Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 3087 | 3088 | 3089 | 3090 | 3091 ... 6932 | » | Letzte
Die Suche lieferte 69313 Ergebnisse:
Re: Die Kraft des Evangeliums - Gedanken zum Römerbrief
von solana am 03.05.2017 18:07Und sollte ich hier falsch liegen, dann ist der Bruder, die Schwester hier gefordert, mich in Sanftmut meines Irrtumes zu überführen.
Mit der "Erkenntnis" ist das so eine Sache ....wirklich erkennen kann man eigentlich nur, was man schon am eigenen Leib erfahren hat - alles andere ist blosse Theorie, ein logisch-verstandesmässiges Nachvollziehen, dass einem zwar äusserlich einleuchtet, aber nicht bis ins Innere vordringt, wo es eine wesenshaft verändernde Wirkung entfalten könnte ....
Um die Wahrheit "theoretischer Erkenntnisse" zu streiten bringt gar nichts, da wir alle unterschiedliche Erfahrungshintergründe haben.
Und zudem läuft so eine Streiterei auch all dem entgegen, was wirklich wichtig ist.
1Kor 13,2 Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüsste alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, sodass ich Berge versetzen könnte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.
1Kor 8,1 Die Erkenntnis bläht auf; aber die Liebe baut auf.
Einen sehr guten Ratschlag für den praktischen Umgang mit unterschiedlichen Meinungen - als Ausdruck gelebter Liebe in so einer Situatuation - gibt Paulus gerade im Römerbrief:
Röm 14,1 Den Schwachen im Glauben nehmt an und streitet nicht über Meinungen. .... (das ganze Kapitel dazu ist sehr interessanr).
Gerade im Umgang mit den - von unsrer Meinung verschiedenen - Meinungen anderer zeigt sich, wieviel von der Lehre Jesu wir wirklich "erkannt" haben .... nicht nur "theoretisch" nachvollzogen.
Wenn wir es im Umgang mit Geschwistern nicht umsetzen können, sondern sich die Fronten im Streit verhärten und der Umgangston immer liebloser wird - wozu ist dann all die tolle "theoretische" Erkenntnis gut?
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Die Kraft des Evangeliums - Gedanken zum Römerbrief
von nennmichdu am 03.05.2017 17:46Liebe Geli,
wenn ich schreibe, das es wichtig und notwendig ist, etwas zu prüfen, ob es sich denn so verhält/verhalten kann, dann hat dies nichts mit "richten" zu tun oder seine Meinung über die eines anderen zu stellen.
1Thess 5,21 Prüft aber alles und das Gute behaltet.
Ich möchte hier auch nicht streiten. Deswegen sage ich, das ich den anderen dann auch in seiner Meinung stehen lasse - und ihm nicht hinterher laufe oder deswegen "traurig" bin, wenn er nicht mehr mit mir diskutieren will.
Und ob wir überhaupt "die Wahrheit" erkennen, bzw. erkannt haben, kann uns nur untereinander aufgehen. Wenn wir zu gemeinsamen Positionen kommen. Und darüber hinaus kann ich dann in meiner Position, in meinem theologischen Verständnis, Frieden mit Gott haben. Und sollte ich hier falsch liegen, dann ist der Bruder, die Schwester hier gefordert, mich in Sanftmut meines Irrtumes zu überführen.
Das es nur eine Wahrheit gibt, sagt dann die Bibel ganz klar.
2. Korinther 13
8 Denn wir vermögen nichts wider die Wahrheit, sondern nur etwas für die Wahrheit.
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Die Kraft des Evangeliums - Gedanken zum Römerbrief
von geli am 03.05.2017 17:10Also: wir suchen die Beiträge der anderen nach Lücken und Fehlern durch und halten diese Fehler dem anderen vor Augen. Oder wir (bzw. Du) stimmen zu.
Das heißt im Klartext: Du bist hier die "oberste Instanz" dafür, was als "richtig" und "falsch" zu bewerten ist?
Solche Aussagen wie o.g. wirken jedenfalls auf mich so.
Wenn Du also bewertest: "richtig" und "falsch" - dann ist das doch "Richten" - und darum ging es ja zuletzt im Römerbrief.
Es gab ja auch schon solche Aussagen von Dir wie: "Es gibt nur eine Wahrheit, und die gilt es herauszufinden".
Es tut mir leid, wenn ich das sagen muss: Viele Beiträge von Dir kommen bei mir so an, dass Du derjenige bist, der dann letzten Endes bewertet (oder besser: darüber einen Richtspruch fällt), was DIE alleinige Wahrheit ist.
Wenn dann keiner mehr eine Diskussion mit mir sucht, bin ich nicht traurig drum.
Ganz ehrlich: So eine Aussage stimmt mich etwas traurig. Wo bleibt da Dein Respekt vor der Meinung des anderen? Wo bleibt die Wertschätzung für die Gedanken des anderen? Wo bleibt die Liebe zu dem, der sich hier einbringt?
Kann ich in vielen Deiner Aussagen nicht erkennen.
