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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?
von Burgen am 25.10.2017 10:10Hallo ihr Lieben
gerade war von www.erf.de/in-touch eine wunderbare Ausarbeitung, bzw. Predigt zu unserem Thema hier zu hören..
Ueber den Himmel
Eine anfängliche Bibelstelle war aus
Epheser 2, 4-9
und sagt aus, dass wir seit unserer Errettung zu Gottes Reich gehören und geistlich befinden wir uns im Himmel.
Eph 1,13
Math 6, 20-21
Mt 5, 12
1. Petr 1, 3-4
1. These 4,13-17
Das sind die Erklärungen und Zusagen, dass wir im Lebensbuch stehen, im Himmel sind, weil er uns eine Wohnung bereitet hat,
und nach dem leiblichen Tod in den Himmel einziehen.
Alles aufgrund unserer Errettung durch Jesus seine Tat am Kreuz und seine Auferstehung.
Ich finde das soo toll.
Kein Gefühl, sondern dass Wissen darum.
Das hilft uns.
Gruß
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1
von Burgen am 25.10.2017 09:28Losung
Es ist ein köstlich Ding, geduldig sein und auf die Hilfe des HERRN hoffen. Klagelieder 3,26
Lasst uns festhalten an dem Bekenntnis der Hoffnung und nicht wanken; denn er ist treu, der sie verheissen hat. Hebräer 10,23
Lukas 13, 10-17
Hesekiel 4, 1-8
Gottes Liebe hat uns bis hierher erhalten und gesegnet.
Sie ist unwandelbar, weil er unwandelbar ist.
Wir wissen nicht, was die Zukunft bringen wird, aber wir kennen den,
der gestern, heute und in Ewigkeit derselbe ist.
Wirlegen unsre Hand aufs Neue in die seine und bitten:
Führe du uns! (Hudson Taylor, China Missionar)
Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?
von nobse am 25.10.2017 09:25Liebe Cleopatra,
Das ist völlig in Ordnung. Mystik bedeutet für mich Gotteserfahrung. Und das ist es doch, wonach wir alle streben sollten, oder siehst du ein anderes Ziel vor Augen?
Siehe dazu, was ich Solana schrieb.
Wer glaubt das denn?
Es geht darum, die Gemeinschaft mit Jesus und Gott immer enger werden zu lassen. Wer sich auf diesen Weg begibt, der ist nie und nimmer verloren.
Herzlichen Gruß,
Nobse
Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?
von nobse am 25.10.2017 09:18Liebe Solana,
danke für deine Ausführungen. Das eine oder andere sollten wir noch weiter besprechen, denke ich.
Du hast interessante Gedanken geäussert, dass der Mensch denken könnte: Wenn Gott dies alles für mich getan hat, dann muss ich doch auch meinen Teil dazu beitragen (sinngemäß zusammengefasst).
Und dann schreibst du:
Nein, so ist es tatsächlich nicht im Himmelreich. Ich muss gar nichts tun, damit Gott mir meine Sünden vergibt oder mich erlöst. Aber ich darf es tun.
Und nun zum Kern, wie es im Himmelreich ist:
Gott giesst seinen heiligen Geist nicht wahllos auf die Menschheit aus. Er tut dies nur bei Menschen, die sich nach dem Heiligen Geist ausstrecken und er tut es mehr oder weniger, je nachdem, wie gut die Menschen mit seinem Geist umgehen können.
Es ist vergleichbar mit einem Muskel. Wenn er arbeitet, strömt ihm mehr Blut zu, als wenn er in Ruhe ist. Und noch etwas zeigt dieser Vergleich: Der Muskel wird stärker, je mehr er arbeitet.
Es ist wichtig zu erkennen, dass es sich dabei um ein geistiges Gesetz handelt, das sich aus der Liebe Gottes ergibt sowie aus der Freiheit seiner Geschöpfe (sie werden zu nichts gezwungen).
Das was Gott uns schenken möchte, ist da. Es ist jetzt an uns, es zu nutzen und tätig zu werden.
Du schreibst dann:
Die wird nicht "faul", weil sie sich zu wenig um Frucht bemüht.
