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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2518

Re: Raum der Stille und des Gebets

von Merciful am 24.04.2017 23:47

Er hat zu mir gesagt:
»Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.
Bitte mich, so will ich dir Völker zum Erbe geben und der Welt Enden zum Eigentum.
Du sollst sie mit einem eisernen Zepter zerschlagen, wie Töpfe sollst du sie zerschmeißen.«

(Psalm 2, 7-9; Lutherbibel 2017)

Selig sind die Sanftmütigen; denn sie werden das Erdreich besitzen.

(Evangelium nach Matthäus 5, 5; Lutherbibel 2017)

Herr, du regierst mit Macht.

Und doch begegnest und behandelst du uns mit Geduld, Güte und Sanftmut.

Wie lange noch?

Wie lange noch sollen Unrecht, Bosheit und Leid auf Erden herrschen?

Erbarme dich der geschundenen Kreaturen.

Herr, dein Reich komme, es komme bald.

Du bist König und Herr.

Erbarme dich auch unser und bereite die Bahn.

Gedenke nicht unsrer Missetaten.

Das Werk unserer Hände wollest du segnen.

Wasser fließe durch unser Land.

Lass die Felder grünen und Frucht hervorbringen an allen Orten.

Merciful

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: WER sollte bereuen?

von geli am 24.04.2017 20:02

Ich glaube, Gott hat in seiner Traurigkeit den Vorteil, dass er nicht, wie wir, in Zeit und Raum "gefangen" ist. Er sieht nicht nur die Not, sondern er sieht gleichzeitig auch die Vollendung, die Wiederherstellung von allem.

Dadurch kann er natürlich mit seiner Trauer auch anders umgehen wie wir. Zwar läßt er uns wissen, wie alles ausgehen wird - aber wir können es nur im Glauben erfassen, während er schon alles fertig vor Augen hat.

Lg, geli

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst

von geli am 24.04.2017 19:56

Nennmichdu: Gott sieht schon den ganzen Menschen in seinem ganzen Handeln, Denken und tun. Nicht nur Jesus in uns.

Deshalb habe ich ja auch weiter oben geschrieben:

Nicht mehr ich - also meine alte, fleischliche Person - lebt in mir, sondern es ist nun Christus, der in mir lebt und der mit mir eine unlösbare Verbindung eingegangen ist.

Mit mir - damit meinte ich, genau wie Du auch schreibst - meine Persönlichkeit, die durch die Wiedergeburt nicht ausgelöscht wird. Meine Persönlichkeit ist eins geworden mit Christus - eigentlich unglaublich... 

Aber letztendlich bleiben wir schon noch verantwortlich was wir tun.

Natürlich bleibe ich verantwortlich dafür, wie ich mich entscheide - ob für das, was der Heilige Geist mir sagt, oder ob ich anderen Stimmen folge.
Noch leben wir ja im Glauben und noch nicht im Schauen - noch sind wir auf dem Weg und noch nicht am Ziel. Noch sind wir nicht vollkommen, aber unser Ziel ist es, ihm gleich zu sein. Nochhaben wir einen "guten Kampf zu kämpfen". Johannes 3,2 beschreibt es gut, finde ich:

"Meine Lieben, wir sind schon Gottes Kinder; es ist aber noch nicht offenbar geworden, was wir sein werden. Wir wissen aber: wenn es offenbar wird, werden wir ihm gleich sein; denn wir werden ihn sehen, wie er ist."

Und hier können wir dann wissen, das wir immer wieder neu mit unserem Versagen zu Gott kommen können und er uns immer wieder vergibt, aufhilft.

Gott sei Dank dafür... 

Lg, geli

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: WER sollte bereuen?

von Pal am 24.04.2017 19:51

Ja, Geli, ich sehe es auch so wie du! Gott empfindet zutiefsten Schmerz, wenn Menschen böses tun.
Aber dann ist es keinesfalls ein solches Gefühl, wie bei uns Menschen, wo Gott dann frustriert ist und am liebsten den Kopf hängen lassen möchte.
Nein! - Gott ist eben GOTT!
Und in seinen Gefühlen hat er die Trumpfkarte von Allwissenheit, Allvermögen und Allgerechtigkeit!
Und damit hilft ihm seine Plan und Wille, das am Ende etwas dabei herauskommt, wo alle Welt staunen wird:

DIE VERHERRLICHUNG SEINER SELBST!!!

