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Re: Kirchenaustritt = Sünde?
von Vertrauenslos am 27.04.2017 09:58Interesannt was so manches geglaubt wird.
Ich bin derzeit sehr inaktiv, da ich ausreichend um die Ohren habe und mich in einem dauerhaften Kampf befinde.
Die Kirche selbst verlangt keine 10% sondern 2%. Wenn man selbst die Steuer sich nicht mehr leisten kann, dann reicht zumeist ein Anruf und man wird mit dieser Steuer erstmal nicht wieder belästigt. Und nein es ist keine Sünde wenn man aus der Kirche austritt.
Ich selbst war niemals ein Mitglied einer Kirche, und wurde erst vor ca 3 Monaten? in etwa in einer freien Christengemeinde aufgenommen. Das bedeutet ich gehöre nun einer freien Christengemeinde, und das ohne das von mir auch nur einen Cent verlangt wird. Hingegen bin ich geringfügig angestellt, und das schon bevor ich als "Mitglied" aufgenommen wurde. Ich bin angenommen ohne das ich etwas geben muss was ich nicht habe. Jedoch gebe ich der Gemeinde was anderes. Ich schenke der Gemeinde meine Zeit. Ich helfe bei ALLEN anfallenden Aktivitäten, Beerdigungen Hochzeiten Geburtstagen und anderen Veranstaltungen. Ich koche Sonntags Kaffee und sorge für GEMEINSCHAFT. DAS ist meine Art den 10ten zu geben. Die Frage ist, wie siehst du dich selbst? SIehst du etwas das du geben kannst? Kannst du deinen Mitmenschen Zeit schenken? Ich bin der Ansicht, das Zeit mehr wert ist als das Geld.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9
von Burgen am 27.04.2017 07:58Losung
Gedenkt nicht an das Frühere und achtet nicht auf das Vorige! Denn siehe, ich will ein Neues schaffen,
jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht? / Jesaja 43, 18-19
Das Reich Gottes gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und warf's in seinen Garten;
und es wuchs und wurde ein Baum. / Lukas 13,19
Freut euch, ihr Christen, nehmt wahr, was Gott verheißt, dass wir im Dunkel nicht treiben:
Wahrheit und Licht und die Kraft,
durch seinen Geist in seiner Liebe zu bleiben. (Gerhard Hopfer)
Johannes 17, 9-19
Kolosser 2, 8-15
***
Guten Morgen ihr Lieben
gleich geht es zum Leistenreparierer,
Gefühlsmäßig dem Körperempfinden nach lag ich die Tage fast auf der Intensivstation.
Wünsche keinem diese starken hellen Schmerzen...
Und doch hat Gott mir geholfen damit fertig zu werden.
Zeitweise waren sie sogar nicht da.
Mein anderer Hund bekam manchmal Schmerztabletten, die nutzten mir nun auch seit drei Tagen.
Davor halfen mir die B-Komplexe, hoffen und harren.
Es ist sehr unangenehm wenn es im Kiefer pocht und der Herzschlag ohne körperliche Belastung
rast wie nach einem Dauerlauf.
Mal schaun was noch da machbar sein wird.
Jetzt müssen wir noch die Zeit draußen nutzen für Hundi.
Eine Frau mit ohne angeleintem (angeleimten) Hund musste angeblich 450 Euro zahlen.
Das ist total unangemessen. Da denke ich nur an die Leute mit Händi am Lenkrad von Autofahrern und Fahrradfahrern,
Falschparker, zu schnell fahrenden und und und.
Jeden Tag ein Spießrutenlauf um heil wieder nach Hause zu kommen
und viele andere Delikte die nicht so krass geahndet werden wie Hund ohne Leine...., weil Kavalierdelikte ...
Wünsche einen guten Tag
Gruss
Burgen
Re: Warum junge Menschen den Glauben verlieren?
von Cleopatra am 27.04.2017 07:48Guten Morgen.
