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Pavle

47, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 392

Re: WievieLe Götter gibt es ? Klauen alle am selben gott?

von Pavle am 23.09.2016 21:42

Wobei ich hier zu der Überzeugung gelangt bin, dass es keine anderen, "realen" Götter neben Gott gibt. Die "Götter", die hier angesprochen sind, das sind Götter, die sich die Menschen selbst machen. Sie "dienen" ihren selbst ausgewählten Dingen und setzen ihr Vertrauen darauf. Auf diese Weise kann alles und jedes zu einem "Gott" werden.

Liebe geli,

ich hatte schon erwähnt, dass die Israeliten keine Dummköpfe waren. Wieso sollten sie abfallen und anderen Göttern opfern? Sie hatten ja oft selber Gottes Wunder miterlebt.
Ich finde es ziemlich gefährlich unsere Vorfahren als Dummköpfe darzustellen. Wir wissen, dass der Mensch sehr gut geschaffen wurde und seit 6200 Jahren degeneriert. Die ganzen Götter (gefallene Engel) müssen tatsächlich in Erscheinung getreten sein.

Josua 24,15:
Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.

Alle Bibelstellen, soweit nicht anders angegeben, aus NeueLuther-Bibel.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.09.2016 21:44.

Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Folge mir nach!

von Pal am 23.09.2016 20:34

Geli:
Allerdings ist es oft schwierig, vermeintlich "Gutes" von vermeintlich "Bösem" zu unterscheiden. Manchmal ist etwas, das eigentlich in unseren Augen "gut" ausssieht, gar nicht so gut für unser Leben, und umgedreht ist etwas, das menschlich gesehen "böse" aussieht, am Ende doch gut für uns.

...so gar sehr, sehr gut!
Ich denke, wenn wir einmal Hiob, im Himmel, fragen können, was das Beste in seinem Erdenleben gewesen ist, werden wir womöglich staunen über seine Antwort!

Dann heißt es doch auch in dem Sprichwort: Es ist nichts schlechter zu ertragen, als eine Reiher guter Tage... oder so ähnlich...

da ist, von Gottes Perspektive aus, etwas sehr wahres dran! -

denke ich.

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Folge mir nach!

von geli am 23.09.2016 18:02

Was werden da unsere "Freunde" vom Wohlstandsevangelium sagen? - "Gebiete dem Verlust (jeglicher Art), das er verschwinde?"

Genau - denn schließlich wird immer wieder betont, dass wir alle ja "Vollmacht" haben, um dem Bösen zu gebieten 

Allerdings ist es oft schwierig, vermeintlich "Gutes" von vermeintlich "Bösem" zu unterscheiden.
Manchmal ist etwas, das eigentlich in unseren Augen "gut" ausssieht, gar nicht so gut für unser Leben, und umgedreht ist etwas, das menschlich gesehen "böse" aussieht, am Ende doch gut für uns.

Mit unserer "Vollmacht" müssen wir also in erster Linie sehr vorsichtig umgehen und sie nur gebrauchen, wenn wir vom Heiligen Geist dazu geleitet werden.

Ob reich oder arm, mit äußerem Wohlstand gesegnet oder nicht, ob mit Lasten beladet oder unbeschwert, dies sind keine Kriterien für die Echtheit der Nachfolge Jesu.

Ja, genau - denn sonst müßten sich alle Christen, die verfolgt werden, wirklich fragen, ob sie nicht etwas falsch gemacht haben.

Wer "echt" ist und wer nicht, dass wird am Ende alleine Gott beurteilen können.

Ich verstehe mich so gut aufs Armsein wie aufs Reichsein; 13 ich bin in allem und für alles geübt, sowohl satt zu sein, als zu hungern, sowohl Überfluß zu haben, als Mangel zu leiden. Ich vermag alles durch den, der mich stark macht.

Dieser Satz hat mir schon oft Mut gemacht, wenn etwas anders gekommen ist, als ich dachte oder es mir gewünscht hätte.

