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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Gabenträger mit Schattenseite - Salomo

von Henoch am 28.07.2014 18:23

Hallo solana,

Aber worin genau liegt das das "Falsche" (bzw "Richtige") nun - in der Gabe (die Gott geschaffen haben muss, weil niemand ausser ihm etwas erschaffen kann) oder in dem falschen bzw richtigen Umgang mit der Gabe?


Geistig ist eben nicht jede Gabe von Gott. Deswegen wird zischen geistig und geistlich unterschieden.

Was wir denken wird durch dreierlei beeinflusst, unser Geist (Eichenwille z.B.), Satan (Versuchung, Verführung) und dem heiligen Geist.

Und wir sollen diese Geister unterscheiden.

Auf geistiger Ebene ist nicht alles von Gott. Und damit auch nicht alles gut.

Wenn wir Satan mehr glauben als Gott, dann tun wir was Adam tat. Sünde.

Deshalb sollen wir die Gedanken gefangen nehmen unter den Gehorsam Christi, der das Wort ist.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.07.2014 18:26.

Hannalotti

-, Weiblich

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Beiträge: 397

Re: Esoterik und Christentum, warum scheidet das die Geister?

von Hannalotti am 28.07.2014 18:19

StefanS schrieb: Soll man da nun als Charismatiker traurig, ärgerlich oder sogar wütend werden? Nein, denn der Austausch mit den Geschwistern ist gut. Letztendlich sitzen wir doch alle in einem Boot (auch wenn das manche anders sehen). Ich persönlich beteilige mich an solchen Themen halt nicht mehr.

Hallo Stefan!

Danke für deine Worte.

Ich sehe es so wie du, dass wir in einem Boot sitzen. Ich persönliche bemühe mich darum auch mit Glaubengeschwistern (hoffe ich darf sie überhaupt so nennen) aus anderen evangelikalen Gemeinden im Frieden umzugehen.

Mir würde es nicht einfallen, die Dinge, die dort (nach meiner Meinung) schieflaufen, so zu heftig und teilweise falsch zu kritisieren. Ich hoffe, dass es nun angekommen ist, dass die Zungenrede nicht als eine Notwendigkeit zum Heil gelehrt wird.

Was ich weiß, ist, dass der Gegenspieler Gottes gerne die Dinge, die sich Gott erdacht hat, verdreht. Und genau das(!) ist der Grund, warum sich die Esoterik das Eine oder Andere bei Gott abgekupfert hat.

@ all: Die Esoterik hat bei Gott abgekuckt - nicht umgekehrt.

Nochmal für alle: Es gibt viele Gnadengaben und die Zungenrede ist nicht das Wichtigste. Aber nach der prophetischen Gabe sollen wir trotzdem streben! Steht so in der Bibel.   *duckundweg*

...ja, und ich weiß, auch die anderen Gaben sind wichtig. Das sind sie!

Grüße von Hannalotti, die nun genug gesagt hat.



Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.07.2014 20:41.

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Esoterik und Christentum, warum scheidet das die Geister?

von Henoch am 28.07.2014 18:01

Hallo Hannalotti,
siehe Punkt 1, dass man ohne Zungenreden wohl d. Hl. Geist nicht hat, weil es das Anfangszeichen ist
siehe Punkt 2, dass man es modern aufladen nennen sollte

Hannalottis Link

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.07.2014 18:02.

solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Esoterik und Christentum, warum scheidet das die Geister?

von solana am 28.07.2014 17:44

Zum Thema "Geistestaufe":

Also ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass jemand überhaupt Christ werden kann, ohne dass der Heilige Geist am Wirken war.

Im Römerbrief heisst es eindeutig:

Röm 8,9b  Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein.

Nur "spürt" nicht jeder das von Anfang an, bzw kann das Wirken des Geistes nicht richtig "identifizieren" oder einodnen.
Nicht immer ist das so ein eindeutiges Erlebnis wie bei der Bekehrung des Paulus.

Darüber hinaus muss man ja auch nochmal unterscheiden zwischen dem "Wirken" des Heiligen Geistes, das insbesondere an seinen Früchten erkennbar ist:

Gal 5,22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, 23 Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies ist das Gesetz nicht.

- die er in jedem Christen hervorbringt ; um so reicher und "reifer", je mehr wir im Gauben wachsen.

