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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Wer geht weg ?

von solana am 10.10.2016 10:58

Lila schrieb:

[Zitat]Man muss nicht erst alles weggeben, um bereit für die Nachfolge zu werden. [Zitat Ende]

Jesus hat aber von dem Jüngling genau das verlangt, um es den Armen zu geben.

Ja, Lila, Jesus verlangt das von dem Jüngling.
Bei dem, was du dazu schreibst, entsteht der Eindruck, als ob es hier rein ums Geld geht, als jeder Reiche erst sein Geld verschenken müsse und arm werden, bevor er gerettet werden kann. Und Arme müssen eben im Rahmen ihrer Möglichkeiten das geben, was sie können ....

Vermutlich wolltest du das aber nicht so einseitig auf das Geld eingrenzen, wie es sich anhört.

Wenn du beachtest, was Jesus genau zu dem Jüngling sagt, wie er seine Forderung begründet, wird das klarer:

Mt 19, 21 Jesus antwortete ihm: Willst du vollkommen sein, so geh hin, verkaufe, was du hast, und gib's den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach!

Es ging nicht darum, dass der Jüngling kein Geld auf Erden haben durfte, sondern darum, dass er keinen Schatz im Himmel hatte!

Und dass sein Herz an seinem Schatz auf Erden hing (Mt 6,21 Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.)

Dadurch war sein Herz nicht frei für Gott, er war nicht frei für eine vollkommene Nachfolge; in dem Fall, wo eine  Entscheidung von ihm gefordert wurde: "entweder Geld oder Gehorsam" - da zog er das Geld vor ....

So heisst es auch bei der Geschichte vom reichen Kornbauer: Lk 12, 20 Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wem wird dann gehören, was du angehäuft hast?
21 So geht es dem, der sich Schätze sammelt und ist nicht reich bei Gott. 

Das ist bei anderen Menschen nicht immer dasselbe, woran ihr Herz so sehr hängt, dass sie nicht frei sind für Gott.
Reichtum ist bestimmt etwas, das einen sehr leicht unfrei machen kann, aber es gibt auch viele andere Dinge, die sich - oft unbemerkt - auf den ersten Platz in unserem Leben einschleichen können und uns in unserer Freiheit Gott gegenüber blockieren - zB der Wunsch nach Anerkennung und Liebe von anderen Menschen oder auch grosse Begabungen, Fähigkeiten, Wissen und Erkenntnisse, die leicht in Überheblichkeit führen und Gott vom ersten Platz im Herzen verdrängen.

Man lebt dann in erster Linie für das, woran das Herz am meisten hängt.

Und oft wird einem das erst in solchen Entscheidungssituationen überhaupt bewusst, wenn man aufgefordert wird, sich von etwas zu trennen, was einem so sehr am Herzen liegt oder auch wenn man etwas verliert und der Schmerz so gross wird, dass man mit Gott hadert ....

Aber auch in den ganz kleinen Entscheidungen des Alltags zeigen unsere Prioritäten, was wirklich den ersten Platz in unserem Leben hat .....
Und da ist es gut, wenn man mehr darauf achtet, zB sich fragt, warum ärgert mich hier etwas so sehr oder warum bin ich hier so enttäuscht, .... oder auch: warum tue ich das jetzt, mache bei etwas mit, von dem ich eigentlich weiss, dass Gottes Wille anders ist - aber jeder macht es halt so und ich kann mich doch nicht ins Abseits stellen ....

Immer, wenn wir etwas anderes über Gottes Willen stellen, dann "gehen wir weg" - genauso wie der reiche Jüngling.
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.10.2016 11:02.

Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2525

Re: Wer geht weg ?

von Merciful am 10.10.2016 10:56

Paulus schrieb als Apostel Worte Gottes und verarbeitete zugleich seine eigene Geschichte.

Dies ist völlig klar und kann kaum bezweifelt werden.

Auch wir schreiben ja nicht allein auf Grundlage der Schrift, sondern beziehen eigene Erfahrungen ein.

Von einem 'Abtun' kann gar nicht die Rede sein.

Vielmehr lese ich seine Worte so, wie er sie schreibt und meint.

Freilich, ohne Jesus können wir die Gebote nicht halten.

Aber mit Jesus ist das Halten der Gebote leicht, wie auch Johannes schreibt.

Wir sollen uns nicht als Menschen ohne Jesus betrachten.

