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Cosima
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Beiträge: 951

Re: Oase (38) Ich lasse mich suchen und finden, sagt Gott

von Cosima am 11.03.2017 22:00

bei_Speikern.jpg Ein Lichtstrahl!

Gestern war ich am Vormittag mit dem Zug unterwegs. Manchmal regnete es, aber dann
fiel ein Sonnenstrahl durch die Wolken und verbreitete Licht, das sich auch im Wasser
spiegelte. Licht in der Dunkelhei: ein gutes Wort - wenn jemand traurig ist; zuhören -
wenn jemand Trost braucht; zu einer Tasse Kaffee oder Tee einladen - wenn jemand 
einsam ist....oder einfach nur ein paar liebe Zeilan an jemanden schreiben....
Es gibt so viele Möglichkeiten ein kleiner Lichtstrahl in der Finsternis dieser Welt zu sein.

Wir sind mitten in der Passionszeit. Jesus hat die Finsternis - das Leid dieser Welt, durch seine

Liebe zu uns in Licht und Barmherzigkeit verwandelt. Und seine Barmherzigkeit ist jeden Morgen
neu! Dafür bin ich so dankbar! 

Liebe Grüße allen Oasis - auch den stillen Mitlesern, 
von Cosima.
 

Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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Cosima
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Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von Cosima am 11.03.2017 16:10


2_Kor129.jpg Schwach, hilflos sein, wie erträgt man das?

Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig. 2. Korinther 12,9a

Dieser Vers war 2012 die Jahreslosung. Ich habe Predigten darüber gelesen. In allen wurde betont, dass Schwäche
nicht in unsere Zeit passt. Das ist auch noch heute so, im Jahr 2017. Nach wie vor zählt der Starke und der Schwache
kommt unter die Räder. Wer schwach ist, wird ausgenutzt, von anderen Schwachen oder von den Starken.

Doch Paulus will uns mit seiner Version über Schwachheit etwas ganz anderes vermitteln. In einer anderen Übersetzung
führt er den Satz fort: "Jetzt trage ich meine Schwäche gern, ja, ich bin stolz darauf,
                                   weil dann Christus seine Kraft an mir erweisen kann."

Das möchte ich auch für mich, dass Christus in meiner Schwachheit seine Kraft erweist. Dazu muss ich zugeben, dass 
ich schwach bin, dass ich Hilfe brauche. Ja, ich stehe dazu! Immer wieder neu erkenne ich mein Versagen, meine 
Schwachheit...und ich weiß, dass das nicht in diese leistungsbetonte Welt passt. Deshalb ist mir die Botschaft so eine
große Hilfe - ja Trost in meiner Schwachheit. 

Morgen Abend wollen wir im Hauskreis darüber austauschen. Wir laden alle Hauskreis-Teilnehmer ein, 

am Sonntag, den 12. März 2017 um 20:30 Uhr in den Chatraum "Hauskreis-Miteinander".

Wir freuen uns auf die Gespräche mit euch, 
eure Chestnut und Cosima.
 

Die Liebe gibt nie jemand auf, in jeder Lage vertraut und hofft sie für andere; alles erträgt sie mit großer Geduld. 1.Kor.13:7 GNB

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Vergebung?

von Burgen am 11.03.2017 12:44

Hallo nennmichdu

diese Interpretation von dir ist mir (noch) nicht zu Ohren gekommen.

Römer 6, ... 22-23
Nun aber, da ihr von der Sünde frei und Gottes Knechte geworden seid, habt ihr darin eure Frucht, dass ihr heilig werdet;
das Ende aber ist das ewige Leben.
Denn der Sünde Sold ist der Tod; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.

Wir lesen hier von einem Weg, einem Prozess, der bis an unser irdisches Lebensende gegangen, erlebt wird. 

Epheser 5, 15-17, ebenfalls an Christen geschrieben
So seht nun sorgfältig darauf , wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise,
und kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse.
Darum werdet nicht unverständig, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist.

Für mich bedeutet es, immer mehr in die Haltung der Vergebungsbereitschaft für mich und andere hinein zu kommen.
Also Gott bitten; vergib mir meine Schuld und führe mich nicht in Versuchung, sondern erlöse mich von mir selber.


 Gruss
Burgen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.03.2017 21:12.

nennmichdu
Gelöschter Benutzer

das Ego mit seinen Begierden als Ursache des Bösen...?

von nennmichdu am 11.03.2017 12:09

Hier schmeißt du verschiedene Lebens- und Wirkungsbereiche des Menschens in seinen Funktionen ein Leben zu führen in einen Topf, setzt die Fähigkeit des Menschens, sich als Individuum zu erkennen (Ego) als Nährboden vorraus, aus dem heraus dann Böse Gesinnungen/Gedanken/Worte/Taten entspringen.

