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MarcusO
Gelöschter Benutzer
Re: Geistige Einflüsse, Dämonenaustreibung und Empfang des heiligen Geist
von MarcusO am 08.03.2017 20:28wie kann dann ein Mensch eine Chance habe wenn er schon von Anfang an von Gott selber "verurteilt" ist zu versagen? Diese Frage stell ich mir oft bei solchen Versen. Genau wie beim Pharao den Gott sturr gemacht hat. Oder überhaupt "wer nicht von Anfang an im Buch des lebens steht"...?
Aber um beim Thema zu bleiben:
ich glaube Jesus wollte uns die Ernsthaftigkeit der Nachfolge damit deutlich machen. Wenn wir uns bewusst von Gott entfernen z.B. lau werden (denn Lauwarme wird er ausspeien), an Sünden festhalten usw. geben wir Stück für Stück mehr Raum dem Teufel. Wir öffnen ihm automatisch Türen und trennen uns vom Segensfluss Gottes.
Ein früherer christlicher Freund ist das beste Beispiel dafür. Er wurde lau und jagte immer mehr der Welt nach. Er "öffnete" somit in immer mehr verschiedenen Bereichen seines Lebens Türen für den Teufel. Am Ende berichtete er das er beinahe verrückt wurde. Gott sei dank geht es ihm heute wieder besser.
Re: Bibel im Alltag
von Cosima am 08.03.2017 19:53
Hier hole ich die Einladung hoch!
Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB
geli
Gelöschter Benutzer
Re: zu 1Kor.13,2
von geli am 08.03.2017 19:11Danke, Cleo - ich glaube, wir beide verstehen uns meistens? 
Lg, geli
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Vergebung?
von geli am 08.03.2017 19:08Ja, wenn der andere kommt und seine Schuld einsieht und mich um Vergebung bittet - dann ist nicht nur Vergebung, sondern auch Versöhnung möglich.
Wenn er nicht kommt, dann kann ich aber trotzdem vergeben - nur ist dann eine echte Versöhnung und Erneuerung der Beziehung nicht möglich.
Aber was mache ich dann mit der Schuld - denn die Schuld des anderen kann für mich selbst auch zu einer Last werden, die mein eigenes Leben beschwert?
Ich persönlich verstehe die Vergebung, auch wenn der andere nicht kommt und seine Schuld nicht einsieht, so:
Ich nehme die Sache, in der jemand an mir schuldig geworden ist, weg von mir und ver-gebe sie an Jesus, der besser damit fertig wird als ich.
So bin ich frei und muss nicht die Last der Schuld des anderen mit mir herumtragen.
Die Sache, die zwischen mir und der anderen Person passiert ist, ist dann nicht mehr länger eine Sache, die mich und diese Person betrifft, sondern ist nun eine Sache, die Jesus und die schuldig gewordene Person betrifft.
Lg, geli
geli
Gelöschter Benutzer
Re: AT - Eine Frage habe ich noch..
von geli am 08.03.2017 19:02Hallo Kowalski, bitte schau mal dort: von geli am 06.03.2017 18:42 - da habe ich auf Deine Frage versucht zu antworten:
Aber einen "Freischein" zum Sündigen - den gibts nicht. Zwar hatte Jakob (darauf hattest Du ja amAnfang Bezug genommen) mit reichlich krummen Mitteln versucht, Gottes Segen zu bekommen - und er hat ihn am Ende auch bekommen.
Aber dennoch kann man hier in Gottes Handeln keinen "Freischein zum Sündigen" ableiten.
Denn Gott hat zwar den Jakob am Ende gesegnet - aber er hat gleichzeitig Jahre an Jakob "gearbeitet", um ihn zu korrigieren und ihn auf den rechten Weg zu bringen.
Gott hat zwar Jakobs Bemühen angenommen, aber er hat Jakob auch durch eine recht harte Schule gehen lassen, um ihn von seinem fleischlichen Wesen zu befreien.
Lg, geli
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: AT - Eine Frage habe ich noch..
von Burgen am 08.03.2017 18:58Hebräer 11 gibt eine gute Antwort auf deine warum-Frage, Kowalski.
Vielleicht hilft es auch, Gott zu fragen, warum - wieso - er dich / mich befähìgt hat an Jesus zu glauben und ihm das eigene Leben zu übergeben?
Ich fände es auch wesentlich leichter, die Themenvielfalt 1-4 bisher, in eigenen Strängen zu diskutieren.
Gruß
Burgen
Re: AT - Eine Frage habe ich noch..
von Kowalski am 08.03.2017 18:42@Cleopatra + geli
Ja beruhigend ist das auf jeden Fall, aber das war doch gar nicht meine Frage.
Meine Frage war, warum der Herr diese stark sündigen Menschen segnete und nicht lieber andere fomme, liebenswürdige Menschen, die nicht sündigten (oder nur sehr wenig).
