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Cleopatra
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Re: Heilsarmee Düsseldorf

von Cleopatra am 10.08.2021 07:44

Liebe pray, 
ich finde es ganz toll, dass du dich so wunderbar von Gott nutzen lässt. Ganz viel Kraft und Segen weiterhin dafür.
Vielen Dank auch, dass du uns von den Obdachlosen erzählst, sie dürfen nicht vergessen werden.
Viele sind so liebevoll, haben aber keine Perspektive! Gott aber Sieht und liebt sie!

Wir wollen weiter für sie beten, aber vor allem auch für diesen Mann, dem du begegnet bist!
Möge Gott seine Wege so leiten, dass er immerwieder mit Gott in Berührung kommt.

Ich bete auch, dass er die Entgiftung gut schafft und vor allem anschließend einen guten Start ins "neue" Leben hinbekommt.

Liebe Grüße, Cleo

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Re: Heilsarmee Düsseldorf

von Cleopatra am 07.08.2021 08:23

Wow, das ist ja klasse, dass sich da noch etwas bewegt!

Ja, ich denke, Jesus war auch viel mit den Randgruppen der Bevölkerung unterwegs, hat sie besucht, mit ihnen gegessen.

Wie genau diese Ustrukturierung aussieht, verstehe ich nicht so ganz, aber da dieser Thread hier in der Gebetspinnwand ist, nehme ich dies einfach mal als Gebetsanliegen für mich mit.

Danke fürs Teilen, liebe Pray.

Liebe Grüße, Cleo


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Re: Was bedeutet das Kreuz?

von Cleopatra am 04.08.2021 07:35

Ui, also ich hätte jetzt nicht sofort geschrieben, dass das Beispiel so schlecht ist.

Beispiele dienen ja eben, bestimmte Aussagen in Bildorfm einfach darzustellen.

Nicht, um von allen Seiten aus perfekt zu sein.

Ich glaube, dass sogar Jesus diesen Anspruch nicht hatte.

Wenn wir an die Gleichnisse Jesu denken, dann verdeutlichen sie ja auch eine bestimmte Sache, nicht alles drumherum.

Zum Beispiel beim Gleichnis vom verlorenen Schaf beschwert sich niemand, dass die 99 Schafe einfach alleine und in Gefahr gelassen werden, die Frau,  die die kostbare Perle sucht, wird nicht als schlechte Hausfrau dargestellt, weil sie in der Zeit das Mittagessen und die Ecken putzen sollte und so weiter ;-D

Ich denke, das Beispiel soll einfach zeigen: Wir haben keine Chance, in den Himmel zu kommen. Aber der Einzige, der dazu berechtigt ist, schenkt uns den Eintritt. Wir müssen ihn nur annehmen.

Ich denke, das will uns das Beispiel sagen und das ist doch auch gut, um etwas zu verstehen.

Und für das Thema sündlos leben udn so weiter gibt es dann andere Beispiele


So meine groben Gedanken dazu



Mato: Jesus lebt und dieser Kernsatz mit dem Herzen aufgenommen wird seine Wirkung entfalten. Ganz ohne krummen Anschauungen, die nur in der Lage sind falsche Bilder zu erzeugen.

Ja, meistens ist die Bibel auch selbsterklärend.

Ich denke aber auch, gerade für Kinder oder für Menschen, die mit der Bibel, ihrer Kultur und Hintergründe garnichts kennen, sind Beispiele oft ein gutes Hilfsmittel.
Kein Ersatz- sondern Hilfmittel.
Jesus selbst hat auch oft Bilder gebraucht.

Liebe Grüße, Cleo

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Re: Heilungen - Wunsch oder ... ? Was erklärt das Wort Gottes ?

von Cleopatra am 03.08.2021 07:45

Guten Morgen, 

danke Burgen für den Link.

Ich habe gesehen, dass er in Englisch ist, schade- ich kann kaum Englisch, aber gut.

Du beschreibst auch deine Liebe zu Gott und zu seinem Wort- also für mich steht die absolut nicht in Frage, im Gegenteil- ich finde deine Liebe zu Gott oft so ansteckend, so erfrischend, so wohltuend.
Die wird sicher niemand in Frage stellen.

