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Re: Adam - Noah - Abraham
von Argo am 30.01.2026 22:44
Das 13. Kapitel des Markusevangeliums, auch bekannt als die Kleine Offenbarung, konzentriert sich auf Jesu Prophezeiung über die Zerstörung des Tempels von Jerusalem und verwarnt uns über die bevorstehende Endzeit als Menschen dieser Generation und natürlich alle nachfolgenden, die plötzlich kommen kann und vergleicht sie mit den Zeichen der Endzeit der Menschheit.
Er beschreibt genau wie das Universum plötzlich zusammenbrechen wird also total zerstört wird und das Leben erlöschen wird und will uns damit verwarnen, dass genau so plötzlich unser eigenes Leben zu Ende gehen könnte.
Das Kapitel schließt mit dem dringenden Gebot zur geistigen Wachsamkeit, denn niemand – weder die Engel noch der Sohn – kennt den genauen Tag und die Stunde, wann wir persönlich sterben werden, sondern nur der Vater.
Das Gleichnis vom Feigenbaum benutzt Jesus, damit wir wichtiger Ereignisse in unserem Leben erkennen und uns geistig verändern und innerlich uns verschönern wie das Erscheinen zarter Zweige und Blätter am Feigenbaum (und anderen Bäumen) ein unmissverständliches Zeichen für das Ende des Winters und den Beginn des Sommers ist.
Re: Adam - Noah - Abraham
von Argo am 30.01.2026 20:28Hallo Merciful
Gute Besserung wünsche ich dir und eine baldige Rückkehr zu deinen geliebten Tätigkeiten.
LG Argo
Re: Leben nach dem Tod
von Argo am 29.01.2026 16:22
Das Thema ist so spannend und fordert jeden diesbezüglich nachzudenken. Als Ergänzung erkläre ich was damit gemeint ist, wenn im NT über den ersten und den zweiten Tod steht.
Wenn man die Offenbarung zu Ende liest kommt man auf das Kapitel 21 Vers 8 dort steht: Für die Feiglinge und die Ungläubigen und die Ekelhaften und die Mörder und die Huren und die Zauberer und die Heiden und alle Lügner, gibt für sie der Ort im See, wo Feuer und Schwefel brennt, dies ist der zweite Tod.
Der zweite Tod des Menschen ... tritt nach dem Gericht Jesu Christi ein, wenn er in der neuen Erde wieder erscheinen wird und sich dieses Urteil endgültig als negativ für ihn erweisen wird. Hier benennt Gott zum Beispiel bestimmte Leute wie, die Feiglinge, die Ungläubigen, die Ekelhaften, die Mörder, die Prostituierten, die Zauberer, die Heiden und alle Lügner. Wenn sie Gott nicht um Vergebung für ihre bösen Taten bitten, werden diese Menschen den zweiten Tod erleben. Für sie bedeutet dies einen ewigen Zustand der Trauer. In ihrer Bleibe (die Bibel nennt es Hölle) wird ihre Blindheit, die vom Thron Gottes kommen wird der so hell leuchten wird, aber so weit von ihnen entfernt sein wird, sie für alle Ewigkeit begleiten.
Der erste Tod des Menschen ... tritt ein, wenn sein Herz aufhört zu schlagen. Sein Körper wird begraben und zersetzt und seine Seele lebt - wartend auf die Wiederkunft Jesu Christi - an diesem Ort, der für Sie bestimmt ist. Alle Menschen müssen diesen ersten Tod durchmachen. Es gibt niemanden, der nicht sterben wird. Aber wo ist dieser Ort, an dem unsere Seele nach unserem biologischen Tod wartet?
Nach der Heiligen Schrift und der Offenbarung des Johannes werden die Seelen der Gerechten oder Sieger, wie sie hier genannt werden, vor den Toren des Reiches Gottes im Himmel auf das Gericht Jesu Christi warten. Sie sind noch nicht im Reich Gottes, aber sie sind glücklich und Gott dankbar für die höchste Leistung, die sie auf Erden erreicht haben, die von Gott anerkannt wurde. Sie danken Gott für all die guten Dinge, die sie in ihrem Leben durch Gottes Wort und Hilfe erreicht haben.
Die anderen, die den Hof des Reiches Gottes im Himmel nicht erreicht haben, weil sie auf Erden fern von Gott gelebt haben, werden mit ihrer Seele fern von Gott leben müssen. Wo kein Licht ist. Und wo kein Licht ist, ist keine Freude.
