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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Gesetz versu Gnade

von Pal am 03.10.2016 20:24

@Merci, das hast du sehr gut bemerkt:

Merci:
Gesetzlichkeit ist eher ein grundsätzliches Problem, sowohl vor der Wiedergeburt als auch nach der Wiedergeburt.

Genauso sehe ich das auch. Und deshalb habe ich auch diesen Thread gestartet!
Ich denke mir, ich selbst muß mich auch vor dieser Gefahr beständig hüten.

Denn es ist einfach so im natürlichen Denken verhaftet: Durch Leistung kann ich mir etwas selbst verdienen.
Doch bei Gnade wird geschenkt und nicht verdient ... das Grundverständnis ist ein völlig anderes.

Aber jeder eigene "Verdienst-mechanismus" (schon im Gedanken) bringt meine eigene Fähigkeit mir in den Vordergrund und die Betonung Christi verliert sich!

alles nur mM

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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2525

Re: Gesetz versu Gnade

von Merciful am 03.10.2016 19:19

geli schrieb: Leben gibt es nur durch die Wiedergeburt und die Vergebung - danach kann man sich ruhig an die Gebote oder Gesetze halten.

Seid ihr so unverständig? Im Geist habt ihr angefangen, wollt ihr's denn nun im Fleisch vollenden?

(Brief des Paulus an die Galater 3, 3; Luther '84)

Gesetzlichkeit ist eher ein grundsätzliches Problem, sowohl vor der Wiedergeburt als auch nach der Wiedergeburt.

Eben dies war doch die Aussage des Paulus, sein Anliegen, diejenigen, die im Glauben angefangen hatten aufgrund der Botschaft des Evangeliums, davor zu bewahren, (erneut) in eine Gesetzlichkeit oder Werkgerechtigkeit hinein zu geraten.

Wer aber aus der Gnade lebt und in den Geboten wandelt, der ist nicht 'gesetzlich', sondern die Gebote bedeuten für ihn Freude und Frieden.

Merciful

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Gesetz versu Gnade

von geli am 03.10.2016 19:18

aber warum brauchen die Heiden dann noch Jesus, wenn sie doch schon ihr Gewissen haben? Warum brauchen sie dann noch den Heiligen Geist, der sie leitet? Ist das Gewissen das gleiche, wie das, was Gott mit dem Gesetz ins Herz geben meint?

Das Gewissen der Heiden zeigt ihnen ja nur, dass sie vor Gott nicht bestehen könnten.
Deshalb brauchen sie Jesus - weil nur er uns unsere Übertretungen vergeben kann.

Ich glaube, das Gewissen ist zwar das gleiche, wie das, was uns Gott mit dem Gesetz ins Herz gegeben hat - aber es kann durch vielerlei Umstände im Leben, oder auch durch Erziehung, "verbogen" worden sein.

So war es auch bei mir: Ich hatte Schuldgefühle für Dinge, die vor Gott gar keine Schuld darstellten, dagegen fehlten mir aber völlig die Schuldgefühle für Dinge, die vor Gott echte Sünde waren.

So denke ich, dass der Heilige Geist dieses "verbogene" Gewissen wieder "ins Lot bringt" - es wieder mit Gottes Gesetz in Einklang bringt.
So heißt es in Rö. 12,2 ja auch: "...sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes".

Ich hoffe, dass das so verständlich ist und Dir die Frage beantwortet?

Lg, geli

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Lila

-, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 731

Re: Gesetz versu Gnade

von Lila am 03.10.2016 19:00

Liebe Geli!

 

Dann bitte um Verzeihung, ich hab da was falsch interpretiert. Danke für die Korrektur.

Lg Lila

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Gesetz versu Gnade

von geli am 03.10.2016 18:50

Wobei die große Täuschung der Pharisäer und Galater darin bestand, das sie meinten das nackte Gesetz selbst würde ihnen die Möglichkeit beiten, daraus das Leben zu erhalten.

@Pal: Ja, genau  das war der Fehler der Galater.
Nicht, dass sie nach dem Gesetz leben wollten, war der Fehler, sondern dass sie meinten, dadurch Leben zu haben.
Leben gibt es nur durch die Wiedergeburt und die Vergebung - danach kann man sich ruhig an die Gebote oder Gesetze halten.

Danach wird man sich sogar an die Gebote halten, weil diese nämlich von Gott kommen und gut sind.

Man muss nur die richtige Reihenfolge beachten

Solana hat das gut ausgedrückt:

Denn, wenn uns der Geist wirklich regiert, können wir nicht gegen das Gesetz verstossen.

Lg, geli

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.10.2016 18:54.

geli
Gelöschter Benutzer

Re: Gesetz versu Gnade

von geli am 03.10.2016 18:45

Hier hat noch niemand behauptet, dass wir durch Gesetz gerettet werden können.

Liebe Lila, auch ich habe nicht behauptet, dass das hier behauptet worden wäre.

Darum ging es mir in meinem Beitrag ja auch gar nicht - vielleicht magst Du ihn noch einmal genauer lesen? 

Lg, geli

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Lila

-, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 731

Re: Gesetz versu Gnade

von Lila am 03.10.2016 18:30

Das verstehe ich nicht, wieso ab da?

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

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Tagwandler
Gelöschter Benutzer

Re: Gesetz versu Gnade

von Tagwandler am 03.10.2016 18:20


"Ab da (...)"

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Lila

-, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 731

Re: Gesetz versu Gnade

von Lila am 03.10.2016 18:17

Lieber Tragwandler!

Mit Erscheinen des Sohnes Gottes wurde die "Schicksalsfrage" an jeden gestellt. Ab da ist Niemand mehr aus dem alten Gesetz heraus vollkommen.

 

Ach, ja und wie erlangten die Gläubige des AT das Heil? Waren sie nach den "alten" Gesetz vollkommen? Werden sie uns nicht als Vorbild vorgeführt im NT?
Sie hatten die Schicksalsfrage doch noch nicht - nach deiner Meinung.

Oder habe ich da was falsch verstanden?

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

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Tagwandler
Gelöschter Benutzer

Re: Gesetz versu Gnade

von Tagwandler am 03.10.2016 17:43

solana schrieb:

"Deshalb gilt:

 

Gal 5,18 Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz.

Denn, wenn uns der Geist wirklich regiert, können wir nicht gegen das Gesetz verstossen."

 

Im Heiligen Geist vollkommen. (sprich: Punkt)

 

Jetzt kann man natürlich aus Langeweile oder einfach weil man gerade nichts besseres vorhat WEITER den VERSTAND beschäftigen,

aber zu mehr Erkenntnis wird es eher nicht führen.

Als Ergänzung noch:

Mit Erscheinen des Sohnes Gottes wurde die "Schicksalsfrage" an jeden gestellt. Ab da ist niemand mehr aus dem alten Gesetz heraus vollkommen.

Und noch wichtiger ab da: ist die LIEBE im Herrn Fleisch geworden. Eine unbeschreibliche Liebe, nach der wir uns sehnen, weswegen der Heilige Geist vor allem als TRÖSTER in uns ist; neben und überlappend der Aufgabe, der Leitung in alle Wahrheit.

Nun aber die Vollkommenheit in der Liebe und zum ewigen Leben in Gemeinschaft mit unserem HERRN.

 

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.10.2016 18:47.
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