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Pal

68, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Wie Versuchungen zum Allerbesten dienen

von Pal am 01.01.2015 18:54

Ich meine schon das Gott versucht!
Aber niemals zum Bösen, sondern immer zum Guten/Allerbesten!
Das macht den entscheidenen Unterschied! - Denn was der Teufel zum Verderben benutzen will, kann Gott durchaus zum aller, allerbesten verwenden!

Unser Schlüsselvers : Jak 1:13 Niemand sage, wenn er versucht wird: Ich werde von Gott versucht; denn Gott kann nicht versucht werden vom Bösen, und selbst versucht er niemand. würde ich, nach meiner Logik, dahingegen erweitern:
Niemand sage, wenn er versucht wird: Ich werde von Gott zum Bösen versucht; denn Gott kann nicht versucht werden vom Bösen, und selbst versucht er niemand zum Bösen.

Das heißt aber durchaus, das es möglich ist zu sagen: Ich werde von Gott zum Guten, zu mehr Liebe/Hingabe versucht!

Ich nehme diese Vermutung aus dem logischen Zusammenhang, wenn ich mir die folgenden Verse betrachte:

1Mo 22:1 Nach diesen Geschichten versuchte Gott den Abraham!
Mat 4:1 Darauf ward Jesus vom Geist in die Wüste geführt, auf daß er vom Teufel versucht würde.
5Mo 8:2 Gedenke auch des ganzen Weges, durch den der HERR, dein Gott, dich geleitet hat diese vierzig Jahre lang in der Wüste, daß ER dich demütigte und versuchte, auf daß kundwürde, was in deinem Herzen ist, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht.

Deshalb bin ich mit dem folgenden Satz nicht so einverstanden:

Solana:
Denn eigentlich wissen wir ja sowieso, dass es nicht Gott ist, der uns versucht!


Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.01.2015 18:57.

solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Jahreslosung 2015

von solana am 01.01.2015 18:46

Henoch schrieb:

Ich hab überhaupt kein Problem mit unwissenden oder irrenden Brüdern und Geschwistern...warum auch, irrte ich doch selbst erheblich.
...
Genau so, wie Du schreibst. Der heilige Geist wird in hinwachsen lassen zur Einheit. Bis dahin braucht er Geduld und Verständnis und die unverfälschete Milch des Wortes Gottes. 

Ja, Henoch - und es braucht viel Gelassenheit und Vertrauen auf Gott.
Vertrauen, dass er in allen seinen Kindern am Werk ist.
Gelassenheit, die auch mal sagen kann:

Phil 3,15   Und solltet ihr in einem Stück anders denken, so wird euch Gott auch das offenbaren.

Vertrauen darauf, dass Gott auch dort in einem Menschen wirken kann, der nicht alles ganz richtig verstanden hat. (Wir selbst ja vielleicht auch nicht ).
 

Denn so wie ich es sehe, ist es nicht die "Stückwerkhaftigkeit" unserer Erkenntnis, die Gott an Wirken in uns hindert und die Vollkommenheit und Richtigkeit unserer "Glaubensüberzeugungen", die dafür garantiert, dass Gott besonders gut in uns wirken kann.

Sondern unsere Bereitschaft, uns ganz in seinen Dienst nehmen zu lassen, unser Leben ganz unter seine Herrschaft zu stellen und unsere Bereitschaft, uns von ihm verändern zu lassen.

Dann wirkt er in jedem von uns - und es gibt kein Hindernis auf dem Weg zum Ziel - auch wenn wir in Erkenntnis und Glauben und Gnadengaben usw alle unterschiedlich weit sind und in manchen Dingen länger brauchen als andere Geschwister.

Die Hauptsache ist: "Sein Reich".

Das ist mir besonders aufgefallen, als ich gesehen habe, dass die Evangelisten (besonders Lukas) die Botschaft Jesu (und auch der Apostel in der Apg) so zusammengefasst haben: "(die Botschaft vom) Reich Gottes"
Dazu habe ich im Thread "was ist Evangelium" viele Stellen zitiert.
Also geht es hier dann doch eigentlich wieder um das Evangelium .
Und zwar nicht um die "Theorie" - um dir Frage, wie genau die Botschaft zu formulieren ist, was gesagt werden muss und was nicht gesagt werden darf usw.