Gott schenkt uns immer seine Gnade mit der wir auf der Erde gut leben können. Wenn wir sie beanspruchen leben wir hier und im Himmel mit Gott zusammen. Wenn wir sie auf der Erde nicht beanspruchen, leben wir auf der Erde und im Himmel nicht mit Gott zusammen. Wir leben einfach schlecht.
Wie alles im Leben auch diese Gegebenheit vom Glauben des einzelnen Menschen abhängt. Wenn wir im Leben das Eine und das Andere dauern nicht glauben, dass es war ist und brauchen für jedes Beweise, dann kommt die Menschheit und zusammen die Erde aus dem Gleichgewicht. Und dann kommt das Ende. Nach so vielen Jahren ist aber nicht passiert, wird auch in der Zukunft nicht passieren, weil wir eben einen festen Glauben, dass es Gott gibt, entwickelt haben.
Ein Hauch Luft die aus dem Mund des Menschen der gerade stirbt herauskommt gibt uns zum nachdenken, dass der Verstorbene die Reise zum Himmel angetreten hat. Das ist der feste Beweis, dass die Seele weiter aktiv bleibt.
Re: Leben nach dem Tod
von Argo am 28.01.2026 18:42Was ist das Leben?
Über das Leben kann man sagen, dass... jeder froh ist, dass er es hat. Und weil es so lang ist und langsam vor sich geht, muss es auch geordnet sein.
Das Leben ist eine Kette von Ereignissen die für jeden individuell sind. Jeder Tag die man erlebt ist anders. Aber jeder Tag ist schön. Wird vollendet mit dem was man sieht, was man hört, was man spürt was man isst und trinkt. Also das Leben ist schön!
Jeder merkt aber, dass es mit der Zeit anders wird. Mit mehr Schwierigkeiten und nicht mehr so schön. Und weil jeder es merkt jeder sollte Gedanken machen warum es so ist, dass er alt wird. Und weil er tief denken kann, eine Logik besitzt und glauben entwickeln kann, glaubt er, dass er sich nicht einfach erlöschen wird, wenn sein Herz aufhört zu schlagen.
Er kann nicht glauben, dass Bäume z.B. tausende von Jahren leben aber er muss sich mit viel weniger auskommen, wenn Gott ihm sogar als Wächter der Bäumen gemacht hat! Also schöpft er Kräfte, erlebt mit Gnade Gottes und besten Willen ein gerechtes Leben auf der Erde und erhofft nach dem Ende dieses Lebens auf der Erde, dass er etwas wunderbares erlebt, ähnlich einem Bergsteiger der einen Gipfel erreicht hat. Mit einem Unterschied, dass der Bergsteiger sehr viel Zeit, Arbeit, Mühe, Geduld, Hoffnung um das Ziel zu erreichen, geopfert hat .
Gemeinsam im AT und im NT ist man der Überzeugung, dass die Seele (Nephesh) das ist, was uns als Menschen ausmacht und als unzerstörbar und ewig gilt und daher auch nach dem Tod intakt bleibt. Dieser Glaube an die Ewigkeit der Seele ist im Wesentlichen Anfang und Ende der christlichen und jüdischen Vorstellungen vom Tod.
Der Mensch wurde nicht zum Sterben geschaffen. Niemand von uns wurde dazu geschaffen. Aus der Perspektive von Genesis 1 und 2 ist der Tod unnatürlich. Wir sind ein Ebenbild Gottes, geschaffen, um für immer in anbetender Freude mit Gott und seinem Volk zu leben. Deshalb sandte Gott seinen eingeborenen Sohn, um ans Kreuz zu sterben, um die Strafe für unsere Sünden vollständig zu bezahlen. Wenn das etwas aussagt, dann sollte es uns zeigen, dass Gott mit seiner Gnade bei uns sein will und der Tod uns nicht davon abhalten wird.
Re: Die Bedeutung der Geburt Jesus Christus.
von Argo am 27.01.2026 23:54Hallo Geist-Licht
die Wiedergeburt bemerkt man wenn man eine Veränderung in sich spürt die zu besseren Entscheidungen im Leben führt. Z.B. wenn man aufhört zu lügen, Interesse zeigt für seine Mitmenschen, Interesse für ihre Ziele, für ihr Glück, für ihr Zuhause, für ihren Familien, oder gesunde Gewohnheiten entwickels: wie z. B. Sport treiben, sich gesund ernähren, lesen und Zeit in der Natur verbringen.
Warten wir nicht bis wir schwer Krank werden, damit wir uns ändern.
Jesus lebt nicht in dir, weil wenn in dir leben würde müsstest du ein sündenloser Mensch sein, wie Jesus war. Und das bist du nicht. Jesus ist dein Retter deines Lebens, er rettet dich in der Not, er reicht dir seiner Hand und hilft dich immer wenn du fällst wieder aufzustehen.
