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Burgen

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Re: Clownis Welt

von Burgen am 22.02.2026 17:37


https://www.britannica.com/technology/military-technology/Prehistory 


Ich hatte mal IDF nachgeschaut und fand obere interessante Seite. 
scrollt man weiter runter findet man einen Eintrag zur Mauer von Jericho, zugeordnet ca 8000 Jahre vor Chr. , die der Beginn der Waffen aufzeigt. 

Es ist wirklich interessant, sich mal einen 'oberflächlichen' Überblick zu verschaffen, der sich im militärischen Kontext befindet. 

Kopie Anfang  
Die Israel Defense Forces (IDF), hebräisch Zva Haganah le-Jisrael (Zahal), sind die Streitkräfte des Staates Israel, bestehend aus Heer, Marine und Luftwaffe. Sie wurden am 31. Mai 1948 gegründet, um die Existenz, Souveränität und territoriale Integrität Israels zu verteidigen. Die IDF gilt als eine der modernsten und am besten ausgestatteten Armeen weltweit. Kopie Ende 





Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
2.Kor 5,17 (Schl 1995) 

In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)  


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Re: Was ist Weisheit Gottes - wie wirkt sie sich aus in und durch Menschen?

von Burgen am 22.02.2026 10:11


Gestern habe mir folgende Verse aus dem Epheserbrief auf einen Zettel aufgeschrieben.  
In den 70igern damals wurde mir der Epheserbrief in der Wuppertaler Studienbibel so wichtig, und aus Neugierde, dass ich das Buch mit in den Urlaub nahm. Zwei Dinge hinderten mich damals, am Lesen dranzubleiben. Einmal dass es Wetter- und Umständemäßig so interessant und aufregend war und dann auch feststellen musste, dass dieser Brief wirklich schwer zu verstehen war. 
Jedoch hat er mich nie recht loslassen können. Und gestern dann schrieb eben aus der Fülle heraus die folgenden Verse ab. 

Eph 1,17-19  
Der Geist der Weisheit  
Der Gott unseres Herrn Jesus Christus (gebe) euch / mir (den) Geist der Weisheit 
und Offenbarung in der Erkenntnis seiner selbst, 
erleuchtete Augen eures Verständnisses, 
damit ihr wisst, was die Hoffnung seiner Berufung  und 
was der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes in den Heiligen ist, 
was auch die überwältigende Größe seiner Kraftwirkung an uns ist,
die wir glauben, gemäß der Wirksamkeit der Macht seiner Stärke. amen  

Ganz schön schwer zu verstehen, oder? 

Jetzt aus der Basis Bibel ... 

Eph 1,15-19.20  
Dank für die Liebe der Gemeinde und Fürbitte 

15 Ich habe von eurem Glauben an den Herrn Jesus und
eurer Liebe zu allen Heiligen gehört. 

16 Das ist auch der Grund, weshalb ich unablässig für euch danke.  
Das tue ich jedes Mal, wenn ich im gebet an euch denke.  

17 Dann bitte ich den Gott unseres Herrn Jesus Christus, den Vater, von dem alle Herrlichkeit ausgeht: 
Er gebe euch/uns den Geist, der euch/uns Weisheit schenkt und Offenbarung zuteil werden lässt. So könnt ihr/können wir Gott erkennen. 

18 Er mache euer/unser Herz einsichtig.
Denn ihr sollt erkennen, welche Hoffnung mit eurer Berufung verbunden ist. 
Und ihr sollt erkennen, welche Fülle an Herrlichkeit zu seinem Erbe für die Heiligen gehört. 

19 Und ihr sollt begreifen,
mit welch überwältigend großer Kraft, er in uns Glaubenden wirkt. 
So entspricht es der Macht und Stärke, mit der er sein Werk vollbringt.  

20 Diese Macht ließ er auch an Christus wirksamwerden: 
Er hat ihn von den Toten auferweckt und an seine rechte Seite im Himmel gesetzt. ... 


Also, das allein schon sind Versaussagen, die mit normaler logischen Gehirnhälfte schwierig werden könnten. 
Vielleicht interessiert jemanden, die Verse 1.2 bis 14 sind auch schon 'ungewöhnlich'. Also nicht einfach so zu verschlingen ;) 
Jedenfalls meiner Erfahrung nach. Aber 'herzergreifend'   





Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
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Re: Sündenvergebung an erster Stelle des Glaubens an Jesus? Oder ihre Wichtigkeit?

von Burgen am 22.02.2026 08:53


Mir fiel noch ein, der Geist Gottes wird ja auch oftmals als 'Hauch' wahrgenommen. 
Nicht nur, gerade auch im AT wird Gott zB als Feuersäule und Wolkensäule wahrgenommen. 

