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Re: vom Segen der Sabbatheiligung : Jesaja 58, 13 - 14
von Michi123 am 08.12.2016 16:58Yeschuah hat die Tora erfüllt. Das ist auch beim Schabbath Gebot wichtig zu verstehen. Der Schabbath ist der Tag, an dem die Menschen ruhen sollen, weil der Herr von seinen Werken ruhte. Das bedeutet, dass er mit den Schöpfungsworten fertig war. Am Schabbath sollte man darüber nachsinnen, ob man sich dem Wort des Herrn unterordnet, also die Schöpfungsworte, die der Herr gesprochen hat, auch hört und sich dabei entscheidet, diese zu tun oder auszuführen. Jetzt hat Yeschuah aber die Verheisungen der Tora erfüllt, das heißt, wir leben in einem beständigen Schabbath. Paulus sagt dazu "Gottesruhe". In diese Gottesruhe sollen wir hineinfinden und darin leben (Hebräer 4/9).
Das selbe kann man vom Yom Kippur - Tag glauben. Wir leben in einer ständigen Versöhnung mit dem Herrn. Warum? Weil Yeschuah, der Messias ein beständiges Opfer durch seinen Opfertod am Kreuz gebracht hat. Ich muss daher keinen Yom Kippur feiern, weil er ja erfüllt ist, aber ich kann Yom Kippur auch gerne feiern und die Liturgie der Bindung Isaaks feiern, weil ich dabei daran erinnert werde, was Yeschuah für mich getan hat, weil er gebunden wurde, so wie Isaak gebunden wurde.
Was die Angelegenheit mit der, in anderen Beiträgen erwähnten, Steinigung betrifft: Yeschuah hat nicht gesagt, dass es nicht richtig ist, die Frau zu steinigen, sondern: Wer noch nie ein Gebot gebrochen hat, der werfe den ersten Stein. Er macht dadurch klar, dass wir alle vor dem Herrn den Tod verdient hätten und durch die Missachtung der Worte des Herrn, der Tora in den Fluch oder die Strafe des Gesetzes hineingekommen sind. Somit kann keiner selbstgerecht sagen, dass er so gelebt hat, wie der Herr es in seiner Schöpfung eigendlich über uns Menschen gewollt hat (Er schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Abbild des Herrn schuf er ihn / Wer mich sieht, sieht den Vater / Ihr seid das Licht der Welt...)
Israel aber ist vom Herrn herausgerufen worden aus allen Völkern, damit es so lebt, wie der Herr die Menschen erschaffen hat. Und die Nationen sind durch Glauben in diesen Ruf an Israel mit eingepfropft, wie ein Ast in einen Baum.
Das ist viel mehr, als nur Schabbath oder was man essen darf, was nicht usw. Aber Yeschuah hat uns ja dazu bereitet, das Gesetz/Tora/ Worte des Herrn in unserem Herzen zu tragen und zu erfüllen. So sind wir eine neue Kreatur. Und das hat dann schon etwas mit dem Schabbath zu tun, nämlich dass wir in der Schabbathruhe leben. Also: Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag, Sonntag ist für Christen eigendlich Schabbath.
Der Sonntag ist der Tag, an dem man gedenkt, dass wir eine neue Schöpfung durch die Aufertstehung des Messiases sind und kirchengeschichtlich leider auch einer der vielen Punkte, durch den das Christentum aus dem Judentum herausgeschält wurde.
Zum Thema Trennung unter Christen wegen der Auslegung der Gebote:
Was den Umgang von Denominationen mit der Tora betrifft. Man sollte immer bedenken, dass es nicht die Gesetze gibt, sondern nur das Gesetz. Da kann man sich nicht einfach bestimmte Worte herauspicken und darum eine Theologie aufbauen und diese dann als Keil in den Leib Yeschuahs rammen und spalten und verurteilen, dass die anderen nicht nach dem Maßstab dieses einen Gebotes leben. Wer so etwas tut, hat nichts von dem Geheimnis der Tora und Yeschuahs Messiastum verstanden. Wir sind zur Einheit berufen, weil der hl Geist an Schawouth / Pfingsten als eine (1!!!!!) Feuerflamme auf die Jünger gefallen ist und sich dann erst in mehrere (viele!!!!) Feuerzungen zerteilt (!!!) hat. Es ist ein Geist, der in uns lebt und der strebt nach Einheit in sich selbst und damit zum Bruder / Schwester.
