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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Forenleitung

Beiträge: 5535

Re: Aktuell: ...

von Cleopatra am 07.12.2014 12:46

Wowwww also das ist ja mal ne Nachricht (auch, wenn jeder einzelne Tote schlimm ist, bitte nicht falsch verstehen)

Bitte Herrm halte weiterhin deine schützenden Hände über diese Menschen.
Danke, dass du deine Macht bereits bewiesen hast.
Bitte schütze du weiterhin und verhinder das Sterben durch zB defekte Häuser oder Nach-Böen
Du kannst es, du hast die Macht
Amen

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Gnade und Werke

von solana am 07.12.2014 12:44

Ja, Micha, ich denke, das ist genau der springende Punkt:
Gott gewährt uns seine Gnade, wenn wir unsere Schwachheit vor ihn bringen und unsere Hilfsbedürftigkeit.
Nicht unsere Stärke - indem wir sagen: "Hier ist das, was ich geleistet habe, nun tu du "deinen Teil" dazu undgib, was noch zur Vollkommenheit fehlt".

Das wird deutlich in der Geschichte vom Pharisäer und vom Zöllner:

Lk18, 9 Er sagte aber zu einigen, die sich anmaßten, fromm zu sein, und verachteten die andern, dies Gleichnis: 10 Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer, der andere ein Zöllner. 11 Der Pharisäer stand für sich und betete so: Ich danke dir, Gott, dass ich nicht bin wie die andern Leute, Räuber, Betrüger, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner. 12 Ich faste zweimal in der Woche und gebe den Zehnten von allem, was ich einnehme. 13 Der Zöllner aber stand ferne, wollte auch die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir Sünder gnädig! 14 Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus, nicht jener. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.

Der Zöllner hatte gar nichts vorzuweisen - aber er erkannte das und brachte "sich selbst" in all seiner "Nichtigkeit" vor Gott und erflehte seine Gnade. Gott hat sie ihm gewährt. Nicht so dem Pharisäer. Obwohl er sogar ein Dankgebet sprach und Gott dafür dankte, dass er besser war als alle die "Schlechten", die er aufzählte. Hört sich doch eigentlich auch so an, als würde er Gott die Ehre geben - oder nicht?
Wo genau ist da der Wurm drin?
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.12.2014 12:45.

Poola
Gelöschter Benutzer

Re: (Oase 10) Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns

von Poola am 07.12.2014 12:28

Der Weg des Frommen – der Weg des Gottlosen

 

Psalm,1

1Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen /

noch tritt auf den Weg der Sünder

noch sitzt, wo die Spötter sitzen,

2sondern hat Lust am Gesetz des HERRN

und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht!

3Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, /

der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht.

Und was er macht, das gerät wohl.

4Aber so sind die Gottlosen nicht,

sondern wie Spreu, die der Wind verstreut.

5Darum bestehen die Gottlosen nicht im Gericht

noch die Sünder in der Gemeinde der Gerechten.

6Denn der HERR kennt den Weg der Gerechten,

aber der Gottlosen Weg vergeht.

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sylvaki
Gelöschter Benutzer

Re: (Oase 10) Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns

von sylvaki am 07.12.2014 12:28


Hallo ihr Lieben und einen schönen 2. Advent euch allen

Cleo, ich hoffe dem Hundle gehts wieder besser?!
Wenn Tiere krank sind, leide ich auch immer mit :(

Danke, solana, für die schönen Bilder, die IhAaaa ist süß :)

Ich hab ein paar Tage bei meinen Eltern verbracht,
wir haben zusammen in der Plätzchen-Werkstatt "geschufftet".
Hat viel Spaß gemacht; nachher essen wir noch legger Rouladen
zusammen (hab ich mir gewünscht :) )
und dann fahr ich wieder heim.

Schönen Sonntag euch und Segen euren Häusern.


Sylvaki

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Können Gläubige verloren gehen? Können Erlöste wieder verloren gehen?

von Henoch am 07.12.2014 12:18

Hallo Ihr lieben,

der Mensch denkt problemorientiert.

Ja, der Stein, oder die fehlende Verbindung oder das Öl, das fehlt ist das Problem.

Aber was ist die Wurzel, das Öl und die Verbindung?

Die Bibel erklärt uns, dass wir das Reich Gottes nicht sehen können ohne dass wir im Geist neu geboren werden. Wir brauchen den heiligen Geist, der durch das Öl, die Wurzel oder als Verbindung zu Gott dargestellt wird.

Es heißt, er sei das Unterpfand.

Epheser1, 3 Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns gesegnet hat mit allem geistlichen Segen im Himmel durch Christus.

4 Denn in ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor ihm sein sollten; in seiner Liebe

5 hat er uns dazu vorherbestimmt, seine Kinder zu sein durch Jesus Christus nach dem Wohlgefallen seines Willens,

6 zum Lob seiner herrlichen Gnade, mit der er uns begnadet hat in dem Geliebten.

7 In ihm haben wir die Erlösung durch sein Blut, die Vergebung der Sünden, nach dem Reichtum seiner Gnade,

8 die er uns reichlich hat widerfahren lassen in aller Weisheit und Klugheit.

9 Denn Gott hat uns wissen lassen das Geheimnis seines Willens nach seinem Ratschluss, den er zuvor in Christus gefasst hatte,

10 um ihn auszuführen, wenn die Zeit erfüllt wäre, dass alles zusammengefasst würde in Christus, was im Himmel und auf Erden ist.

11 In ihm sind wir auch zu Erben eingesetzt worden, die wir dazu vorherbestimmt sind nach dem Vorsatz dessen, der alles wirkt nach dem Ratschluss seines Willens;

12 damit wir etwas seien zum Lob seiner Herrlichkeit, die wir zuvor auf Christus gehofft haben.

