Suche nach Beiträgen von pausenclown
Erste Seite | « | 1 ... 30 | 31 | 32 | 33 | 34 ... 55 | » | Letzte
Die Suche lieferte 541 Ergebnisse:
Re: Barmherzige Samariter
von pausenclown am 10.12.2024 11:12Hallo Nusskeks.
Damit ich dich nicht falsch verstehe. Ein Jude erbt das ewige Leben durch die Gnade Gottes?
Daraus die Frage, wusste der Schriftgelehrte das nicht, Gnade?
Die Fragen im Gleichnis: Wie oder wer erbt das ewige Leben und wer ist mein Nächster und damit die nächste Liebe verbunden, waren seiner Zeit sehr im Vordergrund und sehr hitzig diskutiert.
Die Frage, ob jeder Israelit Anteil am ewigen Leben hat oder nicht, was könnten den Ausschlusskriterien sein usw.
Zb. Auferstehung leugnen, nach Ansicht der Pharisäer ein Ko Kriterium usw.
Da reiht sich die Frage nach dem, wer mein nächster ist nahtlos ein.
Der Witz an der ganzen Sache ist ja, nicht was glaube ich (meine mich nicht persönlich), glaube ich richtig, sondern lebe ich nach den Gebotes Gottes, diese beinhalten ja den Umgang mit dem Nächsten, oder einem Fremden in Israel, Barmherzigkeit, Almosen usw.
Es ist die Frage nach der Umsetzung.
Die Frage, wie lebe ich als erlöster im Umgang mit dem Nächsten, dazu gibt es auch in Torah jede Menge Passagen.
Hat diese Diskussion Zweier Gelehrten heute an Wichtigkeit verloren?
Aus meiner Sicht nicht.
Shalom.
P.S. Wer würde einen Menschen heute auf die Frage mit dem Ewigen Leben, Jesus so zitieren?
Re: Barmherzige Samariter
von pausenclown am 10.12.2024 07:45Hallo Nusskeks.
Ich habe ja bei Nikodemus über die Prüfung von Jesus geschrieben und was der übliche Umgang mit einem Anspruch der Messias zu sein.
Gab es kein gutes Miteinander zwischen Jesus und Pharisäern? Das ist eine rhetorische Frage.
Zurück zum Text, was denkst du Nusskeks, glaubte der Gesetzeslehrer, wie man das Ewige Leben erbt?
Shalom
Re: Barmherzige Samariter
von pausenclown am 10.12.2024 07:10Hallo Argo.
Ich weiß nicht, woher die Meinungen stammen, Juden und Samariter haben sich nicht gut vertragen, bis hin Feindschaft.
Natürlich gab es über Jahre Konflikte, aber in jüdischen Quellen, die diese berichteten, findet man das z.B.
Rabbi Simon ben Gamaliel lobte sogar ihren Gesetzesgehorsam ausdrücklich: „Bei denjenigen Geboten, die die Samaritaner genauso halten wie wir, nehmen sie es sogar noch viel genauer als wir“
Rabbi Akiba und Simon ben Gamaliel, galt jedoch: „Ein Samaritaner ist in jeder Hinsicht einem Israeliten gleich“
Schon damals gab sehr viele Berührungspunkte, zb Handel, gemeinsames Essen usw.
Shalom.
Re: Barmherzige Samariter
von pausenclown am 10.12.2024 07:09Hallo Nusskeks.
Du hast mich zum lachen gebracht, erst griechische Hieroglyphen, dann den hebräischen Namen von Jesus, Jeshua.
In verschiedenen Übersetzungen steht da, Jesus zu versuchen oder auf die Probe zu stellen.
Mir ist die Lesart dabei bekannt, Feindschaft zwischen Jesus und Pharisäern.
Aber, jemand auf die Probe zu stellen, muss nicht negativ sein.
Schon damals gehört das zur jüdischen Streitkultur, jemand zu prüfen, wie er denkt, was er denkt.
Selbst heute noch findet man das in Torahschulen, die Studierenden streiten in zweier Gruppen um den Text.
Deshalb sehe ich da keine Falle, eher ein normales Gespräch unter Juden.
Ist die Ausgangsfrage vom Schriftgelehrten und Jesu Antwort nicht seltsam?
Was ist den das damalige Allgemein wissen, wie man das Ewige erbt?
Shalom.
Barmherzige Samariter
von pausenclown am 09.12.2024 08:12Hallo.
Den meisten wird ja die Passage aus der Bibel bekannt sein.
Ein Schriftgelehrter trifft Jesus……
Vielleicht mag ja jemand seine Gedanken zum Gleichnis vom “barmherzigen Samariter” mitteilen.
Um was geht es eigentlich in dem Dialog, oder was ist die Moral der Geschichte?
