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Re: Leben ohne Sünde unmöglich
von Merciful am 15.02.2016 11:33Ich halte es für hilfreich, folgende Verse zu beachten.
Wer sieht, daß sein Bruder eine Sünde begeht, die nicht zum Tod führt, soll (für ihn) bitten; und Gott wird ihm Leben geben, allen, deren Sünde nicht zum Tod führt. Denn es gibt Sünde, die zum Tod führt. Von ihr spreche ich nicht, wenn ich sage, daß er bitten soll. Jedes Unrecht ist Sünde; aber es gibt Sünde, die nicht zum Tod führt.
(1. Brief des Johannes 5, 16-17; Einheitsübersetzung)
Johannes unterscheidet Sünde, die nicht zum Tod führt, von Sünde, die zum Tod führt.
Mit diesem Vers 16 wird meines Erachtens deutlich, dass Johannes durchaus mit der Möglichkeit der Versündigung eines Bruders rechnete. Ein Bruder aber ist doch ein Bruder und somit ein Kind Gottes.
Als Christen sollen wir in Jesus leben und nicht sündigen. Ja, wir dürfen in Jesus leben und aus dieser Gemeinschaft entsteht keine Sünde. Wenn aber ein Bruder dennoch sündigt (Sünde nicht zum Tode), dann sollen die Geschwister für ihn beten.
Merciful
Re: Leben ohne Sünde unmöglich
von alles.durch.ihn am 15.02.2016 10:54Für mich persönlich wäre es Heuchelei, wenn ich sagen würde, Jesus zu lieben, Jesus die Führung übergeben zu haben, ohne Ablegen von gottfernem Denken, Verhalten. Darum habe ich mich schon vor und intensiver nach der Bekehrung vermehrt auf jene Texte in der Bibel konzentriert, die zeigen, was für glaubwürdige Jüngerschaft zu tun, respektive zu lassen ist.
Das allgemein verbreitete Bibelzitatenrepertoir das Gottsuchenden einredet, niemand könne sündlos vor Gott werden, es sei ja auch nicht nötig, jegliche Sünden von früher und künftige seien ja nun vergeben, denen die das glauben, habe ich -mittlerweile vor Jahrzehnten- in Frage gestellt und in der Bibel mannigfach Antworten gefunden, die ja klar und unmissveständlich belegen, dass Gott andere Einlass- Gottverbundenheitskriterien hat, als die "Erfinder" des erwähnten Bibelzitatenrepertoirs es offenbar erfolgreich verbreiteten.
Wer noch sündigt, kann ja Gott um Hilfe bitten, dies immer weniger zu tun und die Liebe Gottes in und aus sich gedeihen zu lassen. Ist doch befreiend (vom Verführer zu Sündigen erlöst zu werden/sein) und wahre Hinwendung zu Gott, dem Himmlischen Vater. Wer in der Liebe bleibt bleibt in Gott und Gott in ihm.
Gerne, Jesus4ever.. das mit der Entfernung können wir ggf. nochmal checken.. :-)
....denn: du bekundest zwar deine persönliche Meinung, hältst des Rest aber wieder sehe allgemein (man sollte/müsste, wer dies und jenes...).
Soweit so gut..
Aber (nochmal): Wie steht es mit dir?? Ermahnst du dich hiermit auch selbst? Bist du nach deiner Definition "wiedergeboren", oder "noch auf dem Weg"??
So wie du rüberkommst, siehst du dich als bereits vollkommen..
Wenn du darauf antworten magst... Ich hoffe immernoch auf dieses Missverständniss - oder eben auf den Kaffee...

Segenswünsche auch dir,
alles.durch.ihn
..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3
Re: Leben ohne Sünde unmöglich
von solana am 15.02.2016 10:46Liebe Jesus4ever
Du schreibst:
Und auf die Frage danach, ob du aus dem ganzen Text, den ich reinkopiert habe mit entsprechender Erklärung, auch etwas zustiimmen kannst - da ist es gerade mal ein (halber) Vers! Aus dem ganzen Zusammenhang gerissen!
Und dann fährst du mit deiner "Argumentationsschiene" weiter, ohne im mindesten darauf einzugehen, was ich gesagt habe
.Das meine ich mit "Verse aus dem Zusammenhang reissen und nicht auf Argumente eingehen.

