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Re: Echte Christen und Namenschristen
von solana am 04.11.2016 10:22Diese Kontroverse gibt es ja immer wieder unter Christen - die Frage, wie sich das "der Welt abgestorben Sein" zeigen sollte.
Wenn aber böse Lüste wirken, wer meinst Du ist es, der sich selbst, auch wenn es nur ein Hinterzimmer wäre, doch "in Deinem Haus" aufhält?
Wie kann er es unbemerkt vom Herrn des Hauses tun?
Würde dieser ihn nicht sogleich rausschmeissen?
Ja, würde er - ER, der Hausherr, der stärker ist als die bösen Mächte.
Die wichtigste Frage, die sich für mich dahr stellt, ist die: "Wer ist der Hausherr?"
Denn der Mensch, der diese Haus bewohnt, von dem ist doch gesagt, dass er nicht stark genug ist, das zu tun, sondern: Röm 7, 18 Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt. Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht.
Also funktioniert das nur, wenn derjenige in dem Haus der Hausherr ist, der den Kampf schon gekämpft und den Sieg errungen hat.
Unsere "Kampf" geht daher nicht direkt gegen die bösen Machte, sondern gegen den Widerstand in uns, der sich der Herrschaft Gottes "im Haus" widersetzt. Nicht wir sind die Rauswerfer, aber wir müssen dem, der rauswerfen kann, den Raum und die Herrschaft in uns geben, selbst zurück treten, uns helfen lassen.
Viele Christen verurteilen sich selbst, wenn schlechte Gedanken oder Gefühle in ihnen aufsteigen und meinen, das ist ein Zeichen dafür, dass sie total unwürdig sind, wenn so etwas noch aus ihrem Inneren kommen kann.
Oder sie versuchen, diese Gedanken oder Gefühle auszublenden und zu verstecken ....
In Wirklichkeit aber ist das doch ein Zeichen für das Wirken des Heiligen Geistes in uns.
Der uns zeigt, was "in unserem Fleisch steckt" und was wir ihm auch nicht "austreiben" können (Röm 8,7 weil das Fleisch sich dem Gesetz Gottes nicht unterwirft; denn es vermag's auch nicht.)
Sieger in diesem Kampf bleiben wir nur in der totalen Abhängigkeit von unserem Herrn, nur dann, wenn er in uns herrscht.
Und das ist es, was der Heilige Geist uns in solchen Momenten zeigt und uns auffordert, uns bewusst von unserem alten Leben zu distanzieren, in dem wir selbst (unser "Fleisch") die Herrschaft hatten. Und sagen: "Nein, so will ich nicht mehr denken und fühlen, Herr hlf mir, das loszulassen und leite du mein Denken und Fühlen."
Ich denke, diese Erkenntnis steckt auch in der Aussage des Paulus: Phil 2,13 Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.
Die Erkenntnis, wie sehr wir auf Gottes Wirken in uns angewiesen sind, um das Richtige auch nur zu wollen ....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: www.Creativity4Jesus.de - eintauchen in ein Meer himmlischer Kreativität!
von Burgen am 04.11.2016 10:09Hallo Cleo,
es ist dort noch kein Beitrag, keine Geschichte eingestellt.
Ein Link führt hierher und ein Link zu Jesus.de und das einzige Bild zeigt die Sponsorin der Site.
Da braucht es jetzt nur noch Menschen, die ihre Beiträge zu der email schicken.
Bin schon gespannt, die Vielfalt wird sicherlich sehr schön sein.
Grüße
Burgen
Tagwandler
Gelöschter Benutzer
Re: Echte Christen und Namenschristen
von Tagwandler am 04.11.2016 09:36
Stefan schrieb:
„Du magst ja nichts davon halten, aber du siehst doch sicher, dass es unterschiedliche Meinungen und Ansichten gibt."
Das sehe ich und es ist im Zusammenleben erwartbar. Dennoch vor dem Hintergrund eines Forums noch ein paar Anmerkungen:
Um innere Verdammnisgedanken sollte es auch nicht gehen, denn wer wäre es, der solches zu Dir spräche, wenn Du doch um den Glauben und die Gnade weißt?
Was ist aber mit dem inneren Gefühl?
Und doch: Der Leib (das Fleisch) läuft nicht von alleine, sondern der, der in ihm wohnt, macht dass er (es) laufe.
Jesus antwortete und sprach zu ihm: „Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen." (Joh 14,23)
Re: Gebetserhörung 1. Joh. 5 ; 14
von Cleopatra am 04.11.2016 08:00Stimmt liebe geli, so sehe ich das auch.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: www.Creativity4Jesus.de - eintauchen in ein Meer himmlischer Kreativität!
von Cleopatra am 04.11.2016 07:59Hallo lighty,
ich habe mir den Link gerade mal angesehen, habe sofort an meine Cousine gedacht, die auch sehr begabt ist und wollte ihr den Link mal rüberschicken.
Aber gibt es da vielleicht Probleme?
Ich kann keine Inhalte sehen. Weder Geschichten, noch Bilder und so.
Oder liegt es daran, dass die Seite noch so neu ist und daher noch keine Bilder da sind?
Ein Bild konnte ich sehen, unter "was wir glauben".
Und das fand ich ser kreativ und schön.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Vision von M. Baron : Gebirgsbach ( Glaube.de / Gebet - Gebetseindrücke )
von Pal am 04.11.2016 06:56Wen kann er senden ?
DICH!
DerArme
Gelöschter Benutzer
Vision von M. Baron : Gebirgsbach ( Glaube.de / Gebet - Gebetseindrücke )
von DerArme am 03.11.2016 21:31Hallo
Ich war etwas erstaunt bei Glaube.de folgende Vision von M. Baron zu finden unter Gebet - Prophetie /
Gebetseindrücke .
