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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (38) Ich lasse mich suchen und finden, sagt Gott
von Burgen am 10.03.2017 07:43Guten Morgen ☆ ♡ ☆, seid gesegnet.
Losung
Gott sprach zu Salomo:
Weil du weder um langes Leben bittest
Noch um Reichtum
Noch um deiner Feinde Tod,
sondern um Verstand, auf das Recht zu hören,
siehe, so tue ich nach deinen Worten. / 1. Könige 3, 11-12
Jesus spricht:
Wer meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. / Matthäus 7,24
Hebräer 2, 11-18
3. Mose 16, 1-22
Re: Geistige Einflüsse, Dämonenaustreibung und Empfang des heiligen Geist
von jonas.sw am 09.03.2017 21:04Jesus ist es, der einen zum Glauben führt. Und wenn ich dann diesen
Raum der Buße nutze. Erkenne, das ich ohne Gott gegangen bin. Das Jesus mein Retter ist. Er alles für mich am Kreuz getragen hat. Alle Sünden, die mich von Gott getrennt haben. Wenn ich daran glaube, dann stirbt mein alter Mensch mit Jesus am Kreuz und ich stehe mit Jesus zum ewigen Leben auf. Christus ist in mir. Ich habe dann den Heiligen Geist und dann kann kein falscher Geist mehr darin Platz nehmen.
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
werden Kinder frommer Eltern milder von Gott behandelt als andere...?.. und vom Fluch und vom Segen
von nennmichdu am 09.03.2017 19:45Gott behandelt und richtet alle gleich - hier gibt es bei Gott kein Ansehen der Person ... egal ob fromme Eltern oder nicht...
Das einzige - und das ist nicht wenig - was gläubige Eltern für ihre Kindern tun können, ist die Vorbildfunktion.. und die Fürbitte (das sie ihren Kindern halt keine Schuld vorhalten/anrechnen)
und hier werden die Kinder den Eltern entweder folgen oder nicht... aber sie werden zumindest nicht so schnell auf Abwege gebracht..
Um nocheinmal auf die Söhne Noahs zu kommen und die Fragestellung, warum denn nun Hams Sohn und seine Nachkommen und nicht Ham selbst (der die Blösse seines Vaters nicht bedeckte) unter einem von Noah ausgesprochenen Fluch zu leiden hatten, können wir an diesem Beispiel sehen, das so wie der Sohn seinen Vater behandelt, auch selbst dann von seinem eigenen Sohn behandelt werden wird.
Nun hat diese "Fluchkette" über die Nachkommen Hams aber in Jesus Christus für uns Gläubigen ein Ende. So wie es heißt das Gott Gnade erweist an tausenden von Generationen, dort wo wir in Christus Vergebung der Sünden haben - dort wo Jesus zum Fluch für uns wurde. Gottes gerechter Zorn und Gottes Strafe - die wir verdient hätten - auf Jesus Christus (am Kreuz) gelegt worden waren.
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Vergebung?
von geli am 09.03.2017 19:42@ Henoch und @ Cleo: Es freut mich, wenn Gott meine "5 Brote und 2 Fische" gebraucht...
Lg, geli
geli
Gelöschter Benutzer
Re: AT - Eine Frage habe ich noch..
von geli am 09.03.2017 19:39Ja,, es stimmt: Es wirkt auf den ersten Blick ungerecht.
Aber ist es das wirklich? Ich kann hier nur aus meiner persönlichen Erfahrung sprechen: Wenn in meinem Leben wirklich alles "glatt" gelaufen wäre - wäre das nun gut oder schlecht für meine Gottesbeziehung gewesen?
Eher denke ich, dass gerade die schwierigen Umstände mich dazu brachten, nach Gott zu fragen. Die "erschwerten" Startbedingungen dienten mir also zum besten...
Allerdings kann man das nicht verallgemeinern - es gibt ja viele Menschen, die anfangen, Gott zu suchen, obwohl (oder vielleicht auch gerade "obwohl") sie alles hatten, gerade obwohl es ihnen immer gut ging. Irgendwann stellen sie sich vielleicht die Frage: "Wozu das alles? Was kommt nach diesem Leben? Und vielleicht gerade am ENde ihres Lebens: "War das nun alles?
So denke ich, dass es nicht unbedingt ungerecht ist - Gott kennt jeden und führt jeden Menschen in Situationen, wo er sich bestimmten Fragen stellen muss - oder aber ihnen ausweicht.
Ausweichmöglichkeiten hat sowohl derjenige, dem es gut geht, als auch derjenige, dem es schlecht geht und der nicht so gute Startbedingungen hatte.
Und Situatíonen zum Nachdenken hat sowohl der eine als auch der andere...
Ich glaube, es war C.S. Lewis, der geschrieben hat: "Gott kennt uns uns weiß, mit welchem "Vehikel" wir in diesem Leben unterwegs sind"...

Lg, geli
Re: Vergebung?
von Cleopatra am 09.03.2017 19:36Wow liebe geli,
dein Zeugnis hat mich wirklich sehr berührt.
