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Cleopatra
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Re: Corona - Virus hat De erreicht ...

von Cleopatra am 20.06.2020 09:39

Guten Morgen,
 
ja, es ist doch auch schön, wenn versöhnende Worte gefunden werden (ich hoffe doch mal sehr, dass man auch anhand des Schreibstils eben Respekt und Freundlichkeit erkennen kann, so dass uns doch hoffentlich nicht nur eine Entschuldigung von Falcebook unterscheidet, wofür eben jeder selbst hier auch verantwortlich ist).
 
Hannaotti: Ich bin manchmal auch sehr hartnäckig (und necken mag ich auch gern, darf ja hier nur nicht ), anstatt nachzugeben.
Ich musste etwas schmunzeln, weil dieser Satz im Sinn mich ein bisschen auch an die Situation erinnert hat.
Und auch grundsätzlich an die Einstellung (ich denke, du wirst verstehen, wie ich es meine, nicht als Kritik, sondern auch mit Schmunzeln):
Es ist ja eine Sache, zu sagen: "Das ist ja total der Blödsin!" oder "ich sehe das anders, weil..."
Es wird immer schnell gesagt "ich armer Tropf darf sowas ja garnicht", als "weil ich weiß, dass es anderen ein Ärgernis sein könnte, unterlasse ich es von mir aus gleich."
Interessanterweise habe ich diese "Beschwerden" eines "ich darf ja leider nicht" noch nicht mitbekommen, als der Vers "Jage dem Frieden nach" gelesen wurde in der Bibel. Hier wird es auch so verstanden und einfach umgesetzt, nicht, weil man sich selbst eingegrenzt fühlt in seiner Freiheit, sondern weil man den Sinn verstanden hat, nämlich der Friede dem Anderen gegenüber (ich erinnere- wir werden immerhin auch von Nicht.-Christen beobachtet und Satan liebt es, wenn sich Christen untereinander streiten).
 
Und so sehe ich das nälich auch mit den Regelungen.
Manchmal sehe ich etwas eben auch anders, aber einfach nur, um dem Anderen kein Ärgernis zu sein, tue ich es . Um des Friedens Willen und das tut nicht mal weh.
 
Burgen schrieb: Manche Menschen tragen auch diese Kopfschilde. An der Stirn um de Kopf läuft der Verscluss herum und das Gesicht ist dann für den Atem frei.
Ich habe solche Schilde auch schon gesehen. Ich halte nichts davon, weil das Plastik mehr die Stirn schützt als den Rest des Gesichtes.
Es hört in Höhe des Kinns auf uns ist unten und seitlich komplett offen.
Meiner Meinung nach sieht es sehr albern aus und hilft eben garnicht.
 
Hannalotti: Singen im Raum? Ich habe mir die E-Mail mit der Antwort aus unserem Kreis-Gesundheitsamt gerade nochmal durchgelesen. Dort steht, dass in geschlossenen Räumen keine Aktivitäten mit erhöhter Tröpfchenfreisetzung (Singen) stattfinden dürfen. Weder ohne noch mit Maske. Die durchnässt beim Singen auch ziemlich schnell, was dann eher kontraproduktiv ist. Nur singen als Solodarbietung ist okay. Es sei denn, man ist draußen. Dort darf man ohne Maske (natürlich mit Abstand) singen.
Sternenkind schrieb: ber in einem Forum freute sich eine, dass sie mit Mundschutz aufgrund des 2-m - Abstandes in ihrer Gemeinde im Gottesdienst singen konnten! Die Leute checken doch gar nichts. Wenn Corona da ist, dann steckt es trotzdem an. Wenn es nicht da ist, dann braucht man den Mundschutz nicht. Die Gemeinde soll den Mundschutz weggelassen haben, ja.
 
Ich glaube, ihr habt da andere Infos.
Lustig, eine im Forum- das war ich ;-D
 
Nun, bei uns gibt es diese Auflagen, aber der Raum an sich muss auch bestimmte Auflagen haben. Zum Beispiel muss er glaube ich eine bestimmte Größe haben, weshalb wir uns nämlich immernoch nicht in unseren eigentlichen Räumen treffen können.
Die Räume müssen stark belüftet sien und so weiter.
Ich habe mit zwei Schwestern mal gesprochen, die in einen Chor gehen. Dort gibt es ja auch Auflagen.
Die Auflage, dass man nur im Freien singen darf, exestiert glaube ich nicht.
 
