Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 4872 | 4873 | 4874 | 4875 | 4876 ... 6950 | » | Letzte
Die Suche lieferte 69494 Ergebnisse:
Re: Vom Glauben abgekommen
von Cleopatra am 23.03.2015 07:40Das kann ich mir sehr gut vorstellen.
Ich kenne diese "Durststrecken" auch. Ich habe sie immer so genannt.
Was meinst du, was ist bei dir der Grund?
Wie kann es geändert werden?
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Lügen oder Ausreden
von Cleopatra am 23.03.2015 07:38Hm ich bin da nicht so gleicher Meinung, wäre ja auch langweilig wenn nicht ;-P
Um beim Beispiel mit der Mutter zu bleiben:
Man muss ja auch nicht alle Problemchens erzählen, das stimmt.
Aber ein "bei mir ist alles gut" wäre dann doch nicht die Wahrheit, also eine Lüge, wenn eben nicht alles gut wäre, oder...?
Ich selbst sage in solchen momenten "es wird" oder "es geht so" oder keine Ahnung was, es muss ja auch passen. Aber ich fänd es schon nicht richtig, es so zu sagen.
Denn: "euer Wort sei Ja Ja, und Nein Nein".
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Praxis: Wann ist man (jemand) ein Christ und wie stellt man das fest?
von marjo am 23.03.2015 06:54Das mit der Volkskirche ist richtig angenommen.
Die Frage nach der allgemeinen Erkennbarkeit von Christen in meiner Gemeinde war der Aufhänger für die spezielle Situation in der Leitung meiner Ortsgemeinde. Ich werde mich nicht damit aufhalten, den Glaube aller Gemeindeglieder zu beurteilen. Dazu wäre ich zwar irgendwann auch aufgefordert, da ich als Verantwortlicher die Art der Kirchenaktivitäten ja teilweise an den Stärken und Mängeln der Teilnehmer ausrichten sollte, aber es ist nicht mein erstes Problem.
Mein erstes Problem ist die Beurteilung des Glaubensfortschrittes meiner Mit-Leitung. Vielleicht weigere ich mich auch nur festzustellen, dass nach 5 Jahren Stillstand schlicht gar kein Fortschritt erkennbar ist und ich mir daher tatsächlich ernsthaft über den Heilsstand der Leitung Gedanken machen muss. Denn, wenn außer einigen Wenigen tatsächlich niemand in unserem Kirchengemeinderat sitzt, um Jesus Christus zu verkündigen bzw. an seinem Reich mitzubauen, sollte sich mein Pastor von der Vorstellung des zu entfachenden "Glaubenfunkens" verabschieden und einfach anfangen alle unklaren Menschen für Jesus (neu) zu gewinnen.
gruß, marjo
Re: Dankbarkeit
von christ90 am 23.03.2015 00:13Dankbarkeit ist ein Thema, das mich vor einiger Zeit selbst beschäftigt hat. Daher hier - bloß als Impuls - einige Gedanken, die ich mir, in unterschiedlichen Zusammenhängen, dazu selbst gemacht habe. Dabei ging es mir vor allem um das Grundphänomen. Sie sind gewissermaßen „vorbiblisch", ohne spezielle in Betrachtnahme der biblischen Offenbarung, doch lassen sich ohne weiteres auch dahingehend fortführen.
Daher würde ich zunächst Dankbarkeit von bloßer Wertschätzung unterscheiden. Im Gegensatz zu Wertschätzung ist Dankbarkeit immer an eine menschliche oder göttliche Person gebunden. Erstere kann sich auch auf ein wie auch immer geartetes Objekt an sich beziehen, losgelöst von der in Betracht Ziehung eines göttlichen Urhebers. Sie nimmt dann die Form an: „schön, dass es das gibt", „ich bin froh, das erleben zu können", während letztere immer auf eine Person/persönliche höhere Macht als Urheber abzielt: „danke Gott, dass du das gemacht hast".
Der einfachste, direkteste Weg, Gott dankbar zu sein, ihn in seiner Größe und Liebe zu erkennen und wert zu schätzen führt daher, dass man sich wirklich bewusst macht, dass jegliches wahrhaft schöne, dass man erlebt, letztlich auf ihn zurückgeht. So gewinnt man eine Vorstellung von seiner wahren Größe, dem wahren Ausmaß seines Wirkungsfeldes, gleichzeitig einen unmittelbar persönlichen Bezug. Auch das Erleben der Natur gewinnt eine ganz neue Qualität; man entwickelt eine gewisse Ehrfurcht ihr gegenüber, erfährt in ihr die Intention eines uns zugewandten Schöpfers. Gott will uns so viel mehr sein als moralisch-gebietende Instanz. Man verkennt Ihn in seinem Wesen, so man ihn bloß als den erhabenen Gebieter anerkennt, seiner in der Schönheit der Natur, wie auch jener intimer Zwischenmenschlichkeit jedoch nicht in entsprechendem Maße gewahr wird.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Verfolgung der Christen, wie gehst du damit um?
von Burgen am 22.03.2015 23:28Hallo Michael-A
vor einigen Jahren sah ich auf Bibeltv vier Teile von der verfolgten Kirche in China.
