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Re: Die Diskussionen über Vorschriften ....
von solana am 27.08.2017 23:05Hallo Burgen
Das gefällt wohl niemandem und führt eher dazu, dass niemand mehr etwas Persönliches von sich preis gibt, wenn er damit rechnen muss, dass es von anderen nur zerpflückt und auf "Haare in der Suppe" hin untersucht wird ....
Ich denke, wir sollen einander ermutigen, das Gute zu tun.
Und bei "Splittern", die wir im Auge eines Geschwisters zu entdecken meinen, nicht "Gedankenpolizei" spielen und ihm unterstellen, dass er es nicht aufrichtig mit seinem Glauben meint, wenn er nicht in allem dieselbe Meinung hat, die uns "richtig" scheint ....
Gott ist der Baumeister, der hinter allen "Baustellen" in uns am Werk ist.
Und er arbeitet nicht bei allen gleich, und auch nicht bei allen gleich schnell.
Wenn wir alle miteinander ein bisschen mehr Geduld hätten und ein bisschen mehr Vertrauen in die Hand des Baumeisters, der in uns allen sein gutes Werk vollenden wird, das er angefangen hat, dann wäre vieles leichter im Umgang miteinander.
Dann könnten wir "Unvollkommenheiten" in ihrer Vorläufigkeit akzeptieren und mehr Geduld haben, einander annehmen trotz unterschiedlicher Ansichten .... und auch voneinander lernen, aus den Erfahrungen, die jeder mit Gott gemacht hat - auch wenn die Baustellen in unserem jeweiligen Leben unterschiedlich sind.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Die Diskussionen über Vorschriften ....
von solana am 27.08.2017 22:48Hallo Henoch
Mir scheint, wir reden irgendwie aneinander vorbei.
Ich wüsste nicht, wo ich so etwas gesagt hätte.
Mir ging es darum:
Und ich fand eher das befremdlich:
Und so, wie ich dich verstanden habe, geht es dir eben nur darum: "Vorschriften genau abzustecken und die Grenzen ihrer Gültigkeit auszuloten." und das, was ich mit: "zu verstehen, was dahinter steht und sie dann aus ganzem Herzen umzusetzen." gehört für dich in den Bereich: "privat".
Vielleicht hast du es ja anders gemeint.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Die Diskussionen über Vorschriften ....
von Henoch am 27.08.2017 22:31Hallo Burgen,
ich denke, dass es dem einen gefällt und dem anderen nicht. Nur bei einer Fragestellung wird es nicht zu vermeiden sein.
Die Schrift ist eindeutig und der Herr hilft gerne....sich bei Unbehagen auf solche Einwände zurückzuziehen wie die Folgenden, ist da kontraproduktiv. Eine Erörterung ist sachlich nüchtern. Kontext kann man nachlesen.
Henoch
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Die Diskussionen über Vorschriften ....
von Henoch am 27.08.2017 22:28Hallo Solana,
ich denke, es hängt vom Thema ab. Hier ging es ja um eine spezielle Frage, die es zu erörtern galt. Es ist befremdlich, wenn die für eine Erörterung typischen Unterschiede und Gegenmeinungen dann nicht sein dürfen, wenn ich Deine Argumente hier jetzt richtig verstanden habe.
Ebenso verstehe ich nicht, was bei dem Thema dieses Anliegen werden könnte:
Die Privatangelegenheit bei solchen Themen ist z.B. meine Freude, wie der Herr bei der Klärung solche Fragen hilft, wie heilig er ist und dass alles Leben ihm gehört, etc... Ich finde, dass ich die Details über meine Freude darüber nicht ausbreiten muss.
Henoch
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Die Diskussionen über Vorschriften ....
von Burgen am 27.08.2017 21:15Hallöchen
mit jedem Geschöpf seiner Liebe arbeitet Gott anders, glücklich zu schätzen ist, wenn er Offenbarung schenkt.
Von daher wäre es in der Tat hilfreich, wenn nachzuvollziehen wäre, wie ein bestimmtes Wort das eigene Leben
geprägt hat.
Mir persönlich gefällt es nicht, wenn jeder Satz auseinandergenommen wird und der andere sich so darstellt,
als sei er beauftragt, die schriftlichen Gedanken eines anderen zu kontrollieren und dann zu berichtigen anhand
einer retorischen Nachfrage.