Ich glaube nicht, dass unsere Gemeinde zum Beispiel da was so falsch machen würde, wir haben Schuldirektoren und Mediziner mit in dem Organisationsteams. Und die haben alle Regelungen ganz klar und deutlich vor sich.
 
Ja, und nun das Beispiel von der Gemeinde der Babtisten.
Das ist auch etwas, was ich sooo traurig finde.
Was wurde nicht alles schon aus den Schlagzahlen und den Worten der Mitgliedern dort gemacht....
Und auf sie gezeigt und so weiter.
Wir müssen echt aufpassen, inwieweit wir uns auch von den Medien aufpuschen oder sogar manipulieren lassen durch schnelles Glauben von dem, was wir gerade lesen. Denn sooo viele unterschiedliche Schlagzeilen gibt es dort.
So weit ich es verstanden habe, haben die sich nämlich an alles gehalten und die Ansteckung erfolgte nach der Gemeindestunde.
Was dann Einzelne personen gemacht haben, hat garnichts mit der Gemeinde oder den Baptisten an sich zu tun.
 
Natürlich stürzen sich gerade die Medien auf die Einzelfälle, in denen Ansteckungen passieren, da sie eben seltener geworden sind.
 
Aber ich wäre froh, wenn wir unseren Geschwistern hier gegenüber fair bleiben und nicht über deren Fehler oder so diskutieren.
 
 
Ich teile auch Sternenreiters Ansicht, dass man sich nur dann anstecken kann, wenn jemand den Virus schon hat.
Das ist natürlich klar.
Und klar ist genauso, dass natürlich niemand in die Gemeindestunde geht, wenn man krank ist.
Aber die vielen Regelungen sind ja nicht für den Fall gechrieben worden, dass jemand wissenlich krank hingeht, sondern als Vorsict, falls jemand unwissentlich de Virus in sich trägt und dann eben durch die Regelungen nicht weiter verbreiten kann.
Gestern war ich Abends kurz einkaufen und wurde von einem Mann angesprochen,d er mir stolz erzählte, dass er 30 Masken selbst genäht hätte und dass er so ja schließlich andere schützen würde.... mir fiel auf, dass er den Mindestabstand die ganze Zeit nicht einhielt, denn er wollte es mir ja uuunbedingt erzählen. Das finde ich eben so schwierig dann. Ich habe ihm nichts gesagt, ich bin ja kein Moralapostel oder so.
Aber diese Unvorsicht, die eben aus falsch verstandener Vorsicht herrscht, ja, die ist eben bedenklich.
 
Hannalotti: Ich sage es mal überspitzt: Deutschland ist eines der wenigen Länder, das sich darüber beschwert, dass es so wenig Covid-Erkrankte gibt.
Oh echt? Ich habe bisher noch niemanden gehört, der sich darüber beschwert hat.
Ich habe diese Erkenntnis bisher nur als Dankesgrund oder als Argumentation gelesen.
 
Sternenreiterin schrieb: Ich kann mir nicht vorstellen, dass Gott, der die Macht über alles hat, sich durch Corona oder durch Mundschutzmasken ins Handwerk pfuschen lässt? ER, der uns gefragt hat: "Wer von euch kann mit all seinem Sorgen sein Leben auch nur um eine kurze Spanne Zeit verlängern?" (Lukas 12:25) Oft frage ich mich, ob uns Christen wirklich irgendeine durchgeführte oder mißachtete oder vergessene Maßnahme (oder nicht mögliche) einen zu frühen Todestag oder die Umgehung desselbigen bedeuten kann? Ich dachte, wir gehen davon aus, dass GOTT über unser Leben und auch über unseren Todestag schon vor Grundlegung der Welt entschieden hat. So jedenfalls lese ich es in der Bibel.
Das ist ein interessanter Gedanke.
 
Nun, ich denke nicht, dass es auch nur eine Sekunde etwas an usnerem "Schicksal" ändert.
Aber diese Argumentation habe ich auch schon gehört von jemanden, der sich deshalb nämlich nicht an die Regeln gehalten hat.
Das finde ich dann nämlich nicht mehr so witzig, weil wir eben auch verantwortungsbewusst leben sollen.
 