Sondern um die "Praxis" - um die Frage: "wie leben wir "Reich Gottes"?"

Nochmal der wunderschöne Vers dazu:

Röm 14, 17 Denn das Reich Gottes ist nicht..., sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude in dem Heiligen Geist.

Gerechtigkeit durch den Herrn, der uns gerechtfertigt hat und der uns Zugang zum Reich Gottes eröffnet hat, Zugang zur Gemeinschaft mit dem Vater im Heiligen Geist. In seinem Reich, wo er unumschränkt regiert - in den Herzen und im ganzen Leben derer, die sich in dieses Reich hinein versetzen liessen und von nun an, ihn ihren Herrn sein lassen.

Wenn wir uns in die Wirklichkeit seines Reiches hinein nehmen lassen, dann werden alle Unterschiede und aller "Lehrmeinungsstreit" unbedeutend, weil er es selbst ist, der dafür sorgt, dass alle seine Kinder nicht fallen.
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Jahreslosung 2015

von Henoch am 01.01.2015 18:09

Hallo Solana,

 

Röm 14, 17 Denn das Reich Gottes ist nicht ... sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude in dem Heiligen Geist.

 

ich hab in meinem ersten Beitrag darauf Bezug genommen. Die Gerechtigkeit und der Friede und die Freude ist im heiligen Geist.

Da uns dieser in alle Wahrheit führt, werden wir hinwachsen zur Einheit im Glauben. Das darf dauern. Aber diese Einheit setzt eine gemeinsame Basis voraus und auf die geht Paulus in den Kapiteln zuvor genau ein und ermahnt auch, auf diese Basis zu achten. Die Basis ist das Evangelium. Lies gerne mal den Anfang vom Brief.

Ich hab überhaupt kein Problem mit unwissenden oder irrenden Brüdern und Geschwistern...warum auch, irrte ich doch selbst erheblich.

 

Ich muss sagen, dass ich auch Mühe habe, mir vorzustellen, dass ich das einfach so hinnehmen könnte und sagen:"Ja, er ist Knecht desselben Herrn, und dieser Herr wird schon dafür sorgen, dass er nicht strauchelt".
Wie seht ihr das?

Genau so, wie Du schreibst. Der heilige Geist wird in hinwachsen lassen zur Einheit. Bis dahin braucht er Geduld und Verständnis und die unverfälschete Milch des Wortes Gottes.

Deswegen bemühe ich mich z.B. um ElCids und um andere Interessierte, als wären sie schon Geschwister.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.01.2015 18:13.

alles.durch...

62, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 967

Re: Jahreslosung 2015

von alles.durch.ihn am 01.01.2015 18:04

tjaaa, liebe Cleo, du hast es ja in meinem letzten Absatz bemerkt:
auch ich wollte "löschen" und bin dann doch auf die "senden"Taste gekommen...  
Danke aber für den Hinweis - auch ich will üüüben... :- )

Liebe Henoch, deine Antwort war deutlich (einfach auch von der Wortwahl her)
Jetzt glaube ich zu verstehen, was du meinst, wenn du von Liebe sprichst...

Die Antworten auf meine restlichen Fragen, finde ich eigentlich in etlichen 
deiner Beiträge -  mein Beitrag war tatsächlich "sinnfrei".. ;- )
trotzdem danke..

 lsg, adi/ alles.durch.ihn

 
 

..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3


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solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Jahreslosung 2015

von solana am 01.01.2015 17:36

Ja, liebe Cleo, ich hatte auch gerade einen Text entworfen, wo es um "Ermahnen" geht.
Anknüpfend an Henochs Ausführungen, in denen sie davon sprach, einander erst anzunehmen und von da aus dann einander "zurecht zu bringen".

Aber gerade dazu fordert Paulus ja nicht auf in diese "Konfliktsituation". 