Lg, geli




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geli
Gelöschter Benutzer

Re: WievieLe Götter gibt es ? Klauen alle am selben gott?

von geli am 23.09.2016 17:35

den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt.

Wobei ich hier zu der Überzeugung gelangt bin, dass es keine anderen, "realen" Götter neben Gott gibt.
Die "Götter", die hier angesprochen sind, das sind Götter, die sich die Menschen selbst machen. Sie "dienen" ihren selbst ausgewählten Dingen und setzen ihr Vertrauen darauf. Auf diese Weise kann alles und jedes zu einem "Gott" werden.

Lg, geli

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Oase (34) Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nich, was er dir Gutes getan hat. Ps 103,2

von solana am 23.09.2016 15:00

Das sind tolle Aufnahmen, liebe Cosima - bei dem Strandbild spürt man fast, wie das Wasser einem die Füsse umspült und man bekommt Lust, weiter rein zu laufen ......
Da hattest du bestimmt eine wunderschöne Zeit in dieser herrlichen Natur und zusammen mit der Familie!

Ich hatte im Frühjahr eine Wiesenblumenmichung ausgesät und staune immer wieder, was da alles für Blüten aufgehen.
Diese hier sieht so ähnlich aus wie Vergissmeinicht, blüht aber viel später:



Die schönen Spätsommertage Ende September - "Altweibersommer" - sind wie so ein kleiner Nachschlag des Sommers zum langsamen Abgewöhnen : vielleicht bleibt es ja noch ein bisschen so schön. Letztes Jahr war der Herbst ja auch ungewöhnlich lange sehr warm und sonnig.
Habt alle einen entspannten Wochenausklang und ein schönes Wochenende.
Gruss
Solana
 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Folge mir nach!

von Burgen am 23.09.2016 13:55

Danke Merciful.


Ja, jeder Mensch, wirklich jeder, egal, ob irdisch wohlhabendreich oder gerade noch genug, wird einmal zur Rechenschaft von Gott gezogen .

Zu bedenken ist aber auch, dass das Vermögen, welches erworben oder vererbt worden ist, nicht in großen Scheunen gelagert werden sollte. Denn dort bringt es keine Frucht.

Mit viel materiellem Reichtum kann / könnte viel Gutes entstehen.

Z.B. ist auf der Website des größten Brillenoptikers nachzulesen, welche Früchte erwachsen, durch der Hände Werk und einem guten Hausverstand. Meines Wissen nach geschieht dies alles auf Grundlage der persönlichen Beziehung mit Jesus.

So gab und gibt es auch noch etliche Menschen in unserem Land, die ihren Gewinn für Mitarbeiter und Dorfgemeinschaften usw. gebrauchen lassen.

Das alles wird in unserer nüchternen und oft depressiven Zeit vergessen.

Allerdings war von einem Menschen bezüglich Ehrenamt zu hören, dass sie niemals bereit wäre, ehrenamtlich tätig zu sein. Dafür, für das, was getan wird, sei der Staat zuständig.
Sie vergaß dabei, dass wir alle der Staat sind.

Gruß
Burgen


 

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Lila

-, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 731

Re: Folge mir nach!

von Lila am 23.09.2016 13:29

Ja, lieber Merciful, ähnlich habe ich es auch schon formuliert:

Ich denke Jesus zu folgen ist nicht abhängig von unsere Wohlstand oder Nichtwohlstand. Denn mit allem was wir haben, ob viel oder wenig, müssen wir einmal Rechenschaft ablegen.

Wir sollten aber alles, was uns zu diesen Welt bindet, loslassen. Sogar von unseren eigenen Vorstellungen sollten wir uns verabschieden. Nur so kann Jesus uns führen.

Paulus sagt:
Ich verstehe mich so gut aufs Armsein wie aufs Reichsein; 13 ich bin in allem und für alles geübt, sowohl satt zu sein, als zu hungern, sowohl Überfluß zu haben, als Mangel zu leiden. Ich vermag alles durch den, der mich stark macht.
Phil 4,12-13


Es geht nicht um schlechte Gewissen wegen Wohlstand, aber Wohlstand ist nicht der erstrebende Wert. Gott existiert nicht darum, uns einen Wohlstand zu bescheren. Und vergessen wir nicht, auch für Reiche ist der Weg schmal...