Thema : Gebirgsbach
Wer sie zuerst lesen will ......
Für mich wurde diese Vision in den letzten Tagen wichtig .
Als Quintessenz erschienen mir manche Punkte klarer , warum Gott daran gehindert wird das zu tun was er will .
Als Negativum in dieser Vision kam immer wieder das Eingreifen von uns Menschen .
Entweder kontrollierten wir es ( der Bau eines Kanalsystems ) .
Oder bauten eine "Gegenquelle" auf , die das Wasser Gottes praktisch unwirksam machte .
Trotzdem kam Gottes Absicht klar zu Tage . Er will seinen Geist ausgießen .
Die Vision war vor 7 Jahren . Wen kann er senden ?
Gruß
DerArme
Re: Echte Christen und Namenschristen
von StefanS am 03.11.2016 20:12Und ich denke, sie sind nicht per se falsch, weil es innere Konflikte bei Christen gibt.
Der innere Kampf (oder Konflikt) eines Christen wird in den 4 Kapiten des Römerbriefs (5-8) doch recht gut beschrieben, findest du nicht?
Darf ich das mal aufdröseln?
Rö. 5,2
Durch Jesus haben wir auch den Zugang im Glauben zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung auf die Herrlichkeit, die Gott geben wird.
Echte Christen stehen unter der Gnade.
Rö. 5,20
Das Gesetz aber ist hinzugekommen, auf dass die Sünde mächtiger würde. Wo aber die Sünde mächtig geworden ist, da ist die Gnade noch viel mächtiger geworden
Für echte Christen gilt die Gnade.
Rö. 6,14
Denn die Sünde wird nicht herrschen über euch, weil ihr ja nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade.
Echte Christen sind unter der Gnade.
Rö. 7,15-24
15 Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern was ich hasse, das tue ich.
16 Wenn ich aber das tue, was ich nicht will, stimme ich dem Gesetz zu, dass es gut ist.
17 So tue ich das nicht mehr selbst, sondern die Sünde, die in mir wohnt.
18 Denn ich weiß, dass in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt. Wollen habe ich wohl, aber das Gute vollbringen kann ich nicht.
19 Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich.
20 Wenn ich aber tue, was ich nicht will, vollbringe nicht mehr ich es, sondern die Sünde, die in mir wohnt.
21 So finde ich nun das Gesetz: Mir, der ich das Gute tun will, hängt das Böse an.
22 Denn ich habe Freude an Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen.
23 Ich sehe aber ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das widerstreitet dem Gesetz in meinem Verstand und hält mich gefangen im Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist.
24 Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem Leib des Todes?
Ist das nicht dieser Kampf, von dem der geistliche Mensch spricht?
Wissend, ich bin unter der Gnade und doch dieser elende Mensch?
Ich gebe offen zu, dass mir dieser innere Konflikt bekannt ist, da ich Jesus von Herzen liebe und oftmals nicht das Gute tue, das ich so gern täte.
Und dann kommt eben dieser Leitspruch, der für mich und für alle echten Christen einen Schlussstrich zieht und keine inneren Verdammnisgedanken zulässt:
Rö. 8,1
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
Und trotzdem darf und muss sogar das Seufzen bleiben, weil wir echte Christen einfach keine begnadete, fröhliche Sünderlein sind!
So verstehe ich Pal und so solltest du auch mich, lieber Tagwandler, verstehen.
Das und nichts anderes ist mein Konflikt!
Der Konflikt zwischen dem geistlichen und fleischlichen Stefan!
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
www.Creativity4Jesus.de - eintauchen in ein Meer himmlischer Kreativität!
von lighty83 am 03.11.2016 19:15Neu im Internet!
www.Creativity4Jesus.de
- eintauchen in ein Meer himmlischer Kreativität!
Diese Website für junge Leute soll dir eine Plattform bieten, deine Kreativität für Gott zu präsentieren und mit der Welt zu teilen. Hier ist Raum für deine Geschichten, Gedichte, Texte, Bilder, Grafiken, Fotos, Musik, Videos und sonstige Kunst, die durch den Glauben an Jesus inspiriert wurde.
Es geht darum, Gott mit der eigenen Kreativität zu ehren und den Besuchern der Internetseite zu zeigen, wer und wie unser Gott ist.
Sei dabei :) !
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Auf das Fleisch oder auf den Geist ( säen )
von geli am 03.11.2016 18:17Ich denke, es fängt mit "Glauben" an.
Die Bibel sagt: "Nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir."
Das muss ich zuerst einmal glauben.
Wenn nun Christus in mir lebt, dann bedeutet das, dass er mich darauf aufmerksam macht, wenn ich auf falschen Wege bin.
Wir sollen unseren Sinn erneuern, damit wir prüfen können, was das Gute und Wohlgefällige ist. Dazu gehört unbedingt, dass wir täglich in der Bibel lesen, denn nur so erkennen wir, wo wir noch anders denken und anders handeln, als Gott es gerne möchte.
Je länger wir mit Gott unterwegs sind, umso besser lernen wir zu unterscheiden.
Allerdings stimme ich mit Pal überein: Für uns Menschen ist es unmöglich, Geist und Seele zu 100% auseinanderzuhalten. Das kann nur Gott selbst - sein Geist ist das zweischneidige Schwert, das Mark und Bein, Seele und Geist zu trennen vermag. (Hebr. 4,12)
Aber wir können im Laufe unseres Lebens mit Gott lernen...
Lg, geli


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