Re: Leben nach dem Tod
von Argo am 27.01.2026 17:51
Was gibt es nach dem Tod? Gibt es ein anderes Leben?
Die Bibel gibt uns Antwort auf diese Frage und sagt uns klar, dass unser Leben mit dem Tod kein Ende findet, sondern geht es ins unendliche weiter und dass die Guten im Paradies... kommen werden und die Bösen in der Hölle...
Nach dem Sündenfall des ADAM und der EVA trat der Tod in die menschliche Natur ein. Zuerst der geistige Tod, der die Trennung des Menschen vom Gott bedeutet und dann zu geeigneter Zeit der körperliche Tod, der die Trennung der Seele vom Körper darstellt.
Am Tag wo der ADAM und die EVA sündigten, starben sie geistig und später auch körperlich. Der Tod ist nicht Gottes Bestrafung an die Menschen, sondern die Frucht und das Ergebnis der Sünde des ADAMS und der EVA.
Der Begriff Tod heißt die Entfernung und die Trennung des Menschen vom Gott der das wirkliche Leben ist.
Gott schickt seine Gnade an allen Menschen, und liebt uns alle mit oder ohne Sünden. Aber jeder Mensch, gemessen nach seinem geistigen Befinden, empfindet unterschiedlich die Liebe Gottes. Der Gott wird die Verdammten auch lieben, aber sie werden nicht in der Lage sein, diese Liebe als Licht zu fühlen. Sie werden sie als Dunkelheit empfinden, weil sie kein geistiges Auge und kein geistiges Sehvermögen nach ihrem Tod haben werden.
Warum lebt... die Seele nach dem Tod weiter?
Das Wort leben ist nicht der richtige Ausdruck für die Seele, denn dieser nur in Zusammenhang mit dem Körper existieren kann. Menschliches Leben bedeutet das Zusammengehen des Körpers und der Seele. Also die Seele nach dem Tod des Körpers existiert weiter in der Form oder Gestalt die eben eine Seele hat. Nach den Erzählungen von Jesus Christus im Gleichnis des Reichen und des Armen Lazarus, gleicht sie dem Körper des verstorbenen als Erscheinungsbild wie in etwa im Kino oder im Fernsehen die Erscheinung eines Menschen wiedergegeben wird.
Manche Lehren behaupten dass die Seelen zusammen mit dem Körper wenn der Körper stirbt aufhören zu existieren, sich in einer Phase des Tiefschlafs versetzt werden und warten auf die Wiedererscheinung von Jesus Christus, damit sie mit dem auferstandenen Körper zum Leben wieder erweckt werden. Diese Theorie erscheint in Widerspruch zu den Worten von Jesus Christus und den anderen Aposteln die verkündeten, dass nach dem Tod des Menschen seine Seele weiter existiert und nimmt diesen Platz welchen der große Richter für sie vorgesehen hat, ein. So funktioniert der Kreislauf der Zwischen Himmel und Erde seit bestehen der Menschheit existiert.
Gott der im Himmel wohnt, schenkt den Menschen die auf der Erde gezeugt werden das Leben, indem ER in ihren Körpern die Seele bläst, die mit allen guten Eigenschaften für ein gerechtes Leben ausgerüstet wird. Stirbt der Mensch, bleibt sein Körper auf der Erde aus welcher er auch entstanden ist zurück, die Seele aber weil sie himmlischen Ausgang hat, kehrt zum Himmel zurück. Und so schließt der Kreislauf des Lebens eines Menschen der immer als Ausgangspunkt den Gott im Himmel hat.
Re: Tageslese (30) Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ps 84,11
von Argo am 25.01.2026 22:34
Gnade Gottes ist ein unverdientes Geschenk Gottes, die unverdiente Zuwendung Gottes zu sündigen Menschen, die Heil, gesunden Geist und Liebe umfasst. Sie hilft dem Menschen gute Entscheidungen im Leben hervorzubringen und ist die Voraussetzung zu einem gerechteren Leben auf der Erde und für ein ewiges Leben im Reich Gottes.
Die Gnade Gottes für uns ist in Aktion solange wir leben, doch wie lange sie in uns wirkt, hängt von unseren Empfänglichkeit ab.
Gottes Gnade endet nie; der Mensch ist berufen, in ihr zu bleiben.
Die Bibel sagt: Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit (Hebräer 13,8). Da Gott sich nicht ändert, bleibt sein Wunsch, Gnade zu schenken, unverändert.
