Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 547 | 548 | 549 | 550 | 551 ... 6850 | » | Letzte
Die Suche lieferte 68498 Ergebnisse:
Re: Aus der Gnade gefallen?
von Burgen am 11.10.2023 16:43
Hallo Plueschmors,
so wie ich das verstehe:
Judas zB war drei Jahre mit den anderen elf Männern berufen worden mit Jesus zu gehen. Tag und Nacht waren die 12 und andere, da taucht die Zahl siebzig auf, und all die Frauen und manche Kinder dazu, haben täglich Jesus sprechen gehört, haben seine Wunder und Heilungen, Sündenvergebungen miterlebt.
Das war zu seinen Lebzeiten. Und dann wurden die 12 sogar vor die Entscheidungsfrage gestellt: wollt ihr nicht auch fortgehen? Die Antwort ihres Sprechers: nein. wohin sollten wir denn gehen?
Während der Kreuzigung blieben seine Mutter und Johannes, der von sich sagte, er sei der Jünger, den Jesus liebe.
Alle anderen verließen ihn.
Und Judas erhängte sich.
Judas war ein Dieb, er hatte eine falsche Vorstellung von dem, wozu Jesus auf Erden war.
Obwohl alle anderen dies auch nicht verstanden, blieben sie doch beieinander - im Oberstübchen und hatten Angst.
Auch sie waren noch nicht errettet.
Aber später erfuhren sie dadurch, dass Jesus ihnen erschien, Vertrauen und Glauben zu Jesus.
Ich finde diese Wandlung sehr komplex und wunderbar plastisch.
Sie wurden total neu geboren - nachzulesen in Apostelgeschichte. Das Alte war vergangen - Neues war geworden.
In den Kirchengemeinden gibt es eben - auch- viele Menschen, die an Jesus glauben, ihn jedoch gar nicht kennen.
Die alles mitmachen, weil man es so macht. Die sogar im Kirchenvorstand sind und auch sonst Aufgaben übernehmen.
Aber ob alle evtl. 300 Kirchbesucher errettet, wiedergeborene Christen sind, wage ich nicht zu beurteilen.
Jesus holt jeden da ab, wo er möglicherweise steht.
Die Errettung kann sich niemand verdienen, im Glauben zu wachsen, zu empfangen die Gnade und in ihr zu bleiben,
dazu ist jeder Christ gerufen. Die Bibel ist ua das Kommunikationsmittel, wo wir Gott Vater zu uns sprechen lassen
und wer kann, sogar viel auswendig lernen, sozusagen das lebendige Brot für magere Zeiten in uns haben sollten.
Darum, ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden!
2.Kor 5,17 (Schl 1995)
In Ihm leben, weben und sind wir! (als wiedergeborene Christen)
Plueschmors
Gelöschter Benutzer
Re: Aus der Gnade gefallen?
von Plueschmors am 11.10.2023 14:55Liebe Leah,
das sehe ich zwar nicht, aber dennoch danke ich Dir für Deinen Beitrag, weil er die Frage aufwirft, wie es denen ergeht, die nicht mehr Christus, sondern das Gesetz als höchste Instanz ansehen. Wenn die Motivation zum Leben sich nicht mehr aus dem Zuspruch Gottes, sondern aus der Furcht vor dem Versagen speist und der Christ lieber ein Sklavendasein führt, als das Leben des geliebten Kindes: Was macht das dann mit einem? Und weitere Fragen:
- Sind wir gerettet, auch wenn wir meinen, Christus nicht zu brauchen?
- Sind wir gerettet, wenn wir meinen, unser Werk müsse das Werk Christi ergänzen?
- Wer sündigt, der hat einen Fürsprecher: Jesus. Aber wer spricht für uns, wenn wir aus der Gnade fallen, also unser Vertrauen aufs Fleisch setzen und nicht auf Christus?
- Sind wir gerettet, wenn wir - z.B. wie Muslime ja auch - das Evangelium für einen Gesetzestext halten?
