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Re: Raum der Stille und des Gebets
von Merciful am 22.05.2017 20:03Die Stolzen treiben ihren Spott mit mir; dennoch weiche ich nicht von deinem Gesetz.
HERR, wenn ich an deine ewigen Ordnungen denke, so werde ich getröstet.
Zorn erfasst mich über die Frevler, die dein Gesetz verlassen.
Deine Gebote sind mein Lied geworden im Haus, in dem ich Fremdling bin.
HERR, ich gedenke des Nachts an deinen Namen und halte dein Gesetz.
Das ist mein Schatz, dass ich mich an deine Befehle halte.
(Psalm 119, 51-56; Lutherbibel 2017)
Merciful
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Zwischen Tod und Auferstehung
von Henoch am 22.05.2017 16:14
Lieber Pavle, da irrst Du,
hier eine Stichpunktinfo zum Buch Daniel vom März 2015 von Roger Liebi. Demach ist der König des Nordens biblisch das antike Assyrien und anders kenne ich es auch nicht, weder aus der Schrift, noch von Pentecoast, noch von Roger Liebi oder sonstwem.
https://www.rogerliebi.ch/sites/default/files/downloads/daniel_-_kapitel_fuer_kapitel-11.pdf
Und welch Zufall, der IS besetzt zur Zeit große Teile des Gebietes des antiken Assyrien....
Damit hast Du Dich grad selbst abgeschossen.....
Henoch
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?
von Henoch am 22.05.2017 14:28Hallo Solana,
ja genau, so meinte ich es bezüglich der Erlösung. Das selbe gilt für die Heiligung und die Beziehung zu Gott.
Es istr wichtig, in der Gnade zu wachsen, also die Herrlichkeit der Gnade in immer mehr Bereichen zu erkennen. Das schenkt so viel Vertrauen.
Gnade heißt unverdientes Geschenk,stimmt. Und alles was Gott tut ist Gnade und Liebe und Gerechtigkeit in vollkommener Treue zu seinem Wort, das er ist.
Einmal hatte ich gerade so richtig "versagt", ich litt unter schwerer Anfechtung und meinte Gott wäre nun fern....da tröstete mich der Herr, dass er mir auch dann Vater ist, wenn ich versage...Das tat so gut. Er ist es einfach, weil ich in Christus bin. Welch eine Befreiung in seine Liebe und Gnade hinein.
Henoch
Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?
von solana am 22.05.2017 11:14Klar handelt Gott nach dem, was er im Menschen findet, dann aber ausschließlich nach seinem eigenen Wort und ohne Ansehen der Person.
Hallo Henoch
Ich denke, dir geht es darum, zu betonen, dass die Liebe Gottes nicht von der Leistung des Menschen abhängt und dass Gott auch dann voll und ganz zu uns steht, wenn wir schwach sind oder versagen.
Wie es bspw in Ps 23 heisst: Ps 23,3 Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.
Nicht: "um meiner guten Taten usw willen".
Oder auch die Zusage im NT: 2Tim 2,13 sind wir untreu, so bleibt er treu; denn er kann sich selbst nicht verleugnen.
Seine Treue und Liebe ist nicht von uns abhängig, sondern entspringt seinem Wesen.
Sünde bleibt Sünde und sie bleibt "schlecht", auch wenn sie vergeben ist. Eine schlechte Tat wird durch die Vergebung nicht zur guten Tat.
Aber - indem wir uns an Gott wenden und sie ihm übergeben und uns in seine Hände geben, kann er auch aus dem Schlechten uns das Beste erwachsen lassen; wir werden dann nicht "der Sünde Knecht", weil wir gesündigt haben, obwohl das das eigentlich naxch "dem Gesetz der Sünde" so wäre (Röm 6,16 Wisst ihr nicht? Wem ihr euch zu Knechten macht, um ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und dem gehorcht ihr – entweder als Knechte der Sünde zum Tode oder als Knechte des Gehorsams zur Gerechtigkeit.)