Das ist doch auch wieder ganz klar ein Freischein zum Sündigen. Wenn der Herr sowieso segnet, dann kann man ja auch sündigen. Verstehe ich nicht, sorry.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Geistige Einflüsse, Dämonenaustreibung und Empfang des heiligen Geist
von Burgen am 08.03.2017 17:02Hallo
ja, das Thema ist nichttso einfach. Man sollte ihm vermutlich auch nicht so viel Raum in der Beschäftigung mit ihm geben. Der Teufel zieht umher und sucht, wen er verschlingen kann.
Die zehn geheilten waren vermutlich vorher leprakrank gewesen und damit ausgestoßene der Gesellschaft.
Und bei Judas war die Wurzel auch woanders gelegen.
Jesus selbst ist immer wieder mit den Dämonen in Kontakt gekommen, sie kannten jeweils seinen Namen und wussten wer er war.
Mt 8, 28-34 steht "die Heilung von zwei Besessenen Gadarenern".
Parallelstellen Mk 5, 117 u. Lk8, 26-37
Die alte Kirche wollte sicherlich nicht Missbrauch verüben. Sie wollten Menschen helfen, mit Mitteln der Heiligen Schrift.
Im süddeutschen Raum gab es nachweislich Heilungen von Dämonen.
Sie können sich in Krankheiten 'verkleiden', doch in der Regel ist es nicht so.
Gerade, wie auch Hennoch schrieb, sind sie in der Esotherik und anderswo zu finden.
Ich denke eben auch, in vielen anderen Kulten, die das Etikett Religion tragen und für
die z.B. westliche Welt faszinierend erscheinen.
Wobei wir aber auch wissen dürfen, dass Gott den Menschen an sich liebt, aber nicht seine Kulthandlungen usw.
Kult ... Okkult. Liegt doch nah beieinander, oder?
Um wieder auf unsere gute Botschaft zurückzukommen:
Mt 10, 32-33
Wer nun mich bekennt vor den Menschen, zu dem will ich mich auch bekennen vot meinem Vater im Himmel.
Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem Vater im Himmel.
Gruß
Burgen
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Von der Finsternis ins Licht
von nennmichdu am 08.03.2017 15:38Hallo Burgen,
das Thema ist nicht ganz einfach. Das es "Missbrauch" beim Thema Exorxismus gibt, darüber sind wir uns wohl einig. Oft genug wird in den Medien davon berichtet, wo dann zum Teil ein vermeintlich bessenes Kind am Ende stirbt.
Das es tatsächlich Dämonen gibt, die von Menschen Besitz ergreifen können, wird uns auch klar sein. Und da konnte es sogar einen ehemaligen Jünger Jesu (Judas) treffen. Obwohl hier gesagt wird, das dieser von Anfang dazu bestimmt war, Jesus zu verraten. Auch wenn er erst diesen Weg dann eingeschlagen hat. Saul wurde von einem bösen Geist geplagt, den Gott selbst geschickt hat und nur David konnte mit seinen Harfenklängen hier eine gewisse Erleichterung erwirken. Und Jesus hat dann Menschen befreit, die vom Teufel überwältigt worden sind. Hier dann jedoch schlagartig. Ohne das der Betreffende in einem Zustande war, wo, wie du sagst, die Dunkelheit ihn noch nicht endgültig verlassen hatte.
Ein Hinderungsgrund für neues geistliches Leben war teils die fehlende Bereitschaft Jesus dann auch als Herrn für ihr Leben anzunehmen:
Lukas 17
11 Und es geschah, als er nach Jerusalem reiste, dass er mitten durch Samaria und Galiläa ging.
12 Und als er in ein Dorf einzog, begegneten ihm zehn aussätzige Männer, die von fern standen.
13 Und sie erhoben ihre Stimme und sprachen: Jesus, Meister, erbarme dich unser!
14 Und als er sie sah, sprach er zu ihnen: Geht hin und zeigt euch den Priestern! Und es geschah, während sie hingingen, wurden sie gereinigt.
15 Einer aber von ihnen kehrte zurück, als er sah, dass er geheilt war, und verherrlichte Gott mit lauter Stimme;
16 und er fiel aufs Angesicht zu seinen Füßen und dankte ihm; und das war ein Samariter.
17 Jesus aber antwortete und sprach: Sind nicht die Zehn gereinigt worden? Wo sind die Neun?
18 Haben sich sonst keine gefunden, die zurückkehrten, um Gott Ehre zu geben, außer diesem Fremdling?
19 Und er sprach zu ihm: Steh auf und geh hin! Dein Glaube hat dich gerettet.
Das sich okkulte Belastungen direkt vererben oder auf Angehörige auswirken, kann ich im Augenblick noch nicht herleiten.
Vielleicht spielst du auf die Bibelstelle an aus 2. Mose 34
6 Und der HERR ging vor seinem Angesicht vorüber, und er rief aus: HERR, HERR, Gott, barmherzig und gnädig und geduldig und von großer Gnade und Treue,
7 der da Tausenden Gnade bewahrt und vergibt Missetat, Übertretung und Sünde, aber ungestraft lässt er niemand, sondern sucht die Missetat der Väter heim an Kindern und Kindeskindern bis ins dritte und vierte Glied!
wenn ich nun in Hesekiel lese:
Hes 18,20 Denn nur wer sündigt, der soll sterben. Der Sohn soll nicht tragen die Schuld des Vaters, und der Vater soll nicht tragen die Schuld des Sohnes, sondern die Gerechtigkeit des Gerechten soll ihm allein zugute kommen, und die Ungerechtigkeit des Ungerechten soll auf ihm allein liegen.