Ich denke auch nicht, dass Heilung ein Resultat von Glauben ist. Beispiele wurden hier schon einige genannt.

Ich habe schon viele Heilungen und Wunder erlebt- bei mir und bei anderen.
Ich habe auch schon erlebt, wie nach intensiven Fasten ganzer Gemeinden Tumore nachweislich weg waren (im MRT deutlich erkennbar).

Ich selbst habe erlebt, nachdem ich (ich glaube) 13 Ärzte in einem Zeitraum von eininhalb Jahren aufgesucht hatte, zweimal sogar am OP-Termin erschienen war und dann wieder nach Hause geschickt wurde, ich seeehr verzweifelt war, weil ich nicht mal mehr die weiche Hose an meinem Bein aushalten konnte (Jahrelang Nerv eingeklemmt). Als die Gemeinde dann betete, gab es dann endlich die elösende OP.

Ich habe auch so schon ganz oft erhörte Gebete erlebt. Dies würde ich niiieeemals leugnen.

Dies war aber auch alles immer zu Gottes Ehre und dann, wenn Gott es für angemessen hällt, nicht, wenn wir der Meinung sind, es sei angemessen.

Was ich zum Beispiel nicht erlebt habe- die Erlösung von den chronischen Kopfschmerzen.
Diese schränken mich stark ein.
Bei Wärme, bei Lärm, bei Stress.
Die Blutung im Gehirn (groß) hat sich zu Narbengewebe entwickelt. 
Das sieht man im MRT deutlich.
Hach, es wäre ein Kleines, das mal eben wegzuschnipsen.

Nach 5 Jahren alle 3 Monate in das Westdeutsche Kopfschmerzzentrum fahren, immer neue Medikamente ausprobieren (wobei sehr vermutlich eines die Osteoperose verursacht hat) dann kam heraus- es wird so bleiben.
Dass die Schmerzen bleiben, war klar, das wurde mir am ersten Tag dort gesagt. Sie wollten aber die Schmerzen um ca 50% reduzieren.

Doch es war nicht geglückt.

Wiiiieeeee sehr würde ich mir wünschen,  es gäbe ein Allheilmittel.
Wiiieee sehr würde ich mir wünschen, es gäbe explizite Bibelstellen, die im Kontext genau das sagen- einfach nur genügend glauben, alle Sünden vergeben lassen und heile.

Aaaber-  ich möchte die Bibel so lesen, wie sie ist. Ich möchte mich dabei nicht führen lassen von dem  tiefen Wunsch, denn das würde dazu führen, dass ich vielleicht Dinge falsch hineininterpretiere und meine Wünsche und gefühle Gottes heiligem Wort unterstelle. Das kommt mir so respektlos vor zu Gottes heiligem Wort.

Wir können oft Gottes Wege nicht verstehen.
Und oft wünschen wir es uns auch anders.
Das dürfen wir Gott dann auch sagen.
Gott liebt uns schließlich.
Aber ich möchte nicht Gottes heiligem Wort etwas eigenes reininterpretieren und dann behaupten "siehst du, Gott hat das hier gesagt, also muss er danach handeln, so, wie ich mir das gerade wünsche."

Ich denke eben auch, dass ich Gott ehre, indem ich seine Wege so, wie sie sind, akzeptiere, auch, wenn ich es manchmal nicht verstehe.
Jedesmal, wenn es draußen warm ist, wenn ich auf Dinge verzichten muss, die laut sind (nächstes Wochenende ist Jungesellinnenabschied meiner Schwägerin, ich kann als Einzige nicht mit, weil es laut wird, also werde ich draußen warten, nur ein Beispiel, Gemeindestunde geht nur mit Ohrstöpsel beim Gesang, Sommer nur mit kalten nassen Haaren im Schatten und so weiter), dann wünsche ich mir, dass es anders wäre, na klar.

Aber ich werde es so lange akzeptieren, wie es eben so ist.
Mein Glaube ist nicht von äußeren Dingen abhängig. Mein Glaube ich ganz tief.