Hier möchte ich nochmal auf den Zusammenhang zurückkommen, wie ich ihn weiter ober skizziert habe:

Und hier möchte ich auch auf den Zusammenhang verweisen, in den dieser Vers gesprochen ist.
Es geht um den Umgang verschiedener "Fraktionen" in der römischen Gemeinde, die um die "richtige" Praxis des Glaubens stritten - die Judenchristen (denen bestimmte Riten und Feiertage usw ganz wichtig waren) und die Heidenchristen, die sich sogar in der Freiheit sahen, im Götzentempel zu sitzen und am Götzenopfermahl teilzunehmen.

Eigentlich völlig unvereinbare Positionen.

Und Paulus fordert dennoch zur Einheit auf.
Zu einer Einheit, in der nicht eine Seite nachgeben, ihre Position aufgeben und die Meinung der anderen übernehmen sollte.
Sondern zu einer Einheit, in der jeder so sein und bleiben durfte wie er eben war.

Im Bewusstsein dessen, dass das Reich Gottes- zu dem sie alle gemeinsam berufen sind - nicht im richtigen Ausleben von Positionen und Meinungen besteht, sondern Röm 14, 17 Denn das Reich Gottes ist nicht ... sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude in dem Heiligen Geist.
Und von daher sind Unterschiede tragbar, auf der Grundlage der Herrschaft Gottes (nicht einer "herrschenden" gemeinsamen Einheitsmeinung in allen Fragen).
Und die Unterschiede beeinträchtigen diese Einheit nicht und stellen Gottes Herrschaft nicht in Frage, im Gegenteil, zeigen seine Macht und seine Kraft.
Weil er selbst es ist, der die Herzen regiert, nicht "Meinungen".

Und auch auf meine Frage zurückkommen, die ich gestellt habe.

Auf die heutige Zeit übertragen stelle ich mir diesen Konflikt innerhalb der Gemeinde so vor:
Eine bunt gemischte Gemeinde von ganz vielen Neubekehrten.
Nun kommen einige von ihnen aus - sagen wir mal - hinduistischem Ursprungsglauben oder einem afrikanischen Kult.
Und die sagen nun: "Wir wissen, dass die Götter, die wir vorher angebetet haben, null und nichtig sind, es gibt nur einen Gott und dem gehören wir ganz und sind deshalb ganz frei. So frei, dass wir auch weiterhin an Opferzeremonien in unserem alten Tempel gehen können, denn da gibt es soooo leckeres Essen für alle. Warum sollten wir denn darauf verzichten? Das kann uns alles nichts anhaben, wir essen einfach das leckere Opfermahl und scheren uns nicht um den Rest."

Wir würden wir als "Judenchristen" nun darauf reagieren?
Wohl mit Entsetzen.

Würden wahrscheinlich alles dransetzen, sie davon abzubringen.
Und was rät Paulus? (In Kap 14 nachzulesen)

Ich muss sagen, dass ich auch Mühe habe, mir vorzustellen, dass ich das einfach so hinnehmen könnte und sagen:
"Ja, er ist Knecht desselben Herrn, und dieser Herr wird schon dafür sorgen, dass er nicht strauchelt".
Wie seht ihr das?
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Jahreslosung 2015

von Henoch am 01.01.2015 17:33

Hallo Adi,

...naja, dass ich hier nicht mitschreibe, das wird wohl doch nichts....

Also, wir sprachen hier von "einander annehmen"....und es ging hier vom Vers her um Geschwister. Das ist eine bestimmte Ausdrucksform von Liebe und diese Form gelingt mit Menschen, die im Herrn sind. "Warum?" hab ich ja erklärt. Wie könnte ich mit einem Ungläubigen gemeinsam auf diese Weise an die Probleme herangehen?

Liebe ist für mich etwas, was so treffend beschrieben wurde: Liebe ist wie die Sonne, sie scheint auf die Rosen und auf den Misthaufen. Ich muss den, dem meine Liebe gilt, nicht einmal mögen. Liebe, so wie ich sie verstehe, bedeutet, dass ich das Beste für den Nächsten will, dass mir sein Heil und seine Leben am Herzen liegt. Dass ich mich dabei zurücknehme. Wie das gehen sollte, beschreibt die Bibel, wenn dich einer nötigt eine Meile zu gehen, dann geh mit ihm zwei, wenn er Dir auf die eine Wange schlägt, dann halte die andere auch hin, bete für die die Dir fluchen und segne die, die Dich hassen, wenn Dich einer bittet, dann gib... Dazu braucht es keine Schmetterlinge im Bauch, Liebe ist eine Haltung, die sich für den Nächsten entscheidet, jeden Augenblick neu.