Inzwischen etliche Berichte 'gesichterderverfolgung'.
Am allermeisten war ich von tiefsten Herzen von zwei gelesenen Buechern getroffen.
Und wenn ich jetzt die von dir genannten Bibelstellen lese, denke ich,
dass wir hier in unserem Land vielleicht von der Gewalt und Toetung nicht
unmittelbar betroffen sind - noch nicht -.
Das kann sich alles zu unserern Lebzeiten aendern.
Die Menschen meiner Umgebung sprechen nicht ueber solche Dinge,
seien sie Christen oder nicht.
Die Geschehnisse der Nachrichten sind weit weg und werden bald vergessen.
Mir selbst zieht sich das Herz zusammen, wenn ich es lese und hoere.
Ich lerne, aufmerksamer dies alles mot Jesus Hilfe zu betrachten
umd versterkt Fuerbitte zu tun,
mehr innere Verbindung mit Jesus zu pflegen.
Grüße
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Praxis: Wann ist man (jemand) ein Christ und wie stellt man das fest?
von Burgen am 22.03.2015 23:06Ich bin inzwischen der Meinung, dass marjo an einer heutigen, ganz normalen Volkskirchengemeinde leidet.
Und das ist zumindest ein gutes Zeichen.
So haben damals schon unsere Urgroßeltern an der Volkskirche gelitten.
Und weil sie das erkannten, gruendeten sie die damals pietistischen Landeskirchlichen Gemeinschaften
innerhalb der Volkskirchen.
Das war dann haeufig so, dass die Christen morgens in die Landesortskirche gingen
und abends die LkGem besuchten.
Auf die Weise waren sie das Salz.
Grüße
Burgen
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Praxis: Wann ist man (jemand) ein Christ und wie stellt man das fest?
von Wintergruen am 22.03.2015 22:35naja Stefan,,
vielleicht hast du recht.. ich kann da eh wenig eigentlich mitreden , da es mir in der Kirche /Gemeinde auf wesentlich andere Dinge ankommt und andere Vorstellungen insgesamt von habe als ihr oder die meisten zumindest..
aber recht geben tu ich dir schon wenn du sagst, man kann nicht immer wegrennen.. Auf der anderen Seite, kann man auch nicht mit Fehlern und Fehlleistugen mitgehen ..oder ? wie heißt es so schön? Mitgehangen, mitgefangen ...
LG
AZ90
Gelöschter Benutzer
Re: Lügen oder Ausreden
von AZ90 am 22.03.2015 22:34hallo liebe widi
ganz meiner meinung, da sind wir auf einer linie.
lg
dirk
wideawake
Gelöschter Benutzer
Re: Lügen oder Ausreden
von wideawake am 22.03.2015 22:29Hallo lieber AZ90,
Ich erzähle meinen Eltern auch nicht's mehr. Jedoch ist es keine Lüge, verglichen mit ihrer Situation, geht es mir wirklich bestens. Ich habe Gott.
Es ist keine Lüge oder Ausrede, wenn ich meiner Mutter nichts von meinen " Problemchen" erzähle. Sie könnte es eh nicht ändern und hat genug eigene. Wir haben doch die stärkste Unterstützung in Gott. Was will man mehr ?
Lieber lass ich sie von ihren Kummer reden und denke nebenbei " Vater bitte höhre ihr doch zu und hilf ! Sie hat es so schwer mit ihrem Mann und wird so arg mies behandelt, hilf den beiden . Wenn es einer kann, dann du Vater im Himmel ! " Ja mir geht es gut.
Ich sehe das jetzt auch eher so. Meine Eltern haben Zeit für mich aufgebracht ( mehr oder weniger ) als ich Kind war und nun bin ich eben drann für sie Zeit zu haben und weil ich es durch Gott besser weiss, eben auch mehr mehr, als weniger !
*glG* widi
Re: Lügen oder Ausreden
von StefanS am 22.03.2015 22:25In Anbetracht der Tatsache, dass es bei dem Thema nicht um Lüge oder Wahrheit sondern um Lüge oder Ausrede geht, denke ich, eine Ausrede ist genauso wie Schweigen wichtig und gut!
Diplomatie, Taktik und das Gespür für die richtigen Worte am richtigen Ort haben schon manche Staatskrise verhindert.
Ausreden sind also manchmal besser als die Wahrheit.
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.


Antworten