Der Messias hat damit den Fluch der Zerstreuung durch den Turmbau zu Babel durch die Söhne Sems wiederhergestellt. Ein Zeichen, an dem der Messias erkannt wird ist, dass er die Menschen, die mit ihm in einem Bund (Sinai oder Sein Blut) stehen, zu einer Herde sammelt. Wie kann man da jetzt ein Wort des Herrn herauslösen und zur Waffe gegen andere schmieden, die doch vom selben Geist sind, wie man selbst? Und hat nicht Adma zu Eva gesprochen: Da sprach der Mensch: Das ist doch Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch; Wie viel mehr müssten wir doch uns von Yeschuah, der neue Adam, nach der Schrift, uns ansprechen lassen als: Das ist doch Geist von meinem Geist? Und wenn Adam אָדָ֕ם Eva Männin אִשָּׁ֔ה nennt (wobei wir hier an die Grenze der Übersetzung stoßen, weil Adam eigendlich Erde oder rot bedeutet und Isaah (=Eva) Frau), dann nennen wir uns ja auch Christen, weil wir vom selben Geist und Leib (siehe Abendmahlsliturgie) wie Christus sind. Oder anders: Wir müssten uns im hebräischen Messiase nennen, weil wir vom selben Geist wie der Messias sind.
Also ist es so wichtig, dass wir verstehen, wie wichtig dem Herrn und Herrscher über alle Himmel und der Erde diese Einheit ist, weil er eins ist in seinem ganzen Wesen und uns in diese Einheit mit sich selbst zieht (dazu: unbedingt Johannes 17 lesen!)
Re: vom Segen der Sabbatheiligung : Jesaja 58, 13 - 14
von Salvato am 08.12.2016 11:04Guten Tag Christina
Für die AT-Gesetzeslehrer hat Jesus den Sabbath gebrochen als er heilte,
ebenso seine Jünger, als sie Aehren rauften. Denn ein Mann der am Sabbath lediglich Holz auflas musste vor Jesus Definition von Sabbath, gemäss mosaischem Gesetz gesteinigt werden.
Da damals ausser Jesus Christus NIEMAND den allein wahren Gott kannte, so auch gemäss Jesus seine Feinde nicht. geht doch klar hervor, dass nebst der Verhinderung der Steinigung der Eherbrecherin, bei beiden für mit der Todesstrafe behafteten - Vergehen - seitens dem Vater im Himmel nichts dergleichen vorgesehen ist.
Für Christen damals war nach Jesus Aufklärung über wahres Gottverständnis künftig ausnahmslos dieses von Belang, was Jesus bei teils heutigen Christen wohl sicherlich vermisst.
Der Sabbath ist für den Menschen gemacht, heisst wohl, dass es für den Menschen gut ist einfach mal an einem Tag innezuhalten, sich womöglich vom Alltagsstress mit allem drumherum fernzuhalten in sich gehen, beten und horchen, da göttliches Reden in uns oftmals eher in der Stille von unsereins gedanklich wahrgenommen werden kann, war und ist meine Erfahrung.
Gruss Salvato
Re: vom Segen der Sabbatheiligung : Jesaja 58, 13 - 14
von solana am 08.12.2016 11:00Liebe Christina, es gibt da in unterschiedlichen christlichen Denominationen unterschiedliche Meinungen, wie wichtig es ist, den "richtigen" Wochentag einzuhalten.
ZB die Adventisten und auch die Zeugen Jehovas legen grossen Wert darauf, den Sabbat am Samstag einzuhalten und sehen das als ein Akt des Ungehorsams Gott gegenüber an, stattdessen den Sonntag als Ruhetag und besonderen Feiertag zu feiern.
Ich denke, man sollte da 2 Dinge unterscheiden:
1. Der Sabbat ist den Menschen gegeben als Tag, an dem die Alltagsaktivität unterbrochen wird und wir uns ausruhen und "neu auftanken" sollen.
Uns aaus dem Alltagstrott zurückziehen und auf Gott hin ausrichten, die Seele dort zur Ruhe kommen lassen, um aufgebaut und gestärkt in die neue Woche zu gehen.
Gott im Zentrum haben, ihm danken und ihn preisen.
Das sollte eigentlich unsere Lebenseinstellung immer sein - auch im Alltag.