Vielen Dank dafür
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
nach der Befreiung...---..?.... Jesus anzunehmen.... --
von nennmichdu am 09.03.2017 19:33was bedeutet das für dich: Jesus anzunehmen...? --- ihn in dein Leben integrieren..? einen "frommen" Lebensbereich mit in dein Leben hineinnehmen...?
jetzt werden manche an die (sind es 4..?) geistlichen Gesetze denken ... Jesus im Mittelpunkt des Lebens und alle anderen Lebensbereiche drumrum... er auf dem Thron und wir versuchen das "nachzumachen" oder zu erfüllen.... was wir meinen das Jesus von uns erwartet... ---
Dann stehen wir entweder noch unter dem Gesetz, wo wir aus eigener Kraft versuchen etwas Gutes (für Gott und die Menschen) zu tun, oder wir leben in frommer Heuchelei und haben mehr Schein als Sein.
Ich hatte als junger Christ - vor so ungefähr 25 jahren in meiner ersten Gemeinde immer wieder offene Fragezeichen, wo mir vieles zunehmend "spanisch" vorkam - unter anderem auch Befreiungsdienste... wo Dämonen geboten wurde, aus Menschen auszufahren...
Diejenigen Menschen, die so freigebetet wurden aber hinterher durch eine "überfromme" Art alles andere als anziehend auf Ausstehende wirkten und schnell als Sekte verschrien waren.... - von Ungläubigen.
Bei den ersten Christen lese ich in der Apostelgeschichte dann aber etwas anderes. Diese nämlich fanden Gunst beim ganzen Volk.... ---
Apostelgeschichte 2
46
Und sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen
47 und lobten Gott und fanden Wohlwollen beim ganzen Volk. Der Herr aber fügte täglich zur Gemeinde hinzu, die gerettet wurden.
so wie Jesus selbst auch:
Lk 2,52 Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Vergebung?
von Henoch am 09.03.2017 19:32Hallo geli,
ich kann nur sagen, Dich hat der Herr geschickt. Du weißt gar nicht, wie sehr Du mir gerade geholfen hast.
Henoch
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Vergebung?
von geli am 09.03.2017 19:28Der Weg der Versöhnung war mit einer bestimmten Person bei mir sehr schwer und langwierig. Es war zwischen uns ca. 10 Jahre "Sendepause", dann wurde ich gläubig und somit kam das Thema "Vergebung" in mein Leben.
Es war ein längerer Weg, bis ich überhaupt bereit war, vergeben zu "wollen" - und das hab ich dann getan - im Gebet.
Nach einiger Zeit erkannte ich, dass auch meine eigene Reaktion auf die Sünde dieser Person nicht gerade so "das Gelbe vom Ei" gewesen war, und deshalb rief ich diese Person an und bat um Vergebung für die Bosheit, mit der ich oft reagierte.
Ich konnte also nicht nur die Schuld des anderen beim Namen nennen, sondern erkannte auch in meiner Reaktion darauf meine eigene Schuld.
Überraschenderweise entschuldigte die Person sich daraufhin auch bei mir für viele Dinge, die zwischen uns standen, und in der Folge war unsere Beziehung relativ gut. Allerdings war das nicht von Dauer - nach einiger Zeit bemerkte ich - ohne dass irgendein Streit oder etwas war - bei mir eine Art von "Blockade" - ich kann das leider nicht beschreiben. Jedenfalls war unsere Beziehung belastet, und ich wollte von Gott die Ursache wissen.
Ich hab dann mit jemand um die Sache gebetet - aber wir kamen der Sache nicht so wirklich auf den Grund.
Wir kamen dann überein, dass ich für dies und für das noch mal um Vergebung bitten könnte - aber ich wußte irgendwie, dass es sich nicht um eine einzelne Sache handelte, sondern es musste etwas "umfassendes", "übergeordnetes" sein - ich erklärte das meiner Gebetspartnerin so, dass es sich anfühlte, als wenn mich diese Sache "umschließen" würde - wie eine Lawine, in der in innen eingeschlossen war.
Wir gingen dann auseinander, und auf der Heimfahrt sagte ich frustriert zu Gott: "Also ich vergebe ihr jetzt wirklich ALLES..." Und von meiner Seite aus hatte ich ja schon vorher für alles, was mir bewußt wurde, um Vergebung gebeten, und ich wußte ja auch, dass es nicht um irgendwelche Einzelheiten ging.
Ich vergebe alles... und ich habe für alles, was mir bewußt war, um Vergebung gebeten... also was stand unserer Beziehung noch im Weg?? Was war die Blockade?? Alles Grübeln brachte mich nicht weiter 
Ja, und am nächsten Morgen rief diese Person (die von der ganzen Sache keine Ahnung hatte) bei mir an, und stellte im Gespräch die Frage: "Gell, du gibst mir die Schuld für alles, was in deinem Leben schiefgelaufen ist??"
GENAU DAS WAR ES.... Ich hatte alles vergeben, hatte auch für alles Böse von meiner Seite um Vergebung gebeten - "Ja, ich bin da und dort und dort schuldig geworden, habe falsch reagiert. Das tut mir alles leid. ABER: Wenn DU nicht dies und das getan hättest, dann hätte ich auch nicht so oder so reagiert, dann hätte ich diese oder jene Entscheidung anders getroffen, dann wäre ich diesen Weg oder jenen Weg nicht so gegangen...dann wäre mein Leben heute nicht so, wie es ist..."