Nichts ist Gott so wichtig, wie dies! Und das nicht aus egoistischen Gründen, sondern eben weil ER GOTT ist und weil alles zu seiner Verherrlichung dienen muß, sogar die Hölle! Am Ende werden wir alle IHN nur bewundern! Über die Maßen!
 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: WER sollte bereuen?

von geli am 24.04.2017 19:39

Kowalski: Geli, ich hoffe du glaubst nicht wirklich was du schreibst!

Doch, ich glaube genau das, was ich schreibe. (Nur zur Kenntnis: Mein Text war zitiert aus der Lutherbibel erklärt - also noch nicht mal mein eigenes )

Wir Menschen können traurig sein - und wir sind doch nach Gottes Bild geschaffen, oder?

Und Jesus sagte: "Wer mich sieht, der sieht den Vater".

Und nun lies mal Lukas 19,41:

"Und als er nahe hinzukam (nach Jerusalem), sah er die Stadt und weinte über sie und sprach:...."

Wer weint, ist normalerweise auch traurig, oder?

Auch in Jer. 14,17 heißt es in einer Anweisung, die Gott Jeremia gibt:

"Und du sollst zu ihnen dies Wort sagen:

Meine Augen fließen über von Tränen, unaufhörlich Tag und Nacht; denn..."

Nach meinem Verständnis spricht hier Gott von sich selbst - er ist traurig über den Zustand, in dem er sein erwähltes und geliebtes Volk vorfindet.
Und ich glaube, er ist auch traurig darüber, dass ihm gar keine andere Wahl bleibt, als sie zu betrafen. Denn ich glaube nicht, dass es Gott Freude macht, zu strafen oder Gericht zu halten. Viel lieber will er, dass alle Menschen gerettet werden - bzw. sich retten lassen würden.

Bei der Auferweckung des Lazarus heißt es von Jesus in Joh. 11,35:
"Und Jesus gingen die Augen über."

Also ich denke sehr wohl, dass Gott traurig sein kann über den Zustand der Welt und wenn er sieht, dass Menschen leiden müssen. Auch Jesus hat die Not der Menschen nicht unberührt gelassen. 

Lg, geli

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.04.2017 20:10.

nennmichdu
Gelöschter Benutzer

wenn ich sündige, sündigt nur mein alter Adam... - ?

von nennmichdu am 24.04.2017 19:20

Und ich denke, es besteht auch noch einmal ein Unterschied zwischen mir als "fleischlicher" Person, die ich vor meiner Bekehrung war, und mir als "geistlicher" Person - als "neue Kreatur", die ich nach meiner Bekehrung und Wiedergeburt nun bin.


Hallo Geli, hallo Pal, hallo alle anderen Leser,

 Als Christ geht es darum den alten Adam im Tode zu halten. Durch den heiligen Geist zu leben und dort wo ich im heiligen Geist wandle, dann die Werke des Fleisches nicht zu vollbringen. Und dieses im Tode halten --- so wird auch die Aufgabe der Jünger Jesu beschrieben, als Jesus ihnen den "Missionsbefehl" gab:

hier heißt es nämlich wörtlich: Machet zu Jüngern (Nachfolgern Jesu) alle Völker, (indem ihr) sie taufed  - oder taufend (Verlaufsform im Griechischem - im Tode haltet) und lehret (Verlaufsform- die Gemeinde blieb in der Lehre der Apostel...) 


Nicht mehr ich - also meine alte, fleischliche Person - lebt in mir, sondern es ist nun Christus, der in mir lebt und der mit mir eine unlösbare Verbindung eingegangen ist. Er ist nun "mein" Leben - mein neues, geistliches Leben - mein "Ich".


Das Ich kennzeichnet den Willen oder die Persönlichkeit des einzelnen Menschens. Und der Mensch als Individuum bleibt ja auch als Christ in seinen speziellen Eigenarten und Temperamenten erhalten. Nur das er jetzt eine Erneuerung erhalten hat (ein fleischernes Herz, einen neuen beständigen Geist). Und das jetzt der heilige Geist durch uns lebt, uns Jesus ähnlicher macht. Und da der heiliger Geist mit Jesu Geist und mit Jesus selbst "deckungsgleich" ist, lebt also auch Jesus selbst in uns. Aber unsere Persönlichkeit, unser Wille unser Ego, bleibt schon noch erhalten. Und wir haben ja auch die Aufgabe unseren Willen in den Willen Jesu, in den Willen des Vaters zu legen. Hier Gehorsam zu üben.


