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Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......
von Burgen am 13.03.2026 08:56
Geist-Licht schrieb:
Siehe das Gleichnis mit dem Senfkorn.
Jesus Christus hat die Saat seines Geistes auch in diese Erde gebracht, bevor seine (rück)Verwandlung zum Schöpfer erfolgt.
Ist der Christ dabei gesrtorben?
Für das kurzsichtige irdische Auge, welches vom Schleier der Täuschung verblendet wird, kann es so erscheinen.
Schule den Blick für die geistigen Zusammenhänge und es wird klar in der Seele.
Hallöchen,
Ich denke, es ist kurzsichtig gedacht, dies als eine Aufforderung mitzuteilen.
Sozusagen von hinten evtl. Wahrheiten der Schrift aufzudröseln.
Aus einem einzigen Samenkorn wächst ein großer Senfkorn-Baum heran.
Manchmal erhalten Besucher eines Gottesdienstes in einem Tütchen ein paar
Senfkörner mit nach Hause zum Einpflanzen.
Die Vögel werden sich später recht freuen.
Die Saat des Geistes Christi ist bluterkauft. Jesus, als Gottes Sohn geboren
in einem menschlichen Körper, gelebt genau wie du, ich und andere als
ein Mensch auf dieser Erde, ca um die 30 Jahre alt geworden.
Mit 12 Jahren hatte er schon mehr Erkenntnis und Wissen als die Priester
des Alten Testament.
Bevor er als ein Mensch geboren war, war er als Baumeister, Wolke,
Feuersäule, und mehr schon auch als ein Engel auf Erden gegenwärtig.
Und dann als ein Mensch, eingesperrt in einen menschlichen Körper ....
Ja, er musste Sterben. Seinen Zeitpunkt auf dem Weg ist sehr speziell
in den Evangelien aufgeschrieben - uns übermittelt worden, bis heute.
Petrus predigte in Apostelgeschichte, Paulus predigte ...
Wir bekommen ein sehr gutes Bild darüber, wer Jesus vor seinem Tod,
und warum, wozu er sterben musste.
Vorher erklärte er sich, wurde jedoch nicht verstanden.
Nach dem Tod bis heute muss es geglaubt werden und
in eine reale Beziehung gebracht werden.
Das ist Leben, welches sich über Jahrtausende vermehrt - wie ein
totgeglaubter Senfkorn oder ein sehr gut gepflegter Weinstock
bis in unsere Zeit hinein und darüber bis in die Ewigkeit gereichend.
Gott ist derselbe, damals, gestern, heute und in Ewigkeit.
Er ist das Leben und damit unsere auf Glauben,
Offenbarung, Erkenntnis usw. Versicherung des Ewigen Lebens.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27
von Burgen am 13.03.2026 08:29
Freitag
Der HERR festigt dem die Schritte, dessen Weg ihm gefällt.
Kommt er zu Fall, so stürzt er doch nicht,
denn der HERR stützt seine Hand. Ps 37,23-24
Petrus schrie: Herr, rette mich!
Jesus aber streckte sogleich die Hand aus und sprach zu ihm:
Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt? Matt. 14,30-31
{Jesus sprach: Komm! Und Petrus stieg aus dem Boot und
ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu.
Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich;
und als er anfing zu sinken, schrie er und sprach:
Herr, rette mich!
Sogleich aber streckte Jesus die Hand aus, ergriff ihn und
spricht zu ihm: Kleingläubiger, warum zweifelst du? Mt 14,29.31}
(ELB mit Erklärungen 10. Gesamtauflage zum 150. Jubiläum)
TagesL: Markus 9,38-41 fortlL: Johannes 13 12-20 Psalm 57
zum laufenden Kirchenjahr seit Advent
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: In Gedenken an Michle
von Burgen am 12.03.2026 19:24
Ich denke gerade, untenstehendes Zitat aus der Schatzkammer Davids durch C.H. Spurgeon im Hinblick auf das Leben, den Tod und die Ewigkeit aufgrund des Gedenkens an Michle und seiner zurückgebliebenen Eltern könnte auch für jeden von uns hilfreich und zukunftweisend sein in Bezug auf Psalm 90.
Sind wir doch, die wir Gott glauben, einerseits Pilger, andererseits Früchte am Weinberg sowie Arbeiter des Weinbergs.