- Sind wir gerettet, wenn wir die Erlösung aus Gnade für ungewiß halten und vorsichtshalber noch das Gesetz mittun?
- Sind wir gerettet, wenn wir durchs Gesetz Gerechtigkeit erlangen wollen statt durch den Glauben an Christus?
Sündigen scheint gering gegenüber dem Fall aus der Gnade... Was meint Ihr?
Liebe Grüße,
Plueschmors.
Frank
Gelöschter Benutzer
Re: Aus der Gnade gefallen?
von Frank am 11.10.2023 13:23Ja - deswegen hatte ich ja den Text eingestellt:
""Die Aussage „Ihr seid aus der Gnade gefallen" (Gal 5,4) wird oft herangezogen, um zu dokumentieren, dass ein Christ verloren gehen kann. In dem Buch „Kann ein Christ verloren gehen?" (A. Remmers) wird das wie folgt kommentiert: „Die Stelle besagt durchaus nicht, dass ein Gläubiger durch das Begehen bestimmter Sünden das ewige Heil verlieren kann. Aus der Gnade fallen bedeutet, sich aus dem Bereich der Gnade Gottes in den Geltungsbereich des Gesetzes zu begeben (vgl. Röm 5,2; 1. Pet 5,12). Wer wie die Empfänger des Galaterbriefs das Gesetz vom Sinai und die Beobachtung seiner Vorschriften als Richtschnur für sein Glaubensleben wählt, verlässt die Gnade als Grundlage seiner Beziehung zu Gott und ist damit ‚aus der Gnade gefallen'. Auch hier sehen wir wieder, wie wichtig die Beachtung des Zusammenhangs zum richtigen Verständnis ist. Die Gläubigen in Galatien standen in größter Gefahr, sich dem jüdischen Gesetz als Lebensrichtschnur zu unterwerfen, nachdem sie durch den Glauben an das Werk Christi errettet worden waren. Paulus warnt sie sehr ernst, doch mit wenig Erfolg, denn der größte Teil der Christenheit hält bis heute die zehn Gebote für die ideale Lebensrichtschnur."
Aus der Errettung fallen wir nicht - sondern aus der Gnade
So sehe ich das auch
Leah
Gelöschter Benutzer
Re: Aus der Gnade gefallen? WAS IST GNADE?
von Leah am 11.10.2023 13:16Ihr Lieben, ihr redet aneinander vorbei, weil ihr Gnade und Errettung synonym setzt.
Wir sind aus Gnade gerettet, werden aus Gnade erzogen, geheiligt, vollendet, gelehrt, in den Dienst berufen und befähigt etc.
Wenn wir also aus der Gnade fallen, dann fallen wir noch lange nicht aus der Hand Christi.
Wie definiert die Schrift Gnade?
Also all dies verlieren wir unter bestimmten Umständen, z.B. wenn wir gesetzlich Heiligung erreichen wollen.
Wir fallen, aber wir fallen nicht ab.
Leah
Plueschmors
Gelöschter Benutzer
Re: Aus der Gnade gefallen?
von Plueschmors am 11.10.2023 12:57Das ist keine christliche Glaubensform, sondern eine religiös-gesetzliche, die die Gnade noch nicht verstanden oder wieder verloren hat. Die lehnt auch Paulus ab. Allein darum wurde der Brief an die Galater ja geschrieben, damit Gottes Grundsätze der Errettung und Heiligung verstanden werden und der Christ nicht auf Irrwege gerät. "Die aus des Gesetzes Werken leben, die sind unter dem Fluch" (Gal 3,10). Unter dem Fluch zu sein ist keine "bestimmte christliche Glaubensform", sondern Trennung von Christus (Gal 5,4)!