Denn sonst könnte gleiche Argumentation helfen: Ich glaube nicht, dass ich an einem Unfall sterbe, wenn Gott vor hat, dass ich älter werde. Das hat Gott alles in seiner Hand, da wird nichts dazwischenkommen, deshalb sehe ich auch nicht ein, bei rot an der Ampel stehenzubleiben."
 
Manchmal benutzt Gott eben auch die Obrigkeit mit Regelungen, um uns und eben auch andere zu schützen.
 
Ich war gestern Abend noch was einkaufen.
Ein Mann kam auf mich zu und erzählte mir ganz stolz, dass er 30 Masken selbst genäht habe und dass er die ja tragen würde, um andere zu schüzen.
Dabei fiel mir auf dass er keinen Abstand hielt und das ist eben das Gefährliche, diese falsch verstandene Sicherheit.
Ich denke ja nicht, dass dieser Mann meißtens 2 Meter weit mit seinen Bakterien rumspucken würde, da wäre doch der Abstand viel wichtiger gewesen.
Ich habe ihm da nichts gesagt, ich bin ja auch kein Moralapostel, es fiel mir nur sofort auf, dass er eben anderen und mir gegenüber sehr nah kam.
 
Ach ja, vieles können wir einfach nicht wissen, weil wir seilbst keine Experten sind und eben auch nur begrenzte Einblicke bekommen.
Zudem wissen die Fachleute noch nicht alles und forschen noch.
 
Vielleicht werden wir irgendwann alles wissen, ich habe gesehen, dass es schon wieder weitere "Erkenntnisse" gibt, so wie RTL.de schrieb oder so....
Ja, lassen wir uns mal nicht verrückt machen.
 
Wir sollten lieber einander trösten, ermutigen, vor allem Licht sein für die Welt. Für sie sollten wir eine Beruhigung sein, ein Segen, eine Hilfe, ein Trost.
Wir haben hier den größten Trost, den man haben kann, aber den haben nunmal nicht alle.
 
Und wir haben eben die Wahl, was wir (also jeder persönlich) aus dieser Situation machen.
 
Burgen schrieb: Und sei es unsererseits, nicht leichtsinnig zu werden, aber auch nicht zu verkrampft sein. Wir sollten auf jeden Fall den Frieden vorziehen und ihm nachjagen.
Das finde ich wunderbar zusammengefasst.
 
Dieses Lied finde ist total schön und ermutigend.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.06.2020 09:43.

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Re: Corona - Virus hat De erreicht ...

von Cleopatra am 19.06.2020 12:18

Guten Morgen,
 
liebe Sternenreiterin2020, das ist wirklich interessant und meiner Meinung nach auch nachvollziehbar, die Sache mit dem Klopapier
 
Es war schon wirklich sehr skuril gewesen, dass über einen längeren Zeitraum hinweg nirgens Toilettenpapier zu finden ist.
Ich selbst hatte ein großes Problem damit, als ich gesehen habe, dass früh morgens einzelne Personen dann mit mehreren Packungen (ich glaube, es waren 5 große Packungen) aus dem Markt liefen und kurze Zeit später eben für andere (zB Arbeitende, die erst nachmittags einkaufen gehen können) nichts mehr da war.
 
Aber es ist total nachvollziehbar, wenn man dann selbst mehr hortet, da man diese Erfahrung gemacht hat.
Dummerweise sorgte das dann wieder für weitere Verzögerungen für andere- ein doofer Kreislauf.
 
Rückblickend aber kann ich selbst beobachten, dass diese Zeit nicht sehr lange war und mitlerweile eben fast alles da ist, es gibt eben auch die Schilder, dass nurnoch einzelne Verpackungen verkauft werden, was ich sehr gut finde.
 
Ich habe in dieser Zeit sehr viel nachgedacht und so manche "Erkenntnis" gemacht, zum Beispiel, wie der Mensch im Inneren ist- das eben bei Angst und Sorge am Ende an sich selbst mehr gedacht wird- das ohne Wertung.
 
 
Zu den Schutzmasken kann ich selbst sagen, dass es mir nach einer Zeit schwerfällt, damit zu singen.
Ich benutze ja eigentlich immer den Dreiecksschal, in de Gemeindestunden habe ich mich entschieden, die genähte Maske zu tragen, einfach, um besorgten Mitgliedern keinen Anstoß zu geben.
Da fällt mir schon kein Zacken aus der Krone.
 
