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Re: Oase (15) "Ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist eine Kraft Gottes,
von Inyanel am 20.02.2015 07:25Hallo Ihr Lieben,
Euch Allen einen wunderschönen Guten Morgen ! 
Meine "offizielle" Woche ist ja gestern bereits zu Ende gegangen
- dafür warten heute andere Aufgaben auf mich.
Einkäufe, Schreibkram, Bad und Küche wie auch ein paar andere Hausarbeiten sind heute dran
- und natürlich üben.
Und so langsam wird dann das eigentlichge Wochenende in Sicht kommen.
Leider erwarten wir hier im Norden an diesem Wochenende richtiges Schmuddelwetter...
...na, schauen wir mal, was wir daraus machen...
Ganz besonders habe ich mich über den Besuch von Kira hier in der Oase gefreut
- da werden doch jede Menge Erinnerungen wach; hattest auch Du immer viel Geduld mit mir
und stets mir anteilnehmende und mitfühlende PNs geschrieben.
Aber Du hast natürlich recht, liebe Kira, "alles hat seine Zeit".
So wünsche ich Dir alles, alles Liebe - sei behütet und beschützt
auf all Deinen Wegen, wohin sie Dich auch immer führen werden.
Sei ein letztes Mal umarmt und möge Unser HERR Dich segnen ! (((((Kira))))) 
Okay, soweit erst Mal ihr Lieben...
Möchte jetzt an mein Tageswerk gehen...
Und wenn ich jetzt auch nicht auf jeden Einzelnen eingehe,
wünsche ich Euch jetzt schon Mal ein wunderschönes und gesegnetes Wochenende ! 
In Gedanken bin ich mit allen Oasis verbunden..
In der Durchreiche steht frisch aufgesetzter Kaffee...
Bis gleich, Inyanel
P.S.:
Der vergangene Andachtstext von Max Lucado war auch sehr wieder sehr ansprechend, denn
- was ist mein Kreuz, das ich auf mich nehmen soll, um Jesus zu folgen ?
- was ist meine von Jesus zugedachte Aufgabe ?
- was ist unsere individuelle Berufung ?
Da ich mir dessen einfach nicht sicher bin, werden diese Fragen -schöne Fragen-
heute meine Begleiter durch den Tag sein werden...
"Ich gebe Euch meinen Geist, damit ihr wieder lebt und bringe euch in euer Land zurück." (Hesekiel 37,14)
Die von mir eingesetzten Bilder sind selbst gestaltet und aus ganz eigener Fotosammlung und Zeichenmappe
Re: Ueber das Fasten - Fragen und eventuelle Antworten ...
von Michael-A am 19.02.2015 23:38Gute Schwester Dörte, auch Jesus hat Humor, wenn ich mir vorstelle, als er die Pharisäer abspeiste, warum seine Jünger am Sabbat im Feld Körner pflückten und aßen. Was hat da Jesus geantwortet?
Weißt du die Bibelstelle, kannst du bitte hier her Posten. Danke!
Jesus hat bestimmt viel gelacht und seiner Umgebung zum Lachen gebracht.
Das wäre doch mal ein Thema wert: Jesus und sein Humor? Wer traut sich das zu?
Friede sei mit Dir und deinem Haus (auch Familie gemeint...)!
Michael 


Israel, Deutschland, Polen! Für diese Länder bete ich!
wideawake
Gelöschter Benutzer
Re: Ueber das Fasten - Fragen und eventuelle Antworten ...
von wideawake am 19.02.2015 21:20Gern geschehen Michael. Du meinst Jesus wurde erst berühmt durch uns ? So wie Vincent van Gogh erst später, nach seinem Tode , dann doch durch seine Gemälde ?
Nun wenn ich mal so heilen kann wie Jesus, will ich aber nicht erst sterben bevor man sich fragt " Wie hat sie das gemacht ? "
Ich glaube dann müsste ich aufpassen, dass die Pharmaindustrie micht nicht weg schließt.
Aber so als Gemälde Jesus auch ein schöner Gedanke. Mal überlegen wann die Menschen mich kaufen würden ? Wenn ich faste und darüber rede ? hmmm ... gut wenn sie fragen vielleicht oder wenn ich jung aussehe und strahle, hilfsbereit, gesund und munter ... schon eher und wenn sie mich fragen, wie ich das gemacht habe. Dann könnte ich sagen ich habe gefastet und wenn sie mich fragen wie man das macht. Dann sage ich ich habe alle Bücher weggefastet die zum lesen zu Verfügung standen ... außer die Bibel. *lacht*
Meinen Humor habe ich Gottes Wort zu verdanken, denn ER sagt " Nehemia 8:10 "Und bekümmert euch nicht; denn die Freude am HERRN ist eure Stärke." und ...im Galaterbrief heißt es : es ist eine Frucht des Heiligen Geistes.
