracht hat. Und ja, Jesus ist gestorben, so richtig. Nur auf diesem Weg konnte der Tod besiegt werden und die Gleichnisse nehmen genau das auf.

gruß
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Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.03.2026 08:19.

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Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......

von nusskeks am 13.03.2026 09:13

Geist-Licht: Wie kann ein Samenkorn Frucht bringen, wenn es stirbt?

Es wäre besser gewesen, den Bibeltext vorher zu lesen, bevor darauf Bezug genommen wird.

Der entscheidende Fehler liegt darin, dass hier biblische Bilder vermischt und dann esoterisch umgedeutet werden. Beim Senfkorn spricht Jesus nicht vom Sterben des Korns, sondern vom Wachstum des Reiches Gottes aus einem kleinen Anfang. Wenn es im Neuen Testament tatsächlich um das Sterben des Korns geht, dann vor allem in Johannes 12,24 und 1. Korinther 15,36. Dort steht im Grundtext ausdrücklich das normale Wort für sterben und nicht ein Wort für innere Verwandlung oder geistige Höherentwicklung.

In Johannes 12,24 sagt Jesus vom Weizenkorn: Wenn es nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein. Wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht. Das steht im Zusammenhang mit seinem bevorstehenden Kreuzestod. Jesus redet also nicht von einer mystischen Rückverwandlung zum Schöpfer, sondern von seinem wirklichen Tod, aus dem Heil für viele hervorgeht. Ebenso sagt Paulus in 1. Korinther 15,36: Was du säst, wird nicht lebendig, wenn es nicht stirbt. Auch hier wird das Sterben nicht weg erklärt, sondern vorausgesetzt.

Natürlich geht es bei diesem Bild nicht um Vernichtung, als würde aus dem absoluten Nichts etwas Neues entstehen. Aber ebenso falsch ist die Behauptung, das Korn sterbe gar nicht, sondern verwandle sich nur. Das biblische Bild lautet vielmehr: Das Alte geht in seiner bisherigen Gestalt zu Ende, und gerade daraus schafft Gott Frucht und neues Leben. Nicht Selbsterlösung, nicht verborgene Seelenkräfte, nicht „Geist Licht", sondern Gottes Handeln durch den wirklichen Tod und die wirkliche Auferstehung Christi.

Darum verfehlt diese esoterische Deutung den Text. Sie ersetzt das biblische Zeugnis vom Kreuz durch eine nebulöse Spiritualität. Entscheidend ist nicht ein angeblich geschulter Blick für höhere Zusammenhänge, sondern ob man Jesu Worte in ihrem Zusammenhang stehen lässt. Andernfalls kommen "interessante" Ergebnisse dabei heraus.

gruß
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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von nusskeks am 13.03.2026 07:33

Geist-Licht: Jesus Christus lehrt uns, das wir gute Frucht bringen sollen und diese leitet direkt in das lebendige Leben. Von Tod und sterben ist da an keiner Stelle die Rede.

Das ist ein Beispiel für selektives Lesen.

Wovon spricht Gott in diesem Text? In Johannes 12 spricht Jesus nicht allgemein davon, dass der Mensch irgendwo ein inneres Licht in sich entdecken müsse, sondern er spricht von sich selbst, von seiner Stunde, seinem Tod und damit seiner Verherrlichung. Unmittelbar im Zusammenhang sagt er: „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht" (Joh 12,24). Johannes erklärt kurz darauf selbst, dass Jesus mit dem „Erhöhtwerden" auf die Weise seines Todes hinwies (Joh 12,33). Das Sterben ist hier also kein nebensächliches Bild, sondern der Weg, auf dem Christus Frucht bringt und Menschen zu sich zieht.

Gerade darin unterscheidet sich das Evangelium grundlegend von einer esoterischen Lichtvorstellung. Jesus sagt nicht: Sucht das Licht in eurem Inneren, und eure Seele wird klar. Er sagt vielmehr: „Noch eine kleine Zeit ist das Licht unter euch. Wandelt, solange ihr das Licht habt ... Glaubt an das Licht, damit ihr Söhne des Lichts werdet" (Joh 12,35–36). Das Licht ist hier nicht ein seelischer Zustand des Menschen, sondern Jesus selbst, der vor ihnen steht. Man glaubt also nicht an ein inneres Potential, sondern an den offenbarten Sohn Gottes.