Der Wohnort der Gemeinde des HErrn ist in allen Zeitaltern der gleiche; ihre Verbindung mit Gott ändert sich nie.
1) Die Seele hat ihre Heimat in Gott.
a) Ihrem Ursprung nach, denn aus Gott ist sie geboren, Gott ist ihr heimatliches Element, Gott Ursprung und Heimat ihrer Gedanken, ihres Willens, ihres Gewissens, ihrer Neigungen und Wünsche.
b) Der Erfahrung nach. Wenn die Seele zu Gott zurückkehrt, fühlt sie sich daheim. »Kehre ein, meine Seele, zu deiner Ruhe« (Ps 116,7.)
c) In Ewigkeit. Wenn die Seele einmal in dies ihr Heim eingekehrt ist, verlässt sie es niemals. »Und soll nicht mehr hinausgehen.« (Offb 3,12.)
2) Die Seele ist nirgendwo anders daheim. Gott will die Wohnstätte sein
a) für alle Menschen, b) zu allen Zeiten. Er ist stets derselbe, und auch die Bedürfnisse der Seele sind wesentlich stets dieselben. George Rogers 1874.
V. 2. Die Betrachtung der Ewigkeit Gottes kann dazu dienen:
1) dass unser Glaube gestärkt wird, und zwar in Hinsicht auf unsere eigene Zukunft, in Hinsicht auf unsere Nachkommen und in Hinsicht auf das Bestehen der Gemeine des HErrn bis zum Ende der Welt.
2) Dass unser Gehorsam angeeifert wird. Wir dienen einem Gott, der uns einen ewigen Lohn geben kann.
3) Dass gottlose Menschen aus ihrer Sicherheit aufgeschreckt werden. John Tillotson † 1694.
C. H. Spurgeon, Die Schatzkammer Davids: Eine Auslegung der Psalmen, hg. von James Millard, 3. Auflage (Bellingham, WA: Faithlife, 2004), Ps 90,1–2.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Ja, wenn es denn mal einen "Treffpunkt Gemeinde" noch gäbe......
von Burgen am 12.03.2026 16:09
Vorhin entdeckte gerade ein Büchlein von "1980: Wo komm ich her - wo geh ich hin?"
in meinem Regal. Es nennt sich: Gespräche mit Kindern, die nach Gott fragen,
von Felicitas Betz aus dem Herder Verlag aus Freibung.
Einleitung: Zur Situation der Christen heute - damals um 1980
Vom Samenkorn, das nur Frucht bringt, wenn es stirbt.
1 Wo wohnt der Liebe Gott?
Vom unbegreiflichen Da-Sein Gottes
2 Auf dem Berg hat Jesus geleuchtet
Vom Erscheinen Gottes in Jesus
3 Gibt es im Himmel Autos?
Von der kindlichen Bildsprache
4 Bei Uwe beten sie nie!
Von der Notwendigkeit unserer Ausrichtung auf Gott
5 Wann strickst du wieder?
Von der Muße für das Unvergängliche
6 Anfang und Ende des Menschen
Vom Sterben und Geborenwerden
7 Warum sind die Johannesbeeren rot?
Von der Kernfrage des Kindes
8 Anfang und Ende der Welt
Das Schöpfungsdrama - und die Erhebung des Menschen
9 Sind die Märchen wahr?
Vom Urwissen über den Kapf mit dem Drachen
10 Wo komm' ich her - wo geh' ich hin?
Unser aller Frage nach dem Sinn
64 Seiten 6,80 DMark
Die damaligen Ur-Großeltern zwischen 80 - 65 oder ähnlich.
Nachkriegszeit / und Wohlstands Aufbauzeit mit Adenauer und Erhardt
Die damaligen Eltern dürften jetzt so um die sog. Rentenzeit sein,
die damaligen Kinder vielleicht um die 45 -50 und deren Kinder ...
Die Einleitung steht unter Math 16,21-23 Vom Samenkorn, das nur
Frucht bringt, wenn es stirbt.
:::
Bin vor einigen Tagen durch die eine Filiale unserer großen Buchhandlung
spaziert. Die Etage war völlig auf die Kinder und Jugendlichen ausgerichtet.
Allein die Buchdeckel und Themen waren furchtbar anzusehen - für mich.
