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solana

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Re: Leben ohne Sünde unmöglich

von solana am 17.02.2016 21:55

Merciful schrieb:

Ich gehe momentan mit Johannes davon aus, dass ein Mensch, der in Christus ist, nicht sündigen kann. 

Vielleicht genauer: der Mensch, der im Geist lebt, kann nicht sündigen.
Das sagt auch Paulus:

Gal 5,16 Ich sage aber: Lebt im Geist, so werdet ihr die Begierden des Fleisches nicht vollbringen.

Während "das Fleisch" andererseits dem Gesetz Gottes nicht untertan sein kann:

Röm 7,18 Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt. Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht.

Röm 8,7 Denn fleischlich gesinnt sein ist Feindschaft gegen Gott, weil das Fleisch dem Gesetz Gottes nicht untertan ist; denn es vermag's auch nicht.

Auch nach der Wiedergeburt lebt ein Christ weiterhin "im Fleisch", bis zu seinem irdischen Tod. Und steht so lange in der Versuchung, dem Fleisch nachzugeben und dessen Werke zu tun (Gal 5,19 Offenkundig sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, 20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen,
21 Neid, Saufen, Fressen und dergleichen.)

In "fleischlicher Anstrengung " mit eiserner Disziplin kann das Fleisch zwar bis zu einem gewissen Grad in Schach gehalten wzrden.
Durch strengen Gehorsam gegenüber dem "Zuchtmeister Gesetz".

Gal 3,23 Ehe aber der Glaube kam, waren wir unter dem Gesetz verwahrt und verschlossen auf den Glauben hin, der dann offenbart werden sollte.
24 So ist das Gesetz unser Zuchtmeister gewesen auf Christus hin, damit wir durch den Glauben gerecht würden.
25 Nachdem aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter dem Zuchtmeister.

Wer wiedergeboren ist, der ist dem Fleisch "gestorben", auch wenn er es noch weiterhin hat:

Kol 2, 11 In ihm seid ihr auch beschnitten worden mit einer Beschneidung, die nicht mit Händen geschieht, als ihr nämlich euer fleischliches Wesen ablegtet in der Beschneidung durch Christus. 12 Mit ihm seid ihr begraben worden durch die Taufe; mit ihm seid ihr auch auferstanden durch den Glauben aus der Kraft Gottes, der ihn auferweckt hat von den Toten.

Röm 8,12 So sind wir nun, liebe Brüder, nicht dem Fleisch schuldig, dass wir nach dem Fleisch leben.

Statt das Fleisch mit eiserner Disziplin in Schach zu halten, werden wir aufgefordert, "im Geist zu leben" - und so dem Fleisch keinen Raum zu lassen.
Leben wir im Geist, dann prägt uns nicht das strenge Regiment des Zuchtmeisters. Wir werden getrieben vom Geist, durch den die Liebe Gottes "in unser Herz ausgegossen ist" (Röm 5,5) und der in uns ruft "Abba, lieber Vater!"(Gal 4,6)

Und die Herrschaft des Geistes ist geprägt von seiner Frucht Gal 5,22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue,23 Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies ist das Gesetz nicht.  So wird das Gesetz erfüllt in Freiheit, Friede und Freude .....

Die Schilderung von Jesus4ever klingt für mich eher nach "Zuchtmeister und eiserne Disziplin" statt nach "Freiheit, Liebe, Friede und Freude im Geist" ....
Daher meine Nachfragen ....
Gruss
Solana

 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Poola
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Re: Wortkette (5)

von Poola am 17.02.2016 21:53

Tenor

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sandtigeress

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Re: Wortkette (5)

von sandtigeress am 17.02.2016 21:51

Naht

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Poola
Gelöschter Benutzer

Re: Wortkette 3 (biblisch)

von Poola am 17.02.2016 21:35

Imanuel

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Poola
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Re: Wortkette (5)

von Poola am 17.02.2016 21:33

Drehen

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Poola
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Re: Wortkette(1),Tiere und Pflanzen.

von Poola am 17.02.2016 21:33

Esche

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sandtigeress

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Re: Wortkette(1),Tiere und Pflanzen.

von sandtigeress am 17.02.2016 21:16

Erdkröte

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sandtigeress

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Re: Wortkette (5)

von sandtigeress am 17.02.2016 21:14

Nadelwald

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sandtigeress

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Re: Wortkette 3 (biblisch)

von sandtigeress am 17.02.2016 21:13

Numeri

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Merciful

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Re: Leben ohne Sünde unmöglich

von Merciful am 17.02.2016 20:50

Und ich bete darum, daß eure Liebe immer noch reicher an Einsicht und Verständnis wird, damit ihr beurteilen könnt, worauf es ankommt.
Dann werdet ihr rein und ohne Tadel sein für den Tag Christi, reich an der Frucht der Gerechtigkeit, die Jesus Christus gibt, zur Ehre und zum Lob Gottes.

(Brief des Paulus an die Philipper 1, 9-11; Einheitsübersetzung)

Ich gehe momentan mit Johannes davon aus, dass ein Mensch, der in Christus ist, nicht sündigen kann. So sagt es Johannes. Ich habe aber Grund zur Annahme, dass, wenn der Christ nicht in Christus bleibt, unweigerlich auch die Sünden wieder eintreten. Deswegen die vielen Mahnungen im Neuen Testament, das Wort vom Gehorsam des Glaubens und der Hinweis auf die Bedeutung der Wachsamkeit, das Ziel des Weges nicht aus den Augen zu verlieren und beharrlich danach zu streben.

Was sagt nun Paulus? Ohne Zweifel schreibt er an Christen, also wiedergeborene Kinder Gottes. Sie haben Glauben an Christus und leben in der Liebe zu Gott und Menschen. Wir haben bereits gehört, dass Paulus von sich selbst nicht so dachte, dass er das Ziel bereits erreicht habe und schon vollendet sei. Also können wir davon ausgehen, dass nach seiner Auffassung auch jene noch nicht vollendet waren, an die er jenen Brief schrieb.

Dementsprechend sieht er diese noch in der Bewegung, ihre Liebe möge noch immer reicher an Einsicht und Verständnis werden, eben um beurteilen zu können, was der Wille Gottes ist. Ein jeder wusste, dass Gott die Liebe geboten hat. Aber wie diese Liebe in den jeweiligen Situationen zu leben sei, dies war immer neu zu beurteilen.

Paulus schreibt schließlich, dass die Philipper am Tage Christi ohne Tadel sein werden, wenn Gott den Glauben wird vollendet haben, den er in ihnen begann. Nicht wahrnehmen kann ich hier, ob jene Tadellosigkeit das Merkmal der Philipper sein wird, ehe Jesus kommen wird in Herrlichkeit oder ob jene erst dadurch erreicht werden wird, dass sie in der Auferstehung den neuen Leib empfangen.

Merciful

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