Will sagen: Gottes Geist, der die Sünde tilgt, bedeckt wird durch Gnade Jesu im Menschen zum Wasser, indem das göttliche Wort der Bibel, wenn gewünscht vom Menschen, täglich reingewaschen. 
Es ist sehr abträglich, sich selber immer wieder auf Sünde am Tag zu prüfen und alte zB Verhaltungsweisen im inneren Gespräch vor IHN zu bringen. Seine Gnade ist viel reichhaltiger und schützt vor eigener innerer Zerstörung, wenn wir ihm glauben und hoffnungsvoll als Mensch weiter durch den Tag gehen. Wir sind ja ein Leben lang auf einem Weg des Friedens mit Gott, der uns hilft - oft ohne dass es speziell zu bemerken ist. 
Obwohl manchmal erfahren manche Menschen eine neue Kraft in sich, die alles alte, alte Verstrickungen usw. sofort verschwinden lassen. 

Ich denke also, solange wir ihm nachfolgen, ihn lieben und ihm vertreauen, spüren wir sicherlich auf die eine oder andere Weise seine Kraft, ihn als Kraft in uns, die nicht unsere eigene Kraft ist. Weiß gerade nicht wie anders auszudrücken. 

Vielleicht ein Bild des dementen Menschen: wir lesen manchmal, oder hören oder wissen, dass ein dementer Mensch, im eigenen Denk- und Gefühlsgefängnis, zwischendurch ganz klare Denke und Sprache hat - sozusagen wieder da ist. Seine Kinder usw erkennt und so weiter. Und dann, mit einem mal wieder den Fokus verliert, die Kraft verliert und wieder versinkt.  

Ich glaube zB, dass speziell gelernte Bibelworte und zB die Psalmen 23 und 91 genau die Worte sein könnten, die diese Menschen schützen vor einer Verlorenheit, die die Welt nicht mit Medikamenten zurückgeben kann. 

So ähnlich. Manchmal sind es leise Lieder des Wortes Gottes, die als eine Kraft den Menschen ausfüllen. Die Worte sind im Laufe des Lebens fast unbewusst im Menschen tätig durch zB Fürbitte oder Gebet in Gedanken, die scheinbar unsortiert in diesen Menschen immer wieder fortwährend ausgesprochen werden. - und Angehörigen auf die Nerven gehen können ...   




Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 
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Was ist Weisheit Gottes - wie wirkt sie sich aus in und durch Menschen?

von Burgen am 22.02.2026 08:27



Argo schrieb im Zusammenhang mit Frieden im anderen Thread: 
Die Weisheit Gottes können wir als Menschen nicht beschreiben auch die Bibel beschreibt es nicht. 
Unsere Logik reicht nicht aus. 
Gott ist nicht beschreibbar. 
Gott können wir nur wahrnehmen. 
Natürlich Gott kann unser Leben durch Liebe, Gerechtigkeit und göttliche Perspektive gestalten. 
Natürlich immer nach unserem Wunsch.  

:::  Die Aussage: natürlich immer nach unserem Wunsch :  könnte wohl missverständlich sein und Frust zur Folge haben, sollte der Wunsch nach Weisheit nicht durch Gott erfüllt werden.   

Zum Glück gibt es innerhalb der Bibel in Nähe des Psalmbuches 31 Kapitel, für jeden Tag eines - der Weisheit. Vermutlich, nein sogar ganz sicher, sind innerhalb der Bibel sehr viele Weisheitssprüche - Aussagen, die für das tägliche Leben des Menschen und füreinander im zwischenmenschlichen Bereich  sehr wichtig und ausschlaggebend sein den Charakter des Menschen zu formen. 

Also ein Geschenk Gottes für ein Leben in Frieden von Gott - in der rechten Weise umgesetzt, angewandt. Auch Prediger, Klagelieder und zerstreut in der ganzen Schrift. Gerade auch die Bilder innerhlb der Bücher zeugen und zeigen die Weisheit Gottes auf. Oftmals entgegen unsere menschlichen Wünsche. 
Denke: einerseits feststehende Worte, Erklärungen innerhalb des Abschnitts und andererseits dynamische Auswirkungen im Leben. Obwohl universell, trotzdem speziell. 