War froh wieder draußen zu sein.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: In Gedenken an Michle
von Burgen am 12.03.2026 07:52
Danke,
hatte mir schon so ähnlich gedacht.
Wirklich schade, dass er nicht mehr da ist. Gottes Wege sind eben immer anders als gedacht.
Möge er im Frieden ruhen in dem, was ihn hier unter uns bewegte.
Gruß Burgen
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32
von Burgen am 12.03.2026 07:49
Nusskeks schrieb:
Bevor ich mich hier in eine zu detailverliebte Erklärung zu Joh. 12,32 verliere, fasse ich mich kurz:
gerne hoffen wir auf deine Erklärungen, Einsichten oder einfach nur Gedanken.
Denke wir alle würden gerne deine Erklärung im Detail lesen ;)
Gruß Burgen
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Tageslese (31) Keinem von uns ist Gott fern. Apg 17,27
von Burgen am 12.03.2026 07:47
Donnerstag
Durch seine Wunden sind wir geheilt. Jesaja 53,5
{Der vollständige Vers lautet:
Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen (unserer Treue-Brüche Gott gegenüber), zerschlagen um unserer Sünden willen.
Die Strafe lag auf ihm zu unserm Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilung geworden.} ElbfB 10. Gesamtauflage
Gott hat Jesus wegen unserer Verfehlungen in den Tod gegeben.
Und er hat ihn auferweckt, damit wir vor Gott gerecht sind. Römer 4,25
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32
von Burgen am 12.03.2026 07:36
Ja, nusskeks,
da kann man echt nur staunen, wie kompakt und aussagekräftig die Verse, uns zugut, eigentlich sind. Einzeln genauso wie thematisch und im Kontext betrachtend.
Selbst bei meinen Losungen. Sie wirken sogar im Kopf und tragen durch den Tag, und wirken bis in die Seele hinein. Meist führt das dann weiter in die Schrift hinein.
Früher war mir meist das Gebet darunter wichtig, weil es mich oder wenn es mich emotional ansprach. Die Psalmen sind mir heutzutage als Gebetbuch wichtiger und wichtig geworden.
Besonders auch die Psalmen, die dem König David zugeschrieben werden. Denn er 'verarbeitet' dort ziemlich gut seine Beziehung zu Gott, dem HErrn und Heiland.
Aber ein Blick in die Vergangenheit wie oben mitgeteilt kann auch nicht schaden ...
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Allversöhnung ? - zB Joh 12,32
von Burgen am 12.03.2026 07:22
Zitat:
Johannes 12,32 und die Allversöhnung stehen in einer interessanten theologischen Spannung, die die Sucherergebnisse verdeutlichen.
Die Allversöhnung (apokatástasis pántōn) versteht die Vollendung als ausnahmslose Aufnahme aller Menschen in das Reich Gottes, im Gegensatz zur weit verbreiteten Vorstellung eines doppelten Ausgangs mit Geretteten und Verworfenen.1 Allerdings wird diese Position theologisch kontrovers diskutiert. Einige Theologen argumentieren, dass die Schrift nicht von Allversöhnung spricht, sondern vom Gericht und einem doppelten Ausgang: Seligkeit oder Verdammnis.2
Die stärkste theologische Begründung für die Allversöhnung basiert auf Christologie: Die Lehre von der Wiederbringung aller Dinge geht davon aus, dass Christus in seinem Leiden und Sterben die ganze Hölle der Gottverlassenheit für die Versöhnung der Welt erlitten hat—darin liegt der göttliche Grund für die Versöhnung des Alls.2 Die wahre christliche Begründung der Hoffnung auf Allversöhnung ist die Kreuzestheologie, und die einzig realistische Konsequenz aus der Kreuzestheologie ist die Wiederbringung aller Dinge.2
Ein entscheidender Punkt betrifft die Natur des Endgerichts selbst: Wenn Jesus der Richter ist, kann er dann nach einer anderen Gerechtigkeit urteilen als nach dem Recht der Feindesliebe und der Annahme der Armen und Sünder, die er selbst offenbart hat? Kann die Gerechtigkeit des jüngsten Gerichts eine andere sein als die erlösende Gerechtigkeit Gottes, die das Gesetz und die Propheten bezeugen?2 Dies stellt die Frage, ob das Gericht letztlich der Verdammnis oder der universalen Wiederherstellung dient.