Die Freude und der Humor liegt auch in dir Michael. Ich hab nur mal gekitztelt ! 
Mal neugierig schaut, was es zum Thema Fasten noch zu lesen gibt. Danke für das schöne und interessanteThema und gesegneten Abend
Re: Was hört, lest, schaut, tut ihr gerade?
von Cosima am 19.02.2015 12:59
Hallo, liebe Dörte,
ja - die Enkels...die halten einen jung! Sieht man bei dir auch bildlich!
Danke für die Grüße. Ja ich habe mein hip joint austauschen lassen...und laboriere noch an den Nachwehen.
Vielleicht komme ich zur nächsten Reha zu dir...könnte sogar klappen.
Nun muss ich mich hier in den Besuchs-Alltag stürzen! Enkel-Mittagessenwünche erfüllen, was mir natürlich Freude macht.
Liebe Segensgrüße dir von
Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
Re: Oase (15) "Ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist eine Kraft Gottes,
von Cosima am 19.02.2015 12:51
Und nun die Andacht für euch!
"Weil Er dich liebt" Gottes Gegenwart im Alltag erleben
Donnerstag, der 19. Februar 2015
Andacht aus dem Thema: Weil seine Liebe weise ist
Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und
folge mir nach. Lukas 9,23; LÜ
Ihre von Gott zugewiesene Aufgabe
Der Ausspruch „sein Kreuz auf sich nehmen" erfreut sich keiner sonderlichen Beliebtheit. Fragt man, was das eigentlich bedeuten soll, bekommt man zur Antwort: „Mein Kreuz ist meine Schwiegermutter, mein Job, meine schlechte Ehe, mein launischer Chef oder der langweilige Pfarrer." Das Kreuz, so nehmen wir an, kann jedes hartnäckige Übel oder jede persönliche Schwierigkeit sein. Mein Synonymwörterbuch stimmt dem zu. Für „Kreuz" finden sich folgende Einträge: Belastung, Bürde, Elend, Herzweh, Leiden, Joch etc. Das Kreuz auf sich nehmen heißt, es mit einer persönlichen Herausforderung aufzunehmen. Gott, so denken wir, teilt Kreuze aus, wie ein Gefängniswärter aneinandergeketteten Häftlingen Schaufeln für einen Arbeitseinsatz in die Hand drückt. Keiner will eine. Jeder bekommt eine.
Jeder hat ein Kreuz zu tragen, also können wir uns auch gleich daran gewöhnen.
Reduziert Jesus hier das Kreuz wirklich auf Mühen und Sorgen? Fordert er uns auf, nicht länger über das Haar in der Suppe oder die Schmerzen im Nacken zu klagen? Das Kreuz bedeutet so viel mehr. Es ist Gottes Werkzeug der Erlösung, sein Instrument des Heils – der Beweis seiner Liebe zu den Menschen. Das Kreuz auf sich zu nehmen heißt dann, die Bürde Christi für die Menschen der Welt zu schultern. Obwohl die Kreuze sich ähneln, haben wir alle verschiedene. „Wer mir folgen will, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach" (Lukas 9,23; LÜ). Jeder von uns hat sein eigenes Kreuz zu tragen – unsere individuelle Berufung. Es ist ein wunderbarer Tag, wenn man seine von Gott zugewiesene Aufgabe entdeckt. Da passt alles zusammen. Es ist das, wofür ihr Herz schlägt und wofür Sie ihre Gaben und Talente brauchen. Möchten Sie die Wolkendecke von Ihrem trüben Tag wegschieben? Vertrauen Sie Gottes Leitung.
Herr, du hast uns aufgefordert, unser Kreuz auf uns zu nehmen und dir nachzufolgen. Du forderst uns heraus, deine Bürde für die Menschen zu schultern. Öffne uns die Augen, dass wir die Nöte sehen, und mach unsere Herzen weit, dass wir unsere von Gott zugewiesene Aufgabe annehmen. Mögen unsere Herzen willens sein, dir zu dienen. Mögen wir unsere Gaben und Talente gern einsetzen, um den Leidenden zu helfen, die Hungrigen zu speisen und den Verlorenen deine Liebe zu bringen. Mögen wir uns selbst bereitwillig vergessen und unsere Bestimmung bei dir finden. Amen.