Aber da wird sie oft "überwuchert" und "erstickt" - daher ist so ein Ruhetag wichtig für Körper und Seele.
2. Gebot und Gehorsam.
Der Sabbat gehört zu den elementaren Dingen, die in den 10 Geboten als Richtschnur gegeben wurden und das Volk Israel setzte sich gerade dadurch von der heidnischen Umgebung ab, dass sie so lebten und nach Gottes Willen fragten.
In diesem Gehorsam erwiesen sie Gott die Ehre und bezeugten, dass sie ihm gehörten als auserwähltes Volk und dass sie ihm vertrauten.
Dieses Vertrauen bezeugen wir auch, wenn wir Gott gehorsam sind - und zwar in allem; nicht nur in dem, was uns einleuchtet, bei dem wir einen Nutzen für uns unmittelbar erkennen.
Sondern auch da, wo wir erst mal offensichtliche Nachteile in Kauf nehmen müssen, zB wenn wir ehrlich sind und uns nicht durch eine Lüge Vorteile verschaffen, wo es alle anderen tun und was als "Kavaliersdelikt" gilt.
Wenn wir da trotzdem nach Gottes Willen fragen (statt nach dem, was andere Menschen sagen und tun), dann zeigen wir unser Vertrauen zu Gott, dass wir glauben, dass sein Wille für unser Leben das Beste ist und uns Segen bringt. Und wir damit im Endeffekt viel besser dran sind als mit kurzfristig erschwindelten Vorteilen.
Die Streitfrage unter manchen Christen ist nun: In wie weit gehört nun der exakte Wochentag zum Gehorsam?
Ist es wichtig, dass es unbedingt der Samstag sein muss oder geht es nur um das, wozu der Tag uns gegeben wurde?
Man kann auch im Formalen so weit gehen, dass das "Sabbat Halten" keine Ruhe und Auftanken mehr ist, sondern Stress um die Einhaltung vieler Einzelvorschriften.
Dann steht nicht mehr Gott und die Ausrichtung auf ihn im Zentrum, sondern solche Fragen:
"Wie weit darf ich am Ruhetag laufen?"
"Dürfen die Kinder am Sabbat Federball spielen?" usw
Mk 2,27 Und er sprach zu ihnen: Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht und nicht der Mensch um des Sabbats willen.
Hilfreich dazu finde ich auch das Kap Röm 14.
Im Endeffekt muss das jeder für sich selbst entscheiden.
Und das wichtigste Kriterium, finde ich, ist das, was in Röm 14 so gesagt ist: 6 Wer auf den Tag achtet, der tut's im Blick auf den Herrn;
Wer das so macht, der ist auch offen für Korrektur, falls er wirklich einen formalen Fehler dabei macht. Dann wird ihm Gott das auch ans Herz legen und zeigen, was er ändern sollte ....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: vom Segen der Sabbatheiligung : Jesaja 58, 13 - 14
von Christina am 08.12.2016 09:59
Ich wusste vorher gar nicht, dass der Sonntag schon von den frühen Christen als Versammlung genutzt wurde, weil es der Tag der Auferstehung Jesu ist. Ich wollte das noch mal recherchieren, weil mich freundlicherweise auch Henoch hier darauf aufmerksam machte (danke!). Und dank des Artikels in Bibelkommentare wird mir besser bewusst, wieso der Sonntag heutzutage mit den Sabbath am Samstag verwechselt wird. Der Samstag bleibt jedoch der Sabbath (den man einhalten kann oder nicht, zumindest nicht dar streiten sollte man) und ist zu UNTERSCHEIDEN vom Sonntag, der zwar auch geehrt wird als Tag der Versammlung, jedoch nicht mit dem Ruhetag GOTTES verwechselt werden sollte.
Etwas kompliziert, aber so verstehe ich es nun?
LG,
Christina
Re: Christ ohne Gemeinde
von Christina am 08.12.2016 09:40Dank für deinen Anstoß, Cleopatra.
Ich glaube, dadurch dass meine Freundin in der Freikirche von unzähligen Flüchtlingen erzählt hat, lässt schlussfolgern dass diese Gemeinde sich besonders stark mit dem Aufnehmen von Flüchtlingen beschäftigt. Mein Mann hat nun womöglich den Eindruck, dass es in allen Kirchen so sein muss, was ja aus euren Erfahrungsberichten nicht der Fall ist.