Und "speziellen" Geistesgaben, die nicht jeder bekommt und die nicht jeder Beschenkte im gleichen Mass hat, zB:

1. Kor 12, 8 dem einen wird durch den Geist gegeben, von der Weisheit zu reden; dem andern wird gegeben, von der Erkenntnis zu reden, nach demselben Geist;
9 einem andern Glaube, in demselben Geist; einem andern die Gabe, gesund zu machen, in dem "einen" Geist;
10 einem andern die Kraft, Wunder zu tun; einem andern prophetische Rede; einem andern die Gabe, die Geister zu unterscheiden; einem andern mancherlei Zungenrede; einem andern die Gabe, sie auszulegen.
11 Dies alles aber wirkt derselbe "eine" Geist und teilt einem jeden das Seine zu, wie er will.

Also wenn man schon nach einem "Kennzeichen" sucht, ob jemand wirklich den heiligen Geist hat oder nicht - dann bestimmt nicht unter der "Geistesgaben", die nicht jeder in der gleichen Weise hat (und die auch nicht jederzeit einfach so "verfügbar sind - auch die Apostel haben bspw nicht alle Kranken geheilt). Eine solche Gabe bleibt halt "unverfügbares Gnadengeschenk".

Sondern - wenn schon - dann doch wohl eher an den Früchten.
Auch hier kann man an den vorhandenen oder nicht vorhandenen Früchten viel erkennen, denke ich.

Und dazu - meine ich - birgt die Überbetonung der Gnadengaben die Gefahr, dass sich besonders reich Beschenkte über die weniger reich Beschenkten (oder mit weniger "spektakulären" Gaben Beschenkten) erheben.
Während die reichlich vorhandenen Geistesfrüchte (insbesondere die Liebe) eher in Demut führen.
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.07.2014 17:47.

Hannalotti

-, Weiblich

  Engagiert

Beiträge: 397

Re: Esoterik und Christentum, warum scheidet das die Geister?

von Hannalotti am 28.07.2014 17:43

Henoch schrieb:

Auch fehlt mir die Möglichkeit, mich mit göttlicher Energie aufgeladen.
Wo hast du das denn in der Auslegung, die ich heute Morgen gepostet habe, gelesen? Also die "göttliche Energie?"

Grüße Hannalotti

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.07.2014 17:47.

marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Esoterik und Christentum, warum scheidet das die Geister?

von marjo am 28.07.2014 17:17

Hallo StefanS,

StefanS schrieb: eigentlich muss man nur wissen, dass man sich hier in einem evangelikalen Forum bewegt und als Charismatiker gern zum Freiwild erklärt wird, auf das "geschossen" werden darf.


bisher wurde überwiegend versucht, anhand der Bibel einige Klärungen zu erlangen. Die von Dir angedeutete Flucht in eine "Freiwild" Opferrolle macht mich traurig. Hoffentlich folgen diesem Aufruf nicht alzuviele. Meine Betonung lag und liegt immer auf der Lehre. Menschen mögen sich von meinen Beiträgen angeriffen fühlen, was mir leid täte, da es nicht in meiner Absicht liegt... daher auch die möglichst sachliche Ebene in allen meinen Beiträgen.

gruß, marjo

Antworten

tefila
Gelöschter Benutzer

Re: Esoterik und Christentum, warum scheidet das die Geister?

von tefila am 28.07.2014 17:04

Oh und schon sind wie beim nächsten Thema: Geistestaufe.

Meines Verständnisses wird der Heilige Geist nicht etwas durch Handauflegung oder nachträglich vergeben, sondern Gott ist es, der den Heiligen Geist gibt, wenn wir an Jesus glauben und gehorchen:
ApG 5,32: ...der Heilige Geist, den Gott denen gegeben hat, die ihm gehorchen.

Gal 3,14: damit der Segen Abrahams unter die Heiden komme in Christus Jesus und wir den verheißenen Geist empfingen durch den Glauben.

Johannes hat aber in Mt. 3,14 gesagt, dass Jesus uns mit dem Heiligen Geist taufen wird.

Diese Taufe ist keine besondere "Einzeltaufe" mit dem Geist Gottes zur besonderen Erfüllung oder gar zum Zweck des Zungenredens, sondern lt 1. Kor. 12,13 werden wir Christen egal welcher Nationalität zu einem Leib getauft, der dann bestimmte Aufgaben hat:


Und das ist dann die Geistestaufe:

Denn wir sind durch "einen" Geist alle zu "einem" Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit "einem" Geist getränkt.

Die anderen Verse in der Bibel, wo Hände aufgelegt wurden, verstehe ich eher als eine "Einsegnung zu einem Dienst", aber nicht um eine Heilgen-Geist-Verteilung durch einen Menschen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.07.2014 17:08.