Aber man muss tief Luft holen ,schwitzt schneller und es wird eben anstrengend, damit zu singen (Auflagen).
Worauf ich achte, ist, dass ich auf keinen Fall bunte Masken trage.
Diese Maske wurde mir geschenkt und sie ist weiß, mit Muster eingenäht.
Die bunten (Meißt aus günstigen Tshirtresten oder so hergestellt) sind bunt durch die Färbung, die sicher nciht dafür geeignet sind, dass man permanent hindurchatmet.
Wenn die Einfärbung nicht aus Bio ist, dann ist es (so hörte ich und es klingt für mich plausibel) schlecht für die Lunge. nachwirkend.
Bei Billigshirts oder Stoff wird sicher nicht auf Atem-sichere Einfärbung geachtet worden sein, das Produkt sollte ja Kostengünstig sein.
 
Ja, und Links gibt es eben gaaaanz viele und täglich gibt es wieder neue.
Seien es Links, die die eine Seite bestätigen, oder auch die andere.
Beide Seiten stützen sich auf Studien oder Professoren, von daher finde ich, dass man alles mit Vorsicht annehmen sollte und selbst- wenn es einen interessiert- recherchieren sollte, ob dem denn auch wirklich so ist, oder ob es einseitig oder so ist.
 
Ich bin auch der Meinung, dass nichts geschehen wird, was Gott nicht am Ende in der Hand hat.
Der Mensch hat durch die Sünde und Fehlhaftigkeit eine Menge kaputt gemacht.
Mit Erschrecken sehe ich immerwieder Bilder, wie aus Sensationslust oder zB für ein schönes Video Tiere leiden und aus ihrem normalen Lebensraum herausgenommen werden.
Ich denke, ganz viel hat der Mensch selbst gemacht.
 
Ich vertraue aber auch auf den Herrn, dass er alles in der Hand hat.
Ich bin dankbar, dass ich von Gott verschont bin von Verlusten in meiner Umgebung udn Familie und Freundeskreis.
Dies sollten wir nie als Selbstverständlich ansehen- egal, ob nun wegen Corona oder wegen anderem.
 
Dies versuche ich zu verhindern.
 
Wir können eine Menge lernen aus dieser Zeit.
 
Heute kam eine Mutter zu mir- seit drei monaten wurde sich beschwert, dass die Kinder imVerein kein Handball spielen dürfen.
Nun- morgen beginnt Handball wieder, die nächsten termine werden vermutlich samstags sein (irgendwie muss man ja alles organisieren).
Bisher haben sich nur zwei Personen angemeldet, alle anderen nicht, obwohl vorher gaaaaanz viel beschwert wurde.
Hier mag jeder seine eigenen Gründe haben, aber mich stimmt es doch nachdenklich und mir kommt so spontan der gedanke- wie schnell bin ich dabei, wenn es darum geht, zu schimpfen und zu meckern, und bin ich genauso schnell, wenn es darum geht, zu loben und zu danken....?
 
;-)
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Re: Corona - Virus hat De erreicht ...

von Cleopatra am 17.06.2020 07:35

Oh ja, das wusste ich auch, dasss Corona "Krone" heißt.
 
Gestern strahlte von mir öfters genannte Mutter.
 
Sie wurde angerufen, am Freitag findet nach langer Zeit das erstemal wieder eine Jungschar statt (unter bestimmten Bedingungen, aber immerhin).
 
Außerdem würde nun auch in den Ferien Handball angeboten werden vom Verein.
 
Es geht also langsam wieder aufwärts
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Re: Tageslosung (9) Jauchzet Gott, alle Lande ! __ Psalm 66,1

von Cleopatra am 16.06.2020 12:37

Vielen Dank für deine Gedanken liebe Burgen,
ich habe es schon heute morgen gelesen und es passt total in die heutige Situation ;-D
 
Liebe Grüße, Cleo

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Re: Corona - Virus hat De erreicht ...

von Cleopatra am 16.06.2020 07:39

Liebe geli,
 
danke für deine Beschreibung, es ist interessant, einige Beobachtungen hatte ich auch in diese Richtung.
 
Zum Beispiel die Gute Laune zu Beginn, auch viel mehr fröhliche Spaziergänger.
 
Mein persönlich erstes große Problem hatte ich (wenn ich das mal ein bisschen revu-passieren lasse) mit diesen Hamsterkäufen, die empfand ich als sehr egoistisch, weil eben Stimmen wie (das werde ich eh nie schaffen, alles aufzuessen) und so mich wütend gemacht haben, während ich Menschen sah, die ein sehr geringes Einkommen haben und zum Beispiel kein Toilettenpapier mehr bekamen.
 