Κυριε ελεησον – Kirie eleison - Herr, erbarme dich, ist eines der häufigsten und wichtigsten Gebete in der orthodoxen und römisch-katholischen Kirche und bedeutet Herr, zeige uns deine Barmherzigkeit oder habe Mitleid mit uns. Es ist eine Bitte um göttliche Gnade, Vergebung der Sünden und Hilfe und drückt Demut, Glauben und das Bedürfnis des Menschen nach Gottes rettendem Eingreifen aus.
Man soll das Gericht und die Gnade Gottes nicht verwechseln. Die Gnade Gottes die wir während unseres Lebens spüren (wenn wir wollen) gilt solange, solange Menschen es gibt. Das Gericht Gottes – wie es in der Bibel beschrieben wird - wird nur dann stattfinden, wenn die zweite Erscheinung Jesus auf Erden passiert. Aber nach der Offenbarung Gottes – siehe Offenbarung des Johannes des Evangelisten – erreichen die Menschen nach ihrem Tod den Himmel.
Re: Wie findet man d a s Wort d e n Gedanken aus der Fülle
von Argo am 22.01.2026 15:11Hallo Burgen,
du schreibst: Ich will damit sagen, wie wichtig laut ausgesprochene Worte sind oder sein können. Sogar dann, wenn jemand selbst zB die Bibelkapitel laut liest, sich selber murmelnd oder eben lauter manche Bibelverse ausspricht.
Das könnte eine Brücke zum wirklichen Glauben an unseren einzigartigen Jesus Christus werden. Und förderlich für den Glauben, sofern jemand gerade in einem scheinbar undurchdringbaren Tief zu sein scheint. Christus, der Retter hört ja mit.
Das Laut lesen ist sehr wichtig, den gehört zu einer der wichtigsten Funktionen unseres Körpers. Laut lesen und somit sprechen zusammen mit hören und sehen, ist von den zentralen Funktionen unseres Körpers. Es fördert unser Gedächtnis. Gleichzeitig hilft es, komplexere Texte besser zu verstehen und Fantasie und Freude zu entwickeln. Anstatt nur mit den Augen zu lesen, verankert die Stimme die Informationen effektiver im Gedächtnis. Also Laut lesen auch die Bibel würde uns Vorteile bringen, wenn wir natürlich die Anderen nicht stören.
Als meine Kinder klein waren, lasen wir die Märchen laut vor, und wir haben uns dabei kaputt gelacht, wenn sie lustig waren. Vorlesen ist VIEL besser als alleine lesen, finde ich. Das empfiehlt Jesus in der Offenbarung Kapitel 1, 3: Gesegnet sind der Leser und diejenigen, die das Wort dieser Prophezeiung hören und halten an das was in dieser Schrift geschrieben steht, weil die Zeit sich nähert.
Eine neue Sprache lernt man schnell, wenn man sie spricht und hört. Die Menschen in der Geschichte haben viel später angefangen zu lesen. Trotzdem waren sie erfolgreich und haben das Leben weiter entwickelt. Heute werden wir gezwungen mehr zu lesen als zu sprechen. Mehr zu hören als selbst zu sprechen. Eine negative Entwicklung für die Menschheit. Jeder kann nicht immer seine Gedanken aussprechen. Er verschluckt sie und landet in einem Psychiater oder Psychologen oder Psychotherapeuten.
Der große Fehler aller Kirchen und Gemeinden ist, dass die Gläubigen nicht das Wort ergreifen dürfen um, mit den Priestern oder Prediger oder mit den anderen Gläubigen, über das Wort Gottes zu sprechen. Das Ganze wird zu einem Monolog der langsam die Liebe und die Geduld der Gläubiger zerstört.
Das Laut lesen ist sicherlich keine Brücke zum wirklichen Glauben, da gehört viel mehr dazu. Christus der Retter hört uns auch wenn wir leise mit IHM sprechen oder Gedanken über unseren Glauben zu IHM mit IHM wechseln. Das Laut lesen tut nur uns wohl und hilft die anderen die uns hören zu verstehen.
Die Bibel enthält Prinzipien, die den Wert von Kommunikation und Glauben aufzeigen und auf „Zeichen" Bezug nehmen, insbesondere auf das Wunder, dass Jesus einen tauben Mann heilte, „der eine Sprachbehinderung hatte" (Markus 7,32-37), was Gottes Fähigkeit zeigt, Kommunikation und Hören zu ermöglichen.
Re: Träume - gelebte Wirklichkeit
von Argo am 15.01.2026 23:41Hallo Geist-Licht.