Aber natürlich: Nur Du erkennst die einzige Wahrheit, und Du bist auch verpflichtet, die anderen auf ihre Fehler und Irrtümer hinzuweisen...
Lg, geli
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9
von Burgen am 03.05.2017 08:58
Losung
In eines Mannes Herzen sind viele Pläne;
aber zustande kommt der Ratschluss des HERRN. / Sprüche 19, 21
Darum sollen wir desto mehr achten auf das Wort, das wir hören,
damit wir nicht am Ziel vorbeitreiben. / Hebräer 2,1
Lehr mich den Weg des Lebens, führ nach deinem Wort, so will ich Zeugnis geben von dir, mein Heil und Hort.
Durch deinen Geist, Herr, stärke mich, dass ich dein Wort festhalte, von Herzen fürchte dich.
(BG: Cornelius Becker)
Johannes 17, 20-26
Kolosser 3, 12-17
*******
Guten Morgen, ihr Lieben, grau in grau ...
In den immergrünem Baum vorm Fenster brütet wohl eine Taube.
Die Zweige wachsen so konisch nach oben. Und vorhin sass da auf einem heruntergeklappten Zweig eine Taube.
Es sah ähnlich aus, als wenn sie gerade mal auf die Terrasse treten würde. Dann, als sie wieder in 'ihre Wohnung'
zurückhüpfte, ging auch die Zugbrücke, der Zweig, wieder nach oben und von der Taube war nichts zu erahnen.
Dieser Baum lässt mein Zimmer dunkel sein. Doch als mir mal aufging, wer sich alles darin aufhält
und einen Aussichtsturm sowie ein Ruheplätzchen findet, war ich versöhnt mit dem Ungetüm vor dem Fenster.
Jahr für Jahr wird er höher und auch breiter.
Auf der anderen Straßenseite wächst vor den Balkonen ein richtiger kleiner Baum mit Blättern. Ab Sommer hat er dann orange Beeren.
In der Höhe ist es inzwischen schon mittig im 2. Stock angekommen. Die Menschen darunter benötigen keinen anderen Sonnenschutz
und manchmal tragen die Menschen auch nichts weiter auf der Haut im Sommer. Zumindest die im ersten Stock.
Der Baum ist schon imposant auch in die Breite gegangen. Aber ich will mich nicht beklagen!
Wünsche uns allen einen behüteten Tag, mögen wir von Daniel das Beten lernen und Besuch aus der Himmelwelt erhalten ...
LG
Burgen
Re: Die Kraft des Evangeliums - Gedanken zum Römerbrief
von Cleopatra am 03.05.2017 07:58Zum Beispiel Römer 3:
5 Wenn aber unsere Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit erweist, was wollen wir sagen? Ist Gott etwa ungerecht, wenn er Zorn auferlegt? - Ich rede nach Menschenweise. -
6 Auf keinen Fall! Wie könnte sonst Gott die Welt richten?
7 Wenn aber die Wahrheit Gottes durch meine Lüge überreich geworden ist zu seiner Herrlichkeit, warum werde ich auch noch als Sünder gerichtet?
8 Und sollen wir es etwa so machen, wie wir verlästert werden und wie einige sagen, dass wir sprechen: Lasst uns das Böse tun, damit das Gute komme? Deren Gericht ist gerecht.
9 Was nun? Haben wir einen Vorzug? Durchaus nicht4! Denn wir haben sowohl Juden als auch Griechen5 vorher beschuldigt, dass sie alle unter der Sünde seien,
10 wie geschrieben steht: "Da ist kein Gerechter, auch nicht einer;
Wo bleibt nun der Ruhm? Er ist ausgeschlossen. Durch was für ein Gesetz? Der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens.
28 Denn wir urteilen, dass der Mensch durch Glauben gerechtfertigt wird, ohne Gesetzeswerke.
29 Oder ist Gott der Gott der Juden allein? Nicht auch der Nationen? Ja, auch der Nationen.
30 Denn Gott ist einer. Er wird die Beschneidung aus Glauben und das Unbeschnittensein durch den Glauben rechtfertigen.
31 Heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben? Auf keinen Fall! Sondern wir bestätigen das Gesetz.
Römer 6:
1 Was sollen wir nun sagen? Sollten wir in der Sünde verharren, damit die Gnade zunehme?
2 Auf keinen Fall! Wir, die wir der Sünde gestorben sind, wie werden wir noch in ihr leben?
3 Oder wisst ihr nicht, dass wir, so viele auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind?
4 So sind wir nun mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, wie Christus aus den Toten auferweckt worden ist durch die Herrlichkeit des Vaters, so werden auch wir in Neuheit des Lebens wandeln.
Das sind einige Beispiele, was ich eben mit den Streitfragen gemeint habe.
Die typischen"Argumente", die im Keim erstickt wurden.