Ich wurde mal gefragt, und Nachbarn haben mich auch angesprochen, die sehen, dass ich oft Schmerzen beim Laufen und so habe- wieso ich denn trotzdem immer solch eine Fröhlichkeit ausstrahle.
Das ist doch Zeugnis, welches von und für Gott ist!

Unsere Identität, unser Erleben, unsere Freude- sie kommt doch von innen, sie ist nicht abhängig von solch vergänglichem in einer gefallenen Welt.
Dieser Körper, der ja irgendwie so manche Makel hat- er ist vergänglich und wird irgendwann wieder zu Staub zerfallen.
Dieser Körper ist nicht SInn und Zweck unseres Daseins.

Jede Heilung ist ein geschenk und darf gerne angenommen werden, so sehe ich das.
Aber Heilung ist kein "muss" für Gott.

Ja, so sehe ich das, wobei ich auch hier nochmal betone, dass meine Gedanken hier meine persönlichen Gedanken sind, nicht unbedingt die der ganzen Community, nur, weil ich als Mitarbeiterin hier tätig bin.
Das ist manchmal auch schnell verwechselt, weil ja links neben dem Beitrag mein Titel steht.

Die Tatsache, dass Paulus sein Leben lang auch diesen "Pfahl" hatte, der ist mir auch eine Argumentation, dass manche Dinge eben nicht verschwinden werden, auch, wenn sie uns weh tun.

Liebe Grüße, Cleo

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Re: Heilungen - Wunsch oder ... ? Was erklärt das Wort Gottes ?

von Cleopatra am 02.08.2021 07:44

Mato: Auch wenn die Bibel nur indirekt über Wunderheilungen spricht, die nicht von Gott ausgingen, wissen wir aus der Historie der Völker und das die schamanischen Praktiken immer mit Zauberei und Heilkünsten zu tun hatte und dazu spirituelle Kräfte angerufen wurden. China, Südamerika, Afrika usw. alles Länder in denen der Dämonenglaube und die Praktiken der Austreibung bzw. Nutzbarmachung dieser Kräfte gang und gäbe waren und heute noch sind. Der Gebrauch okkulter Mächte ist von jeher ein Tummelplatz für Menschen gewesen, die danach strebten persönliche Macht und Einfluss auszuüben. Die seltsamen Riten und Kulte sind fern von dem was Jesus tat und praktizierte und zeigen magische Denkweisen, die man dem Spiritismus zuordnen kann.



Das ist eben genau das, was ich auch oft gesehen und erlebt habe- der Schamanisus und okkulte oder esoterische Praktiken, die eben alle mystisch, zauberhaft, und anziehend sind. Sie sind Hingucker und faszinieren- mal nüchtern betrachtet.

Und meine innere Alarmanlage geht eben ganz schnell an, wenn ich schon vermute, dass davon Teile in das Christentum übergehen und diese Glücksgefühle oder "Erfolge" dann aus Unwissen vor den schamanistischen/esoterischen/okkulten Hintergründen falsch verstanden werden.

Hach, schwierig.

Liebe Grüße, Cleo


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Re: Heilungen - Wunsch oder ... ? Was erklärt das Wort Gottes ?

von Cleopatra am 02.08.2021 07:39

Guten Morgen, Burgen, 

warst du dabei, als der Mann da auf der Bühne den Jungen mit schielenden Augen sah....?

Ich bin stutzig geworden bei einem Satz von dir:


Denn jeder, der den Geist in sich hat, hat ja genau dieselben Möglichkeiten wie Jesus, wir sind ja mit ihm und er in uns.


Meinst du das aufgrund der Aussage, in der Jesus einmal sagte, dass die Jünger größeres tun werden als er...?

Findest du diese Aussage von dir nicht was pauschal...?

Ich selbst habe zum Beispiel noch nie Wasser in Wein verwandeln können, auch nicht die Gedanken eines Anderen lesen können.
Ich bin nicht so weise und kenne alle Regeln Gottes so genau.
Demnach kann ich auch nicht schwupdiwup anderen fremde Sünden vergeben und dann auch nicht einfach so heilen.