Erstaunlich wie du dich deinen Traum mit solche Einzelheiten erinnern kannst. Meistens werden Träume schnell aus dem Gedächtnis gelöscht. Weil eben Träume und nicht Ereignisse sind.
Trotzdem müsste sehr erfreulich für dich sein, deinen verstorbenen Opa im Traum zu sehen. Ich habe sehr viele ähnliche Erlebnisse von Menschen gehört und ich persönlich finde sie real.
Die Realität eines Lebens nach dem Tod werden für viele die daran glauben durch solche Ereignisse bestätigt. Ich glaube, dass diese Zeichen die unsere verstorbenen manchmal uns geben, sind Zeichen ihrer Anwesenheit in unserem Leben nach ihrem Tod, als Anerkennung der Liebe, oder Aufmerksamkeit, oder Freundschaft die wir für sie ausgegeben haben. Sie sind nicht dauerhaft zu erfahren, meistens passieren sie die erste Zeit nach dem Tod und langsam verschwinden sie für immer.
Durch eigene Erfahrung kann ich die Aussage der Bibel, dass die Seele des Menschen nach dem Tod weiter lebt, bestätigen. Für mich bedeutet es, dass die Seele während des Lebens des Menschen Gefühle entwickelt hat, die nach dem Tod eine Zeitlang weiter bestehen und manchmal vermittelt werden, bis die Seele dann endgültig die Reise zum Himmel antritt. Das ist nicht generell die Regel sondern wird von jeden Menschen individuell erfahren.
Re: Rettungsschiff MS Jesus.
von Argo am 15.01.2026 15:01Hallo!
Das Alte Testament ist bekanntlich die Vorbereitung der Menschen auf das Neue Testament. So wie das Neue Testament (d. h. Gottes Verheißung des Himmelreichs an die Menschen) mit dem Blut Jesu Christi besiegelt wurde, so wurde das Alte Testament mit dem Blut von Tieren besiegelt, die die Juden im alten Israel im Rahmen der Anbetung des wahren Gottes opferten.
Tieropfer waren in allen Religionen ein gängiger Brauch. Doch heidnische Religionen opferten diese Tiere den „Göttern" (und oft auch Menschen!), während im Alten Testament die Tieropfer zur Vergebung der Sünden dargebracht wurden. Etwas für uns heute unvorstellbares.
Was hat das vergießen des Blutes eines Tieres mit der Vergebung der Sünden der Menschen zu tun? Das Blut zusammen mit anderen Teilen des Körpers eines Lebewesens ermöglicht dem Lebewesen zum leben. Warum sollten wir es unnötig töten? Ist etwas was lebt, bewegt, arbeitet... Sünden sind im Gegenteil die Folgen von geistigen Verfehlungen unsere Seele. Also ohne Körper nur mit Geist. Dafür sollten wir nicht Tiere opfern sondern uns selbst opfern, denn wir sind die Sünder und nicht die Tiere.
Wir opfern uns im Sinne eines gerechteren Lebens. Wir bringen Opfer nicht Gott gegenüber – er hat es nicht nötig, weil er der Stärkste und einzige ist der die Macht über uns hat – sondern uns gegenüber indem wir auf vieles verzichten, die uns schlechte Menschen machen und somit ein gutes Leben auf der Erde ermöglichen. Eine Liste davon steht im AT und NT niedergeschrieben. Jesus und der Heilige Geist führen sie uns und vergeben sie uns unsere Sünden.
Wie der Apostel Paulus erklärt, tilgt das Blut von Tieren nicht die Sünden und vollendet den Menschen nicht. Allein das heilige Blut Jesu Christi bewirkt dies (Hebräerbrief, Kapitel 9 und 10), das heißt seine Lehre und seine Bereitschaft uns zu vergeben.
Blut hat im Judentum eine tiefgehende symbolische Bedeutung als Sitz des Lebens und der Seele (Nefesch), weshalb sein Verzehr strengstens verboten ist, da es als eine Form des Verschlingens des Lebens selbst angesehen wird; daher wird bei der koscheren Schlachtung (Schächten) das vollständige Ausbluten des Tieres vorgeschrieben, um das Leben vom Fleisch zu trennen und Respekt vor dem Akt des Tötens zu zeigen, wobei der Verzicht auf Blut, Teil der Identität und der religiösen Praxis bleibt...
Das töten eines Lebewesens mit oder ohne Ausbluten der nicht zum Verzehr des getöteten Lebewesens führt, bleibt ein Tötungsdelikt auch wenn es religiöse Bräuche erfüllt. Die Tiere als Nahrung für die Menschen ist in der Bibel streng geregelt.


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