Dieses neue, geistliche Leben, das "ich" nun geworden bin - das ist es, was Gott sieht und das er liebt. Und das auch ich lieben darf - denn es ist ja sein Leben, es ist er selbst!


Gott sieht schon den ganzen Menschen in seinem ganzen Handeln, Denken und tun. Nicht nur Jesus in uns. Er beurteilt letztendlich alles was uns ausmacht. Nur das er uns gnädig ansieht und uns zur Umkehr leitet, dort wo wir auf Abwegen geraten. Wo wir in Schuld fallen. Er hilft uns wieder auf. So wie Jesus unser guter Hirte ist, der sich um uns kümmert.
Aber letztendlich bleiben wir schon noch verantwortlich was wir tun. Und Gott wird nicht sagen, nun gut, da hast du gesündigt oder bist in Sünden gestorben - aber Schwamm drüber. Deswegen heist es ja, das wir nach der Heiligung trachten sollen, ohne die niemand Gott sehen wird. Wir haben keine Rolltreppe zum Himmel.  Wir sind gefragt und gefordert Schritte zu gehen, das Gute zu suchen, danach zu trachten, und das Böse zu meiden.


Wenn ich nun sündige, ist es nicht dieses neue "Ich". Sonst würde ja Jesus in mir sündigen - und das ist unmöglich.

Wenn ich sündige, in Schuld falle, dann bin ich aus dieser Beziehung zu Gott hinausgetreten, gefallen und habe dem alten Adam Raum gegeben. Das ist richtig und das kommt immer wieder vor. Und hier können wir dann wissen, das wir immer wieder neu mit unserem Versagen zu Gott kommen können und er uns immer wieder vergibt, aufhilft. Auch dort wo wir untereinander schuldig geworden sind. Wo wir dann aufgefordert sind einander zu vergeben, die Schuld nicht nachzutragen oder heimzusuchen. Sich zu rächen.

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Jesus verstehen

von geli am 24.04.2017 18:54

Nennmichdu: auf die Positionen anderer hier einzugehen.

Ich gehe schon auf Positionen von anderen ein - allerdings nicht so wie Du es oft rust und vielleicht auch von anderen erwartest, dass ich jeden einzelnen Satz "unter die Lupe" nehme und ihn bewerte. Das ist mir in der Tat zu zeitaufwändig; erst recht dann, wenn ich nun verschiedene Aussagen von Dir, die ich als Behauptungen empfunden habe, zeitraubend heraussuchen muss.  

Ich habe ja schon mal vorgeschlagen, dass wir die ganze Sache so stehen lassen, wie es nun steht, weil ich nicht die Erwartung habe, dass wir in allen Dingen übereinstimmen. Als ich damals die Beiträge gelesen habe, bin ich nicht weiter auf bestimmte Aussagen, die ich als Behauptung empfunden habe, eingegangen - ich hab es einfach so stehen lassen, weil es mir nicht unbedingt darum geht, alles und jedes explizit zu widerlegen und Satz für Satz aufzusplitten.

Ich hoffe, Du kannst damit leben, dass ich nun einfach keine Lust und Zeit mehr habe, genau auf diese Aussagen einzugehen und nun diese ganze Diskussion beenden will? Ich finde, irgendwann muss es mal gut sein...

Lg, geli

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Greg

-, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 707

Re: Hilfe zum Übersetzen?