Gruss 
Burgen  




  




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Re: Tageslese (30) Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ps 84,11

von Burgen am 22.02.2026 08:02


1.Sonntag der Passionszeit   

Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören.    Psalm 91,15   

:::  

Dazu ist erschienen der Sohn Gottes,
          dass er die Werke des Teufels zerstöre   1.Johannes 3,8b   


Ev: Matthäus 4,1-11  Jesu Versuchung     
Ep: Hebräer 4,14-16  Christus der wahre Hohepriester    
Pr/AT: 1.Mose 3,1-19 (20-24)  Der Sündenfall   
Psalm 91  Unter Gottes täglichem Schutz  

:::   LOSUNG   :::   

Jesaja 29,19 
Die Elenden werden wieder Freude haben am HERRN, 
und die Ärmsten unter den Menschen werden fröhlich sein in dem Heiligen Israels.  

2.Korinther 8,9 
Ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: 
Obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen,  
aufdass ihr durch seine Armut reich würdet. 





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Re: Woher kommt wahrer Friede?

von Burgen am 21.02.2026 09:48


Weitere Überlegungen bezüglich Frieden in der Welt - und spezielle Friedensbemühungen untereinander.  

Da denke gerade daran, dass Frieden 'machen' oft möglich wäre. Auch zwischen Völker. Besonders denke, alles beginnt mit der kleinsten Einheit - nämlich der Familie. Selbst da wird gespiegelt, dass es fast unmöglich scheint, im Frieden miteinander zu leben, dauerhaft - ohne Machtmissbrauch. Jedenfalls steigen seit vielen Jahren die Scheidungsraten bis dahin, dass gar nicht mehr erst geheiratet wird. Die Ehe ist ja eigentlich ein Bund, besonders früher, ein Bund zwischen Gott, Mensch und Versorgung wie auch Fortpflanzung. 

In Israel, des alten Bundes gibt es zumindest ein stricktes Einhalten des Erstgeburtsrecht , es sei denn, Gott selbst verändert dies und stellt damit die 'Rangfolge' auf den Kopf. Der Erstgeborene trägt Verantwortung, auch für die Geschwister bezüglich der Versorgung. 

Aber - wir wissen, dass eben Menschen keine Computer sind. Das Innenleben der, des Menschen ist reichlich, teilweise verworren und nicht leicht zu erkennen. 

In der Vergangenheit, dachte vorhin, in Kanada, Amerika und natürlich auch andere Kontinente - machen deutlich, dass die Ur-Völker, selbst unter christlichem Vorzeichen unterdrückt und oft, meistens, ausgelöscht wurden und noch werden. 

Was hat das nun mit dem Thema Frieden Israels zu tun? Das Thema ist Beispielhaft durchzogen von Machtmissbrauch wie oben beschrieben. Died Zeiten in denen Israel friedlich leben konnte, war immer schon recht begrenzt. Oft wird beschrieben, dass, wenn ein gläubiger, gottesfürchtiger Mensch es regierte, bis zu 40 Jahren das Volk leben konnte im Frieden. 

Selbst bei uns - wir leben hier ohne dass andere Völker uns angreifen per Waffen. Viele Jahre. Abgesehen von ehemals Jugoslawien, jetzt Ukraine. 
Aber, der Schwerpunkt hat sich verändert, nämlich  Spionage, hat es immer schon gegeben wird einer sagen. Ja, und nun viel ausgefeilter als früher. 

Jesus selbst sagt: >ihr seid nicht von der Welt, lebt aber in der Welt.< 
Das bedeutet doch, dass wir alle, mehr denn je uns dessen kleinen Satz immer gegenwärtig und bewusst sein sollten. 
Ich halte diese Aussage Jesu für einen täglichen 'Schlüsselvers' - wie eine Schlüsselkarte für das Hotelzimmer. 




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Re: Woher kommt wahrer Friede?

von Burgen am 21.02.2026 08:53



Ich denke, dass Menschen kaum in der Lage sind von sich aus innerlich und äusserlich miteinander Frieden zu halten. Frieden zu haben ist allerdings ein Grundbedürfnis aller Menschen. 