Dann weist die Stelle aus 2. Mose 34,7 nicht auf ein zwangsläufiges Vererben von Übertretungen/Missetat/Sünde hin, sondern zeigt nur auf, das die Kinder und Kindeskinder noch zu leiden/tragen haben, dort wo ihr Väter ein Leben in Sünde führten und dies entsprechend auch ihren Erziehungsstil und ihren Umgang mit ihren Kindern prägte. Gott sucht - oder findet besser gesagt - hier noch die Folgen ihres bösen Handelns. Anders herum haben nichtgläubige Partner teil am Segen der gläubigen Partner und auch die Kinder aus dieser Beziehung sind von Gott gesegnet. Stehen unter seinem Schutz und Erfahren in vielem Bewahrung.
Also Sünde an sich, Schuld, wird von Gott dort geahndet, wo wir sie ihm nicht bringen. Wo wir nicht seine Vergebung in Anspruch nehmen oder Menschen für uns Fürbitte tun. Hiob wurde aufgefordert für seine drei Freunde Fürbitte zu tun, das Gott ihnen ihre Schuld durch das was sie Unwahres über Gott geredet hatten und darin Hiob zusätzlich betrübt und belastet haben, nicht anrechnen möge.
Und dort wo Hiob ihnen vergab, für sie Fürbitte tat, dort wandte sich dann auch das "Schicksal" Hiobs und er war am Ende mehr gesegnet als zu Beginn.
Re: AT - Eine Frage habe ich noch..
von solana am 08.03.2017 13:42den ganzen Abschnitt 24-26 verstehe ich nicht. Was hat das zu bedeuten? : "Und wenn er kommt, so findet er's gekehrt und geschmückt."
Wo ist es gekehrt und geschmückt?
Wer hat gekehrt und geschmückt?
Hallo Kowalski
Das ist ein Gleichnis und bei einem Gleichnis kommt es auf das an, was damit verdeutlicht werden soll und nicht darauf, jede Einzelheit 1:1 auszulegen.
Wenn du die Parallelstelle bei Mt betrachtest, dann wird klarer, was der "Hausbesitzer" falsch gemacht hat:
Mt 12,44 Dann spricht er: Ich will wieder zurückkehren in mein Haus, aus dem ich fortgegangen bin. Und wenn er kommt, so findet er's leer, gekehrt und geschmückt.
Er hat das Haus "leer" gelassen und nicht der Herrschaft dessen unterstellt, der allein Macht über die Dämonen hat und der allein in der Lage ist, die Dämonen dauerhaft draussen zu halten. Ein einfacher Mensch ist von sich allein aus dazu nicht in der Lage.
Ich denke, in diesem Gleichnis geht es darum, zu veranschaulichen, dass es eben nicht reicht, einmal umzukehren und sich befreien lassen, sein Leben in Ordnung zu bringen und "schön zu gestalten" (schmücken). Wenn das Leben dann -in der Folge - nicht unter die Herrschaft Gottes gestellt wird, sondern der Mensch selbst die Herrschaft führt, dann passiert es schnell, dass er wieder in neue Abhängigkeiten gerät.
Denn der Mensch steht nicht auf einer neutralen, souveränen Position zwischen gut und böse, aus der er sich jederzeit frei und unabhängig entscheiden kann und sein Leben souverän managen.
Röm 6, 16 Wisst ihr nicht? Wem ihr euch zu Knechten macht, um ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und dem gehorcht ihr – entweder als Knechte der Sünde zum Tode oder als Knechte des Gehorsams zur Gerechtigkeit. 17 Gott sei aber gedankt: Ihr seid Knechte der Sünde gewesen, aber nun von Herzen gehorsam geworden der Gestalt der Lehre, an die ihr übergeben wurdet. 18 Denn indem ihr nun frei geworden seid von der Sünde, seid ihr Knechte geworden der Gerechtigkeit.
Wer aus der Herrschaft der Sünde befreit wurde, der ist nur so lange frei, wie er der Herrschaft des Herrn untersteht, der die Sünde besiegt hat.
"Herrschen" über Sünde, Tod - und auch über Dämonen - kann kein Mensch von sich selbst aus, er kann nur "mitherrschen":
Röm 5,17 Denn wenn wegen der Sünde des Einen der Tod geherrscht hat durch den Einen, um wie viel mehr werden die, welche die Fülle der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, herrschen im Leben durch den Einen, Jesus Christus.
Aber ein "leeres Haus" ohne dass der neue, stärkere Herr darin Wohnung nimmt und es "beherrscht" ist leichte Beute für Dämonen, auch wenn es noch so schön in Ordnung gebracht und geschmückt wurde .....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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