Alle anderen Fragen lenken vom Thema weg ADI bzw, triggern wieder "alte Themen hoch", sorry.

Wenn Du da ne Antwort willst, bitte sag kurz per PN Bescheid.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.01.2015 17:34.

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5533

Re: Jahreslosung 2015

von Cleopatra am 01.01.2015 17:21

Wisst ihr was...?
Ich habe gerade einen ganz langen Text geschrieben, in dem ich mehrere Bibelverse zum Thema "Annahme" und "Nächstenliebe" und "Höherachten" rausgesucht habe.
Und dann habe ich alles gelöscht...
Und wisst ihr auch wieso...?
Weil ich denke, dass der Vers doch schon alles sagt.
Ich kann begründen, argumentieren, fortsetzen, Paralelstellen heraussuchen... aber der Vers ändert doch nichts daran, dass er nunmal Bestand hat, oder nicht...?

Je mehr wir nu anfangen, "herauszusortieren", umso mehr nehmen wir doch diesem Vers die "Kraft" und "Bedeutung", oder nicht...?

Nehmen wir doch einfach andere Menschen so an, wie sie sind (Vorbilder haben wir auch genug- Jesus nahm uns an, Paulus wurde den Juden ein Jude, den Heide ein Heide....) die ganze Bibel spricht von Anahme und LNächstenliebe....

Also- Darum nehmt einander an, wie auch Christus uns angenommen hat, zur Ehre Gottes.

Punkt
Fertig
Nurnoch anwenden

Lg Cleo


PS: Ja bitte, liebe allesdurchihn, ich fürchte, diese Fragen führen tatsächlich weg vom Bibelvers der Tageslosung. Würdest du dafür einen neuen Thread aufmachen? Danke dir


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.01.2015 17:24.

alles.durch...

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Beiträge: 967

Re: Jahreslosung 2015

von alles.durch.ihn am 01.01.2015 16:38

Liebe Henoch, darf ich dich fragen, was dir der Vers "liebe deinen Nächsten" bedeutet?
Ist damit deiner Meinung nach auch der Andersgläubige/ Atheist in deiner Umgebung gemeint,
oder ausschließlich "deine Geschwister im Herrn, die sich ebenbürtig verhalten"? Ich möchte
es einfach nur verstehen... Und bedeutet dir das Wort "Lieben" eine unabdingbar gegenseitige Liebe,
oder eher die bedingungslose Liebe, die uns unser Herr engegenbringt und mit der
er für alle Sünder ans Kreuz ging. ...
Er liebt doch auch die "Ungläubigen", oder wie darf ich dich dich verstehen? 
Liebt er nur jene, die seinen Willen zu 100 % erfüllen???

Ich habe machmal den Eindruck, dass Menschen mit deiner Ansicht sehr unter Druck 
stehen, dass sie verlorengehen könnten, wenn sie nicht genug "warnen".
Widerspräche dies aber nicht der "absoluten Heisgewussheit der Wiedergeborenen"??

Segenswünsche dir
adi/ alles.durch.ihn


PS wenn wir zu weit vom Thema abschwenken, können wir
b. Bedarf einen neuen Thread eröffnen!