Also ich selbst habe eine solche Bewegung nicht feststellen können, dass mehr junge Leute den Glauben verlieren.
Klar, wenn ein Kind in einem christlichen Elternhaus aufwächst, wird es irgendwann selbst entscheiden wollen, was man annimmt und wo man eigene Wege geht.
Was ich halt bei diesem Thema wichtig finde: was wird dem Kind denn vorgelebt?
Denn die Welt ist orientiert an das eigene Ego, den Erfolg, den Spaß und so weiter.
Alles entgegen der Bibel. Wenn ein Mensch diese Interessen der Welt hat, dann ist das Leben mit Gott für diesen Menschen doof und langweilig.
Deshalb finde ich es ganz wichtig, die richtigen Dinge beizubringen und auch vorzuleben.
Und ein junger Mensch sollte sich eben diese Motivation auch genau überlegen.
LG cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Nachfolge oder nur Schwärmerei?
von Pal am 27.04.2017 05:41@Lian, dieweil ich dich nicht persönlich kenne, und nur so ein paar Fetzen von deiner Einstellung hier lese, gibt es für mich nur zwei Möglichkeiten:
Entweder du bist von der abgehobenen Schwärmersorte, die theoretisch alles meinen drauf zu haben, aber bei denen es in der Wirklichkeit nicht stimmt.
Oder du bist tatsächlich auf der richtigen Spur und hast den schmalen Weg betreten.
Nur das tatsächliche Leben beantwortet den wirklichen Zustand von meinem Christsein.
Eine sehr gut bekannte Konstellation, von der Gossner in seinem Traktat "Goldkörner" so nett berichtet.
Warum sollte das keiner verstehen wollen?
So steht es doch in der Bibel...Meine Art von schmalen Weg schildere ich ua hier =>
Wer wird Gott dienen?
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Gedanken zum Römerbrief - was man von Gott erkennen kann
von nennmichdu am 26.04.2017 22:04Ich möchte noch einmal bei diesen Versen bleiben, die wie ich finde nicht leicht zu verstehen sind und hier bin ich für alle hilfreichen Gedanken anderer dankbar...
nach der Elberfelder Übersetzung Römer 1, 19-21
19 weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar (sichtbar) ist, denn Gott hat es ihnen offenbart (sichtbar gemacht).
20 Denn sein unsichtbares Wesen, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen(oder erkannt, mit dem Verstand ergriffen) und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung seien;
21 weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde.
Also das Erkennbare an Gott ist offenbar (sichtbar geworden) --- sein unsichtbares Wesen, seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit ...
viele deuten dies nun auf die Schöpfung selbst - die in solcher Art uns präsentiert wird, das es doch unmöglich der Zufall sein kann, der sie hervorgebracht hat... nur hab ich mit dieser Deutung noch so meine Schwierigkeiten...
ich könnte noch erkennen, das wenn ich Nahrung finde auf Erden, das dies kein Zufall ist, das alles wächst und gedeiht und mir noch dazu zur Nahrung dient - als Wesen das nun zufällig sich an die Spitze der Nahrungskette hervorheben konnte, oder als intelligentes geniales einmaliges Lebewesen, das hier einen Architekten haben muss, der sich soetwas ausgedacht hat....
aber es gibt auch "gute" Gründe hierfür, das im Laufe von Jahrmilliarden aus welchen Gründen auch immer auch ohne Gott sich diese Welt hätte entwickeln können ---was ich nicht ganz ausschließen kann.... was meinen beschränkten Horizont betrifft...
wenn ich mir nun den ersten dankbaren Menschen anschaue, von dem die Bibel berichtet - Abel - dann erweist sich seine Dankbarkeit Gott gegenüber ( und Kain und Abel hatten von ihren Eltern noch einen "frischen" Eindruck von Gott, der einst für sie persönlich in Eden Sorge trug) .
