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Re: Was mir das Richterbuch aussagt
von Cleopatra am 07.08.2017 08:08Ihr lieben,
mir scheint, das Thema würde so langsam vom eigentlichen Thema abweichen.
Der Kampf, den wir kämpfen, das wurde bereits zitiert anhand der Bibel, ist nicht was weltliches, sondern gegen die finsternen Mächte Satans.
Hierfür haben die die Waffenrüstung.
In diesem Thread aber geht es um das Richterbuch.
Und hier sehe ich auch immerwieder- wenn das Volk Israel sich an Gott wendet- dann reagiert Gott und hilft.
Wenn das Volk sich aber wieder abwendet und sündigt- dann wendet sich Gott nicht ab, sondern "wartet" ab.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Was mir das Richterbuch aussagt
von Beroeer am 07.08.2017 08:02Hallo nennmichdu,
wenn Du über Burgens Antwort schreibst:
Also allein die Vorstellung mein Leben nach einem Vorbild, einer Person - hier Jesus Christus - auszurichten,
drückt meines Erachtens und meiner Erfahrung nach sehr unvollkommen aus, ja missverständlich aus,
was ich unter Nachfolge und Jüngerschaft verstehe.
Ist das nicht genau das, was Petrus empfahl?
1. Petrus 2,21
21 Denn dazu seid ihr berufen, da auch Christus gelitten hat für euch und euch ein Vorbild hinterlassen,
dass ihr sollt nachfolgen seinen Fußstapfen;
oder Paulus
1.Korinther 1:11
1 Folgt meinem Beispiel wie ich dem Beispiel Christi!
Elberfelder
1 Seid meine Nachahmer, wie auch ich Christi Nachahmer bin!
Dazu schaut man sich im Bibelbericht an, wie Jesus (und die vielen anderen guten Vorbilder
gelebt haben) und versucht, so gut es geht dies nachzuahmen.
Praktische Beispiele gibt es zu Hauf.
Ich unterstelle Burgen aus der Art wie sie ihre vielen Beiträge
auch Andersdenkenden gegenüber (wie mir) geschrieben hat, dass sie nicht angreift oder provoziert,
aber ihren Standpunkt festlegt. Das ist Milde und Sanftmut, wie wir sie in den biblischen
Vorbildern finden.
Beroeer
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Was mir das Richterbuch aussagt
von Burgen am 06.08.2017 23:54Hallo nenn mich du,
Ich denke, dass du mich schräg beurteilst.
2. Korinther 3, 17: wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.
Welch ein wunderbares Wort. Anders ausgedrückt: Welch ein wunderbarer Ausdruck. Welch eine wunderbare Wahrheit.
Das war es jetzt.
Ich denke, du provozierst mich, oder?
Burgen
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Was mir das Richterbuch aussagt
von nennmichdu am 06.08.2017 23:40Hallo Burgen,
"emotional" ist wohl das falsche Wort - wenn du schreibst:
mutet das eher abstrakt an - wie schütze ich denn meine Nieren, mein Herz meine Füße durch Jesus...?
in Verbindung mit dem Ausspruch: "Welch ein wunderbares Wort"....
Was ein freudige Begeisterung ausdrückt, die sich in diesem dann sehr abstrakten Bild als etwas schräg - emotional schräg...sprich nicht nachvollziehbare Emotionen ..
anhören.
das du bei mir ---bei Zeiten.... --- denn viele Beiträge von dir sind sonst sehr nüchtern und sachlich und decken sich mit meinen Erfahrungen.....schräg ankommst?
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Was mir das Richterbuch aussagt
von Burgen am 06.08.2017 22:12Hallo nennmichdu,
meine Beiträge kommen öfter bei dir als emotional rüber?
Das ist interessant, denn das kann ich so gar nicht sagen bzw. schreiben.
Vielleicht gehört es sogar zum geistlichen Kampf?