Auch hatte ich zu Beginn der Beschränkungen das Problem, wenn ich selbst mich daran halte, zu sehen, wenn andere es absolut garnicht tun (bei mir waren es Walker, Spaziergänger und vor allem Jogger oder Fahradfahrer).
 
Hier fand ich aber auch interessant, letzte Woche zu beobachten, dass es garnicht unbedingt an diesen Corona-Beschränkungen lag, sondern allgemein Aufmerksamkeit bzw Rücksichtnahme.
Hier versuche ich gerade etwas, zu lernen, nicht alles von anderen zu erwarten, was mir persönlich im Umgang wichtig ist- man will sich ja auch verbessern.
 
Nun, also du geli aber von diesem "Petzen" geschrieben hattest, da fand ich das auch zu weit, da habe ich mich gefragt, wenn es einen doch sooo stört, wieso man dann nicht das Gespräch sucht.
Ich kannte auch einige Verstöße und habe sie aber für mich behalten.
 
Ich habe nun in der ganzen Zeit eine Mutter viel gesprochen, die mir ihre Sicht als Mutter eines Kindes schilderte, diese Sicht konnte ich auch gut verstehen.
 
Ja, zu Beginn gab es auch täglich igendwelche Links, ich habe irgendwann aufgehört, sie mir alle durchzulesen oder zu hören, einfach, wie Burgen schrieb, es bringt doch nichts, sich davon "beherrschen" zu lassen.
 
Nun habe ich mir auch schon zu Beginn der Krise gedacht "was will Gott mir in dieser Zeit sagen? Was soll ich nun lernen?"
 
Ich denke, dass Gott diese Zeit sicher bei jedem nutzen konnte und dass wir die Chance haben, noch reifer im Glauben aus der Situation herauszukommen.
 
Nun, dass man eine Meinung stark vertritt ist ja auch erstmal nicht schlecht.
 
Was mir aber garnicht gefällt, ist, wenn die "andere Seite" dann negativ dargestellt wird und das finde ich garnicht gut.
 
Ich frage mich, was das bringen soll. Denn das sorgt nur für Unmut und sicher nicht für einen sachlichen Austausch.
 
 
Es ist doch sehr interessant, zu sehen, wie andere diese Zeit erleben, wie sie fühlen, was sie sehen, was auch ihre Sorgen sind.
 
Denn auch, wenn man eine Angst und Sorge nicht teilt, so haben gerade wir als Licht der Welt meiner Meinung nach auch eine Verpflichtung, den Gegenüber ernst zu nehmen.
 
Ich habe mir zum Beispiel angewöhnt, auch, wenn ich manches nicht für nötig erachte, es aus Rücksicht zum Anderen so zu machen, einfach, damit mein Gegenüber sich nicht schlecht fühlt.
 
Wo ist da zum Beispiel das Problem, eine Maske zu tragen, wenn man weiß, mein Gegenüber hat Angst vor einer Ansteckung?
 
Oder auch eben allgemein- wenn ich ja weiß, dass mein gegenüber Angst und Sorge hat, dann ist es ihm sicher keine Hilfe, wenn ich ihm erstmal aufzeige, wie "dumm" seine Angst ist und durch ein Beispiel der provozierten Berührung ihm zeige, "dass er noch nicht stirbt", extra provokativ geschrieben.
 
Ich denke, dass wir auch hier eine Möhlichkeit haben, unsere Liebe zu zeigen.
 
Denn geht es darum, dass am Ende alle meine Meinung haben? Oder geht es um ein Miteinander, ein zusammentragen unterschiedlicher Sichtweisen und Erfahrungen?
 
Ich bin euch sehr dankbar, wenn ihr meinen Wunsch hier so respektiert, ich denke, dass wir hier eben auch noch viel Wertvolles aus der Sache lernen können- jeder für sich selbst.
 
Und auch solche Rückblicke sind sehr interessant.
 
Ich habe immer gesagt "wer nun Recht hatte, was genau passiert ist, werden wir halb später im Geschichtsbuch nachlesen können" - so als Witz.
Heute gibt es zu allen Meinungen dementsprechende Links, Artikel, Reden. Viele aus dem Zusammenhang gerissen oder Einzelne Dinge herausgelassen.
 