Gerade nicht! Hier liegt offenbar ein Mißverständnis vor, was ja, wie gesagt, die Regel ist. Anders: Es geht um die Rechtfertigung aus Gnade und die Rechtfertigung aus den Werken des Gesetzes und daß auch der Christ noch - weil er fleischlich ist wie jeder Mensch -, immer wieder mit seinem Fleisch zu tun hat, das Gott die Gnade durch Werke abkaufen will. Das ist aber nicht der Weg, sondern aus Gnade allein werden wir gerechtfertigt.
Frank
Gelöschter Benutzer
Re: Aus der Gnade gefallen?
von Frank am 11.10.2023 12:19Das fettgedruckte Text zeigt deutlich dass du eine bestimmte christliche Glaubensform ablehnst - es geht nicht um alle und jeden und danach kommt (wahrscheinlich) dein Glauben, der sich als der bessere darstellt: "Aber Jesus Christus ist der, der längst alles getan, längst alles geschafft und längst alles geleistet hat. Für uns. Damit wir in der Freiheit der Kinder Gottes aufatmen können, alle Zeit geborgen in der unendlichen Liebe unseres freundlichen und barmherzigen Vaters."
Du trennst hier zwischen deinem Glauben und dem Glauben Anderer (wahrscheinlich der Kirchenchristen, Namenschristen und was es da alles für Bezeichnungen gibt) und wertest den Glauben der anderen ab
Kannst du nicht zu dem stehen, was du schreibst?
Plueschmors
Gelöschter Benutzer
Re: Aus der Gnade gefallen?
von Plueschmors am 11.10.2023 12:13Nein, das ist es nicht. Ich habe es auch erklärt. Alle Christen, alle Menschen sind angesprochen, mich eingeschlossen. Niemand wird abgelehnt, sondern es wird nüchtern die Natur des Menschen benannt, der immer auf der Suche ist, sich für das zu revanchieren, was Gott ihm aus freier Liebe bedingungslos schenkt.
Frank
Gelöschter Benutzer
Re: Aus der Gnade gefallen?
von Frank am 11.10.2023 12:08Das ist ein bewusstes Ablehnen von Christen, die ihren Glauben anders leben als du = muss das wirklich sein?
Plueschmors
Gelöschter Benutzer
Re: Aus der Gnade gefallen?
von Plueschmors am 11.10.2023 12:01Das ist doch aber kein Herabsehen, sondern ein Erkennen inmitten des Haufens, die aufrichtige Feststellung allgemein menschlicher Schwäche. Da wir alle Fleisch sind, neigen wir natürlich auch alle dazu. Mehr oder weniger.
Frank
Gelöschter Benutzer
Die Gaben des Heiligen Geistes
von Frank am 11.10.2023 11:57seinen eingeborenen Sohn,
der für uns Mensch wurde,
den Kreuzestod erlitt und verherrlicht wurde,
erinnere uns heute an die Fülle des Heiligen Geist,
der über uns ausgegossen wurde
· die Gabe der Weisheit, durch die wir die Frucht des Lebensbaumes, der in Wahrheit du bist, und ihren lebensspendenden Geschmack verkosten,
· die Gabe der Einsicht, die Licht in unseres Geistes Augen strahlt,
· die Gabe des Rates, so dass wir deinen Spuren folgen, auf rechtem Pfade wandern,
· die Gabe der Stärke, in der wir der Gewalt andrängender Feinde die Kraft zu nehmen vermögen,
· die Gabe der Erkenntnis, durch die wir, erfüllt vom Glanz deiner heiligen Belehrung, Gut und Böse zu unterscheiden verstehen,
· die Gabe der Barmherzigkeit, in der wir uns bekleiden mit herzlichem Erbarmen,
· die Gabe auch der Gottesfurcht, in der wir unsern Schritt von jedem bösen Weg zurückziehen, und unsere Ruhe finden, weil das Gewicht der Ehrfurcht, die deiner ewigen Majestät gebührt, uns stillt.
In diesen Gaben wollen wir bewusst leben
mit dem Vater und dem Heiligen Geist
sei alle Ehre, Lob, Dank, Herrlichkeit
und Herrschaft für alle Zeiten.
So sei es


Antworten