Sondern wir sollen uns als Menschen mit Jesus sehen.

Auch Paulus wusste (der Gemeinde zu Philippi) zu schreiben:

Bewirkt euer Heil mit Furcht und Zittern, denn Gott schenkt das Wollen und das Vollbringen!

Dies ist so klar, dass ich darüber nicht weiter diskutieren möchte.

Merciful

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kiwi12

61, Weiblich

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Beiträge: 2

Halloween in der Schule?????

von kiwi12 am 10.10.2016 10:45

Jetzt kommt bald wieder die Zeit, in der Hallowwenparties überall stattfinden. Ich stelle fest, dass meine Schüler in dieser Zeit viel aggressiver sind.

Außerdem macht es mir Sorgen, dass Hallowwenparties auch in Schulen inzwischen selbstverständlich sind. Ich unterrichte an einer absolut tollen Schule, wo den Schülern sehr viele positive Werte vermitteln werden und die Schulleitung sehr offen für den Glauben ist Trotzdem wird Halloween gefeiert... "dann hat man halt wieder mal ein Fest...!"

Wer hat kreative, interessante Ideen als Alternative? Ich fände es nicht gut, die HP einfach zu verbieten oder mies zu machen - es wäre doch schön, wenn wir mit lustigen Alternativ-Ideen die Schüler davon überzeugen könnten, auf Halloweenparties zu verzichten und dafür andere, positiv geprägte, bunte Feste zu feiern. Außerdem: wie könnte man den Kids die Hintergründe von Halloween so erläutern, dass sie es auch wirklich verstehen?

Würde mich sehr über eure Anregungen bzw. Erfahrungen freuen!

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Winnie

-, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 5

Re: Sensible Menschen

von Winnie am 10.10.2016 10:35

Ja genau, das verkneifen ist schwierig.
Und bei manchen Begebenheiten geht es mir inzwischen selber so, dass ich denke "ich will nicht Recht haben".

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kiwi12

61, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 2

Hallo, Ihr Lieben!

von kiwi12 am 10.10.2016 10:34

Ich habe dieses Forum vor kurzem durch "Zufall" entdeckt (soll das wirklich Zufall gewesen sein???), komme aber erst jetzt dazu, mich richtig damit zu befassen.  Finde diese Communitiy jedenfalls eine sehr spannende und gute Alternative zum Herkömmlichen (facebook usw.) und bin gespannt, wen ich hier s alles (wieder)finde.

Ich bin - schon! - 51 Jahre alt, fühle mich aber viel jünger. Bin Sonderpädagogin, schon mehr als die Hälfte meines Lebens mit Jesus unterwegs und habe meinen Traummann fürs Leben ebenfalls gefunden.

Aber ich finde es sehr interessant, mich mit anderen Christen über verschiedene Themen und Fragen auszutauschen, Ideen zu sammeln...

Bin gespannt darauf!

Liebe Grüße

kiwi12

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Wer geht weg ?

von Henoch am 10.10.2016 10:28

Hallo Merciful,

alle Schrift ist durch den heiligen Geist eingegeben. Da verarbeitet Paulus gar nichts. Und wenn doch, dann soll es uns nicht dazu dienen, das abzutun, sondern dazu, dass wir uns belehren lassen, denn vom heiligen Geist getrieben, schreibt er es.

Und bitte, ich sage nicht, dass wir die Gebote nicht halten sollen. Ich sage nur, dass wir es nicht so können, dass es Gott gefallen könnte. Und das zu erkennen ist der erste Schritt zu Buße und Bekehrung. Deshalb hat Jesus dem Jüngling einen Hinweis gegeben, was ihm noch fehlt, der ihm zu schwer war.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.10.2016 10:30.

Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2525

Re: Wer geht weg ?

von Merciful am 10.10.2016 10:26

Paulus äußerte sich zuweilen kritisch, wenn er über 'Gesetz' schrieb und sprach.

Dies tat er aber vor dem Hintergrund seiner eigenen Geschichte.

Er selbst wusste sich - vor seiner Zeit als Apostel - als Pharisäer dem Gesetz verpflichtet.

Er hatte Gerechtigkeit vor Gott gesucht durch 'Werke des Gesetzes'.

Mit dieser Haltung und Einstellung, mit diesem Tun und Streben hatte er aber bereits das Gesetz Gottes nicht so gebraucht, wie es von Gott vorgesehen war.

Dies muss man stets beachten, wenn man Paulus recht verstehen will.