Die Frage ist ja- ist es wirklich Gottes Wille, dass wir Christen hier auf Erden ein Lottaleben führen, indem wir einfach jede Krankheit zum Beter bringen und dieser dann (sofern die Beziehung zu Gott richtig ist) die Krankheit wegbetet...?
Diese Frage meine ich ja wirklich ernst.

Ich selbst habe ja schon so manche Krankheit mitgemacht und tue es immernoch.

Aber ist unser Leben hier auf Erden darauf ausgerichtet, immer schön und ohne Schmerzen und Krankheit zu haben?
Ja, ursprünglich auf jeden Fall.
Aber die Sünde kam in die Welt. Dank der Sünde haben wir jetzt den Mist an uns.

Der Grund unseres Daseins ist aber immernoch die Ehre Gottes.
Manchmal geschieht die Ehre Gottes auch in Vertrauen und Annahme seiner Entscheidungen, finde ich.

Oft heilt Gott, da bin ich mir ganz sicher. Deshalb dürfen wir auch immer beten.
Aber ich glaube nicht, dass Gottes Entscheidung zur Heilung auf Menschenentscheidungen basiert.
Gott heilt nicht nur, wenn bestimmte Menschen nur zu diesen Betern gehen. 
Denn dann würde diesen Menschen ja die Ehre zuteil.

Und nicht immer entscheidet sich Gott dafür, ich finde, dass wir da auch immer offen für sein sollten. 

Ich selbst bin aber auch sehr froh, dass meine Gesundheit nicht abhängig ist vom Glauben oder der Beziehung eines anderen Menschen.
Falls die Geschichte da auf der Bühne stimmt- was meint ihr, wie es diesem Jungen ergangen sein muss, als er kurz richtig sehen konnte und aufgrund einer Aussage des Mannes da oben alles rückgängig gemacht wurde?? Das kann ich mir bei meinem großen, gnädigen Gott nicht vorstellen.


Burgen: ZB hörte ich von einem Pastor, der viele Stunden des Tages damit früher und noch immer, damit zugebracht hat, die Bibel zu erforschen, Gott zu loben und zu preisen und gehorsam zu sein bezüglich dem, was er verstanden hat. Im Laufe der Zeit finden durch ihn viele Heilungen im Leben von Menschen statt indem er aber auch andere anleitet.


Wenn dieser Pastor andere dazu anleitet, die Beziehung zu Gott zu vertiefen, dann finde ich das großartig.
Anleitung zur Heilung finde ich so jetzt nicht in der Bibel, zumal das dann ja auch wieder eher eine Methode wäre und dem widerspricht, dass es nur aus Jesus heraus geschehen kann.

Liebe Grüße, Cleo

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Re: Heilungen - Wunsch oder ... ? Was erklärt das Wort Gottes ?

von Cleopatra am 31.07.2021 15:14

Ich finde prays Frage sehr berechtigt.
Dabei fällt mir gerade ein, dass es natürlich zu Jesu Zeiten auch viele Weissager gab.
Das können wir mehrmals in der Bibel lesen.

Dass dies aber von Dämonen her kam, können wir auch so lesen.

Nur- wie hällt es sich da mit den Heilungen?

Das, was geli schreibt, kenne ich auch. Mein erster input ist daher auch genau diese Einstellung/ dieser gedanke, den geli schreibt.

Jetzt, wo ich aber prays Frage lese, kommt mir auch die Frage- lässt sich das irgendwo biblisch unterstreichen?

Die Verse aus Matthäus 7 werden ja zu mehreren unterschiedlichen Themen als Argumentation genannt, da ist mein erster gedanke wieder "in welchem zusammenhang steht diese Aussage?"

Lieber Mato, deine Argumentation aus Offenbarung ist schlüssig für mich. Aber sind mit den Wundern/Zeichen wirklich auch Heilungen gemeint?

Vielleicht sollte ich nochmal meinen Vater ansprechen, der die Interlinear-Übersetzung hat, um das zu überprüfen...? Oder die Bibel mit Sprachschlüssel zu Rate ziehen...?

Wenn denn hier die Heilungen unter anderem gemeint sind, ja, dann wäre dies für mich ja auch ein Argument.

Aber ich persönlich versuche immer, möglichst ohne Wünsche/eigene Prägung und so an solche Themen ranzugehen, um wirklich offen und so mich belehren zu lassen.

