Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 2810 | 2811 | 2812 | 2813 | 2814 ... 6928 | » | Letzte
Die Suche lieferte 69272 Ergebnisse:
Re: Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer - Aussprüche Jesus Christus
von Merciful am 27.09.2017 23:29Hallo, Sonnenkind,
du kannst das Bild und meine Erläuterung gern weitergeben.
Bin mir aber nicht sicher, ob diese für den Konfirmandenunterricht geeignet sind.
Das Bild stellt ja die Zusammenhänge stark vereinfacht dar.
Ich habe quasi den drei großen Gruppen alttestamentlicher Bücher jene Dreiheit in der Aussage des Paulus zugeordnet.
Thora <=> Liebe
Propheten <=> Hoffnung
Schriften <=> Glaube
Diese Zuordnungen sind nicht offensichtlich und müssten im Unterricht begründet werden.
Thora => Gesetze, Gebote => Liebe als neues Gebot
Propheten => Verkündigung von Gericht und Heil (Errettung, Trost) => Hoffnung auf Vollendung des Glaubens
Schriften => Ausdruck der Hinwendung zu Gott und Leben aus seiner Gnade (Psalmen) => Glaube als Beziehung zu Gott
Merciful
SMart
Gelöschter Benutzer
Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)
von SMart am 27.09.2017 22:26... wenn die Welt schweigt, der Wind rauscht und die Sonne scheint.
Ich würde mich freuen, wenn Gott zu mir sagte:
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Ist die Gebote halten wichtig? Was sagt die Bibel?
von geli am 27.09.2017 21:31Genau - es kommt auf die Reihenfolge an.
Zuerst kehre ich um, bekomme durch die Vergebung Frieden mit Gott, und er schenkt mir eine neue Geburt, so dass ich sein Kind werde.
Das ist erst mal ein Geschenk von ihm - ohne irgendeine Leistung oder dass ich irgendwelche Gebote gehalten hätte, oder sonst irgendwelche guten Taten vollbracht haben muss.
Dann aber beginnt das neue Leben, das er mir geschenkt hat, Früchte zu tragen: Ich erneuere meine Denken, indem ich Bibel lese und erkenne, was Gott wichtig ist, ich beginne, seine Gebote und Anweisungen ernst zu nehmen und richte mein Leben danach aus. Das nennt die Bibel "Heiligung", und das ist auch der Wille Gottes für uns - 1. Thess. 4,3 und auch andere Stellen.
Das ist aber die Folge der neuen Geburt - und nicht umgedreht.
LG; geli
Re: Ist die Gebote halten wichtig? Was sagt die Bibel?
von solana am 27.09.2017 21:03Hallo Angel
Du hast mich falsch verstanden.
Ich habe nie gesagt, dass das Halten der Gebote unwichtig sei.
Aber ich habe betont, dass das Halten der Gebote nicht Vorbedingung für die Wiedergeburt und den Eintritt ins Himmelreich ist;
Und dazu habe ich die auch die entsprechenden Bibelstellen zitiert (die du leider nicht zur Kenntnis nimmst).
Um es nochmal zu betonen: Wir halten nicht deshalb die Gebote, um uns so das Himmelreich zu verdienen und als Gerechte vor Gott und den Menschen dastehen.
Wir halten die Gebote, weil Gott uns gerechtfertigt hat aus Gnade und uns den Eingang ins Himmelreich gewährt hat, uns neues Leben geschenkt usw.
Und deshalb - weil er uns ganz neu gemacht hat - leben wir dieses neue Leben, das in Überenstimmung mit seinen Geboten ist. Und setzen es um, so gut es geht.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Ist die Gebote halten wichtig? Was sagt die Bibel?
von angel121 am 27.09.2017 20:50Also offenbar sind hier nicht alle gleichsam überzeugt, dass das Halten der Gebote von grosser Wichtigkeit ist, insbesondere für Nachfolger Jesu Christi. , Wie sagte Jesus doch zu dem reichen Jüngling:
Viele bezeugen Jesus zu lieben. Doch woran erkennt er das gemäss Joh. 14.21
Es gibt noch weitere Anleitungen in der Bibel, die auf die Wichtigkeit des Haltens der Gebote hinweisen. .
Wer da sagt: Ich kenne ihn, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in solchem ist keine Wahrheit. 1. Johannes 2.4
und was wir bitten, werden wir von ihm nehmen; denn wir halten seine Gebote und tun, was vor ihm gefällig ist. 1. Johannes 3.22
Und wer seine Gebote hält, der bleibt in ihm und er in ihm. Und daran erkennen wir, daß er in uns bleibt, an dem Geist, den er uns gegeben hat. 1. Johannes 3.24
Daran erkennen wir, daß wir Gottes Kinder lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten. 1. Johannes 5.2
Denn das ist die Liebe zu Gott, daß wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer. 1. Johannes 5.3
Dieses Thema habe ich eröffnet, weil in einem andern solana geschrieben hat:
Gal 5,4 Ihr habt Christus verloren, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, aus der Gnade seid ihr herausgefallen.