Mit anderen Worten: Ja, ich bin an dir dort und dort schuldig geworden - tut mir auch alles furchtbar leid...aber: Wenn DU nicht hättest...dann...wenn DU nicht hättest... hätte ich auch nicht... und deshalb bist DU jetzt schuld an allem, was in meinem Leben falsch gelaufen ist.
Letzendlich war die Blockade, dass ich dieser Person auch Schuld für Dinge gab, die sie gar nicht zu verantworten hatte. Ja, sie wurde schuldig an mir - und natürlich war das eine Last, die ich von ihr mitbekam.
(Nebenbei bemerkt: Das sind die "Sünden der Väter", die bis ins dritte und vierte Glied wirksam sind, meiner Meinung nach).
Aber dennoch, trotz aller Schuld mir gegenüber, habe ich ganz persönlich selbst bestimmte Entscheidungen getroffen, bin ich ganz persönlich selbst bestimmte Wege gegangen - hatte ich ganz persönlich selbst auf bestimmte Art reagiert - und dafür musste ich lernen, Verantwortung zu nehmen und nun nicht alles, was in meinem Leben schiefgelaufen war, dieser anderen Person in die Schuhe zu schieben.
Ich hab damals gelernt, dass wir immer selbst für unsere Entscheidungen und für unser Tun verantwortlich sind - egal, wie sehr jemand anders auch an uns schuldig geworden ist und eine falsche Reaktion von unserer Seite darauf nur zu verständlich wäre.
Wir sind vor Gott dafür verantwortlich, wie wir auf die Schuld des anderen reagieren und können nicht mit der Schuld des anderen unser eigenes Fehlverhalten rechtfertigen.
Ich hab also Gott dann dafür um Vergebung gebeten, dass ich die andere Person für meine eigenen falschen Entscheidungen verantwortlich gemacht hatte.
Diese Person wußte gar nichts von der ganzen Sache - aber Wochen später kam sie zu mir zu Besuch, und sagte dann: "Also weißt du, sonst, wenn ich kam, war da so etwas wie eine "Decke", so etwas Belastendes - aber diesmal ist das nicht...das ist weg... 
Ja, einen Satz hatte ich damals gelesen, der mir geholfen hat:
"Nicht die Schuld des anderen macht mich krank, sondern meine eigene falsche Reaktion darauf macht mich krank".
Und hier möchte ich hinzufügen: "....meine eigene falsche Reaktion, wenn ich sie mit der Schuld des anderen rechtfertige..."
Dieser Prozess der Vergebung damals zog sich über mehrere Jahre hin - aber das, was ich dabei lernte, ist von unschätzbarem Wert...und alles hatte damit begonnen, dass ich die Entscheidung traf, vergeben zu wollen...
Lg, geli
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: AT - Eine Frage habe ich noch..
von Henoch am 09.03.2017 19:26Hallo Kowalski,
nun, ich kam aus einer atheistischen Familie. Mein Leben verlief glatt, alles wunderbar. Dennoch hat mich der Herr gerettet. Seitdem leide ich unter Gottes liebevollen Maßnahmen, mich umzugestalten.
Ich kenne Kinder aus Familien, die gläubig sind, sie wollen sich nicht bekehren. Den einen geht es gut, den anderen schlecht.
Die Reaktion des Menschen auf das Ziehen Gottes ist individuell und völlig ausreichend zur Errettung. Die Ziele Gottes mit dem Menschen sind auch individuell. Und je nach dem leidet der Mensch.
Nun haben Kinder aus gläubigen Familien das Problem, dass sie oft unsicher sind, ob sie wirklich vopn Gott geboren sind, weil sie von klein auf "das Leben mit Gott" gelernt haben. Aber haben sie sich bekehrt? Wirklich? Da leiden sie unter den Zweifeln.
Der, der aus einer ungläubigen Umgebung heraus zum Glauben kommt, hat andere Sorgen, weil er viel "falsches" ablegen muss, aber der Unterschied zwischen vorher und nachher ist so klar, dass er weniger Zweifel hat (meistens).
Aber alle Gläubigen werden leiden, denn das ist der Weg.
Sie leiden unterschiedlich.
Gott handelt nicht mit allen Menschen gleich. Es gibt leidende, verfolgte Christen und andere, die wohlhabend und gut versorgt sind. Und im Himmel wird es welche geben, die rechts und links vom Herrn sitzen werden und andere, die ihn von ferne schauen. Da gibt es Unterschiede. Aber warum sagt denn der Ton zum Töpfer, was machst Du?
Unter diesem Gesichtspunkt mag es "ungerecht" erscheinen, dass Kinder aus ungläubigen Familien viel umlernen müssen, was denen aus gläubigen Familien erspart bleibt. Aber es wird am Ende gerecht sein, denn Gott kann nicht anders, sonst wäre er nicht Gott.
Henoch

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