Ich bin ganz sicher, dass der, der mit euch diesen wunderbaren Weg des Glaubens begonnen hat, ihn auch mit euch bis zum Tag Jesu Christi vollenden wird. Philipper 1,6; WD
Daher meine geliebten Schwestern und Brüder, bleibt unerschütterlich in eurem Vertrauen und hört nicht auf, das zu tun, was Jesus von euch erwartet. Vergesst nie, dass nichts von dem, was ihr für Jesus tut, vergeblich ist! 1. Korinther 15,58; WD
Es ist mir allerdings völlig gleichgültig, was mit mir geschieht. Wirklich wichtig ist für mich nur eines: Wie kann das vollendet werden, was Gott begonnen hat?! Apostelgeschichte 20,24; WD
Andacht aus dem Buch von Max Lucado: „Weil Er dich liebt". Mit freundlicher Genehmigung des GerthMedien-Verlages, www.gerth.de
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
Re: Oase (15) "Ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist eine Kraft Gottes,
von Cosima am 19.02.2015 12:37
Oh, liebe Solana!
Vielen Dank für diesen schönen Kaffee-Tisch. Da bekommt man gleich Appetit, mit dir Kaffee zu trinken.
Bei uns in Franken gibt es jetzt "Krapfen" in allen Variationen. Da muss man einfach zugreifen!
Der letzte Krapfen! Habe doch Besuch, da bleibt nicht viel übrig....
Ich habe gerade nicht so viel Zeit, um hier mitzuschreiben. Mein Familien-Besuch und die Gemeinde nehmen mich ganz in Anspruch.
Gestern war ich mit meinen Enkelsöhnen im Thermal- und Erlebnisbad, das hat mir gut getan, und die Jungs haben sich richtig ausgetobt.
Dankbar bin ich, dass eine liebe Glaube-Community-Freundin die Andachten aus dem Buch für mich abschreibt, denn dazu käme ich jetzt
gar nicht. Nächste Woche ist es wieder ruhiger bei mir...*hoffe ich doch!*
Allen Oasis und Mitlesern ganz liebe Grüße!
Eure Cosima.
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
Re: Oase (15) "Ich schäme mich des Evangeliums nicht: Es ist eine Kraft Gottes,
von solana am 19.02.2015 12:08Noch keineiner Zeit gehabt für einen Kaffe?
Dann stell ich mal einen hin - zum "Brunch" oder später zum Nachmittagskaffee ....
Schön, die Losungen - ja, wir sind zu Hause angkommen.
Ich wünsche uns allen, dass dieses Wissen immer unser "Problembewusstsein" überstrahlt.
Geniesst den schönen Tag.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Wenn mein Gebet um Gerechtigkeit nicht erhört wird ...
von Wintergruen am 19.02.2015 12:01lieber marjo
ja deinen Beitrag kann ich sehr gut verstehen und kann damit auch eins werden .. nur ich lese eher das du wie ich in dem Fall das Verständnis dafür bringst.. das Du Gerechtigkeit walten lässt, nach Gottes Ermessen und auch darauf vertraust.. Verlangt allerdings auch ,das man Gottes Gerechtigkeit von Fall zu Fall, ereknnt, annerkennt und annimmt...
ja natürlich .. Jedoch bete ich für mich nicht darum,sondern eher um Gnade und Barmherzigkeit und das er mir alles gibt was mir fehlt. ..Mir ging es darum..ob man wirklich für sich beispielsweise auch um Gerechtigkeit bittet ,,Denn niemand von uns wünscht für sich selbst Strafe als Mittel der Züchtigung.. Aber leicht fällt es für den Nächsten darum zu bitten .. oder für die Allgemeinheit...Was mit einer Strafe einhergeht .. Denn Strafe und Gerechtigkeit halten die Balance..das Gleichgewicht..aber wünschen tut man dies für sich selbst nicht .. also denke ich ,bitten wir auch nicht darum...
liebe Solana
ja das Gebet das kenne ich von meiner Schulzeit noch . ich war in der dritten Klasse und im Religionsbuch stand es drin..Ich erinnere mich wie toll ich das fand und lernte es in der Stunde noch auswendig... ich hörte dem Unterricht nicht mehr zu, war ganz Stolz das ich es dann konnte ,und nach Schulschluss lief ich zu meinen Eltern und sagte es denen auf .. Mein Vater guckte mich etwas verwirrt an und meinte,ich sollte es mir für immer im Herzen behalten .. Später habe ich es auch meinen Kindern gelehrt..naja ein bischen Früchte hat es wohl getragen.. Einer meiner Söhne studiert Theologie und die anderen leben auch mit Jesus :)) Franz von Assisi hat es verfasst... sehr schön ...
LG
Re: Wenn mein Gebet um Gerechtigkeit nicht erhört wird ...
von solana am 19.02.2015 11:15Eine "vollkommene Gerechtigkeit" hier auf Erden wird es wohl nie geben, genauso wenig wie vollkommene Freude, Liebe usw in der Welt zu finden ist. Und wir Menschen haben eine Sehnsucht danach, die uns antreibt, danach zu streben - und die uns auch dazu bringt, Gott zu suchen, wenn wir erkennen, dass wir hier zeitlebens immer nur einen "Abglanz" davon erhaschen können.
