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Re: Tages (18) Gnade sei mit dir, mit euch, und Friede von Gott, dem Vater, und unserem Herrn Jesus Christus, der sich selbst für unsere Sün
von Burgen am 24.11.2022 10:15
Donnerstag:
So spricht der HERR: Ich habe dich erhört zur Zeit der Gnade und habe dir am Tage des Heils geholfen. Jesaja 49,8
Jesus spricht: Sehet, das Reich Gottes ist mitten unter euch - inwendig in euch. Lukas 17,21
ooo***ooo
Hier spricht Jesaja mit Gott: Du hast mich berufen von Mutterleibe an ...! und bezieht sich weiter auf sein eigenes Volk.
Auf all das, was das Volk mit seinem Gott erlebt hat. Höhen und Tiefen, Heil und Gnade.
Zur Zeit der Gnade ... auch wir heutigen Menschen leben in Zeiten der Gnade.
Und wenn es sich ganz anders anfühlt, überall und vielfältig Chaos zu herrschen scheint, die Herrscher dieser Welt
völlig andere Prioritäten setzen als was Gott ihnen und uns zu sagen hat durch sein Wort, in seinem Wort.
Da scheint es völlig daneben zu sein sich zB die sogenannten Steintafeln mit den 10 Geboten zu erinnern und sie tun.
Und dennoch - sagt uns die Schrift heute:
Siehe, das Reich Gottes kommt nicht so, dass es man sehen könnte.
Denn das Reich Gottes ist unter euch, weil es inwendig in euch ist.
Jeder, der glaubt, ist schon im Glauben in diesem noch unsichtbaren Reich Gottes.
Anders ausgedrückt, es lohnt total, auch bei derzeit 8Milliarden Menschen, Jüngerschaft Jesu zu erlernen und tun.
Ich glaube, wenn die Menschen in allen Ländern und Nationen nicht so viele Menschen abtreiben würden, wäre das
Reich Gottes, der neue Himmel und die neue Erde schon vollzogen. Sind wir doch Braut Christi - zur Zeit der Gnade ...
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken
von Andreas am 24.11.2022 09:0532 Sollen wir also antworten: Von den Menschen? Sie fürchteten sich aber vor den Leuten; denn alle hielten Johannes wirklich für einen Propheten.
Sie haben Furcht vor den Menschen; wir sollten nur Furcht vor Gott haben. Das bedeutet nicht Ihn fürchten, sondern Ihm ehrfürchtig, ehrerbietig, begegnen.
Danke Herr, dass wir Dich nicht zu fürchten brauchen.
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Wiedergeburt wann wie wo und welche Voraussetzungen
von Leah am 24.11.2022 08:26Falls das jemand liest und wissen will, gibt es einen Neuanfang mit Gott?
Das ist eine sehr gute Predigt zu der Frage:
Peter Krell, Gottes Plan für einen Neuanfang
Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4
Leah
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Wiedergeburt wann wie wo und welche Voraussetzungen
von Leah am 24.11.2022 07:44Ihr Lieben,
ich habe meine Bekehrung beschrieben. Inzwischen ruhe ich am Vaterherzen und ich erfahre täglich: Nun lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir.
Was sagt die Schrift: Wer sein Leben behalten will, der wird es verlieren, wer es aber verliert um Christi willen, der wird es behalten.
Spurgeon sagt, der heilige Geist ist gekommen, um den alten Menschen zu töten und nicht, um es uns in den Sünden bequem zu machen.
Was ist also der Unterschied zwischen einer fleischlichen und einer Geist gewirkten Bekehrung?
Ein halber Glaube führt auch ins ganze Verderben. Und ja, die Pforte ist eng, manche steigen vorher aus.
Leah
Re: Wiedergeburt wann wie wo und welche Voraussetzungen
von Burgen am 24.11.2022 00:52
Ja, Leonardo. Deinen obigen Beitrag kann ich gut unterschreiben, allerdings nicht 100 prozentig.
Gott ist Geist. Und im Geist will er angebetet werden. Im Geist sind wir mit Jesus - durch sein Wort - verbunden.
Im Geist schenkt Gottes Geist uns seine Worte und die Kraft sie - für sich - in diesem Moment zu verstehen.
Aber - was du darüber schreibst, dass es einen krank machen kann und uU auch tut, ist das, wenn
jemand immer nur auf springt, wenn er liest, wie schlecht, sündig er ist usw.
Dabei vergißt er, dass unser Denken doch durch Gott erneuert werden soll. Er fordert dies sogar ein.
Denn gerade das hat ja Jesus am Kreuz grundsätzlich alles auf sich als menschliche Person genommen.
Ein Christ ist frei.
Das einzige ist, dass er dieses neue Denken unbedingt lernen , sprechen, laut sprechen - das sind ja meist
Lobende Gottesworte, Dankende Worte, Heilende Worte usw.
Diese Worte im Geist Gottes sind soetwas wie eine Lebensversicherung. Da geht es nicht um Buchstabengläubigkeit.
An einer Stelle werden wir aufgefordert zu dem (Sorgen) - Berg zu sprechen und ihn aus dem eigenen Leben rauszuwerfen.