Also durch das Befolgen von gewissen althergebrachte Gesetzen,(statt damit aufzuhören, und dadurch dann das Halten der Gebote zu gewährleisten) konnte man vor dem Vater im Himmel unmöglich als Gerechter gelten.
Auch Paulus lehrt das Halten der Gebote, du sollst nicht.....als wichtig. Gleichsam lehrt Paulus, dass durch gelebte Liebe die -problemlos- gehalten werden können. Er nennt zwar in Römer 13 die Gebote Gesetze. Aber das damit die Gebote gemeint sind, zeigt er ja klar auf. Immer wieder wird die Liebe hochgehalten im damaligen noch auf Jesus Christus Lehren aufgebauten Christentum und auch das Halten der Gebote Jesu.
Jesus Christus legt Wert auf das Halten der Gebote, somit auch der Vater im Himmel und Johannes doppelte nach. Also so unwichtig kann es wohl doch nicht sein, wie manche glauben, oder?
gby angel121
Re: Gedanken zum sogenannten Sündenfall
von solana am 27.09.2017 20:42Das Halten der Gebote und durch das Gesetz,(Gesetzeswerke) gerecht werden wollen ist ja wohl ein himmelweiter Unterschied liebe Solana.
@ Angel
Ich sehe da keine himmelweiten Unterschied, wenn du "Vollkommenheit" als Vorbedingung siehst, um "wiedergeboren werden zu können - und, so, wie du es selbst schreibst, gehört das Halten der Gebote dazu. Des Weiteren gehört dazu, nicht reich zu sein.
Also ist doch das - deiner Ansicht nach - die Vorbedingung für die Wiedergeburt - und das ist etwas, was der Mensch leisten muss.
Oder hast du es nicht so gemeint?
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Gedanken zum sogenannten Sündenfall
von angel121 am 27.09.2017 19:32@solana
Gal 5,4 Ihr habt Christus verloren, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, aus der Gnade seid ihr herausgefallen.
Das Halten der Gebote und durch das Gesetz,(Gesetzeswerke) gerecht werden wollen ist ja wohl ein himmelweiter Unterschied liebe Solana.
Wie schon mehrmals erwähnt, stelle(erhöhe) ich die Lehren meines Erlösers und Retters Jesus Christus über alle Andern. Ich liebe ihn, und das weiss er, denn:
Jesus selber sagte ja auch zum reichen Jüngling:
Das ist aber schon nicht mehr zu diesem Thema passend. Deshalb eröffne ich ein neues Thema. Denn es kommt in meiner Bibel noch öfters vor, was es sich mit dem Halten der Gebote auf sich hat.
gby angel121
Re: Gedanken zum sogenannten Sündenfall
von solana am 27.09.2017 15:04Noch eine Ergänzung dazu:
Wer "teuer erkauft" ist, gehört dem, der den Kaufpreis bezahlt hat.
Röm 6, 17 Gott sei aber gedankt: Ihr seid Knechte der Sünde gewesen, aber nun von Herzen gehorsam geworden der Gestalt der Lehre, an die ihr übergeben wurdet.
18 Denn indem ihr nun frei geworden seid von der Sünde, seid ihr Knechte geworden der Gerechtigkeit.
1Kor 6,19 Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch ist und den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört?
Und damit hat unser Leben eine neue Bestimmung und Ausrichtung bekommen - mit unserer Wiedergeburt.
Wir sind dem alten gestorben und sollen nun in dem neuen Leben wandeln, das uns geschenkt ist.
Dafür stattet uns Gott mit allem aus, damit wir aus der Fülle leben können.
Und er erhebt uns aus dem Staub und macht uns würdig und herrlich, damit wir mit ihm Gemeinschaft haben können.
Röm 8,29 Denn die er ausersehen hat, die hat er auch vorherbestimmt, dass sie gleich sein sollten dem Bild seines Sohnes, damit dieser der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern.
30 Die er aber vorherbestimmt hat, die hat er auch berufen; die er aber berufen hat, die hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht.
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Gedanken zum sogenannten Sündenfall
von solana am 27.09.2017 14:38Ich glaube, Jesus und auch Paulus, Petrus und vorallem Johannes schütteln darüber den Kopf und sind betrübt, dass ihrem Engagement fürdas Reich Gottes, also Jesus Evangelium in der Bibel dermassen wenig Beachtung geschenkt wird, wo solches gelehrt wird.
Ich glaube, sie wären mindestens genauso traurig über Menschen, die das grosse Gnadengeschenk nicht annehmen wollen und meinen, sie müssten und könnten sich den Einlass ins Himmelreich selbst verdienen.
Um uns diesen Zugang zu ermöglichen, gab Jesus sein Leben.
Für diejenigen, die erkennen, dass sie sich das selbst nicht erarbeiten können, sondern es nur empfangen:
Mk 10,15 Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.
Wie empfängt denn so ein Kind?
Indem es Jahrzehnte lang der Vollkommenheit nachjagt und dann irgendwann am Ende würdig genug geworden ist?