Burgen
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Das Evangelium, durch Glauben ewiglich errettet
von nennmichdu am 06.08.2017 22:01Hallo Willy,
wenn wir über den Gehorsam nachdenken, dann fällt mir ein, das im Wort Gehorsam das "Gehören" steckt. Wir gehören Gott. Wir bleiben - wie die Rebe am Weinstock -- in Jesus und bringen dann, dort wo wir in ihm bleiben ---wenn wir denn erstmal in ihm sind - Frucht. Automatisch.
Nur wenn wir in Situation gelangen, wo es darum geht das wir geneigt sind unser Wohl über das Wohl anderer zu stellen, dann erweisen wir Gott Gehorsam darin, das wir so wie Jesus im Garten Gethsemane beten --"Herr, wenn es möglich ist so lass doch diesen Kelch an mir vorrüber gehen, doch nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe". Im Hebräerbrief steht das hier auch Jesus Gehorsam lernte. Seine eigenen Interessen -- bis zum Tode - zu verleugnen... und sich ganz dem hinzugeben, was Gott mit ihm vorhat.
Was ich nicht unter Gehorsam verstehe, der uns abverlangt wird, das wir aus der Bibel einen Verhaltenskodex ableiten, nachdem ein Christ sich so und so zu verhalten hätte. Dieses tun darf und jenes zu unterlassen hat.
Paulus sagt, das ihm alles erlaubt sei. Nur das nicht alles dann zum Guten dient. Wir sind als mündige Christen also frei und verantwortlich uns für das Handeln zu entscheiden, was dem anderen zum Guten dient.
Thomas
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Was mir das Richterbuch aussagt
von nennmichdu am 06.08.2017 21:47Hallo Burgen,
was ich als mitunter in deinen recht emotionalen Beiträgen als an einer Stelle phrasenhaft empfunden hatte, war die Aussage, das wir unser Leben nach Jesus ausrichten müssten.
Was bei mir so rüber kommt - ich schau mir an wie Jesus gelebt hat und versuche es ihm nun gleich zu tun.
Also allein die Vorstellung mein Leben nach einem Vorbild, einer Person - hier Jesus Christus - auszurichten, drückt meines Erachtens und meiner Erfahrung nach sehr unvollkommen aus, ja missverständlich aus, was ich unter Nachfolge und Jüngerschaft verstehe.
Hier geht es nämlich darum Jesus und dem Wirken des heiligen Geistes in meinem Leben Raum zu geben um dann zu erleben, das Gott durch mich lebt. Das ich erlebe und sagen kann, nicht mehr ich lebe sondern Jesus lebt in mir.
Ich erlebe oft in vielen Gottesdienstes - wenn ich woanders mal zu Besuch bin - das Jesus quasie hochgehalten wird, man sich von seinem Licht anstrahlen lässt, unter Lobpreis eine Proklamation versteht, indem man Gott zusingt, wie er sich in der Bibel darstellt und sich hier emotional in eine "fromme Stimmung" hineinbegibt.
Die aber für mich eine Scheinfrömmigkeit darstellt, sehe ich im praktischen Leben viele dieser mir bekannten Personen nichts, was Jesus nahebringt. Keine Liebe, die mir entgegen kommt, als das ich sagen könnte, hier ist ein Mensch der Jesus Christus wiederspiegelt. Der ein Brief oder Zeugnis von Gott/Christus darstellt, welcher ansteckend ist, meinen Glauben fördert und Vorbildfunktion für mich hat.
Und das bereitet mir viel Not und Kummer zur Zeit. Weil die Liebe unter den Menschen die sich Christen nennen, so - über die letzten 28 Jahre die ich hier mich in diesen Kreisen bewege -- sehr am abnehmen am erkalten ist.
Vielleicht geht es ja anderen Lesern hier ähnlich wie mir. Nicht das Jesus das für die Endzeit schon vorausgesagt hätte. Denn umso mehr bin ich dann auch selbst gefragt, Liebe zu üben. Wir wir alle uns darin üben sollen.
Und letztendlich zählt bei Gott nur die tätige praktische Nächstenliebe die wir anderen Mitmenschen - unserem Nächstem - entgegen bringen. Nich das was wir Gott zusingen. Nicht all die Erkenntnis und all die Theologie, die wir vielleicht mehr oder wenig tief und richtig erkannt haben.