13 In ihm seid auch ihr, die ihr das Wort der Wahrheit gehört habt, nämlich das Evangelium von eurer Seligkeit - in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist, der verheißen ist,

14 welcher ist das Unterpfand unsres Erbes, zu unsrer Erlösung, dass wir sein Eigentum würden zum Lob seiner Herrlichkeit.

Diese Textstelle erklärt das so gut, dass man sie sich auf der Zunge zergehen lassen muss: Hier wir auch klar, zu welchem Segen wir erwählt wurden und dass er uns garantiert ist.

Was ist ein Unterpfand? Nun lt Definition eine Garantie für eine Zusage.

Also ich denke, hier wird klar was das ist, das da fehlt. Der hl. Geist ist das Öl, die Wurzel und das, was die Rebe versorgt. Solange der hl. Geist fehlt, fehlt die Garantie und der Gläubige kann verloren gehen.

Jetzt stellt sich die Frage, wie kommt es, dass es sein kann, dass Gläubige den heiligen Geist (noch) nicht haben? Was sagt uns dazu die Bibel? Was verhindert die Gabe des hl. Geistes?

Henoch

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.12.2014 12:23.

MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Gnade und Werke

von MichaR am 07.12.2014 12:01

ja! "Gott sei dank" ist das so das der Geist uns vertritt, sonst würde er sich wohl manchmal umdrehen und übergeben, oder zumindest verständnisslos den Kopf schütteln unser lieber Herr
= wieder alles nur Gnade  (!)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.12.2014 12:20.

solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Gnade und Werke

von solana am 07.12.2014 11:58

Ja, Micha, solche bescheuerten Aussprüche gibt es noch mehr, zB:

Röm 8, 26 Desgleichen hilft auch der Geist unsrer Schwachheit auf. Denn wir wissen nicht, was wir beten sollen, wie sich's gebührt; sondern der Geist selbst vertritt uns mit unaussprechlichem Seufzen.

"hilft auch der Geist unsrer Schwachheit" - nicht unserer "Stärke"  
Aber vielleicht ist das ja auch ganz bewusst so formuliert?
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Gnade und Werke

von MichaR am 07.12.2014 11:29

eine Anmerkung noch:

"Ich glaube; hilf meinem Unglauben!" (Mk 9, 24)
hierbei denke ich das dies zwar aufgezeichnet ist für uns zum lernen, aber ... das es das bescheuertste Gebet ist, das in der Schrift erwähnt wird, mal nebenbei. Denn er soll nicht unserem Unglauben helfen,- wie verdreht ist das denn? sondern unserem Glauben, nicht? Aber der Herr erkennts...

- nicht böse sein - 
 

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Gnade und Werke

von solana am 07.12.2014 11:23

Wintergruen schrieb:

Ehre gebührt immer dem Vater.. die gelben Verse sind so geschrieben, das der Mensch sich nicht rühmt und weil Gott alles bewirkt. Selbst wenn wir den Mund aufmachen um etwas zu sagen, gebührt dem Vater Ehre, sonst könnten wir nicht einmal das tun ohne IHN

Ja, liebe Wintergruen, ich denke, das zu wissen und sich bewusst zu halten, ist der wichtigste Punkt.
Dass wir in allem Gott die Ehre geben.
Auch bspw für unseren Glauben. Wir bringen allein nur so viel auf, dass wir bitten können:"Ich glaube; hilf meinem Unglauben!" (Mk 9, 24)

"Ich möchte ja gerne, aber ich merke, dass ich allein nicht kann."

Bis zu dieser Erkenntnis ist es aber ein Weg, auf dem man immer ehrlicher sich selbst und Gott gegenüber wird. Immer mehr merkt, wie weit man doch noch von der Vollkommenheit entfernt ist, von dem "vollkommenen Bild Christi", das unserem neuen Leben entspricht.
Und noch weiter auf dem Weg der Erkenntnis, erkennt man, dass es Gott selbst ist, der diesen Weg so geführt hat, dass wir dies überhaupt erkennen können, dasser es ist, der uns so führt, dass in uns die Bereitschaft heranreift, ihn in unserem Leben ganz gross werden zu lassen. Auch für diesen Wunsch, dieses "Wollen" geben wir ihm dann die Ehre und stehen letztlich mit leeren Händen vor ihm da - bereit, sie uns von ihm füllen zu lassen.

Diese Erkenntnis, dass wir von uns aus nichts zu bringen haben, hat nichts mit "Füsse hochlegen" zu tun, sondern treibt zum "Frucht bringen".
Aus einer veränderten Gesinnung heraus. Das ist nicht passiv, wir werden in Röm 12 dazu aufgefordert "verändert euch":

Röm 12, 1 Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber hingebt als ein Opfer, das lebendig, heilig und Gott wohlgefällig ist. Das sei euer vernünftiger Gottesdienst. 2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.

Aber im Laufe des Veränderungsprozesses reift die oben beschriebene Erkenntnis immer weiter heran, und wir "nehmen immer mehr ab und ER immer mehr zu."
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: (Oase 10) Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns

von MichaR am 07.12.2014 11:07

"Der Hohn hat mein Herz gebrochen, und ich bin ganz elend; und ich habe auf Mitleid gewartet, und da war keins, und auf Tröster, und ich habe keine gefunden."     Psalm 69,21


"der Herr ist nahe 2014" CSV mit freundlicher Genemigung 
Hückeswagener Brüdergemeinde  

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.12.2014 11:35.
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