von Greg am 24.04.2017 16:42

JHWH - Der Name des Vaters in kühn bewahrt, wie es im ersten Bund Text erscheint und in den erneuerten Bund Text auf der Grundlage von Stipendium, Konsistenz und der Tora Befehl von Exodus 3:15 eingefügt. Jeschua - Der wahre Name von JHWHs nur gezeugter Sohn, der kühn ist, erholte sich, wie er ursprünglich vor seinen Tagen auf Erden erschien, was bedeutet, dass JHWH, der die Ersparnis macht. Der Gebrauch von "Yahshua / Yahoshua" anstatt "Y'shua" oder "Yeshua" wie der Name von Moshiach hängt stark vom historischen Kontext ab. Für die Wiederherstellungsschriften True Name Edition Study Bibel haben wir uns für "Yahshua / Yahoshua" entschieden, weil (wie in unserer Forschung gefunden) das die Form des Namens vor der babylonischen Gefangenschaft war und auch wegen seiner klaren Verknüpfung in der Prophetie Schriften, wie in Sacharja 6: 11-12. Fügen Sie hinzu, dass die Tatsache, dass Yahshua kam in seinem Abba Namen, die am offensichtlich enthält den Brief hey wie in "Yahoshua". Doch in Bezug auf das, was Moshiach tatsächlich zur Zeit seines ersten Aufkommens genannt wurde, beziehen sich sowohl die aramäischen Peschitta als auch die alten syrischen Texte auf ihn als yud-shen-vav-ayin anstatt yud hey vav shen ayin. Wir haben uns für den vollständigen Namen entschieden, einschließlich des Briefes, den er vor der Korruption enthüllt hat. Elohim - Aleph-Lamed-Hey-Aleph ausgesprochen El-o-ah, ist der Titel, der für Jahwe während des Aramäischen Peshitta-Erneuerten Covenants verwendet wird. El-o-ah erscheint auch mehrmals im ganzen Tanach. Wir haben uns entschlossen, El-o-ah in der hebräischen Schrift für den Erneuerten Bund zu verwenden, und wo es im Ersten Bund erscheint, um den semitischen Inhalt der Originaldokumente zu bewahren. El-o-ah erschien in der aramäischen Autogramm Renewed Covenant Manuskript, vor der 5.000 plus verschiedene griechische Textübersetzungen, die später theos enthalten würde. Wir haben den Titel transliteriert, um Argumente über die Aussprache zu vermeiden, wie wir auch für JHWH und Yahshua getan haben. Der aramäische Peshitta-Dialekt verwendet singuläre und vereinfachte Versionen von Titeln und Namen. Das sieht man im Titel El-o-ah.

JHWH, der die Ersparnis macht. 

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Zusammenhang zwischen 1.Mo 1,3-4a zu Joh 1,4-5a (das Licht)?

von Burgen am 24.04.2017 14:28

Wir sollten sicherlich auch mitbedenken, dass sich die Heilige Schrift nicht durch ein Wort oder einen Absatz erschließt. 

Und hier, durch die bisherigen Überlegungen wird sogar deutlich, dass das NT niemals einfach so vom AT abzukoppeln ist,

wie etliche Menschen meinen.

In einem Liebesbrief zwischen Menschen wird der schreibende Partner sich, sein Leben, seine Beweggründe, seine Baumaßnahmen und Gesamtvorstellungen

total sofort ausbreiten.

Im Gegenteil. Erst nach Jahren, nach hoch und tiefs wird man ein bisschen mehr vom anderen erkennen.

Die Bibel schreibt zwar in die Menschengeschichte eines Volks mit seinem Gott hinein.

Doch letztendlich versteht der Mensch nur ein Bruchstückchen.

Auch haben wir es mit einem Gott der Offenbarung zu tun, der allerdings auch mathematisch und projektbezogen handelt.

Ich stelle mir vor, dass Gott die Finsternis einfach so beiseite schob, ähnlich wie er später das Wasser der Meere zurückweichen ließ.

So arbeitet der Heilige Geist ähnlich im Menschen.
Auch da weicht die Dunkelheit, es wird licht und Freude, Trost und Zuversicht können sich ausbreiten.
Plötzlich ist mehr Energie freigesetzt in unserem Haus, seinem Tempel.
Aus den Augen leuchtet es, seien sie braun, blau oder grün.
Das ist Licht welches uns licht sein lässt.

Gruß
Burgen


 

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Beroeer

68, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 270

Re: Zusammenhang zwischen 1.Mo 1,3-4a zu Joh 1,4-5a (das Licht)?

von Beroeer am 24.04.2017 14:01

Hallo Daniel,

Hallo Beroeer!
Was ich aber nicht so ganz verstehe ist, worauf du hinaus willst?
Ich wollte nur Deine Annahme, das Wort und sein Verhältnis zum wahren Gott bestätigen.

In 1.Mose 1 kann ich allerdings nur eine Beschreibung des Lichts,
welches von Himmelskörpern ausgeht erkennen.

LG
Beroeer

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