Kain nun nahm es vielleicht als selbstverständlich an, das die Erde seinen Ertrag her gab und brachte hier vielleicht (aus Gewohnheit, Anstand, Respekt den Eltern gegenüber..?) einen Teil seiner Ernte Gott zum Opfer. Nur sah Gott dieses nicht an.
Abels Opfer nun zeichnete sich (wie wir im Hebräerbrief lesen) aus, das Abel Glauben hatte - von Gott also etwas erwartete, im Vertrauen auf ihn lebte und erntete und hier das Beste von dem, was er aus Gottes Hand erhalten hatte, Gott zurückgeben wollte.
Hebr 11,4 Durch Glauben brachte Abel Gott ein besseres Opfer dar als Kain, durch welchen Glauben er das Zeugnis erhielt, gerecht zu sein, indem Gott Zeugnis gab zu seinen Gaben; und durch diesen Glauben redet er noch, obgleich er gestorben ist.
Also durch den Glauben können wir erst dankbar sein. Gott danken. Und Glauben bedeutet in Erwartungshalt Gott gegenüber zu leben. Das er einen mit allem versorgt. Wobei die Bibel aber auch sagt, das Glaube dann wieder ein Geschenk Gottes ist. Etwas, was wir nicht selbst erzeugen oder aufbringen können. Aus uns selbst heraus.
Im Römerbrief wird dann davon gesprochen, das die Menschen Gott nichts zurückgaben von dem, was sie empfangen hatten. Und was - dem gesunden Menschenverstand - nicht durch Zufall dann wohl gewachsen sein kann.
Aber auch dort, wo wir erkennen was gut ist und dann das Gute nicht tun, sondern das tun was böse ist, fallen wir unter das Gericht Gottes.
lian
Gelöschter Benutzer
Re: Kirchenaustritt = Sünde?
von lian am 26.04.2017 21:51so lange Kirche und Staat miteinander verbunden sind, gehört auch die Kirchensteuer "dem Kaiser" 
lian
Gelöschter Benutzer
Re: Warum junge Menschen den Glauben verlieren?
von lian am 26.04.2017 21:34da hast Du sicher nicht ganz unrecht.
Was sagst Du denn dazu, wenn ich Dir sage, dass es mir so gegangen ist?
Ich bin in einem hochreligiösem Haus aufgewachsen und von diesem Glauben, der mir vorgelebt wurde, wollte ich nichts wissen. Streit, Zank und kein Friede ...
Ich bin meine eigenen Wege gegangen, bis Gott mich an den Nullpunkt gebracht hat. Ich führte ein Leben in tiefster Finsternis und Schmutz.
Das war 1986. Der Tod klopfte an meine Tür und ich war noch sehr jung. Ich rief zu Jesus: Oh Jesus, hörst du mich? Gibt es Dich? ich will noch nicht sterben! Ich bin noch so jung! Aber wenn es wirklich Dein Wille ist ... Es war plötzlich ein tiefer Friede in mir. Und ich sagte: "Wenn Du für mich einen Auftrag hast, den ich ausführen soll, will ich das tun. Sag mir einfach, was ich tun soll. ER hat mir geantwortet. Du wirst leben! Und ich lebe, HALLELUJA!
Gott hat ja uns erwählt und nicht wir IHN. ER hat uns zuerst geliebt, damit wir IHN und uns lieben können.
Es ist SEINE Gnade.
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Warum junge Menschen den Glauben verlieren?
von nennmichdu am 26.04.2017 21:18Nein - sonst würde es an der Anstrengung und dem Eifer des Menschen allein liegen, ob er letztendlich in den Himmel kommt, überhaupt die Wiedergeburt erfährt.
In Psalm 100 steht, das nicht wir uns zu Schafen seiner Weide gemacht haben, sondern Gott uns zu seinen Schafen gemacht hat.
Er hat uns, wenn wir denn seine Kinder sind, vor Grundlegung der Welt - ERWÄHLT -, das wir mal seine Kinder werden sollen.