StefanS

67, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 441

Re: Esoterik und Christentum, warum scheidet das die Geister?

von StefanS am 28.07.2014 16:50

Liebe Hannalotti,

Hannalotti schrieb: Es gehört nicht zur Theologie unserer Bewegung die Zungenrede als ausschlaggebenden Punkt der Errettung auszugeben.

eigentlich muss man nur wissen, dass man sich hier in einem evangelikalen Forum bewegt und als Charismatiker gern zum Freiwild erklärt wird, auf das "geschossen" werden darf.
Da gelten schon mal die Forenregeln nicht, dass Einzelpersonen nicht verunglimpft werden dürfen.

Irgendwann wurde in diesem Thread die Zungenrede mit Esoterik in Verbindung gebracht, was schon hanebüchen genug war.
Nebenbei wurde eine ebenso unsägliche "Brandrede" gehalten, alles mit dem Ziel, die charismatische Bewegung als Irrlehre zu brandmarken.

Soll man da nun als Charismatiker traurig, ärgerlich oder sogar wütend werden?
Nein, denn der Austausch mit den Geschwistern ist gut. Letztendlich sitzen wir doch alle in einem Boot (auch wenn das manche anders sehen).
Ich persönlich beteilige mich an solchen Themen halt nicht mehr.

Danke auch an @Pal, der mit größtmöglicher Geduld die Bananenrepublik propagiert hat

LG Stefan

So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.

Antworten

jonas.sw

42, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 491

Re: Gabenträger mit Schattenseite - Salomo

von jonas.sw am 28.07.2014 16:06

Hallo Solana,

 

ganz richtig, denn es steht ja auch geschrieben "du sollst Gott nicht versuchen"

 

Grüße Jonas

Antworten

solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Gabenträger mit Schattenseite - Salomo

von solana am 28.07.2014 16:02

Ja, Jonas, ich finde das hast du sehr gut auf den Punkt gebracht.
Es geht ums "dranbleiben im Dialog" - nicht einfach "danke" sagen und dann mache ich damit, was ich will ...

Und je "problematische" eine Gabe ist, je leichter sie missbraucht werden kann (und vielleicht auch schon von einigen oder vielen aktuell missbraucht wird), um so wichtiger ist das dranbleiben - und immer wieder prüfen.

Und auch die Frage: "Ist es wirklich richtig für mich, diese Gabe in Anspruch zu nehmen, wenn ich mir selbst ncht so ganz sicher bin, das n der richtigen (gefahrlosen) Weise tun zu können?"
Und natürlich die Frage: "Bringe ich durch meinen "selbstsicheren" Umgang damit vielleich schwächere Geschwister in Versuchung, die dadurch zu falschem Umgang mit der Gabe verführt werden könnten?"

Sexualität ist ein gutes Anschauungsbeispiel.
Aber auch Alkohol und andere "Genussmittel" - alles kann "süchtig", machen (auch Geld /"Mammon", Macht oder Bewunderung ....).

Wenn ich nun weiss, dass ich Alkohol nicht leicht widerstehen kann bzw einmal angefangen, mir der "vernünftige" Umgang damit shwer fällt, sollte ich ihn doch lieber meiden - auch wenn er eine gute Gabe Gottes ist (und Paulus dem Timotheus sogar rät, seinen kranken Magen damit zu kurieren.
Und noch weniger käme ich auf die Idee, eine Party mit alkoholischen Getränken zu veranstalten mit trockenen Alkoholikern unter meinen Gästen ...

Im Prinzip dürfte uns ja gar nichts schaden, wenn wir genügend Glauben haben.
Als die 72 im Namen Jesu unterwegs waren, sagte er zu ihnen:

Lk 10,19 Seht, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und Macht über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch schaden.

Und die Verheissung:

Mk 16,17 Die Zeichen aber, die folgen werden denen, die da glauben, sind diese: In meinem Namen werden sie böse Geister austreiben, in neuen Zungen reden,
18 Schlangen mit den Händen hochheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird's ihnen nicht schaden; auf Kranke werden sie die Hände legen, so wird's besser mit ihnen werden.

ist allgemein formuliert - "Zeichen, die folgen werden denen, die da glauben"

Trotzdem versuche ich nicht, Schlangen aufzuheben oder etwas Tödliches zu trinken; und ich habe auch nicht den Eindruck, dass ich das unbedingt tun sollte .

Nur so als Ergänzung ein paar Gedanken dazu ....
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.07.2014 16:04.
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