Ich sehe das so ähnlich wie mit allem "Guten", das hier erreichbar ist.
Es ist natürlich nicht unwichtig und egal. Es ist aber auch kein "Selbstzweck", nicht das primäre Ziel.
So wie wir auch aufgefordert sind:
Mt 6,33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
Wenn unser Leben so ausgerichtet ist, dann sind wir an der "Quelle" aus der alles Gute kommt - auch Gerechtigkeit.
Wie weit sich das Gute in der Welt gegen das Böse durchsetzen kann, wie weit irdische Gerechtigkeit geschaffen werden kann und Ungerechtigkeit beseitigt, das ist wieder eine andere Seite. Es ist schön, wenn es gelingt, aber das ist nicht das Ausschlaggebende.
Das Ausschlaggebende ist, dass wir "an der Quelle unser Hunger und Durst stillen"
Mt 5,6 Selig sind, die da hungert und dürstet nach der Gerechtigkeit; denn sie sollen satt werden.
Und von daher uns "ausstatten" lassen mit allem, was wir unermüdlich in die Welt hinaustragen. Ausgerichtet auf die Quelle - nicht mit dem Blick auf das "Ergebnis", das wir erreichen oder auch nicht.
Und so sehe ich auch Gebet/ Fürbitte an. Auch das ist nicht in erster Linie auf ein bestimmtes "Ergebnis" fokussiert, sondern eine Orientierung auf Gott und seine Gerechtigkeit, dort wo Ungerechtigkeit in uns einen " ohnmächtigen Aufschrei" erzeugt. Wir legen das in Gottes Hände und warten im Vertrauen auf sein Handeln, und erklären uns gleichzeitig bereit, uns von ihm gebrauchen zu lassen, so wie es bspw in diesem Gebet ausgedrückt ist:
O Herr, mach mich zu einem Werkzeug deines Friedens,
daß ich Liebe übe, wo man sich haßt,
daß ich verzeihe, wo man sich beleidigt,
daß ich verbinde, da, wo Streit ist,
daß ich die Wahrheit sage, wo der Irrtum herrscht,
daß ich den Glauben bringe, wo der Zweifel drückt,
daß ich die Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält,
daß ich ein Licht anzünde, wo die Finsternis regiert,
daß ich Freude mache, wo der Kummer wohnt.
Herr, laß du mich trachten:
nicht, daß ich getröstet werde, sondern daß ich tröste;
nicht, daß ich verstanden werde, sondern daß ich verstehe;
nicht, daß ich geliebt werde, sondern daß ich liebe. Denn wer da hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergißt, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, erwacht zum ewigen Leben.
(zitiert aus: http://www.ekd.de/glauben/frieden_versoehnung.html )
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Wenn mein Gebet um Gerechtigkeit nicht erhört wird ...
von marjo am 19.02.2015 10:57Da wäre es wohl die größte Herausforderung für mich, den Herrn um Vergebung zu bitten. Die Bereitschaft dem Täter zu vergeben würde mir am schwersten fallen zusammen damit, meinen Kindern ein glaubwürdiges Zeugnis für Gott sein zu können. Der Ruf nach Rache / Gerechtigkeit würde mir leicht fallen. Wem nicht, in so einem Fall? Gott die Rache zu überlassen, so wie er es verlangt hat, ist die größere Schwierigkeit. Diesen Gehorsam trainiere ich bereits seit Jahren. Gott gab mir eine schwierige Kindheit, schwere Arbeitskollegen und eine schwere Verbindung zu meiner Mutter. Alles Bereiche, in denen ich bereits oft die Frage nach der Gerechtigkeit gestellt habe und immer erkennen konnte, dass Gott Gerechtigkeit schafft.
Seid ich weiß, dass Gott Gerechtigkeit schafft, bete ich nicht mehr "gegen" die Menschen, die mir etwas antun, sondern eher "für" diese Menschen... wenn man das mal so formulieren kann. Ich habe erfahren, dass Gott eingreift, für meinen Schutz sorgt. Manchmal nicht sofort, manchmal jedoch sehr schnell. Nicht immer so, wie man sich eine Strafe vorstellt (negativ), aber doch so, dass ich die Veränderung deutlich erkennen kann. Gottes Lösungen sind eben nicht immer das, was wir unter Strafen verstehen. Gott möchte ja, dass allen Menschen geholfen wird. Er benutzt also auch die Strafen dazu, dass man den falschen Weg / Einstellung / Gedanken verlässt und sich Gott nähert.
gruß, marjo


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