Keiner hat bestritten, dass diese Aussage da so steht. Aber da steht doch auch noch mehr! Nämlich die Aufforderungen: 8 Nun aber legt alles ab ....12 So zieht nun an ....
Und zwar richtet sich diese Aufforderung nicht an Menschen, die noch nicht wiedergeboren sind.
Es wid ausdrücklich dazu gesagt, dass sie "mit Christus gestorben sind und in ihm ihr neues Leben haben". Die Aufforderung wir sogar damit beründet , dass sie den alten Menschen bereits ausgezogen haben und den neuen angezogen haben! 9 denn ihr habt den alten Menschen mit seinen Werken ausgezogen 10 und den neuen angezogen, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Ebenbild dessen, der ihn geschaffen hat.
Wenn man das alles unter den Tisch fallen lässt, dann kann doch nur eine einseitig verzerrte Aussage rauskommen!
Und statt auf Fragen zu antworten, stellst du selbst nur Gegenfragen.
Für ein Verständnis deiner Auffassung wäre es extrem wichtig, zu erfahren, ob du dich selbst als "wiedergeboren" einschätzt und ob du von dir selbst sagen kannst, dass du keinerlei Sünden mehr begehst, gar nicht sündigen könntest - auch nicht in Gedanken und Gefühlen und Worten, nicht nur in Taten. Ich habe dir dir entsprechende Bibelstellen dazu zitiert (zB Mt 5,22 Ich aber sage euch: Wer mit seinem Bruder zürnt, der ist des Gerichts schuldig; wer aber zu seinem Bruder sagt: Du Nichtsnutz!, der ist des Hohen Rats schuldig; wer aber sagt: Du Narr!, der ist des höllischen Feuers schuldig.)
Und was ist bspw mit "Unterlassungssünden?
Mt 25,45 Dann wird er ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht getan habt einem von diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan.
Jak 4,17 Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut's nicht, dem ist's Sünde.
Kannst du auch sagen, dass du davon so vollständig frei bist, dass du es nicht mehr nötig hast, um Vergebung zu bitten?
Ich habe dich dazu gefragt.
Adi hat diese Frage auch ausdrücklich gestellt und die Wichtigkeit für das gegenseitige Verständnis betont.
Bevor diese Fragen nicht beantwortet sind, werden wir wohl weiter aneinander vorbei reden.
Ich hoffe, dass von dir klare Antworten dazu kommen, sonst weiss ich nicht, wohin weitere Gespräche führen sollten.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Leben ohne Sünde unmöglich
von Greg am 15.02.2016 10:271. Johannes 3:6
"Wer in ihm bleibet, der sündiget nicht; wer da sündiget, der hat ihn nicht gesehen noch erkannt."
Eigentlich ist das nicht so schwer zu verstehen. Wer in Christus bleibt, der sündigt nicht.
Oder anders ausgedrückt: Wenn Du dein inniges Verhältnis zu Christus hast, dann wirst Du durch dieses Verhältnis der Sünde fern bleiben. Je mehr Du dich auf Christus fokusierst, umso weniger wirst Du dich mit der Sünde beschäftigen.
Da steht aber nicht "Wer in Christus neu geboren ist, wird nie wieder sündigen." Wer das in diesen Text hineinterpretiert, tut dem Text Gewalt an. Es entspricht nicht der Gesamtaussage der Schrift und nicht der persönlichen Erfahrung Jahrtausende gelbten Christlichen Glaubens.
Der zweite Teil des Satzes soll in keinster Weise Aussagen, das derjenige, der sündigt nie Jesus gesehen oder nie erkannt hat. Vielmehr wird darauf hingewiesen, das der Christ, der sündigt durch seine Sünde seine Ferne zu Gott bezeugt. Wäre er in inniger Bezeihung zu Christus, dann würde er ihn sehen und erkennen. Ist er es nicht, so sieht er und erkennt er Jesus nicht.
Dieser kleine Satz erklärt also nur, was passiert wenn wir in Christus bleiben (also eine Beziehung zu Christus pflegen) und was passiert wenn nicht.
Es geht nicht darum, ob Christen grundsätzlich sündigen oder nicht.
Ich bin eine fröhliche Knackwurst!