Wenn wir unter der Gnade stehen und Vergebung empfangen, ist die Herrschaft der Sünde gebrochen: Röm 6,14 Denn die Sünde wird nicht herrschen über euch, weil ihr ja nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade.
Röm 5,17 Denn wenn wegen der Sünde des Einen der Tod geherrscht hat durch den Einen, um wie viel mehr werden die, welche die Fülle der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, herrschen im Leben durch den Einen, Jesus Christus.
Das ist aber gebunden an die Gnade.
Und Gnade wird nicht gewährt aufgrund eines Verdienstes oder einer besonderen Eigenschaft in einem Menschen, sondern hängt an Gott und seiner Entscheidung, diese Gnade zu gewähren.
Und er gewährt sie dem, der gerade nicht aufgrund seiner guten Werke in hohem Ansehen steht - vgl dazu die Geschite vom Zöllner und Pharisäer (Lk 18) oder Jesu Ausspruch: Mk 2,17 Da das Jesus hörte, sprach er zu ihnen: Nicht die Starken bedürfen des Arztes, sondern die Kranken. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder.
Meinst du es so, Henoch?
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?
von Pal am 22.05.2017 10:25Wenn uns die Anfechtung packt und wir an allem zweifeln und uns fragen, warum Gott so weit weg ist, dann dürfen wir wissen, er liebt uns weil er es will, auch wenn wir alles falsch machen und er ist uns Vater, weil er will, auch wenn wir es nicht fassen können und eigene Wege gehen. Nichts an uns kann ihn bewegen uns mehr zu lieben und auch nichts an uns kann ihn bewegen, uns weniger zu lieben. Er liebt uns, weil er Gott ist und wir in Christus. Das ist der einzige Grund.
Oh ja!
ist das die ganze Wahrheit? -# wenn ich an allem zweifel, # wenn ich alles falsch mache, # wenn ich eigene Wege gehe ...
dann komme ich garantiert in den Himmel! -
Das ist mir neu!
Steht so etwas in der Bibel? -
Ich hingegen lese aus meiner Bibel =>
# wenn ich an allem zweifel, # wenn ich alles falsch mache, # wenn ich eigene Wege gehe ...dann bin ich nicht in Christus, und Gott liebt mich nicht, weil ER es so will. Ganz im Gegenteil! -

Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?
von Burgen am 22.05.2017 10:09Was war der Grund für das Threadthema, für speziell die Worte gut und böse zu verwenden?
Stehen wir nicht alle in der Gefahr, sich als gutmensch zu fühlen?
Andererseits wissen wir aus Erfahrung, ich meine, jeder Christ weiß davon ein "Lied zu singen",
sich mit dem dunklen, manchmal bösen Anteil seines Menschseins, konfrontiert zu erfahren und
darum zu wissen.
Besonders Pal weist uns gerne immer wieder darauf hin.
Und ja, die Schrift sowie die Beziehung mit Jesus kann und will uns davor bewahren,
abzudriften und die Verheißungen Gottes für unser Leben, durch Überbetonung des Bösen zuzudecken.
Anders ausgedrückt, es gibt jeden Tag Momente, die eine Neuausrichtung der Gedanken und Taten erfordern.
Aber dennoch sind wir aufgefordert das gute Wort zu kauen, wie Brot einzuspeicheln, zu verschlucken und verstoffwechseln.
Das ganze Brot, einschließlich Wasser, Mehl und Salz dienen zur Sättigung.
Manchmal schwarz, grau, weiß, misch-Brot. Es ist für uns zur Speise gedacht,
wie jedes Wort, das aus dem Munde Jesu kommt in den Evangelien nachzulesen.
Und das tolle ist, dass Jesus in uns wohnt und die Speise ihn in uns zum Lebensmittel macht.
Markus 1, 38
Und Jesus sprach zu ihnen, den Jüngern:
Lasst uns anderswohin gehen, in die nächsten Orte, dass ich auch dort predige; denn dazu bin ich gekommen.