Wenn Paulus sich als Apostel kritisch zum 'Gesetz' äußert, dann distanziert er sich eigentlich von seiner damaligen Haltung, seinem Streben nach Gerechtigkeit.

Dies stellt aber die eigentliche Bedeutung des Gesetzes als Weisung Gottes für sein Volk, als gesegneter und guter Gabe Gottes nicht in Abrede.

Wie das Gesetz, die Gebote, die Verheißungen zu gebrauchen sind, dies lehrt uns z.B. der Psalm 119.

Hier erfahren wir, wie Christen nach den Geboten leben können ohne deswegen 'gesetzlich' zu werden.

Wenn Johannes davon schreibt, dass es leicht sei, die Gebote zu halten und eben dies die Liebe zu Gott sei, dann ist auch dies keine 'Werkgerechtigkeit'.

Jenen Hinweis Jesu auf die Gebote in der Geschichte mit dem reichen Mann sehe ich daher in der Linie des Psalms 119.

Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.10.2016 13:40.

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Jesus ist gestorben – für mich?

von Henoch am 10.10.2016 10:25

Hallo Burgen,

ja, wir werden alle auch darin wachsen, Jesus ähnlicher zu werden.

 

Aber dennoch, die Bibel sagt, dass das Gesetz gegeben ist, damit wir Sünde erkennen und damit unsere Verlorenheit.

Röm 3: ).«19 Wir wissen aber: was das Gesetz sagt, das sagt es denen, die unter dem Gesetz sind, damit allen der Mund gestopft werde und alle Welt vor Gott schuldig sei, 20 weil kein Mensch durch die Werke des Gesetzes vor ihm gerecht sein kann. Denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.

Und die Bibel sagt uns auch, worin wir vornehmlich wachsen sollen und wodurch wir geheiligt werden.

Geheiligt werden wir durch die Wahrheit!!!!!

Joh 17,17 Heilige sie in der Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit.

Joh 17,19 Ich heilige mich selbst für sie, damit auch sie geheiligt seien in der Wahrheit.

 

Worin wachsen wir?

Eph 4,15 Lasst uns aber wahrhaftig sein in der Liebe und wachsen in allen Stücken zu dem hin, der das Haupt ist, Christus,

Kol 1,10 dass ihr des Herrn würdig lebt, ihm in allen Stücken gefallt und Frucht bringt in jedem guten Werk und wachst in der Erkenntnis Gottes

1Thess 3,12 Euch aber lasse der Herr wachsen und immer reicher werden in der Liebe untereinander und zu jedermann, wie auch wir sie zu euch haben,

2Petr 3,18 Wachset aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilands Jesus Christus. Ihm sei Ehre jetzt und für ewige Zeiten! Amen.

 

Das finde ich schon interessant, denn wir denken viel zu oft gesetzlich, statt uns nach der Gnade, der Liebe und der Erkenntnis Gottes auszustrecken. Wenn wir aber gesetzlich denken, dann ist es schwer, in seiner väterlichen Liebe und seiner Gnade zu ruhen.

 

Henoch

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (34) Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nich, was er dir Gutes getan hat. Ps 103,2

von Burgen am 10.10.2016 10:24



Der HERR ist gerecht und hat Gerechtigkeit lieb. Psalm 11, 7

Lebt als Kinder des Lichts;
die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit.
Epheser 5, 8-9

Schaff in mir, HERR, den neuen Geist, der dir mit Lust Gehorsam leist' und nichts sonst, als was du willst, will;
ach Herr, mit ihm mein Herz erfüll.
(Johann Friedrich Ruopp

2. Thessalonicher 3, 6-13   Jeremia 44, 15-30   Judit 13, 11-20 (12-25)

*******

Einen wunderschönen Tag uns allen

LG
Burgen


 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Wer geht weg ?

von Burgen am 10.10.2016 10:14

Jesus , ergänzt durch Paulus?

Jesus Sprache war schlicht, er nahm allermeist Bezug auf das alltägliche Leben, was jeder damalige Mensch verstehen konnte und sich auch in den Beispielen wiederfinden konnte.

Paulus war eher ein Denker, Ausleger. Ähnlich wie die meisten Menschen heute.

Paulus Alltag fand zum größten Teil in Gefangenschaft statt.

Lydia z.B. lebte ihr Leben im Alltag ais Unternehmerin, Purpurhändlerin.


 

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