Thomas
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Was mir das Richterbuch aussagt
von nennmichdu am 06.08.2017 21:29Hallo Lila,
bevor wir hier aneinander vorbeireden, uns missverstehen oder dem anderen das Verbreiten eines vermeintlich falschen Bibelverständnisses unterstellen, würde ich es konstruktiver finde, wenn du einmal beschreibst - an deinem Leben - wie du "den guten Kampf des Glaubens" erlebst.
Damit wir eine gemeinsame Grundlage haben, um darüber ins Gespräch zu kommen... -- falls dir hier an einem Austausch liegt...
lg,
Thomas
Re: Was mir das Richterbuch aussagt
von Lila am 06.08.2017 19:56Hallo, nennmichdu
Deine Antwort ist schon merkwürdig, denn in mein Zitat schrieb ich schon:
Dein Antwort klingt so, als hätte ich nicht geschrieben, dass nicht aus eigene Kraft kämpfen müssen:
Nein, ich habe dabei nicht an die weltliche Menschen gedacht, sondern diejenige, die sich so furchtbar fromm sich erscheinen lassen, dennoch Ihre Leben ist finster.
Als Paulus die letzten Tage beschrieb, handelt es sich nicht um weltliche Menschen, denn sie scheren sich nicht um fromm zu erscheinen!
Das aber sollst du wissen, daß in den letzten Tagen schwere Zeiten eintreten werden. 2 Denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, geldgierig, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos, 3 lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, unenthaltsam, zuchtlos, dem Guten feind, 4 treulos, leichtsinnig, aufgeblasen, das Vergnügen mehr liebend als Gott; 5 dabei haben sie den Schein von Gottseligkeit, deren Kraft aber verleugnen sie. Solche meide!
2Tim 3,1-5
Wie auch Geli schrieb, sind wir sehr wohl im Leben oft in Kampf, dennoch können wir wissen, dass niemand kann aus der Hand der Vaters reißen. Und in Jesus zu bleiben bedeutet seine Worte und Gebote gehorsam zu sein.
Übrigens, wenn Du all die zitierte Bibelstellen ignorierst, nur um Dein eigenes Gedanken zu verbreiten, sehe ich keine Grundlage zu einen Diskussion.
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Was mir das Richterbuch aussagt
von Burgen am 06.08.2017 16:15Hallo nennmichdu,
klar, du kannst meine Überlegungen hinterfragen und sie als Phrasen bezeichnen.
Ganz wie du meinst 
An anderer Stelle wurde von einem Kampf gesprochen, einem geistlichen Kampf, den es täglich zu bestehen gilt.
Und auch die Aussage ist bekannt, ihr habt noch nicht bis aufs Blut gekämpft usw.
Ja, es ist mir bewusst, Jesus hat alles am Kreuz für mich vollbracht.
2. Korinther 3,17
Ist zu lesen:
Wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.
Welch ein wunderbares Wort.
Also habe ich auch die Freiheit, mich für den geistlichen Kampf recht anzuziehen.
Meine Gedanken , das Herz, die Nieren, sogar die Füße durch Jesus schützen zu lassen.
Wir sind in der Welt, nicht von der Welt.
Auch da kann ich die Hilfe Jesu brauchen um hinter ihm zu bleiben. Besonders dann, wenn große Herausforderungen im
Umfeld sich anbahnen, oder Fahrradfahrer wie Rennfahrer z.B. meinen Weg kreuzen.
Oder wie letztens die Polizei gerufen wurde, weil ein Hund hinter einem Rollschuhfahrer lief, das Kind mit seinen Eltern jedoch grundsätzlich schon Angst hat, wenn der Hund dieses nur anschaut.
Praktische Beispiele in einer desolierten Welt ....
Da danke ich doch, dass die Bibel mit praktischen Bildworten möglichst hilfreich ist.
Das ist nichts verwerfliches und nichts gesetzliches.
Gruß
Burgen


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