Es bringt doch nichts, sich da verrückt zu machen (meine Meinung).
 
Mich interessieren aber eure Meinungen und eure Erfahrungen sehr.
 
Liebe Grüße euch, eure Cleo
 

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 16.06.2020 07:44.

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Re: Gemütliches Café

von Cleopatra am 16.06.2020 07:20

Guten Morgen,
 
gestern war ich in meinem Garten, Unkraut zupfen (wer liebt auch die nette Beerenart, die irgendwo in der Erde verschwindet und woanders wieder herauskommt und üüüüüüberall ganz schnell mit ihren Dornen wächst...?)
 
Ich habe extra eine schöne Blüte fotografiert, um dieses Cafe schön bunt einzurichten:
 
IMG_20200615_1858342.jpg
 
 
 Sooo genial, so perfekt und wunderschön, bis ins kleinste Detail wurde die Blüte vom Meister geformt und gebildet.
 
Was für ein Schatz, den ich bei mir im Garten habe.
Ich musste nichts dafür tun, hin und wieder gießen, wenn es lange trocken war.
 
Aber dieses wunderschöne Aussehen hat Gott aus dem damals kleinen Samen gemacht.
 
Und ich darf mich daran erfreuen ;-D
 
Und ihr jetzt auch ;-.D
 
Ich wünsche euch einen gesegneten Dienstag
 
LIebe Grüße, Cleo
 

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Re: Corona - Virus hat De erreicht ...

von Cleopatra am 15.06.2020 07:32

Zu diesem Thema fand ich am Wochenende auch einen "Beobachtung" interessant:
 
Ich selbst kenne ja nur Menschen, bei denen der Verlauf sehr leicht verlief und Freunde mit Vorerkrankung wieder gesund entlassen wurden aus dem Krankenhaus.
 
Nun, eine andere Person kennt genau das Gegenteil- Personen, bei denen die Krankeheit sehr schwer verlaufen ist.
 
Demnach kann man aus der eigenen Erfahrung und dem, was man selbst alleine erlebt, nicht davon ausgehen, dass es überall so ist.
Die eigene Wahrnehmung muss also nicht die einzig richtige und einzig wahre sein.
 
Das fand ich auch nochmal sehr ineteressant.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Re: Corona - Virus hat De erreicht ...

von Cleopatra am 15.06.2020 07:27

Guten Morgen,
 
ich möchte noch einmal einen Versuch starten, etwas "Ordnung" in die zwei Threads zum Thema Corona-Virus zu bringen.
 
In diesem Thread hier haben wir uns getroffen und miteinander unsere Gedanken geteilt, wie wir die Zeit erleben.
 
Begonnen mit "es kommt auf uns zu" bis hin zu "so erlebe ich die Zeit".
 
Es gibt hier- wie auch draußen im real Life- zwei Seiten:
 
Die einen sind sehr für die Maßnahmen, die anderen dagegen.
 
Wir haben nun einander die Argumente zu genüge dargebracht und erklärt.
 
Und es wird auch fast täglich neue Links geben, die die eigene Sichtweise (Pro oder Contra) einseitig wiedergibt und bestätigt.
 
Doch das bringt nichts, wir sehen ja, wie hitzig die Diskussionen dabei werden, wenn diese unproduktiv werden, dann hat das keinen Sinn.
 
Und es ist auch echt müßig, immerwieder daran zu erinnern, dass wir kein Politik-Forum sind.
 
 
Ich würde mir wünschen, dass dieser Thread weiterhin für das eigentliche Thema bewahrt bleibt.
 
Schreibt gerne, wie ihr diese Zeit erlebt, was euch persönlich freut oder eben nicht, all dieses.
 
Aber politische Argumentationen oder Links, die nur die eigene Meinung unterstreichen, bringen nicht viel.
 
Ich vermute eh, dass die Seiten verschärft sind und eine Änderung hier nicht stattfinden wird.
 
Es ist doch schön, wenn wir uns hier unsere Eindrücke und so teilen können, vielleicht, wenn wir mal in einem Jahr nochmal durchlesen, uns erinnern, wie wir diese Zeit erlebt haben.
 
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Re: Corona und was es mit unserem Verstand abstellt

von Cleopatra am 14.06.2020 07:35

Nun, "Anti" ist ja ein bewusstes "Gegen".
 