Liebe Grüße, Cleo


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Re: Heilungen - Wunsch oder ... ? Was erklärt das Wort Gottes ?

von Cleopatra am 30.07.2021 21:05

Klar, mache ich gerne.
LG Cleo

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Re: Heilungen - Wunsch oder ... ? Was erklärt das Wort Gottes ?

von Cleopatra am 29.07.2021 07:50

geli: Aber er ist auch souverän in seinem Handeln - wir kennen seine Pläne nicht, und seine Absichten mit uns Menschen sind oft von uns nicht durchschaubar. Wir müssen es ihm überlassen, wie er auf unsere Gebete antwortet und wie er reagiert.


Hierzu fiel mir gerade ein, dass ganz oft unsere Vorstellung von "richtig" ganz anders ist als Gottes, oder schon allein die eines anderen Menschen.
Wir haben alle nur diesen einen Blickwinkel.

Ich kenne sehr viele Menschen, die für sich haben beten lassen (ich ja auch). Und ganz oft hat Gott anders reagiert, als wir es uns erdacht haben.

Im Nachhinein aber können wir immer bestätigen- es war genau das Richtige.

Zum Beispiel lässt eine Freundin gerade viel und regelmäßig für sich beten, sie ist stark depressiv.
Das ist sooo unangenehm, das weiß ich aus Erfahrung.

Nun, bis jetzt ist sie nicht geheilt- aber in der Zeit, seit für sie so intensiv gebetet wird (und sie ja auch betet) lernt sie soooo viel über Gott und sich selbst. 
Gott nutzt diese schwere Zeit zu etwas Gutem.

Liebe Grüße, Cleo

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Re: Heilungen - Wunsch oder ... ? Was erklärt das Wort Gottes ?

von Cleopatra am 29.07.2021 07:45

Guten Morgen, 

ich bin mir ganz ganz sicher- Gott kann heilen und er findet Krankheit und Co doof, den Krankheit, Scherzen und Co sind Folgen der Sünden allgemein.
Bedeutet- sie kam, als die Sünde in die Welt kam.
Das bedeutet aber nicht, dass jede Krankheit, Unfall, Schmerzen, Missbildung und Co Folgen der eigenen Sünde sind.

Diese Schlussfolgerung finde ich zu pauschal und leider wird sie ja öfters von gesunden Menschen gesagt, die garnicht wissen, wie schlimm es sein kann, mit den Folgen leben zu müssen.

Ich finde es ganz schlimm, solche Aussagen zu treffen, weil sie einen Nächsten verurteilen oder etwas unterstellen.
Geli hat ja angedeutet, was das mit einer Menschenseele anstellen kann.

Ich persönlich glaube, dass wir nunmal in dieser gefallenen Welt leben. Ja, umso schöner wird es, wenn wir bei Gott im Himmel sind, wo keine Schmerzen und Krankheiten mehr sind.

Ich stelle mir ein Kind vor, welches schon mit einer Krankheit geboren wird. Das Kind wird immer Einschränkungen haben, die Eltern lieben das Kind, haben aber auch Herausforderungen. Wie kann man ja jemanden eine Schuld zusprechen....?
Das finde ich herzlos.

Ich finde ja immer sehr wichtig, bei solchen Themen in die Bibel zu schauen.
Das tun wir schließlich alle, um uns ein Bild zu machen.

Die Problemetik, die ich in der heutigen Zeit sehe, ist, wenn Gefühle, Erfahrungsberichte oder sogar Schamanismus oder Esoterik als Maßstabhilfe mit einfließen.
Ich glaube, bei den ersten zwei Punkten sind wir alle in dieser Herausforderung, wirklich objektiv heran zu gehen, da wir ja alle auch bestimmte Wünsche haben, in welche Richtung es gehen mag.

Ich denke da zuerst an den Satz von Paulus, dass viele Menschen entschlafen seien, weil sie das Abendmahl nicht richtig feierten.
In der Bibel findet man auch ganz oft den Segen, den Gott Israel ausspricht, wenn Israel gehorcht.
Dieser besondere Bund beinhaltete ganz viel Segen, "Glück", Wohlstand und Gesundheit.