Gibt es Stolpersteine, die man ohne Geschichte und jüdischen Hintergrund übersieht?
Shalom
Re: Der heiliger Berg Athos
von pausenclown am 06.12.2024 09:02Hallo Argo
Ich bin ja kein Fan von deinen Ausführungen, aber es tut mir leid das du deshalb persönlich angegriffen wirst.
Hoffe du nimmst es dir nicht zu sehr zu Herzen.
Zur Not, den Kasten einfach auslassen.
Shalom
Re: Der Zorn Gottes, ein Zeichen in unserem heutigen Leben?
von pausenclown am 02.12.2024 12:59Hallo Nusskeks.
Sorry, dann hat sich mein Rabbi geirrt.
LG
Re: Der Zorn Gottes, ein Zeichen in unserem heutigen Leben?
von pausenclown am 02.12.2024 11:35Hallo Nusskeks.
Ich habe per Google eine Zusammenstellung bzw Aufteilung für den Zorn Gottes gesucht und Google hat mir das ausgespuckt, mehr nicht.
Es geht um das Wort langmut, langsam zum Zorn
LANGMÜTIG/ארך אפים
was wörtlich „lange Nase" bedeutet
Deswegen heißt es auch, dass eine geduldige Person eine „lange Nase" hat. Ihre Nase wird langsam heiß.
Die Hauptwörter für Zorn im hebräischen sind: Nase, heiße oder heiße Nase
Es geht um das Bild dahinter.
Shalom
Re: Der Zorn Gottes, ein Zeichen in unserem heutigen Leben?
von pausenclown am 02.12.2024 09:36Hallo.
Eine kleine Reise durch die Bibel und die Vergangenheit.
Der Zorn Gottes oder das Gegenteil von freien Radikalen.
2 Mose 34,6 ff
Gott voller Gnade, Barmherzigkeit, Langmütig oder langsam zum Zorn
Der hebräische Ausdruck für langmütig bedeutet wörtlich „lange Nase“. Im biblischen Hebräisch konnte man ausdrücken, dass jemand zornig war, indem man sagte: „seine Nase brannte heiß“. Oft finden wir in Übersetzungen auch die Formulierung: „sein Zorn entbrannte“. Das beschreibt, wie der Körper und ganz besonders das Gesicht, heiß wird, wenn man zornig ist.
Doppeldeutigkeit von Nase und Zorn.
Eine Aufzählung wo in welchem Kontext der Zorn Gottes vorkommt.
Genesis (2), Exodus (8), Leviticus (2), Numeri (17), Deuteronomium (27), Josua (6), Richter (6), 1. Samuel (1), 2. Samuel (5), 1. Könige (12), 2. Könige (11), Jesaja (41: Protojesaja [21]; Deuterojesaja [8]; Tritojesaja [12]), Jeremia (47), Ezechiel (43), Hosea (6), Joel (1), Jona (2), Micha (4), Nahum (3), Zefanja (5), Habakuk (3), Sacharja (8), Maleachi (1), Psalmen (49), Hiob (17), Proverbia (4), Kohelet (1), Klagelieder (13), Daniel (1), Esra (3), Nehemia (2), 1. Chronik (2), 2. Chronik (20); zur Zählung vgl. Wälchli 2012, 30f.
Dazu ein paar Beobachtungen, es fällt die Häufigkeit bei den Propheten und Hiob auf.
Das Nordreich Israels ist das Gegenüber Gottes Zorns und wird durch die Propheten wiederholt angekündigt. Die Propheten ruft das Nordreich zur Umkehr auf, Tschuwa, was mehr als ein Sorry ist.
Oft drückt der Zorn, der in ein Gericht Gottes eingebunden ist , dass Israel seinen Feinden überlassen wird.
Diesen Gedanken nimmt Paulus auf.
Römer1.18ff
18 Denn Gottes Zorn wird vom Himmel her offenbart über alles gottlose Leben und alle Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten. 19 Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart. 20 Denn sein unsichtbares Wesen – das ist seine ewige Kraft und Gottheit – wird seit der Schöpfung der Welt, wenn man es mit Vernunft wahrnimmt, an seinen Werken ersehen. Darum haben sie keine Entschuldigung. 21 Denn obwohl sie von Gott wussten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert. 22 Die sich für Weise hielten, sind zu Narren geworden 23 und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes vertauscht mit einem Bild gleich dem eines vergänglichen Menschen und der Vögel und der vierfüßigen und der kriechenden Tiere. 24 Darum hat Gott sie in den Begierden ihrer Herzen dahingegeben in die Unreinheit, sodass sie ihre Leiber selbst entehren.
Das ist die Folge vom Zorn Gottes oder Gericht Gottes für die heutige Zeit.
Shalom


Antworten