Auf die Wiederworte der moderativen Versuche, Freundlichkeit und Frieden im Forum zu bewahren, gehe ich nicht ein, da ich bereits geschrieben habe, dass diese nicht zur Dskussion stehen.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Fakten über Engel ...
von Cleopatra am 03.05.2017 07:49Also mich interessiert es auf jeden Fall.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Fakten über Engel ...
von Burgen am 03.05.2017 01:06Hallo ihr Lieben
interessant sind die oben genannten Bibelstellen der Erz-Engel zu lesen.
Interessant deshalb, weil wir durch sie einen herrlichen Blick auf die Himmel und die Ewigkeit bekommen.
Besonders gefallen mir die Bibelverse im Danielbuch.
Daraus möchte ich mit euch teilen aus der Zürcher Bibel 2007
Daniel 8, 15-18
15 Und als ich, Daniel, die Schauung sah, suchte ich zu verstehen, und sieh,
da stand mir einer gegenüber, der aussah wie ein Mann.
16 Und ich hörte eine Menschenstimme aus dem Ulai, und sie rief und sprach:
Gabriel! Lass diesen die Erscheinung verstehen!
17 Und er trat neben mich.
Und als er kam, erschrak ich und fiel auf mein Angesicht, Und er sprach zu mir:
Gib acht, du Mensch: Die Schauung gilt der Zeit des Endes.
18 Und als er mit mir redete, sank ich betäubt nieder, mit dem Angesicht zur Erde.
Da berührte er mich und stellte mich an meinen Platz.
19 Und er sprach:
Sieh, ich eröffne dir, was sein wird in der letzten Zeit des Zorns, denn es gilt
der festgesetzten Zeit des Endes.
Daniel 9,19-20 ff
19 Herr höre! Herr vergib! Herr, höre hin und handle, zögere nicht, um deinetwillen, mein Gott!
Denn dein Name ist ausgerufen über deiner Stadt und über deinem Volk.
20 Und während ich noch redete und betete und meine Sünde und die Sünde meines Volks Israel bekannte und mein Flehen für den heiligen Berg meines Gottes niederlegte vor dem HERRN, meinem Gott,
21 während ich noch im Gebet redete,
eilte im Flug der mann, Gabriel, herbei, den ich zuvor bei der Schauung gesehen hatte,
er berührte mich um die Zeit des Abendopfers,
22 und er ließ mich verstehen und redete mit mir und sprach:
Daniel, nun bin ich ausgezogen, um dich Verständnis erlangen zu lassen.
23 Als dein Flehen begann, erging ein Wort, und ich bin gekommen, um es kundzutun,
denn du wirst geliebt;
Nun achte auf das Wort und begreife die Erscheinung:
*******
Spannend sind auch die anderen Bibelstellen.
z.B. wurde Gabriel gehindert zu kommen, weil der Fürstengel von Persien ihn nicht durchließ.
Es musste Michael einschreiten und Gabriel helfen. Michael war der einzige, der ihm zu Hilfe kam.
Michael wird als der Engelfürst des Israelvolkes bezeichnet.
Und hier geht es um die Zukunft, kurz bevor Jesus wiederkommt.
Es lohnt, diese Stellen zu betrachten, doch mir ist es jetzt zuviel und bin mir auch nicht
sicher, ob euch das interessiert.
Gruß
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Fakten über Engel ...
von Burgen am 02.05.2017 21:38Nun, ich habe geschrieben wo ich den Absatz abgeschrieben habe.
Gruß
Burgen
Re: Fakten über Engel ...
von jonas.sw am 02.05.2017 21:13Was soll eine Überlieferung sein? Wichtig ist, was in der Schrift glasklar bezeugt ist. Und da ist nur Michael im Zusammenhang mit dem Wort Erzengel genannt. Gabriel ist nur ein weiterer Engel, der namentlich erwähnt wird. Doch es wird nicht gesagt, das er ein Erzengel wäre.
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Gedanken zum Römerbrief - vom Glauben
von nennmichdu am 02.05.2017 15:49Ich würde nicht sagen, das ich "an ein Wirken" glaube. An das glaube, was Jesus in mir tut. Das muss ja nicht erst geglaubt werden, das passiert einfach. Gottes Geist selbst treibt seine Kinder an, das zu tun, was Gott gerne tun möchte (durch sie). Wir stimmen in das Drängen des heiligen Geistes dann mit ein. Oder wir widersetzen uns dem Drängen des heiligen Geistes. Hier ist dann unser Wille, unsere Übereinstimmung gefragt.
Der Glaube an sich:
Römer 4,
3 Denn was sagt die Schrift? "Abraham aber glaubte Gott, und es wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet."
bezieht sich auf die Verheißungen, die Gott gibt. Der Glaube selbst rechnet fest damit, das das, was Gott verheißt - bzw. uns verheißen hat - Gott dann auch tun wird. Er ist sozusagen felsenfest davon überzeugt und wartet nur noch (geduldig) darauf, das Gott das gibt, was er verheißen hat, oder das gibt, um was wir ihn gebeten haben (wenn es denn in Jesu Namen ist --- mit Jesu/Gottes Willen konform geht) .


Antworten