Und in unserem gedanklichen und augenscheinlichen Fall - bezüglich Israel und Umgebung - wird deutlich, dass Israel nach wie vor, seit alles aufgeschrieben ist, in einem 'Pulverfass' lebt. 

Nicht nur das Alte Testament spricht davon. Aber wir lesen einigemale, dass Israel 40 Jahre im Frieden lebte. Das belegen die Schriften der Richter - und Königszeit im Zusammenhang mit den Propheten, die unter Lebensgefahr in Abhängikeit Gottes, des Herrn lebten.  

Diese untenstehenden Texte sprachen mich gerade sehr an und stärken meinen Glauben ... 

::: 

b) »Friede« ist das zweite Ziel des Glaubens.
Friede ist zunächst einmal das neue Verhältnis zu Gott (vgl. die Trennung von Gott und Mensch, 1 Mo 3).
Friede wirkt sich dann auch unter den Menschen aus (Apg 7,26; Eph 4,3). 
Er ist ein Geschenk Gottes, das an Jesus gebunden ist (Lk 2,14),
ein Geschenk der Versöhnung (Röm 5,1; Kol 1,20). Er ist Christi Friede (Kol 3,15). 

Nur durch die Gemeinschaft mit Christus wird er gewonnen (Joh 16,33; Phil 4,7; 1 Petr 5,14). 
[das wirft viele Fragen auf - bezügl dessen was die Kirchengeschichte erzählt ... bis heute]
Er ist Frucht des Heiligen Geistes (Gal 5,22). 
Er muß in den Christen wachsen (1 Petr 1,2; 2 Petr 3,14). Jesus ist der Friede (Eph 2,14–18). 

Den Frieden abseits von Jesu Vergebung zu suchen und den Frieden der Welt zu bringen,  
wäre für den Christen genauso abwegig, wie sein eigenes Heil selbst wirken zu wollen. 
Das war schon damals die Gefahr, die die Christen bedrohte; darum betont Petrus, daß

c) die »Erkenntnis Gottes und Jesu, unseres Herrn« so wichtig ist. 

Dieser Gedanke geht über den Wunsch von 1 Petr 1,2 hinaus. 
Er erläutert, woher Gnade und Friede Jesu kommen. 

Martin Holland, „Der zweite Petrus-Brief", in 1. & 2. Petrusbrief, 1., 2. & 3. Johannesbrief, Hebräerbrief, Jakobusbrief und Judasbrief, hg. von Gerhard Maier, Bd. 1, Edition C Bibelkommentar Neues Testament (Holzgerlingen: Hänssler, 2007), 193. 

Fettgedruckt und ins Format gebracht durch mich. 

Grundsätzlich scheint mir Thema Friede - universeller Friede - spezieller Friede - soo ein wichtiges Thema zu sein, das weit über persönliche Annahmen hinauszu gehen scheint. 

Gruß 
Burgen 




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Re: Israel braucht unser Gebet. Terror, Gazastreifen, Jerusalem 2. Versuch

von Burgen am 21.02.2026 08:26



Eine Wahrheit - ein Gebet, welches vielleicht schon lange in Vergessenheit geraten ist? 


Jes 41,4b ff. :
V4b Wer ruft die Geschlechter von Anfang her? 
Ich bin's, der HERR, der Erste, und bei den Letzten noch derselbe.  

V8 Du aber, Israel, mein Knecht, Jakob, den ich erwählt habe, 
du Sproß Abrahams, meines Geliebten, 

V9 den ich fest ergriffen habe von den Enden der Erde her 
und berufen von ihren Grenzen, zu dem ich sprach: 

Du sollst mein Knecht sein; 
ich erwähle dich und verwerfe dich nicht - ,  

V10 fürchte dich nicht, ich bin mit dir;  
weiche nicht, denn ich bin dein Gott.  

Ich stärke dich, ich helfe dir auch, 
ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. 

V11 Siehe, zu Spott und zuschanden sollen werden alle, die dich hassen; 
sie sollen werden wie nichts, und die Leute, die mit dir hadern , sollen umkommen. ...  


Siehe, ich mache alles neu!  



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Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.02.2026 08:30.