Wir alle kommen aus völlig unterschiedlichen Familien usw. Da hat jeder andere Erfahrungs, Denk u. Wortprägungen.
Die Gefühlspalette mal aussenvorstehen lassend.
Hinzu kommt, dass durch ein hersuslösen aus dem Kontext sogar etwas völlig anders, andere Gedankenschlüsse, entstehen.
Das meine ich auf die Bibelworte bezogen.
Es ist natürlich für uns alle nicht einfach. Dennoch - wir sind Christen. Und wir leben im Reich Gottes durch das Geschenk Jesu Christi.
Es ist wichtig die Gestzgebungen von damals unter der Gegenwart Jesu im NT zu betrachten und erfahren.
Das hat alles Bedeutung im Hinblick auf Jesus, selbst die diversen Namen.
Vielleicht lösche ich den Beitrag noch.
Gruss
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Dürfen Christen Blut essen ?
von Burgen am 27.08.2017 20:56Hallöchen ihr Lieben,
habe am Nachmittag einen Teil des Briefes Paulus an seine Korinthergemeinde gelesen.
Dabei im Studienteil die Nr 1486 - 1490 gelesen.
Während des Lesens im Zusammenhang verspürte ich keinen Widerstand der Botschaft gegenüber.
Und auch die beiden Briefe an die Gemeinden. Sehr lebhaft wird deutlich, dass dort AT angesprochen wird.
Johannes schrieb zunächst an Juden bis K 5, so hörte es ein von mir geschätzter Bibellehrer.
Doch will ich keinesfalls darüber streiten. Ich weiß, dass die meisten Christen alles auf sich beziehen.
Gruß
Burgen
Re: Ein reines Gewissen
von Merciful am 27.08.2017 20:09In der Kirchengemeinde sangen wir heute folgende Strophe.
Sie passt recht gut hierher.
O Gott, du frommer Gott, du Brunnquell guter Gaben,
ohn den nichts ist, was ist, von dem wir alles haben:
gesunden Leib gib mir, und daß in solchem Leib
ein unverletzte Seel und rein Gewissen bleib.
Text von Johann Heermann (1585 - 1647)
Ich stelle diese Strophe hier nicht ein, um über diese zu diskutieren.
Vielmehr empfinde ich es als wohltuend, diese Worte zu beten.
Merciful
Re: Die Diskussionen über Vorschriften ....
von solana am 27.08.2017 19:30für mich ist das Forum eine Möglichkeit, darüber zu reden, was die Schrift sagt.
...
Ich bleibe daher im Forum ganz bewust bei der Blutwurst stehen,
Ja, so sind die Interessen doch sehr unterschiedlich
.Ich kann eher wenig anfangen mit einer Diskussion darüber, ob ich Blutwurst essen dürfte, die ich eh nicht mag bzw ob ein anderer sie essen dürfte .....Wenn sich das ganze Thema darin erschöpft und so geartete Themen Sinn und Zweck eines Forums sein soll, dann muss ich sagen, das ist "nicht so mein Ding", dafür brauche ich eigentlich kein Forum.
Mich interessiert eher das, was du als "Privatangelegenheit" beschreibst, den Austausch darüber, einander teilhaben lassen an dem, was im "im Privaten" mit Gott erlebt wurde und die Bereicherungen dadurch miteinander teilen, Erkenntnisse weitergeben, einander ermutigen usw.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Die Diskussionen über Vorschriften ....
von Henoch am 27.08.2017 16:40Hallo Solana,
für mich ist das Forum eine Möglichkeit, darüber zu reden, was die Schrift sagt. Durch den Austausch, die Gegenargumente und die Fragen der anderen Teilnehmer bemerke ich Irrtümer und kann prüfen, ob das, was ich glaube, gut belegbar ist. Wenn mich der heilige Geist aufmerksam macht, dass ich falsch liege, wie im Fall mit dem "Blut essen", prüfe ich neu. Es ist eine Möglichkeit zu lernen.
Nebenbei gibt es natürlich auch die Möglichkeit Zeugnis zu geben, zu evangelisieren und so manch anderes.