1
Hartmut Rosenau, „Allversöhnung", in Religion in Geschichte und Gegenwart, hg. von Hans Dieter Betz u. a. (Tübingen: Mohr Siebeck, 1998), 322.
2
Jürgen Moltmann, Das Kommen Gottes: Christliche Eschatologie, Jürgen Moltmann Werke (Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 2005), 263–264, 266, 279.
Zitat Ende
:::::::::::::::
Steigt man tiefer in das Thema ein, lernt man sehr interessante Gedanken ua von Hieronomus und andere aus der frühen Kirchengeschichte. Glaubensmäßig verarbeitet durch Calvin und Luther. Immer auch verbunden damals mit der griechischen Philosophie.
Will sagen, je mehr man sich mit solchen Büchern und Aussagen beschäftigt, fällt auf, mir zumindest, wie 'eingeschränkt' der Alltagsglaube einzelner Menschen und Verkündigung eigentlich ist.
Vielleicht kommt da auch Ketzerei und all die Schrecklichkeiten des Mittelalters mit zu tragen?
Andererseits wissen wir ja auch heute, dass Jesus den Tod besiegt hat und der göttliche Geist und die Seele des Menschen nicht sterben kann. Aber ich denke auch, dass es keine Gleichmacherei gibt. Eissein im Glauben ist etwas anderes.
Jesus als HErr, Herrscher, Priester, König und mehr wird wiederkommen, wie die Bibel es sagt und ausdrückt. Nur viel umfassender wird sein Herrschaftsanspruch sein als wir denken, denke ich mir.
Nachtrag:
Habe nochmal gerade obigen Text nachgelesen und denke, dass es doch so aussieht, dass es einer echten Entscheidung bedarf. Und dass das Kreuz so stabil ist, dass jeder sein Leben mit Jesus am Kreuz, Tod und Auferstehung zum neuen Leben in und mit IHM ausrichten sollte.
Aber - es gibt ja immer Menschen, die zB von der Atmosphäre der Gemeinde, ihren Gottesdiensten, Bibelgesprächsstunden, Gesang der Anbetung und Lobpreis und sogar von den Gebäuden angezogen werden. Und dies irgendwie gar nicht recht verstehen können, also geht man hin. Und fühlt sich hinterher 'aufgeladen', und irgendwie besser.
Die anderen, die sich für echte Christen wissen, können natürlich nicht in das Herz der anderen Menschen, manchmal nicht in sein eigenes Herz blicken. Von daher sollten wir lernen, Gott allein zu vertrauen, denn nur er weiß, welche Gefühle, Gedanken, Ängste und Unsicherheiten wie ein Hauch im Herzen des anderen Menschen sich bewegt.
Und Worte selbst, nichteinmal Bekenntnisse ausgesprochen, können erstmal nichts daran ändern. Egal wie schlau jemand meint, dass er ist.
Ich habe mal gehört, dass jemand meinte, später, wenn diese Ära abgeschlossen ist undwir dann in der Ewigkeit uns befinden, könnte man an Farben sehen, ob jemand gerade andere Gedanken als die der Liebe hat. Und dann einander selbst in der ewigen Ewigkeit helfen. Jesus wird dann zumindest von allen der Mittelpunkt des ewigen Lebens sein.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Allversöhnung ? - zB Joh 12,32
von Burgen am 12.03.2026 00:51
Die Allversöhnung wird ja recht kontrovers diskutiert. Wie ist eure eigene Meinung, Sicht zu dem Thema?
Ist es 'nur' eine Einstellungssache? Oder eben doch eher eine Glaubenssache? Beides?
Joh 12,32 steht:
Und ich, wenn ich von der Erde erhöht bin, werde ich alle zu mir ziehen.
Anschließend steht dort V33:
Dies aber sagte er, um anzudeuten welches Todes er sterben sollte.
Damit ist sein Kreuzestod gemeint, denn jeder der am Holz hängen würde, ist als verflucht zu sehen.
Beide Verse stehen hier in der Elberdelder Bibel im Zusammenhang.
Hypothetisch:
Liest man jedoch nur den oberen Vers 12,32 , liest es sich eben so, als würden alle Menschen zu Jesus gezogen werden. Es sei denn, sie lehnen explizit dieses ab.