Und ja, ähnlich wie Leah habe auch ich einiges durchmachen müssen, das müssen wir alle. Aber irgendwann
sind die dicken Herzenswände dünn, sodass Jesus zu uns durchdringen kann.
Paulus und Johannes waren auf dem Weg in den Tempel.
Dort trafen sie auf einen gelähmten Mann, der von ihnen Geld haben wollte.
Die beiden Apostel waren noch ganz erfüllt von von dem was sie in letzter Zeit mit dem auferstandenen Jesus erlebt hatten.
Dieser Mann also schaute sie erwartungsvoll an. Und dann lesen wir, Gold und Silber haben wir nicht.
Was wir aber haben, geben wir dir. Pause.
Dann folgt: Ich sage dir! Steh auf! Und der Mann stand auf und ging. Konnte in Zukunft einer Arbeit nachgehen und
vielleicht sogar heiraten und eine Familie versorgen.
Ja, achte auf deine Gedanken, denn sie bestimmen dein Leben heißt es irgendwo.
Das kann ich voll unterschreiben und muss es auch mir immer wieder ins Gedächtnis holen,
besonders dann wenn Gefühle meinen Denken und Handlungen bestimmen zu wollen.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Leonardo
Gelöschter Benutzer
Re: Wiedergeburt wann wie wo und welche Voraussetzungen
von Leonardo am 23.11.2022 23:46Hallo Leah,
Das hat nicnts mit mit dem Strom schwimmen zu tun. Du stellst es ja hier indirekt hin, als wär man halt so wie der größte Teil dieser verrückten Welt.
Dabei kann jeder vernünftig denkende hier leicht erkennen, das deine Art von dir zu denken nicht gut sein kann.
Denkst du ernsthaft, Gott will das du so denkst? Denkst du das? Das du normalerweise nur die Hölle verdient hast, und es das ist, was ein allmächtiger, allwissender Gott, von dem gesagt wird das er Liebe ist will, das du das denkst? Kommt da nicht ein Funken Vernunft in dir auf? Etwas, das dir sagt, das daran etwas nicht stimmen kann?
Aber was red ich, Gottes Wort oder was du daraus machst, zählen ja, nicht Vernunft, Erfahrung, Gefühl, Verstand, sagst du ja selbst.
Und das sind die Verhaltens- und Denkmuster, die dich immer wieder zurückziehen wollen. Wie ein Lasso um den Hals, werden Menschen dadurch wieder eingefangen, weil sie ja Gottes Wort und somit Gott selbst letzten Endes nicht widersprechen wollen, was sie (vermutlich) aber gar nicht tun würden.
Nun ja, ich bedauere das, weil meine Erfahrung mir klipp und klar sagt, das so ein Glauben krank macht, und hin und wieder Menschen in die Klapse oder sogar ins Grab führen kann... man, was und wo wäre ich, wenn ich nicht damals aufgewacht wäre... mir wurde der Boden unter den Füßen weggezogen, als ich es so glaubte wie du, aber dadurch konnte ich aufwachen.
Mein Gott, sag ich nur... mein Gott... was deine Menschen so leiden müssen und auch Leid verursachen... all die Krankheit und all das... und dann machen sich Menschen zusätzlich noch selbst fertig, und denken auch noch sie tun damit was du von ihnen willst...
Aber man weiss ja, alles was der Bibel widerspricht, ist falsch. Auch wenn es nur der eigenen Auslegung widerspricht, widerspricht es somit selbstverständlich der Bibel, und ist somit falsch... Na dann, was kann man schon tun.
LG Leonardo
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Wiedergeburt wann wie wo und welche Voraussetzungen
von Leah am 23.11.2022 22:59Hallo Leonardo,
mit dieser Meinung stehst Du auf der Seite von ca 98 Prozent der Weltbevölkerung. Insofern brauchst Du Dich nicht " vorsichtig" ausdrücken.
Nix neues unter der Sonne.
Leah
Leonardo
Gelöschter Benutzer
Re: Wiedergeburt wann wie wo und welche Voraussetzungen
von Leonardo am 23.11.2022 22:53Bei solchen Aussagen, steht man vor der Wahl, ob man dazu etwas sagt, und sich unbeliebt macht, oder ob man dem lieben Frieden zuliebe und aus Respekt vor anderen Sichtweisen nichts sagt. Ich versuche einen Kompromiss, und sage lediglich, das ich solche Gedanken höchst bedenklich, oder eher absolut ungesunden Wahnsinn finde. Mehr nicht. Wird dich sicher nicht imteressieren, aber das ist, wenn Leute sagen, die es von dieser Bibel-Auslegung weggeschafft haben, das die Bibel krank macht.
LG Leonardo
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Offenbarung
von Leah am 23.11.2022 22:49Hallo Thomas,
das sehe ich auch so wie Du. Israel bekam das Zeichen des Bundes erst in Gilgal, jenseits des Jordan, und die Schmach Ägyptens wurde erst da abgewaschen. Nicht alle, die das Evangelium grundsätzlich bejahen, wie die Israeliten, die das Blut an die Türpfosten strichen, gehen auch durch die enge Pforte ein und werden wiedergeboren. Nicht umsonst heißt es " ringt darum, dass ihr eingeht durch die enge Pforte".