Was diese Forum für mich sicher nicht ist: Freude kennenzulernen, meine Haltung zum Herrn durch Menschen prägen zu lassen, Menschen zu meinen Lehrern zu machen, von Menschen zu lernen, wie man sich als Christ verhält oder zu Streiten.
Die Wahrheit macht uns frei, durch die Wahrheit werden wir geheiligt und die Wahrheit führt zur rechten Erkenntnis, eine Erkenntnis, die nicht aufbläht...denn, wenn jemand meint, er habe etwas erkannt, der hat noch nicht erkannt, wie man erkennen soll (1 Kor. 8,2).
Ich bleibe daher im Forum ganz bewust bei der Blutwurst stehen, wie Du schreibst, denn danach kommen nur noch die Herzensangelegenheiten, die zwischen mir und dem Herrn so ganz privat stattfinden und nicht in ein Forum passen.
Für mich ist Christ sein nicht "dies sollst Du tun und jenes lassen", sondern in allem danach zu suchen, wie schön und herrlich und heilig der Herr ist.
Letzteres ist aber etwas ganz individuelles.
Henoch
Re: Dürfen Christen Blut essen ?
von Lila am 27.08.2017 12:14Ihr lieben!
Paulus hatte kein grünes Licht gegeben Opferfleisch zu essen, es ging lediglich um die Fleisch, dessen Herkunft unbekannt war. Wenn aber bekannt wurde, dass es um Opferfleisch handelt, sollte man nicht essen wegen des Gewissens des Schwachen. Wenn wir es nur so lesen könnte man denken, naja, die Schwachen. Wir können aber erkennen, dass Paulus oft eine Art von Ironie bediente. So lesen wir schon vorher von Ihm:
Wir sind Narren um Christi willen, ihr aber seid klug in Christus; wir schwach, ihr aber stark; ihr in Ehren, wir aber verachtet.
1Kor 4,10
Paulus erklärt ganz genau, dass wir keine Gemeinschaft haben dürfen mit den Tischen der Dämonen:
Was sage ich nun? Daß das Götzenopfer etwas sei, oder daß ein Götze etwas sei? 20 Nein, aber daß sie das, was sie opfern, den Dämonen opfern und nicht Gott! Ich will aber nicht, daß ihr in Gemeinschaft der Dämonen geratet. 21 Ihr könnet nicht des Herrn Kelch trinken und der Dämonen Kelch; ihr könnet nicht am Tische des Herrn teilhaben und am Tische der Dämonen!
1Kor 10,19-21
Und wir können auch nicht ignorieren, dass Jesus selbst ganz klar Stellung bezieht.
Wie ernst es gemeint ist sehen wir bei den 2 Gemeinden, die von Jesus deswegen getadelt wurden:
An die Gemeinde von Peragmus schickt Jesus den Botschaft:
Aber ich habe etwas weniges wider dich, daß du daselbst solche hast, die an der Lehre Bileams festhalten, welcher den Balak lehrte, ein Ärgernis vor die Kinder Israel zu legen, Götzenopfer zu essen und Unzucht zu treiben. 15 So hast auch du solche, die an der Lehre der Nikolaiten festhalten, was ich hasse. 16 Tue Buße! Sonst komme ich bald über dich und werde mit ihnen Krieg führen mit dem Schwerte meines Mundes.
Offb 2,14-15
Und Thyatira sündigte ebenfalls durch Götzenfleisch:
Aber ich habe wider dich, daß du das Weib Isebel gewähren lässest, die sich eine Prophetin nennt und meine Knechte lehrt und verführt, Unzucht zu treiben und Götzenopfer zu essen. 21 Und ich gab ihr Zeit, Buße zu tun, und sie will nicht Buße tun von ihrer Unzucht. 22 Siehe, ich werfe sie auf ein Bett und die, welche mit ihr ehebrechen, in große Trübsal, wenn sie nicht Buße tun von ihren Werken. 23 Und ihre Kinder will ich töten, und alle Gemeinden werden erkennen, daß ich es bin, der Nieren und Herzen erforscht. Und ich will euch vergelten, einem jeden nach seinen Werken.
Offb 2,20-23
Ich möchte zu diesem Thema kein Kommentar mehr geben, denn es ist nicht wichtig was ich meine, sondern was Jesus sagte.
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114


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