Und es gibt ja einen Unterschied, ob man einfach anderer Meinung ist und diese begründet, oder ob man etwas bewusst dagegen tut, obwohl man weiß, dass es schlecht ist.
 
Nun, als die Threads eröffnet wurden, hatte ich noch gedacht, dass es ja ganz nett sei, vielleicht nach einem Jahr nochmal zu sehen, wie unterschiedliche User mit diesen Situationen umgegangen sind, einfach, Erfahrungsberichte miteinander ausgetauscht haben.
 
Aber ich sehe im Moment mehr die Positionierung einer Seite und ein "Gegen", anstatt "mit".
 
Ich habe auch schon mehrmals erwähnt, dass dies kein politisches Forum ist.
 
Ja, natürlich kann man unterschiedlicher Meinung sein, ,aber es ist wirklich wichtig, dass wir nicht einander Verurteilen oder schlecht darstehen lassen, wenn eigene Meinungen nicht so übernommen werden.
 
Auch die Menge an Links sagen nichts über mehr oder weniger richtig aus, ich selbst bin eben auch sehr vorsichtig geworden, weil gerade im Moment die vielen Links (so habe ich es beobachtet) so stark eine Meinung betonen, dass andere Dinge wegfallen oder nicht erwähnt werden oder eben aus dem Zusammenhang genommen werden.
 
Das ist echt mühsam, ich selbst schaue mir das nicht mehr so an, weil ich die Zeit im Moment nicht aufbringen kann, alles auf die Vollständigkeit hin zu überprüfen (dazu fehlt mir auch das Wissen muss ich ehrlich sagen).
 
Heute ist Sonntag- ich freue mich riesig darauf, meine Geschwister (unter Auflagen) wiederzusehen.
 
Ja, das ist doch genial- gemeinsam Gott loben, gemeinsam beten, trotz unserer Unterschiedlichkeit.
 
Das ist doch das Wichtigste.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken

von Cleopatra am 13.06.2020 19:01

Ihr Lieben,
 
ich lief gerade mit meinem Hund durch unsere Wälder und Wiesen.
Bereits am Parkplatz kam uns eine Gruppe Menschen entgegen (ca 10 Menschen, schick angezogen, gut gelaunt).
Sie bogen ab auf meinen geplanten Waldweg.
 
Da ich mr Zeit lassen wollte wegen der Temperaturen, ließ ich die Gruppe an mir vorbeigehen.
 
Sie liefen nun mit etwas Abstand vor mir.
 
Es war so schön, zu sehen, wie diese Gruppe gut gelaunt spazieren ging.
Vor allem zwei junge Mädels (geschätzt 12-14 Jahre alt, modisch gekleidet) fielen mir auf, weil sie sehr viele Fotos von sich mit dem Wald im Hintergrund gemacht haben.
 
Ich hielt Abstand, damit sie sich nicht gestört fühlten und wartete etwas.
 
Als sie mich sahen, meinten sie schon, unbedingt weiterzugehen, aber ich rief ihnen zu, dass sie sich ruhig Zeit lassen können, wir hätten ja schließlich Wochenende.
 
Ich glaube, dass diese Gruppe aus der Stadt kam, jedenfalls haben sie die Bilder und die Aussicht hier im Wald sehr genossen und sehr viel gepost für die Bilder.
 
Ich musste innerlich schmunzeln und mir kam der Gedanke, wie gut ich es doch hier habe.
 
Ich wohne in einem Ort, in dem andere Urlaub machen.
 
Das, was ich als selbstverständlich jeden Tag erachte, machen mir diese "Touristen" nochmal bewusst, wie besonders es doch in Wirklichkeit ist.
 
Ja, ich bin sehr dankbar, dass ich hier leben darf und ich genieße die Waldwege auch sehr.
 
Aber irgendwie hat mich diese Situation nochmal ein wenig zum Nachdenken gebracht.
 
Wie oft sehen wir Geschenke Gottes als Selbstverständlich an?
 
Wie oft "vergessen" wir, ihm dafür zu danken?
 
Seine Bewahrung, seine Geschenke, ja, so vieles.
 
Und sehen wir diese Dinge noch? Oder landet unser Blick immerwieder auf Probleme oder Sorgen oder das, was uns ärgert...?
 
Gott hat sehr viel Dank verdient!
 
Liebe Grüße, Cleo
 
 

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