Die Fähigkeit des Menschen, sich als Indivuduum zu sehen, bleibt allerdings auch als Christ unangetastet. Denn daraus heraus, aus der Fähigkeit uns als Mensch (Individuum) in seinen eigenen Begrenzungen von anderen Menschen in ihren eigenen Begrenzungen (Individualitäten) zu unterscheiden, bleibt bestehen. Sonst würden wir quasie als ein Kollektiv in Christus von Christus allein fremdgesteuert.

Der persönliche Wille in seiner Entscheidungkraft bleibt auch beim Christen (der durch Christus lebt, in ihm ruht -- von seinen eigenen Werken) gefragt und gefordert. Auch Jesus musste an dem was er litt Gehorsam lernen. Er musste seinen eigenen Willen in den Willen des Vaters legen. Sich mit seinem Willen einverstanden erklären.

Der nicht von Gott erneuerte (erlöste) Mensch - der in der Bibel der alte Adam genannt wird (weil er so handelt und reagiert wie Adam einst in Eden, als er in Sünde fiel) muss erst den Weg zum Kreuz finden. Sich mit Jesus begraben sehen, dann im Tode gehalten werden später jeden Tag neu..., damit das neue geistliche Leben, was Gott dann in uns hineinlegt, Gestalt annehmen kann, Auswirkungen (Früchte) haben kann.

Der körperliche und geistliche Tod ist dann die unvermeidliche Folge eines Menschens, der in seiner Gesinnung noch keine Veränderung erfahren hat. Der noch wie der alte Adam in Eden nicht anders kann, als sich am Gebot (du sollst nicht davon essen) zu reiben und vom Teufel hier in seinen Gelüsten versucht wird. So wie Jesus ähnliche Versuchungen dann auch die 40 Tage nach seiner Taufe (nach dem Empfang des heiligen Geistes) in der Wüste erfahren hat.



 

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

krank - weil nicht "umfassend aus der Vergebung lebend" - ?

von nennmichdu am 11.03.2017 11:50

Im "Vater unser" heißt es:

vergib(st) uns unsere Schuld - so (d.h.: in Abhängigkeit davon)  auch wir vergeben (nicht anrechnen) denen, die an uns schuldig geworden sind


Jesus beschreibt dies dann auch in einem diesbezüglichen Gleichnis, wo einem verschuldeten Manne seine große (finanzielle) Schuld erlassen wurde, er aber von seinem Knechte eine kleinere Schuld eintreiben wollte...


Betreff des Zusammenhanges zwischen Krankheit und Sünde fällt mir dann die geschichte von dem gelähmten Menschen ein, zu dem Jesus zuerst sprach, dir sind deine Sünden vergeben und dann ihn erst vollständig heilte.

Also die Vergebung der Sünden, die durch Jesus geschehen ist und die wir anderen zusprechen dürfen ist die Vorraussetzung dafür, das wir überhaupt heil und gesund werden.

Insofern wirkt deine Beschreibung, Krank sein, weil nicht umfassend genug anderen Vergeben wurde ein wenig befremdlich.

Entweder mir ist als Christ Vergebung zuteil geworden (von Gott, durch die Bekehrung/Taufe/Wiedergeburt) --- dann KANN ich auch anderen vergeben, oder ich leide noch unter den Begierden meines Fleisches, die halt noch nicht in den Tod (Taufe) gegeben worden sind, sodass ich noch

FORDERUNGEN nach Wiedergutmachung an den anderen stelle. Und das ist der Grund, warum jemand anderen nicht vergeben kann, weil der eigene Schaden, den Jesus noch nicht heil gemacht hat (in mir) nach Wiedergutmachung schreit und ich meine Forderung hier im RAume stehen lasse. Weiterhin unter diesem Verletztsein leide.

Das dann nur geheilt werden kann, wenn ich Jesu Liebe und Vergebung zu mir völlig erfahren habe. Wenn ich in seiner 1. Liebe (weil er uns zuerst geliebt hat) ruhe und daraus nur anderen vergeben kann und vor allem auch vergeben will. Weil ich mit Gott im reinen bin und in ihm alles habe. Und nichts mehr von anderen Bedarf. 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (38) Ich lasse mich suchen und finden, sagt Gott

von Burgen am 11.03.2017 10:58

Guten Morgen, ihr Lieben

hat schon ein jeder Gott gefunden?