Re: Leben ohne Sünde unmöglich
von jesus4ever am 15.02.2016 09:47Liebe Solana
Ich reisse keine Bibelverse aus dem Zusammenhang, im Gegenteil. Ich lasse Johannes erklären, woran man erkennt, ob jemand aus Gott neu geboren ist, ob das Halten Gottes Gebote schwer oder leicht sei, wie der Himmel zwischen Kindern Gottes und dem Teufel unterscheidet. (das ganze Kapitel 3, wie auch das Kapitel 5 des 1. Johannesbriefes ist für Interessierte an einer wahren Gotteskindschaft doch sehr lehr- und aufschlussreich.
Ebenso zeige ich auf woran Jesus erkennt ob jemand ihn wirklich liebt oder nicht. Joh.14.15
Die Zitate aus 1. Johannes 1,8 und 9 beziehen sich auf solche Personen, die noch sündigten. Solange man sündigt ist es ja klar falsch zu behaupten man täte es nicht. Vor diesen 2 oft zitierten Stellen (die doch offenbar aus dem Zusammenhang gerissen sind steht ja klar)
Wer wandelt denn in der Finsternis, wenn nicht, wer noch nicht in der Nachfolge Jesus Christus ins Licht Gottes angekommen ist..?
Und in Epheser steht auch, dass Menschen aus der Finsternis ins Licht Gottes fanden. Fleischliche Früchte führen in die Finsternis, geistliche Früchte ins Licht Gottes. Oder Siehst Du das anders?
Ich sehe in der Bibel immer wieder Aufforderungen den alten sündigen Menschen aus- und den geläuterterten, fortan sündenfreien Menschen anzuziehen als Kriterum, Gott zu gefallen, aus Gott geboren zu sein.
Ebenso sehe ich auch, dass es schon damals Menchen geschafft haben und so in einer glaubwürdigen Gottbeziehung standen und demzufolge sich nurmehr von Gottes Geist haben führen lassen, dem Verführer zu Sünde widerstehen konnten.
Was sollen denn Gottsuchende zu lesen bekommen? Wohl was einen glaubwürdigen Christen nach in der Bibel mannigfach erwähnten Kriterien hierfür geschrieben steht wichtig zu wissen ist, oder etwa nicht?
Lieben Gruss jesus4ever
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Matth. 5,27-30: Tut alles, um der Sünde zu entgehen
von Henoch am 15.02.2016 09:46Hallo Ihr Lieben,
ich hab zum Thema Richten noch eine recht gute Predigt gefunden. Sie ist insgesamt recht aufschlussreich, aber zum Thema Anstoß und Ärgernis geht es los ab der Minute 47.
https://www.youtube.com/watch?v=Txqpe3YkbM8
Henoch
Poola
Gelöschter Benutzer
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: Leben ohne Sünde unmöglich
von jesus4ever am 15.02.2016 08:46Hallo alles.durch.ihn
Danke fürs Willkommenheissen. Für einen gemeinsamen Kaffee wohnen wir vermutlich zu weit auseinander
.
Für mich persönlich wäre es Heuchelei, wenn ich sagen würde, Jesus zu lieben, Jesus die Führung übergeben zu haben, ohne Ablegen von gottfernem Denken, Verhalten. Darum habe ich mich schon vor und intensiver nach der Bekehrung vermehrt auf jene Texte in der Bibel konzentriert, die zeigen, was für glaubwürdige Jüngerschaft zu tun, respektive zu lassen ist.
Das allgemein verbreitete Bibelzitatenrepertoir das Gottsuchenden einredet, niemand könne sündlos vor Gott werden, es sei ja auch nicht nötig, jegliche Sünden von früher und künftige seien ja nun vergeben, denen die das glauben, habe ich -mittlerweile vor Jahrzehnten- in Frage gestellt und in der Bibel mannigfach Antworten gefunden, die ja klar und unmissveständlich belegen, dass Gott andere Einlass- Gottverbundenheitskriterien hat, als die "Erfinder" des erwähnten Bibelzitatenrepertoirs es offenbar erfolgreich verbreiteten.
Wer noch sündigt, kann ja Gott um Hilfe bitten, dies immer weniger zu tun und die Liebe Gottes in und aus sich gedeihen zu lassen. Ist doch befreiend (vom Verführer zu Sündigen erlöst zu werden/sein) und wahre Hinwendung zu Gott, dem Himmlischen Vater. Wer in der Liebe bleibt bleibt in Gott und Gott in ihm.
Herzliche Grüsse, jesus4ever


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