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Re: Tot ist tot? Die Frage nach der Auferstehung - und dem Tod, tot sein oder schlafen?
von nusskeks am 16.12.2019 19:42Hierzu findet man in der Bibel eine Entwicklung. Eine Entwicklung nicht in dem, was ist, sondern in dem, was man als Mensch wahrnehmen kann. Die Offenbarung schritt voran.
Im AT wird der Tod als Ende wahrgenommen. Tote würden nichts mehr wahrnehmen und könnten Gott nicht mehr loben. Im AT wird der Tod also entsprechend dem wahrgenommen, man man als Lebender erkennen konnte. Eine phänomenologische Sicht herrschte aber nicht nur bezüglich des Todes vor. Der Hebräer beschreibt seine ganze Umwelt phänomenologisch. Gleichzeitig findet man bereits im AT Hinweise darauf, dass es noch mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als man mit den Sinnen wahrnehmen kann. Wenn Jesus das ewige Leben bzw. die Auferstehung der Toten trotzdem aus dem AT herleiten kann, dann magt sein Beispiel nicht gleich ins Auge springen, bei näherer Betrachtung leuchtet es jedoch ein (Bsp.: Matth. 22,32). Eines ist jedoch sicher: Die Toten leben.
Wie kommt es nun, dass im NT von Toten nicht mehr als von Schlafenden die Rede ist? Widerspricht sich die Bibel? In der Offenbarung sind die Toten quicklebendig und fragen Gott, wann ihr Leid gerächt würde. Bringt Jesus Beispiele in denen Tote vorkommen, schläft dort ebenfalls niemand.
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: eine ungewöhnliche Frage/ Hochzeit zu Kana
von nusskeks am 30.11.2019 17:29Der Schöpfer hat noch nie etwas erschaffen, was nicht sehr gut war. Jesus wusste halt, was er da macht. Als Wort Gottes war er an aller Schöpfung aktiv beteiligt. Denn durch das Wort erschafft Gott. In der jüdischen Theologie ist es das "Memra" Gottes, dem Jesus entspricht.
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Einzelgänger als Christ -> Paradoxon?
von nusskeks am 18.11.2019 10:53Grundsätzliches:
Generell kann man sagen, dass ein Christ kein Einzelgänger sein kann. Christen sind durch den Heiligen Geist als Leib des Messias zusammengestellt. Wir bilden einen geistlichen Tempel und sind alle lebendige Steine dieses Tempels.
ALLE Beschreibungen der Jesusnachfolger heben die Verbindung zwischen ihnen hervor, welche durch den Heiligen Geist initiiert wurde. Egal wie man es auch erklären möchte, kann man diese Verbindung nicht leugnen, es sei, man wäre kein Christ und hätte keinen Heiligen Geist.
Hinzu kommt, dass man sich der Gemeinschaft auch gar nicht entziehen kann, ohne das es Auswirkungen hat. "Leidet ein Glied, leiden die anderen mit..." ist eben nicht nur eine fromme Floskel. Sowohl dem Einzelnen als auch der Gemeinschaft gehen darüber hinaus noch die Fähigkeiten, die Kraft, die Liebe, die Fürsorge etc. verloren, beschließt sich ein Glied abzusondern.
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Christliche Politik
von nusskeks am 14.11.2019 14:22Es gibt sonst kein Konfliktgebiet, welches eine besondere Kennzeichnung auf Produkten haben muss. Was der EuGH da macht ist krass.
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Christliche Politik
von nusskeks am 13.11.2019 14:59
Aus meiner Sicht ist ein christlicher Nationalstaat ein Paradoxon. Im Softwarebereich würde man das wohl ein "Downgrade" nennen. Das Reich Christi auf dieser Erde zeichnet sich gerade dadurch aus, dass es KEIN Nationalstaat ist.
Ganz abgesehen davon haben Jesusnachfolger gar nicht den Auftrag einen solchen Staat zu errichten.
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Christliche Politik
von nusskeks am 13.11.2019 07:31"Christliche Politik" wird von der CDU und anderen Parteien sicher versucht. Allgemeine, aus der Bibel abgeleitete, Grundsätze im Umgang der Menschen untereinander und mit den Obrigkeiten, haben sich offensichtlich bewährt. Diverse Gesetze erschließen sich dem natürlichen Menschen auch ohne große Vorbildung.
Sobald es allerdings geistlich werden soll, haben Christen in der Politik eines üblichen Staates nichts zu suchen. Entscheidungen die unter Einfluß des Heiligen Geistes getroffen werden, sind für Menschen ohne diesen Geist nicht nachvollziehbar. Darüber hinaus ist Jesu Reich zwar auf dieser Welt aber eben nicht von derser Welt. Die geistliche Grenze kann von Nichtchristen weder gesehen noch überschritten werden. In speziellen Fragen der Nachfolge verhalten sich Christen daher irrational und potentiell gemeingefährlich, jedenfalls aus Sicht eines Nichtchristen.
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Was genau soll die angestrebte Ökomene auch der Freikirchen werden?
von nusskeks am 09.11.2019 19:41Ich denke auch, dass sich viele Konfessionen erledigen würden, verzichtete man auf die zusätzlichen Traditionen und Sonderlehren, die sich neben der Bibel entwickelt haben.