Also können Kinder Gottes nicht verführt werden zum Unglauben. Können nicht verloren gehen, wenn sie einmal Kind Gottes geworden sind, so wie wir auch als Menschen, die wir einmal Kind unserer Eltern wurden, geboren wurden, nicht mehr plötzlich keine Kinder unserer Eltern sein.
Menschen die nach anfänglicher Begeisterung dann vom Weg mit Gott wieder abkommen gleichen wohl denen, bei denen der Same des Wortes Gottes nicht auf fruchtbaren Herzensgrund gefallen ist, sondern auf Felsen (ohne das hier Wurzeln ausschlagen konnten) - siehe Jesu Gleichnis hierzu
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Die Kraft des Evangeliums - Gedanken zum Römerbrief, Gottes Gerechtigkeit und Gottes Zorn
von nennmichdu am 26.04.2017 20:58Danke für die Gedanken zur Schöpfung Gottes im letzten Beitrag. Zu dem was Gott sichtbar tut für alle - und getan hat.
Nachdem wir im Evangelium, der Botschaft von der Vergebung der Sünden, von Gottes Gerechtigkeit gehört haben. Das es überhaupt ein Gericht gibt. Das kein Handeln auf Erden ungestraft bleibt. Das es - teils auch erst nach dem Tode eines Menschens - eine ausgleichende Gerechtigkeit geben muss - wenn es einen Gott denn gibt.
Und das es einen Gott gibt, das erfahren die Menschen dann spätestens, wenn sie Gottes Zorn trifft. Und davon sprechen die folgenden Verse:
18 Denn Gottes Zorn wird vom Himmel her offenbart über alles gottlose Wesen und alle Ungerechtigkeit der Menschen, die die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten.
Offenbaren tut sich also Gott nicht allein in der Schöpfung (denn hier erkennt nur der Gläubige Mensch, im Glauben, das die Welt von Gott aus dem Nichts gemacht ist ---und nicht ein zufälliges Produkt von Mutation und Selektion ist, wie es sichtbare Hinweise vermuten lassen)
offenbaren tut sich Gottes Zorn in einem Gericht, in einer Bindung und einer Verwirrtheit und einer Verderbtheit der Menschen, die hier in ihren haltlosen Begierden dann sogar unter gleichgeschlechtlichen Menschen in Begierde zueinander entbrennen. Etwas, was wider die natürliche menschliche Vernunft ist und den gesunden Menschenverstand.
Gottloses Wesen - sprich Menschen/Engel - die losgelöst und getrennt von Gott sich selbst ihr eigener Gott sind und ihre Interesse vorrangig verfolgen.
Ungerechtigkeit der Menschen - insofern der Mensch selbst bestimmt was für ihn und seine Interessensgruppen am besten ist und hier dann die Interessen anderer Menschen früher oder später automatisch beschneiden und verletzten wird. Und sich hier dann in der Macht seiner eigenen Überlegenheit durchsetzt.
Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken
was wird also von Gott wahrgenommen --- nicht die Schöpfung selbst, sondern das was Gott tut .... durch seine Gläubigen, die hier Salz und Licht sind und den Ungläubigen vor Augen halten, wo sie fehlen. Wo sie böse sind.
Denn obwohl sie von Gott wussten
wissen von Gott tun wir von Menschen, die hier Gottes Zeugnis nach aussen tragen, die seine Botschafter sind--- so wie wir als Christen Botschafter an Christi statt sind..
lian
Gelöschter Benutzer
Re: Familie - Nicht Frieden (untereinander), sondern das Schwert...
von lian am 26.04.2017 20:53ja, die Beschneidung: Ich kann nicht mehr die Dinge so tun, wie ich sie normalerweise tun würde aus dem Fleisch heraus. Und das hat Folgen.
Ich liebe meine Famile sehr (Mutter, Vater, Geschwister) aber ich musste sie eben verlassen mit allem Drum und Dran ... Ich weiss, dass wird keiner verstehen wollen ...


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