Mein Mann ist jedoch jetzt festgefahren und behütet mich im Moment umso mehr, da ich wieder schwanger bin. Es kommen regelmäßig seine Aussagen: ,,Geh bloß nicht unter Menschenmassen, du liest jeden Tag die Bibel, reicht das nicht?" Ich habe mich einfach im letzten Jahr, seit ich Jesus in mein Leben gelassen habe, sehr verändert. Dazu möchte ich auch ein Zeugnis geben, wie Jesus mein Leben umgekrempelt hat. 
Ich glaube, mein Mann erkennt mich manchmal nicht wieder - und das macht ihm eventuell Sorge...dass ich mich von ihm entferne (was nicht der Fall ist).
Drum denke ich, dass es das Beste ist, es langsam anzugehen; vielleicht mal vorzuschlagen an Feiertagen wie Weihnachten oder Ostern gemeinsam eine Kirche zu besuchen, ohne Zwang natürlich. Das halte ich für weiser und respektvoller, als einfach ohne sein Einverständnis sonntags in die Kirche zu gehen? Ich bin einfach ein Mensch der es friedlich angehen möchte. Ich bete, dass Jesus auch weiterhin an sein Herz klopft und ich sah bereits positive Veränderungen!
Anfangs fand er es befremdlich, dass ich statt shoppen zu gehen oder meine Romane zu lesen auf einmal jeden Tag die Bibel las. Mittlerweile hat er es akzeptiert, keine bissigen Kommentare mehr.
Früher wenn ich gesagt habe, ,,ich bete für dich" sagte er schon mal was denn mit mir los sei und dass ich ihn mit dem Quatsch in Ruhe lassen solle. Heute bedankt er sich sogar dafür oder sagt sogar ,,bete, dass unser Kind gesund ist, für meinen Erfolg auf der Arbeit etc"...was für eine Veränderung! 
Früher hat er gesagt, ein christlicher Kindergarten oder eine christliche Schule muss nicht sein, weil man da ja jeden Tag beten müsse sich mittlerweile macht er sich dafür stark, dass unser Sohn in eine evangelische Kita kommt und redet sogar davon, dass er eine christliche Schule später sehr vernünftig fände...wieder eine große Veränderung und so positiv!
Ich habe also große Hoffnung, dass GOTT auch zum Herzen meines lieben Mannes spricht, auch wenn er sehr stolz ist, oft auch auf Prestige aus ist (mein Haus, mein Auto mein so und so...) und er sich nicht so oft oder offen mit mir darüber unterhalten möchte. Aber GOTT spricht vielleicht auf andere Weise mit ihm und alles braucht seine Zeit.
Deshalb warte ich erst mal bis nach der Schwangerschaft ab und sehe, wie er sich dann gegenüber der Kirche verhält.
LG,
Christina
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (36) Gottes Liebe zu uns beweist sich darin, dass ... / Römer 5, 6 ff.
von Burgen am 08.12.2016 09:14Guten Morgen
liebe Solana, dein unteres Bild hat mich ganz verzaubert. Besonders der Hintergrund mit den Baumwipfeln, der Sonne und überhaupt, die Lichtkomposition. Das als Hochglanzkarte oder kleinem Poster müsste schön aussehen ...
Gestern Abend traf ich eine Frau mit Hund aus der Nachbarschaft. Der Hund gehört der Tochter und die Frau kannte ich schon lange, halt, weil sie hier auf dem Wege wohnt.
Und jetzt, quasie über den Hund, erzählte sie, dass sie gerade aus der Bibelstd. kommen würde.
Der Hund hätte die ganze Zeit ruhig unter dem Tisch gelegen und müsse sich nun halt erstmal bewegen.
Als ich nachfragte, sagte sie, seit 26 Jahren trifft sie sich mit einer Katholikin und einer Zeugin, sie selbst ist evangelisch.
Reihum finden die Bibelstunden statt.
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Losung: Josua 5, 14 Lukas 11, 28
Josua fiel auf sein Angesicht zur Erde nieder,
betete an und sprach:
Was sagt mein Herr seinem Knecht?
Selig sind,
die das Wort Gottes hören und bewahren.