Losung

Der HERR ward mein Halt.
Er führte mich hinaus ins Weite. / 2. Samuel 22, 19-20

Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit. / 2. Korinther 3,17
***
Meine engen Grenzen, meine kurze Sicht bringe ich vor dich.
Wandle sie in Weite: Herr, erbarme dich.
Meine ganze Ohnmacht, was mich beugt und lähmt, bringe ich vor dich.
Wandle sie in Stärke: Herr, erbarme dich.
(Eugen Eckert)

Römer 6, 12-18
3. Mose 19, 1-18

 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Vergebung?

von Burgen am 11.03.2017 10:45

Hallo nennmichdu,

wir müssen nicht, dennoch ist es ratsam es zu tun.

warum - wozu?

es ist für den jeweiligen Menschen hilfreich.
Aus oder in unterschiedlichen Lebensbereichen wird dieses dem Menschen zum Segen gereichen.

Denn auch ein Christ ist keinesfalls davor gefeiht brummelig z.B. abends den Tag zu beschließen.
Auch Christen haben verschiedene krankheitähnliche Symptome, die zur Krankheit werden können,
aufgrund dessen, dass sie nicht umfassend in der oder aus der Vergebung heraus leben.

Jesus selbst leitet uns im "Vater unser" dazu an.
Es ist vorformuliert, ja. Es liegt denn och an uns, ob wir die Verheißungen des Gebets empfangen können.

Gruss
Burgen

 

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: AT - Eine Frage habe ich noch..

von Pal am 11.03.2017 06:05

Das Selbst verleugnet sich nicht sondern lebt seine Lüste aus.
So sind mE "Egolüste" die Ursache des Bösen. Und Satan spielt auf den Saiten dieses Instrumentes die Melodie des Todes.

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Geistige Einflüsse, Dämonenaustreibung und Empfang des heiligen Geist

von nennmichdu am 11.03.2017 04:53

wie kann dann ein Mensch eine Chance habe wenn er schon von Anfang an von Gott selber "verurteilt" ist zu versagen? Diese Frage stell ich mir oft bei solchen Versen. Genau wie beim Pharao den Gott sturr gemacht hat.


Gott sprach zu Mose, das Mose dem Pharao Gott sein sollte...
Gott hat also durch Mose dem Pharao erwiesen, das der Pharao nicht Gott ist, wofür er sich hielt/verehren ließ - als Stellvertreter der Götter (nach seiner Religion).

Nun war aber Mose von Gott autorisiert,  --- Botschafter an Gottes stelle zu sein --- so wir wir Christen Botschafter Christi sind... dem alle Macht über die Macht des Fürsten dieser Welt gegeben/verheißen ist. 



Kein Mensch ist von Geburt an dazu bestimmt zu versagen, er hat die Möglichkeit erhalten, Gott wahrzunehmen, doch bleibt er am Geschöpflichen/Sichtbarem stehen, so fällt das Urteil Gottes über ihn, dort wo er nicht Gott Dank erwiesen hat. Dort wo er nicht das was er im Leben Gutes erfahren hat, zurück/weitergegeben hat, sondern für sich und seine Zwecke "missbraucht" hat --- soweit meine Gedanken hierzu... 

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

muss der Mensch um Vergebung bitten?

von nennmichdu am 11.03.2017 04:43

Nein - der Mensch muss nicht um Vergebung bitten --- wenn er erfahren hat, das Vergebung für ihn erwirkt worden ist. Das gilt für Gottes Kinder. Die Christen- Sie leben und schöpfen aus der Gnade, aus der Vergebung die Jesus Christus für sie erwirkt hat  --- 

-- UND .. können so ihre Schuld vor Gott und den Menschen bekennen ....  - deshalb heißt es : bekennt einander eure Schuld (innerhalb der Gemeinde) --- Ausstehende sollen wir nicht richten - hier für Ungläubige Fürbitte tun, das Gott ihnen doch ihre Schuld nicht anrechnen möge...


Dem Bruder, der Schwester  KÖNNEN  wir vergeben, weil auch Gott uns vergeben hat.

Dem Bruder und der Schwester rechnen wir die Schuld NICHT mehr an, weil Gott uns unsere Sünden auch nicht mehr anrechnet, weil Jesus sie für uns (für alle Menschen - doch für uns wird es in der Gemeinschaft sichtbar) vergeben hat.

 

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