Wenn du durch das Halten der Gebote gerecht werden willst und das Gnadengeschenk ablehnst, dann gilt auch für dich:
Gal 5,4 Ihr habt Christus verloren, die ihr durch das Gesetz gerecht werden wollt, aus der Gnade seid ihr herausgefallen.
Warum beharrt Paulus eigentlich so auf der Gnade?
Hier erklärt er das gut:
Röm 4, 1 Was sagen wir denn von Abraham, unserm leiblichen Stammvater? Was hat er erlangt? 2 Das sagen wir: Ist Abraham durch Werke gerecht, so kann er sich wohl rühmen, aber nicht vor Gott. 3 Denn was sagt die Schrift? »Abraham hat Gott geglaubt, und das wurde ihm zur Gerechtigkeit gerechnet.« (1. Mose 15,6) 4 Dem aber, der mit Werken umgeht, wird der Lohn nicht aus Gnade zugerechnet, sondern weil er ihm zusteht.
Röm 3,27 Wo bleibt nun das Rühmen? Es ist ausgeschlossen. Durch welches Gesetz? Durch das Gesetz der Werke? Nein, sondern durch das Gesetz des Glaubens.
Weil Gott allein aller Ruhm gebührt.
Und sich niemand neben ihm rühmen kann
2Kor 10,17 »Wer sich aber rühmt, der rühme sich des Herrn« (Jeremia 9,22-23).
Wer darauf besteht, sich dass Himmelreich selbst zu verdienen durch eigene gute Werke und es nicht aus Gnade zu empfangen wie ein Kind, das von sich aus nichts bringen kann - der verweigert in Wahrheit Gott die Ehre und den Ruhm für seine Erlösung. Er ist zu stolz sich etwas schenken zu lassen und dadurch jemandem (Gott) verpflichtet zu sein.
Meinst du nicht, dass Jesus sehr traurig darüber ist, wenn Menschen sich das nicht von ihm schenken lassen wollen, was er für sie mit seinem Leben erkauft hat?
"Ihr seid teuer erkauft" - schreibt Paulus in unterschiedlichen Zusammenhängen.
Auch du bist teuer erkauft und musst den Kaufpreis nicht noch jahrzehte lang abarbeiten....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
geli
Gelöschter Benutzer
Re: "Gut und Böse erkennen" - etwas Gutes oder etwas Schlechtes?
von geli am 27.09.2017 13:27Das sind so meine Gedanken, weshalb ich es absolut wichtig finde, den Unterschied von gut und böse seitens dem Himmlischen Vater unseres Herrn Jesus zu kennen. Dabei ist uns die Bibel eine enorm grosse Hilfe.
Ja, das sehe ich genauso - es ist natürlich wichtig, zu wissen, was "Gut" und "Böse" ist.
Aber das wußten Adam und Eva ja eigentlich - Gott hatte klar gesagt, was sie tun dürften und was nicht.
"Gut" und "Böse" - die Frage war ja geklärt.
Mir ging es eher um die Frage:
Was hat Adam und Eva veranlaßt, nun doch von diesem Baum zu essen, der ihnen ja etwas geben sollte, was sie eigentlich schon hatten - nämlich Klarheit darüber, was von Gottes Seite her gut und böse wäre?
Es musste also ganz in Hintergrund ein Wunsch bestanden haben, darüber hinaus etwas zu haben, und von dem sie dachten, Gott würde es ihnen vorenthalten.
Meiner Meinung nach war es das: Sie wußten, was von Gottes Seite her "gut" und "böse" wäre.
Aber sie wollten über diese Frage lieber selbst entscheiden können - also "gut" und "böse" von ihrer Seite her definieren.
Wie gesagt: Nach meiner Meinung... ich behaupte nicht, dass es so gewesen sein muss.
Denn sie mussten ja nie Gott erst fragen.
Ja, das stimmt schon - Gott fragen mußten sie nicht, denn die Sachlage war ja klar.
Aber sie sollten sich an das halten, was von Gottes Seite her "gut", bzw. "böse" war.
Irgend etwas hat Adam und Eva wohl daran gestört - denn sonst wäre ihnen das Angebot der Schlange doch nicht so attraktiv erschienen, dass sie sich über Gottes Entscheidung hinweggesetzt hätten?
Deshalb glaube ich - auch wenn ich uns Menschen und unsere Beweggründe so anschaue -
- dass es ihnen sehr erstrebenswert erschien, selbst über diese Frage entscheiden zu können und damit unabhängig von Gott sein zu können.Das ist ja auch heute oft so: Die Menschen wollen nicht akzeptieren, was von Gottes Seite her gut oder schlecht ist, sondern sie lehnen seine Ordnung einfach ab, stellen ihre eigenen Massstäbe auf und machen sich so unabhängig von Gott.
Dann stellen sie ihre Taten (die sie für "gut" befinden) vor ihn und meinen, damit bei ihm bestehen zu können. Wir kommen ja "alle, alle in den Himmel, weil wir so brav sind"...

LG, geli


Antworten