*******
Menschenfreundlicher Gott, in der Stille warte ich auf dein Wort. Öffne mir Herz und Sinne, dass ich wahrnehme, was du mir sagst, dass ich höre und folge, wenn deine Stimme ruft. (ohne Angabe)
2. Korinther 5, 1-10 Jesaja 63, 7-16
Re: Hallo liebe Community / vor Kurzem getauft
von Christina am 08.12.2016 09:11Danke für's Willkommen heißen, Cleopatra. 
So habe ich das noch gar nicht gesehen, dass ich bald erst ein Jahr bin haha 
GLG und Segen,
Christina
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Konnte Jesus sündigen?
von Burgen am 08.12.2016 08:55Hallöchen
Die ersten Menschen, insbesondere der erste Mensch wurde nicht so geschaffen,
sich selbst zu genügen, sich selbst zu versorgen, sich selbst zu lieben, sich selbst zu genügen usw.
Er bekam den Auftrag, sich um die Tiere, um den Garten Gottes zu kümmern.
Als allererstes sollte er den Tieren, der jeweiligen Tiergattung, Namen geben.
Namen waren in der alten Welt etwas Besonderes. Teilweise der Vorname noch bis heute.
Und er erhielt das Geschenk, sozusagen mit Gott selbst "abhängen" zu dürfen.
Und das war ihm vermutlich später langweilig als er in einer Zweier-Gemeinschaft mit einem anderen Menschen lebte.
Bei David sehen wir ebenfalls sehr deutlich,
wie Langeweile und Augenlust einander zu bedingen scheinen.
Heute äussert sich dies, indem das Begehren in vielfältigen Stress ausartet.
Aber - David liebte Gott und bat um Vergebung.
Das fehlt beim ersten Menschen, das kannte er nicht. Und was man nicht kennt, macht erstmal Angst und Mühsal.
Gruß
Burgen
Re: Hallo liebe Community / vor Kurzem getauft
von Cleopatra am 08.12.2016 08:07Oh Christina, das ist ja toll ;-D
Bald wirst du ein Jahr alt ;-D
Herzlich Willkommen hier, ich habe gesehen, du schreibst ja schon tüchtig mit, das finde ich super.
Ich wünsche dir einen super Austausch bei uns 
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Christ ohne Gemeinde
von Cleopatra am 08.12.2016 08:05Oh weh, mir scheint, dass dein Mann also kein allgemeines Problem mit dem Christentum, sondern eben mit Ansammlungen mehrerer Personen hat, kann das sein?
In unsere Gemeinde kommen nun schon länger ein Ehepaar aus Syrien mit ihren zwei Kindern. Sie sind Moslems, aber sie haben durch uns erstmal Kontakte, Arbeit und Freundschaft knüpfen können.
Die Kider gehen mit in die Aktivitäten wie Kinderstunden und Jungschar. Sie verstehen deutsch schon sehr gut.
Wir hoffen so sehr, dass sie unsere Worte richtig verstehen und dass Gott sie zu sich zieht.
Wir haben auch eine Familie bei uns, in der der Mann nicht bekehrt war. Zwei Jahre lang ist die Mutter mit den Kindern trotzdem in die Gemeinde gegangen. Die Männer pfegten auch mit dem Mann Kontakt (gemeinsam Fahradfahren und Co).
Irgendwann kam er dann doch mit in den Gottesdienst und vor einigen Wochen hat er sich bekehrt.
Warum sage ich dir das?
Weil ich denke, dass Gott nichts unmöglich ist.
Dein Mann hat Angst um dich. Ja, aber kannst du dann auch nicht mehr Bus fahren und einkaufen gehen...?
Das ist ein großes Problem, die Welt ist unsicher geworden.
Aber ist nicht die Gemeinde, der gemeinsame Austausch, das Loben Gottes, das Beten, gerade dann die "Oase" in der schlimmen Welt dort draußen?
ich selbst bin auch der Meinung, dass eine Gemeinde sehr wichtig ist.
Sollte es also eine Gemeinde in der Nähe geben (manche haben leider nicht die Möglichkeit und leiden stark darunter), dann würde ich eine besuchen wollen. Gott selbst beschreibt die Gemeinde als seine Braut- also ist sie ihm auch enorm wichtig.
Mit Freunden treffen ist auch ein riesiger Segen, keine Frage. Aber Freundschaft ist das eine- wo aber ermahnt man sich gegenseitig, wo lernt man zu "streiten", mit unterschiedlichen Meinungen richtig umzugehen und sich berichtigen zu lassen...?
Lg Cleo
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