Auch die Aussage, Jesus lehre nur gute Frucht und rede nicht von Tod und Sterben, stimmt so nicht. In Johannes 12 verbindet Jesus beides ausdrücklich. Zuerst spricht er von seinem Sterben als dem Weizenkorn, das Frucht bringt. Danach spricht er davon, dass auch der, der ihm nachfolgt, sein Leben in dieser Welt „hasst", das heißt es Christus unterordnet, um es zum ewigen Leben zu bewahren (Joh 12,25). Das Neue Testament kennt also sehr wohl das Sterben, nicht als Selbstauflösung im mystischen Sinn, sondern als den Weg des gekreuzigten Christus und als die Nachfolge hinter ihm her.

Darum sollte man Johannes 12 nicht vergeistigen. Der Text spricht nicht von einer im Menschen auffindbaren Lichtquelle, sondern von dem fleischgewordenen Sohn Gottes, der durch seinen realen Kreuzestod Frucht bringt. Wer das Licht von Christus löst und in das Innere des Menschen verlegt, verändert den Sinn des Abschnitts. Johannes führt uns nicht zur Selbstschau, sondern zum Glauben an Jesus Christus, den Gekreuzigten und Erhöhten.

Wie gesagt, man schaut besser was der Text selber sagt.

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Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32

von nusskeks am 12.03.2026 07:15

Hallo Burgen,

Burgen: Liest man jedoch nur den oberen Vers 12,32 , liest es sich eben so, als würden alle Menschen zu Jesus gezogen werden. Es sei denn, sie lehnen explizit dieses ab.

damit hast Du schon einen wichtigen Hinweis gegeben, der sich auch nicht nur bei der Allversöhnung auswirkt: Lesen ohne Kontext. Man kann quasi jedes Schriftstück so hindeuten, wie man es möchte, wenn man Aussagen ohne ihren Zusammenhang betrachtet.

Bevor ich mich hier in eine zu detailverliebte Erklärung zu Joh. 12,32 verliere, fasse ich mich kurz:

Joh 12,32 sagt nicht, dass alle Menschen ohne Ausnahme gerettet werden, sondern dass der gekreuzigte und erhöhte Christus Menschen aus der ganzen Welt zu sich ruft und zieht. Der Vers ist universal in der Reichweite des Heilsangebots und in der internationalen Ausdehnung des Heils, aber nicht universalistisch im Sinn einer ausnahmslosen Endrettung aller.

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Re: In Gedenken an Michle

von nusskeks am 11.03.2026 20:34

Danke für die Info. Mein Beileid an die Hinterbliebenen. Ich kannte ihn gar nicht, sah nur seinen User hier immerfort. Trotzdem bewegt mich, was nun passiert ist. Möge der Herr Jesus ihn gnädig aufnehmen / aufgenommen haben.

lg
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Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......

von nusskeks am 11.03.2026 09:39

Petrus schreibt an Jesusnachfolger folgendes:

"Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk zum Eigentum, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat aus der Finsternis in sein wunderbares Licht; die ihr einst nicht sein Volk wart, nun aber Gottes Volk seid, und einst nicht in Gnaden wart, nun aber in Gnaden seid." (2Mo 19,6; 5Mo 4,20; 5Mo 7,6; Eph 5,8; Offb 1,6) 1Petrus 2,9+10

was mich sehr bewegt. Wie schon die kleine Aufzählung an Bibelversen zeigt, ist das was Jesus da formt keine Innovation. Es ist Erfüllung und ich bin nicht sicher, ob wir uns dessen so bewusst sind. Ob wir uns der Verantwortung und der hohen Würde bewusst sein. Ehrfurcht ist es, die mich da bewegt.  

Zumindest wenn ich in meine Ortsgemeinde schaue kann ich sagen, dass sich nicht alle Menschen dort mit Petrus eins machen. Das ist der Jammer einer Ortsgemeinde in der EKD. Sie nennen sich "Christen", wollen aber den Christus der Bibel nicht. Die Bibel selbst ist ihnen in Teilen zu wider.

Das soll mich jedoch nicht abhalten die Worte Gottes dort in 1Petrus 2 hochzuhalten. 

gruß
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Re: Lesepläne -

von nusskeks am 05.03.2026 15:47

Es gab einmal eine Jahresbibel von der Deutschen Bibelgesellschaft. Die fand ich gut. Ob es sie heute noch gibt, weiß ich nicht. 

Generell lese ich nicht nach einem Plan. Ich lese einfach viel und oft. Was allerdings sehr unstrukturiert war. Inzwischen lese ich strukturierter und hauptsächlich im Tenach. Dort habe ich die meisten Defizite. Die Bibel zu lesen, die Jesus und die Jünger hatten, war anfangs mühselig, es lohnt sich jedoch dran zu bleiben.

gruß
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