Leah
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Wiedergeburt wann wie wo und welche Voraussetzungen
von Leah am 23.11.2022 22:04Hallo Thomas,
ich versuche es mal per Zeugnis, wobei ich vieleicht manchmal etwas oberflächlich schreibe, weil das ja ein öffentliches Forum ist.
Vorab, ich kam zum Glauben ohne Christen gekannt zu haben. Es war alleine das Wirken Gottes. Was ich hatte war eine uralte Lutherbibel v. 1902 in altdeutscher Schrift.
Der erste Kampf, ergab sich daraus, dass ich beim Lesen der Schrift überführt wurde. Ich erkannte meine Sündhaftigkeit und zugleich die Heiligkeit Gottes.
Daraus ergab sich Angst, denn es war sonnenklar, ich tauge nicht fürs Himmelreich. Und ich wurde sehr zornig auf Gott, der mich vor Aufgaben stellte, die ich weder tun konnte noch wollte und ich war entsetzt, dass ich dafür verdammt werden sollte. Das Wunder war, ich konnte nicht anders, als Gott zu verehren, weil er ja Recht hatte und weil er so wunderbar und herrlich und heilig war. In meinem Inneren tobte ein Gedankenkampf. "So, wie Du bist, nimmt Dich Gott niemals an." Und zugleich: "Ich will diesem wunderbaren Gott lieben können."An einem Tag war ich so verzweifelt, dass ich Gott anschrie,ich würde ihn hassen, weil er etwas von mir verlangt, was ich nicht kann. Da erlebte ich zum ersten mal diesen unbeschreiblichen inneren Frieden. Ich verstand aber noch nicht warum. Im Herzen aber hatte ich kapituliert, ich wusste, dass ich nur die Hölle und sonst nichts verdient habe.
Schließlich erfuhr ich durch Gottes Eingreifen das Evangelium. Ich suchte in der Schrift, ob es wirklich so ist (ich hatte es bis dahin noch nicht verstanden).
Danach erlebte ich Freude. Ich sagte das Evangelium weiter. Hier war der Kampf sich auf Gottes Seite zu stellen gegen den Spott meines Freundeskreises meiner Bekannten und meiner Familie. Ich verlor nach und nach meinen gesamten Freundeskreis und, weil ich manche Gepflogenheiten am Arbeitsplatz nicht mitmachen konnte, auch meine Arbeit. Danach stand ich so unter Druck, dass schwer krank wurde. Aber eines wusste ich, denn es stand in der Schrift: Wer zurückweicht kann Gott nicht gefallen. Ich erlebte Gottes Nähe und Kraft, das durchzustehen.
Aber schon bald folgte neue Anfechtung. Da war ich im Kampf um den Glauben, wie ihn die Schrift definiert: Eine feste (unerschütterliche) Zuversicht/Hoffnung. Ich hatte das Evangelium und auch die Gnade noch nicht völlig verstanden. So versuchte ich Gott durch mein Handeln zu gefallen. Es war klar, dass weiter sündigen nicht geht. Ich wollte FÜR für Gott alles richtig machen. Es ging freilich nicht. Wie im Galaterbrief steht, wer das versucht, fällt aus der Gnade. Ich vermisste Gottes Nähe, wie ich sie zuvor erlebt hatte. Je mehr ich meine Abgründe sah, meine Unfähigkeit, mein Versagen und so weiter, desto schwerer war mir die Vorstellung, von Gott angenommen zu sein. Die Frage war nicht mehr, stimmt das Evangelium, sondern sie lautete jetzt, bin ich wirklich errettet? Es steht doch, dass wir in seiner Kraft überwinden und Frucht bringen, aber da war keine echte Frucht. Es dauerte sehr lange, bis ich nach und nach wirklich kapituliert hatte und in der Tiefe verstand, was es heißt, dass ich ohne Gott nichts tun kann. Ich hatte bis dahin eine falsche Idee. Ich suchte nach Anerkennung von Gott. Ich wollte ihm lieber meine guten Werke bringen, statt mein Versagen. Daher war ich wie eine Meereswoge. Mache ich es gut, alles gut zwischen mir und Gott. Wenn ich versagte, kamen Zweifel. Das war gesetzliches Denken. Erst als ich verstand, ich darf in seiner Annahme ruhen und nur dann handelt er durch und für mich, wenn ich ihm mein Versagen bringe, erlebte ich wieder seine Kraft und Gegenwart, erkannte meinen Dienst und brachte Frucht. "Vater ich kann es nicht, ich brauche Dich so sehr" ist Leben unter der Gnade.
Es ist sehr leicht, das Evangelium zu verstehen, aber es ist schwer es zu ergreifen und wirklich von den toten eigenen Werken im vollbrachten Werk Gottes zu ruhen. Jetzt erst konnte ich sagen, nun lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir. Jetzt erst bestätigte mir der heilige Geist, dass ich Gottes Kind bin. Ich habe eine feste Heilsgewissheit.
Leah


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