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Die "liebe Obrigkeit" - Römer 13,1-7 : Thema Unterordnung unter die Obrigkeit ...
von nusskeks am 06.11.2019 17:55Die Einsetzung eines Königs war ein echtes Armutszeugnis für Israel. Sie wollten einen König haben so wie die Völker um sie herum auch, was nun gerade nicht das war, was Gott mit seinem Volk vorhat(te). Denn Israel ist und war kein Volk wie die anderen Völker dieser Welt. Sie verwarfen Gott mit diesem Vorhaben, aber auch das nutzte der Ewige, um seine Heilsgeschichte fortzuschreiben.
Zwar war ein menschlicher König nicht vorgesehen, aber JHWH integrierte trotzdem das Königsgesetz in die Thora. Er wusste halt, wen er sich da als Volk heranzog.
Nicht alle Richter waren Propheten.
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Re: Die Schöpfung - Konsequenzen für uns täglich ?!?
von nusskeks am 05.11.2019 12:06
Bei Scha'ul liest sich das in etwa so:
Und ich kann aus meiner Erfahrung sagen, dass dem tatsächlich so ist. Für meine Berufung kann ich nichts. Auch die Liebe zu Gott ist ein Geschenk des Heiligen Geistes. Die Perspektive die Scha'ul da nennt ist ein gute. Anfangs braucht etwas Mut, aber ich kann sagen das es sich lohnt auch darum zu bitten.
Auch eine andere Aussage hat sich mir eingebrannt (ich zitiere aus der NGÜ):
da sie deutlich macht, worum es im Leben eines Jesusnachfolger grundsätzlich geht. Alles, aber auch wirklich alles, was ich jetzt noch lebe, lebe ich Christus. Dessen muss man sich als Christ bewusst werden. Am besten wird man sich dessen bewusst wenn man vor der Frage steht, ob man Christ werden will oder nicht. Jesus mahnt eindringlich, die Kosten der Nachfolge gründlich zu überdenken.
Ich schließe mit
shalom
Hoditai, Mensch des Weges
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Re: Die "liebe Obrigkeit" - Römer 13,1-7 : Thema Unterordnung unter die Obrigkeit ...
von nusskeks am 05.11.2019 08:16Ich halte die Unterordnung unter die Obrigkeit für sehr wichtig. Mir hat Gott Aufgaben gegeben. War mir vorher klar, da ich ja nicht erlöst wurde, um hinterher wieder tun und zu lassen was mir selber gefällt. Erlösung ist immer eine "Indienststellung".
Diese Aufgaben will ich erfüllen. Stellen wie 1Tim 2,1+2 sind mir sehr wichtig, da ich keine Zeit für Politik verwenden kann. Ich muss die Zeit auskaufen, die mir der Ewige gegeben hat.
Christliche Politiker bestätigten mir, dass der Job die "Hölle" ist. Sähen sie sich nicht dazu berufen, würden sie den Job nicht machen. Laufend faule Kompromisse, typisch menschliche Eitelkeiten, ungerechte und gedankenlose Entscheidungen, partei-induzierte Konflikte und der stetige und latente Grundtenor ständig zu scheitern, es aber allen recht machen zu wollen und zu müssen.
Die Worte zur Obrigkeit in der Bibel halte ich für sehr bezeichnend. Schaue ich mir dann das gesellschaftliche Engagement hat, das einem in der Bibel begegnet so fällt mir auf, dass es sekundär dem Aufruf zur Versöhnung mit Gott untergeordnet ist. Die Funktion "Licht für die Welt" zu sein, ergibt sich aus der Nachfolge quasi als Nebenprodukt. Dort wo ich als Christ zur Versöhnung mit Gott aufrufe, bin ich Licht für die Welt. Beruflich soll man da bleiben, wo Gott berufen hat. Selbst Sklaven werden im NT nicht aufgefordert ihre Freiheit zu erlangen.
Der gesellschaftliche Stand, die biologische Abstammung und selbst das Geschlecht eines Menschen ist in Christus völlig irrelevant geworden. Das "in der Welt aber nicht von der Welt" hat weitreichende Auswirkungen. Leider bewegen sich Christen in ihrem Denken noch viel zu oft in der Gesellschaft, in der sie hineingeboren wurden.
Wir hier in Deutschland haben es leicht. Politische Probleme sind hier Wohlstandsprobleme. Aber es wird nicht mehr lange zu weitergehen. Religionsfreiheit und Meinungsfreiheit werden mehr und mehr ausgehölt und die technischen Voraussetzungen für eine totale Überwachung nähern sich in ihrer praktischen Umsetzung der Vollendung. Daher sollen und müssen wir beten, solange 1Tim 2,1+2 noch auf uns zutrifft. Danach erst recht... aber dann reden wir nicht mehr über Unterordnung... das reden wir über das, was Christus uns bereits angekündigt hat: Hass, Verfolgung und Tod aufgrund unseres Glaubens.
Hoditai, Mensch des Weges
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