Könnte es sein, dass in Zukunft die Völker, von denen wir in Offenbarung lesen, diese Menschen mit dem ebenfalls neuen Leib angezogen sein?
In dem Schöpfungsbericht Gen 1 und 2 lesen wir, dass Gott, in diesem Fall der Schöpfer , HErr , Allmächtiger jeden Abend im Garten Eden mit seinen ersten uns bekannten Menschenpaar spazieren ging. Verortet im Irak der Garten Eden.
Zu dem Zeitpunkt waren diese Menschen ganz. Ganz insofern, dass sie den Menschengeist eingehaucht bekommen hatte -
Jedenfalls waren sie zunächst völllig frei von Sünde, bis zum Auftreten der Schlange als Verführer, Manipulator, und Gegenspieler der Liebe zu Gott.
Gott hatte jedenfalls in gewisser Weise schon damals mit ihnen gelebt.
Als sie den Garten verlassen mussten, zu ihrem eigenen Schutz, waren sie trotzdem nicht ohne ihn, nur der Heilige Geist war nicht mehr da, oder aktiv. Und bestimmte ohne Heiligen Geist ihr Leben.
In einer Predigt war mal zu hören und inzwischen auch zu lesen gehabt, dass die Erde, der Planet Erde wie ein Teil Gottes wäre. Einschließlich alles was Erde umfassat.
Man könnte sich die Erde auch wie ein Haus vorstellen. Mit Garten, Villa oder einfach nur viele Wohnungen für jede Mensch - und Tiergattung ausgestattet und belebt.
:::
Mich beschäftigte bei dem Thema die Sache mit der Sündenvergebung. Als ich damals das Bekenntnis als Übergabegebet verpackt aussprechen musste vor dem Leiter, hatte ich es natürlich ausgesprochen, sonst hätte ich ja nicht dazugehören können.
Die Erfahrungen mit Jesus waren viel eher als die Sündenvergebung. Denn zu dem Zeitpunkt waren meine Lebenserfahrungen ziemlich begrenzt. Erst viel später hat Jesus selbst mir die Augen der vergangenen Zeiten geöffnet ohne dass ich danach gesucht hätte. Und habe dann erst begriffen, wie behutsam er mit Menschen umgeht in seiner Führung wenn er offensichtlichen Schuld und Fehlverhalten aufdeckt, die zur Vergebung und Heilung und auch Seelenreinigung dient. Das sind nur manchmal ganz kleine innere Dinge der Vergangenheit, als Bild wie verwaschen, nur zum Erinnern.
Das begeistert mich immer, weil da weit zurückliegende Erinnerungen auftauchen als würden sie jetzt geschehen. Und dann ist es auch schon vorbei, vergeben und vergessen. Festhalten sollten solche Dinge dann nicht.
Weiß nicht, wie ihr es erlebt. Jedenfalls brauchen wir mMn nicht verzweifelt ständig im Sündenbewusstsein zu leben als Christ. Das wäre fast so, als würde man nur in hab acht Stellung sich bewegen können.
Denn mit Jesus Kreuz, Tod und Auferstehung hat sich alles verändert. Er hat den ursprünglichen Garten Eden eigentlich wieder hergestellt, weil er dem T die Macht genommen hat, indem er ihn besiegt hat. Trotzdem lebt er weiter und verführt und wirkt in Schlachtfeldern, auch im Kopf.
Ich weiß nicht, wie Allversöhnung diesen Punkt der Vergebung der Sünde auslebt.
Vielleicht so, dass sie die Menschen mehr lieben, ? Und als Christen die bewusst mit Jesus leben wollen mehr die Fehler sehen und aufdecken ?
Keine Ahnung.
Wir haben ja alle eigentlich den Auftrag, unsere Feinde, und damit eben auch unsere Nächsten zu lieben, anzunehmen. Und nicht als Feinde zu bekämpfen oder ablehnen. Manchmal braucht es eben Jahre und nicht mit der Pistole auf der Brust ein Bekenntnis hervorbringen zu lassen, wo die Weisheit noch dafür gar nicht vorhanden ist.
Bisschen unausgewogen die Gedanken. Früher dachte immer, positive Gefühle zeugen innerhalb eine Gemeinschaft ein Einssein. Aber das ist wohl doch etwas anderes.
Bei Männern vielleicht noch anders als unter Frauen? Und dann ja noch divers ...
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)


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