Lila

 

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2525

Re: Folge mir nach!

von Merciful am 23.09.2016 12:18

Ich finde es schwierig, die Nachfolge Jesu daran festzumachen, ob es einem Menschen eher gut geht oder eher nicht so gut.

Meines Erachtens gibt es Christen, die viel Schweres, Nöte und Leid haben durchleben müssen, die Jesus lieben und ihm folgen.

Und es gibt Christen, die eher selten schwerwiegende Probleme haben, denen es meist gut geht, die fröhlich und unbeschwert ihre Bahn ziehen, die Jesus lieben und ihm folgen.

Ob reich oder arm, mit äußerem Wohlstand gesegnet oder nicht, ob mit Lasten beladen oder unbeschwert, dies sind keine Kriterien für die Echtheit der Nachfolge Jesu.

Weder sind Nöte ein Verdienst, dessen sich der Mensch rühmen könnte, noch muss derjenige, dem es gut geht, deswegen ein schlechtes Gewissen haben, als ob ihm etwas Entscheidendes fehlen würde.

Die Rettung, so sagt es uns die Bibel, erfahren wir aus Gnaden durch den Glauben.

Sie ist nicht unbedingt mit äußerem Wohlstand verbunden; äußerer Wohlstand ist aber auch nicht unbedingt ein Indiz dafür, dass es der Mensch, der 'es zu etwas gebracht hat', deswegen mit der Nachfolge Jesu nicht so ernst nähme.

Entscheidend ist doch wohl eher das Herz, das den Herrn Jesus glaubend erkennt und in ihm das Heil ergreift. Diese innere Verbindung mit dem Herrn bringt dann die Liebe und die Wirkungen, die Früchte des Geistes Jesu hervor.

Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.09.2016 19:00.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (34) Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nich, was er dir Gutes getan hat. Ps 103,2

von Burgen am 23.09.2016 10:53

Ja liebe Cosima,

da seid ihr ja auch eigentlich in eurem zweiten Zuhause gewesen...Und Gott hat allen Kraft und Bewahrung geschenkt, aus lauter Liebe...
' die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen ' oder umgekehrt ?
So jedenfalls werden wir, die Menschen, immer mal wieder geworfelt, da, wo wir gerade sind. 

Gott erhalte dir die Freude, den Frieden und Liebe im neuen Eingewöhnen in deinem eigenen Zuhause.

***************************************************************************************************************************************

Losung: Jesaja 48, 18  ;  Römer 14, 17 - 18

O dass du auf meine Gebote gemerkt hättest, so würde dein Friede sein wie ein Wasserstrom und deine Ungerechtigkeit wie Meereswellen.
Das Reich Gottes ist Gerechtigkeit und Friede und Freude in dem Heiligen Geist. Wer darin Christus dient, der ist Gott wohlgefällig und bei den Menschen geachtet.

Wer den Frieden sucht,
wird den andern suchen, wird Zuhören lernen, wird das Vergeben üben, wird das Verdammen aufgeben, wird Hoffnung wecken, wird zu seiner eigenen Schuld stehen, wird geduldig dranbleiben,
wird selber vom Frieden Gottes leben. 
(Schalom Ben - Chorin)

Hebräer 12, 1-3  :  Jeremia 29, 1-14  :  Judith 5, 22 - 6,9



 

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pastandhope

66, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 1

Re: Morgengruß, Kurzandacht, Beten, Bibelzitate die uns bewegen

von pastandhope am 23.09.2016 09:56

schön das du die beiden Bibelverse genommen hast, sie gehören mit zu meinen Lieblingsversen. (Matthäus 22:37,38)
Ich meine die, die etwas oben stehen. Sorry ich bin neu hier und komme noch nicht so gut zurecht mit allem. Da muss ich noch ein wenig üben.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.09.2016 09:58.
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