 

..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3


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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Jahreslosung 2015

von Wintergruen am 01.01.2015 16:25

Ein gesegnetes und frohes neues Jahr 2015 an ALLE 


Es gibt Menschen bei denen man sagen würde, hier stimmt die Chemie  untereinander.., Menschen mit denen man auf Anhieb klarkommt.. aber es gibt auch Menschen , mit denen man nicht unbedingt was zu tun haben möchte, die man sich am liebsten nicht ausgesucht hätte, den Umgang mit ihnenauch   am liebsten meiden würde.
Aber Menschen haben eben viele Unterschiedlichkeiten mit ihrer ganz persönlichen Lebensgeschichte ,,, Jedoch ABER wir haben alle einen gemeinsamen Vater ..und DARUM ist diese Annahme wie sie in Römer 15, 7 steht: Darum nehmt einander  an, wie auch Christus uns angenommen hat, zur Ehre Gottes.  eine soziales Verhalten indem wir unsere Mitmenschen annehmen und das ohne Ansehen der Person . Wenn wir sie herzlich aufnehmen, und wenn wir sie als Geschenk aus Gottes Hand annehmen , genau so wie sie sind,, und wie Christus auch JEDEN von uns angenommen hat, so wie wir sind, so geben wir Gott , durch dieses Annahme die Ehre...wir loben dadurch den Herrn.. In dieser Annahme wird seine Herrlichkeit offenbart.. Der Lobpreis wird durch die Annahme erst praktisch..

 

So müsste man zu jedem Menschen sagen: Herzlich Willkommen....und wir müssen lernen auch einander zu vergeben und uns zu versöhnen ... Mit der Versöhnung wächst  die Nächstenliebe 

Edit.; Die Verse zuvor , drücken es auch ganz deutlich aus: Wir müssen als die Starken die Schwäche derer tragen, die schwach sind, und dürfen nicht für uns selbst leben. 2 Jeder von uns soll Rücksicht auf den Nächsten nehmen,....

Wir Menschen brauchen einander....

das ist meine Meinung in Kurzfassung  zu  dem Vers...

alles Liebe euch  

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.01.2015 16:29.

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Jahreslosung 2015

von Henoch am 01.01.2015 15:56

Mit all diesen Menschen, die Gott über sich herrschen lassen und sich als seine "Knechte" unter diiese Herrschaft stellen, vereinen wir uns alle zusammen zu einer Einheit zum Lob Gottes, der in allen Herzen herrscht und regiert.

 

Hallo Solana,

Richtig, Solana, und was eint diese Menschen?

Ich denke, dass ich einem Menschen dann annehme, wenn ich weiß, dass er nur noch dem Herrn steht oder fällt. Von ihm weiß ich mich auch angenommen, wenn er mich ermahnt im Namen des Herrn. Da herrscht Friede, weil wir uns gemeinsam unter das Wort Gottes stellen können und den Herrn selbst Richter und Ermahner, aber auch Erbarmer und Tröster sein lassen. Wir können uns gegenseitig auferbauen und stützen. Konflikte, die nun mal unvermeindlich sind, werden gemeinsam am Wort und im Gebet bewältigt. Da gibt es Einigkeit darüber, dass unser Herz wollen möchte, was unser Herr will und dass es uns ein Segen ist, gemeinsam nach Gottes Lösungen zu suchen. Da ist Friede und Einheit im Herrn, auch da, wo unser Fleisch mal im Wege steht, weil wir einander vertrauen können, dass wir um Vergebung und Lösung ringen und nicht darum, Recht haben oder uns zu rechtfertigen.

Annahme hat für mich etwas mit der Liebe zu tun, die uns liebt und von der wir uns verbinden lassen, weil wir gemeinsame Werte und Ziele haben, die unser Innerstes betreffen und die sich beständig darauf ausrichten, was Gott will. Nun sind selbst Differenzen nur noch Herausforderung dazu, den Willen Gottes zu erforschen und ihn zu tun. Deshalb weiß ich gewiss, dass mein Bruder oder meine Schwester sich um meine Seele sorgt, wenn sie mich ermahnt, und ich weiß auch, dass sie das von mir annehmen, wenn ich sie ermahne. Liebe hat nichts mit Konfliktfreiheit zu tun, sondern damit, gemeinsam auf den zu schauen, der das Wort ist, und danach zu handeln. Auf den zu schauen, der für uns gestorben ist und uns liebt, und der uns Wege anbietet ins Miteinander, die nicht von dieser Welt sind (wie z.B. Philosophie und Psychologie), sondern sein Wort und sein Wirken durch die Kraft seines Geistes in unseren Herzen.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.01.2015 16:07.
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