Gruß
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (39) Er wird mich ans Licht bringen, dass ich seine Gnade schaue. /Micha 7,9
von Burgen am 22.05.2017 09:21Wochen-Psalm 30, 5-6
Lobsinget dem HERRN, ihr seine Heiligen,
und preiset seinen heiligen Namen!
Denn sein Zorn währet einen Augenblick und lebenslang seine Gnade.
Den Abend lang währet das Weinen,
aber des Morgens ist Freude.
*******
Losung
Pflüget ein Neues und sät nicht unter die Dornen! / Jeremia 4,3
Stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes,
auf dass ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist,
nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene. / Römer 12,2
Markus 1, 32-39
Apostelgeschichte 2, 42-47
+++++++
Habt alle eine gute Woche ..., vielleicht sogar, schon oder noch im Mai, Urlaub.
Vor kurzem war zu hören, dass angedacht wird, die Autos unterirdisch fahren zu lassen. Evt. schnell mit 200 std/km.
Da dachte ich mir, dass ist doch interessant, dann könnten Dörfer und Städte per Tunnel miteinander verbunden werden.
Die Menschen blieben in ihren Dörfern wohnen und könnten blitzschnell ihren Arbeitsplatz erreichen.
So ähnlich wie in den Bond- und anderen Filmen. Nur eben unterirdisch, ohne selbst am Steuer sitzen zu brauchen ....
LG
Burgen
Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?
von angel121 am 22.05.2017 08:45@ merciful,
ein wahrlich sehr guter Bericht. Gott interessiert das Herz eines Menschen. Denn aus dem Innern kommen die entsprechenden Gedanken, die zu bösen oder guten Äusserungen/Verhalten gegenüber Nächsten führen, stellte Jesus klar.
Jesus lehrte zudem: Der Himmel freut sich über den einen Sünder (Bösmensch) der sich bekehrt, Busse tut, mehr, als über 99 Gerechte (Gutmenschen), die der Busse nicht bedürfen.Lukas 15.7
@ henoch. Ohne Ansehen der Person heisst für mich, wie für merciful, dass es bei Gott egal ist, ob die Hautfarbe weiss oder schwarz etc. Wichtiger ist bei Gott, wie es im Innern des Menschen aussieht. Gott sieht in uns hinein, sieht wie wir was meinen, wenn wir reden/tätig sind. Also wie Petrus in der Bibel bei Apg. 10.34 auch definiert.
Wie kann ein wunderbarer Mensch, der fromm ist und viel Gutes tut, das Evangelium vom Reich Gottes verweigern? Er lebt es dann ja, woran Gott sicher viel Freude hat.
Ein verbitterter Mensch ist für mich noch kein Bösmensch, so die Verbitterung nicht zu bösem, lieblosen Verhalten gegenüber Mitmenschen führt.
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: War Jesus am Karfreitag im Paradies?
von Henoch am 22.05.2017 08:42
Musst nicht drauf ewingehen, das ist ja eine völlig klare Aussage und bedarf keiner Ergänzung oder Erklärung.
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Gutmensch oder Bösmensch - wie siehst du dich?
von Henoch am 22.05.2017 08:40Hallo Merciful,
ich sehe, wir meinen das gleiche.
Klar handelt Gott nach dem, was er im Menschen findet, dann aber ausschließlich nach seinem eigenen Wort und ohne Ansehen der Person.
Es ist aber schwer zu erklären. Ich denke, wir beschreiben das selbe aus zwei Blickwinkeln.
Was ich sagen will, seine Kriterien zählen, nicht weltliche. Ein ganz wunderbarer Mensch lebt sehr fromm, tut viel Guites und verweigert das Evangelium und ein anderer ich schwach, ist verletzt und verbittert, er plagt sich freundlich zu sein, aber er hat Christus im Herzen.
Da liebt Gott den, der Christus im Herzen hat, obwohl er im Vergleich zu dem Frommen der Bösmensch ist.
Henoch


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