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Re: Tageslese (30) Ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend. Ps 84,11

von Burgen am 21.02.2026 08:04


Samstag Sabbat    


Gedenkt nicht an das Frühere und beachtet nicht auf das Vorige!  
Denn siehe, ich werde ein Neues schaffen, jetzt wächst es auf,  
erkennt ihr's denn nicht?                                  Jesaja 43,18-19  

[Kap 43,1-23 Diese obigen Verse stehen im Zusammenhang unter folgenden Kapitelüberschriften:  
1. Gott erlöst sein Volk  >Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!  
2. Israel Gottes Zeuge vor der Welt  >Ich, ich bin der HERR, und ausser mir ist kein Heiland. 
3. Gott führt sein Volk aus Babel  >Ich bin der HERR, euer Heiland, der ich Israel geschaffen habe, euer König.  
4. Gott tilgt Israels Sünde > ... Aber mir hast du Arbeit gemacht mit deinen Sünden und hast mir Mühe gemacht mit deinen Missetaten. Ich tilge deine Übertretungen um meinetwillen und gedenke deiner Sünden nicht. 
Erinnere mich, lass uns miteinander rechten! Zähle alles auf, damit du Recht bekommst!  
Kap 44: Das wahre Israel ...   }   

Paulus schreibt: 
Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.  2.Korinther 5,17   





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Re: Sündenvergebung an erster Stelle des Glaubens an Jesus? Oder ihre Wichtigkeit?

von Burgen am 20.02.2026 09:42



 Ist Gott ein Rächer?  Diese Frage könnte man mit 'Ja', natürlich, beantworten. 
Aber das ist nicht so, obwohl es auf den ersten Blick so aussehen könnte. 

mit KI nachgefragte Antwort

Das Kreuz markiert tatsächlich einen entscheidenden Wendepunkt 
zwischen Altem und Neuem Testament, allerdings nicht als radikaler Bruch, 
sondern als Erfüllung und Transformation.

 

Der Akt des Bundesschlusses im Neuen Bund wird durch das Kreuz konstituiert1,
während das Alte Testament auf diesen Moment hinweist. 
In Jesu Kreuz offenbart sich Gottes Liebe 2 auf eine Weise,
die das Alte Testament vorausschattete, aber nicht vollständig enthüllte. 
Paulus betont die Unvollkommenheit des Alten Bundes und argumentiert, 
dass Christen unverhüllt auf die Herrlichkeit des Neuen Bundes blicken können—auf Jesus selbst 1

(Selbst hier könnte man die Kluft zwischen uns erkennen?)

Der entscheidende Unterschied liegt in der Qualität der Offenbarung. 
Es besteht ein bedeutsamer Unterschied,
ob man mit den Psalmen in der Zeit der Verheißung oder in der Zeit der Erfüllung steht; 
wer den Rachepsalm in der Erfüllungszeit betet,
weiß, dass Gott sich in seinem zornigen Gericht 
am Kreuz Recht verschafft hat und dieser Zorn uns zur Gnade geworden ist 2.

Bei Paulus findet sich eine Theologie des Kreuzes: 
Das Kreuz ist für Nichtglaubende ein "Ärgernis" und eine "Torheit", den Glaubenden aber 
das durch den Geist geoffenbarte Geheimnis der göttlichen Weisheit 3.
Dies zeigt, dass das Kreuz nicht einfach das Alte Testament negiert, 
sondern dessen tiefere Bedeutung enthüllt—besonders hinsichtlich 
Gottes Gerechtigkeit und Liebe, die sich in der Stellvertretung Christi manifestieren. 

zu 1
Klaus Berger, Paulus (München, Germany: C.H.Beck, 2016), 53–54.
zu 2
Dietrich Bonhoeffer, Gemeinsames Leben; Das Gebetbuch der Bibel, hg. von Gerhard Ludwig Müller und Albrecht Schönherr, Dietrich Bonhoeffer Werke (Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 2015), 130.
zu 3
Herbert Vorgrimler, „Kreuz", in Neues Theologisches Wörterbuch (Freiburg; Basel; Wien: Herder, 2008), 373. 

Zum Thema las heute eine Andacht, die die 'ismen' bezüglich des Terrorangriffs auf die Towertürme im Blick hatte. Und Folgen bis in die Gegenwart aufzeigt, wie zB Traumen der Überlebenden und betroffenen Familien, ja des Volkes, sich wie eine Decke über unglaublich viele Menschen zudeckte.  

Da fragt man sich doch auch, wie ist es möglich,
dass Jesus selbst diese ganzen Schulden auf das Kreuz damals, heute und übermorgen legen kann? 

Wie kann man mit so einem gewaltigen Trauma, sei es groß oder scheinbar klein, weiterleben? 






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