Ich denke aber nicht, dass wir das so auf uns übernehmen können, sonst sähen unsere Glaubensgeschwister in den armen Ländern ja ganz schön arm aus.
Ich denke auch an Paulus, der diesen "Pfahl" hatte, der ihn sehr störte, der aber trotz Gebet blieb, damit er nicht hochmütig wird.
Dann denke ich an die Begebenheit des Gelähmten, der am Teich Bethesda jahelang war.
Als dieser Mensch geheilt wurde- wie viele Menschen waren noch da, die krank blieben? Wie viele hat Jesus an dem Tag nicht geheilt...?

Ich wurde am Sonntag gefragt, ob ich am Glauben gehadert hätte, als ich lebenslange Folgen des Unfalls haben musste, unter denen ich teilweise sehr leide.
Mir ist dieser gedanke etwas fremd, weil ich mich weigere, diese Art zu Glauben zu haben, der nur auf Glückseligkeit beruht.
Viele Christen wurden verfolgt und gefoltert- sicher haben sie auch bleibende Schäden und Krankheiten.

Unser Gott wünscht uns das Beste.
Aber er hat uns nicht erschaffen, um uns ewig zu dienen. Es ist genau anders herum.

Wir sind geschaffen, um Gott zu ehren und zu dienen.

Ein Gott, der dafür da ist, uns zu heilen und immer die Gebete zu erhören, damit wir es immer schön angenehm haben, finde ich so nicht in der Bibel.

Ja- er liebt uns unglaublich, so, dass wir es nicht verstehen können.

Aber die Einstellung zu Gott ist da falsch, denke ich.

Manchmal lässt Gott Dinge zu, damit wir ihn dienen können.

Umgedreht würde es ja sonst auch bedeuten, dass Menschen nur zu Gott kommen,um geheilt zu werden. Dies ist aber nicht das Wichtigste im Leben- wm Wichtigsten ist der Aufenthalt unserer Seele nach dem Leben. 

Und das finde ich immer sehr wichtig, nicht aus dem Blick zu verlieren.

Gott ist aber so groß und souverän, Gott schenkt unglaublich viel und gerne.
Und oft heilt er tatsächlich, einfach so.
Nicht, weil er es muss oder weil andere ihm diesen "Termin" gemacht haben, sondern einfach so. 

Mit einem Ziel vor Augen- nicht das Lottaleben des eigenen Ichs, sondern die Ehre Gottes. Denn die ist das Wichtigste.

Burgen:: In der heutigen Zeit ist gegenüber genau wie damals Skepsis vorherrschend gegenüber Menschen, die Gott gebraucht um anderen Menschen Heilung zu tun.


Hm, also wenn ich mich selbst reflektiere, so muss ich gestehen, dass ich zuerst skeptisch bin, wenn mir eine Person sagt, dass man zu demoderdem gehen soll, deroderder heilt. Ja, weil ich in meiner Vergangenheit leider sehr viel aus dem Esoterischen bemerkt habe, was sich auch in christliche Gemeinden einschleicht, wo die meisten garnicht wissen, dass bestimmte Praktiken oder so aus der Esoterik oder dem Schamanismus kommen. Da ich aber in dem Bereich ein bisschen Hintergrundwissen habe, bin ich bei manchen Praktiken oder Worten sehr hellhörig geworden.
Auf der einen Seite hilft es mir sehr, bestimmte Dinge zu differenzieren, auf der anderen Seite aber habe ich so die große Herausforderung/Schwierigkeit, nicht die Menschen zu verletzen, bei denen das nicht so ist.

Hier versuche ich mit Gottes Hilfe meine Worte so zu wählen, dass sie nicht verletzend sind.

Den Gott hilft und handelt sehr viel durch einzelne Menschen- ohne Frage.

Und Gottes Wirken möchte ich nie kleinreden.

Die allgemeine Einstellung habe ich ja weiter oben beschrieben.

Das sind erstmal meine Gedanken dazu, selbstverständlich bin ich jederzeit gerne bereit, eines besseren belehrt zu werden, wenn ich irgendwo etwas falsch sehe

Liebe Grüße, Cleo

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