Ich halte dir hier entgegen: Sie wird aber auch nicht reif, wenn sie sich nicht um den Rebensaft bemüht.
Jesus fordert uns ja dazu auf, zu arbeiten: Lasst euer Licht leuchten. Oder das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg. Jesus gibt uns das ewige Leben. Leben bedeutet aber Aktivität. Und natürlich auch Ruhepausen, das ist klar.
Hier sehe ich nicht so sehr den Gegensatz zwischen Aktivität und Passivität sondern den Gegensatz, worin man seine Aktivität investiert. Marta war um das leibliche Wohl bemüht, Maria war auf Geistiges ausgerichtet. Ich sehe den Gegensatz zwischen weltlicher Aktivität versus Ausrichtung auf Gott.
Ich kann dir nicht vollständig zustimmen. Gott hat die Schöpfung aus sich herausgesetzt, damit sie ein Eigenleben führen kann. Gott möchte seine Geschöpfe in der Schöpfung in Aktion sehen. Natürlich sind die Leitplanken für das Himmelreich vorgegeben: Licht und Liebe und Freiheit. Aus der Freiheit ergibt sich, dass die Geschöpfe die Schöpfung mitgestalten können und sollen.
Und hier möchte ich noch mal auf den Anfang zurückkommen: Wir dienen Gott nicht aus einem Leistungsdenken heraus, sondern weil wir geistige Wesen sind, die nach Gottes Ebenbild geformt wurden. Gott ist schöpferisch aktiv, wir können und sollen es auch sein. Gott wirkt mit seinem Heiligen Geist - wir dürfen und sollen es ebenso tun.
Eins ist klar: Alles ist aus Gott hervorgegangen und Gott ist die Quelle allen Lebens. Akzeptieren wir diese Tatsachen mit großer Dankbarkeit und gehen dann dazu über, ihm zu dienen.
Herzlichen Gruß,
Nobse
Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?
von Cleopatra am 25.10.2017 07:57Lieber nobse,
deine Begründung hört sich für mich sehr "mystisch" an, ich weiß gerade kein anderes Wort dafür.
Nun, wenn du meinst, du wärest ein Lichtwesen, dann ist dem so, ich selbst sehe es nicht so.
Was ich aber immer wieder wichtig finde zu betonen (denn wir sind nunmal eine evangelisierende Community), ist eben die Tatsache, dass nicht jeder automatisch den heiligen Geist in sich hat und auch nicht jeder nur aufgrund von Werken in den Himmel kommt.
Es ist die Errettung der Sünden nötig, die selbst getroffene Entscheidung, Jesu Sündenvergebung anzunehmen.
Aus Glauben sind wir errettet nicht aufgrund von Werken.
Ich hoffe nun, dass sich dieser Thread nicht wieder so entwickelt, dass angels Lehre weiter verbreitet wird. Nichts gegen dich angel persönlich, aber das ist gefährlich, denn Menschenseelen kommen verloren, wenn sie glauben, sie bräuchten keine Sündenvergebung.
Deshalb muss ich das hier nochmal so betonen.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Was bei Menschen unmöglich ist, ist bei Gott möglich - zB. 1. Mose 18,14
von Cleopatra am 25.10.2017 07:45Diese Zusage, dass bei Gott alles möglich ist, hilft und motiviert mich immerwieder, auch für "unmögliche Dinge" wie zB Heilung und so zu bitten.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
SMart
Gelöschter Benutzer
Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)
von SMart am 25.10.2017 03:31... zu ihm laufen, weil sie ihn lieben.
In der Kirche mag ich ...
Re: Was bei Menschen unmöglich ist, ist bei Gott möglich - zB. 1. Mose 18,14
von solana am 24.10.2017 22:55Ob das so zu verstehen ist, dass unsereins dem Reichen vorreden kann, was man will - und der wird sich womöglich nicht bekehren, aber Gott hat dann eben ganz andere Möglichkeiten, den "Unbelehrbaren" zu erreichen?
Liebe Pray
Ja, Anlass für die Frage der Jünger und die Antwort Jesu.
Aber eigentlich geht die Frage noch viel tiefer, es ging nicht nur um den Reichtum als Hindernis, sondern angesichts der beschriebenen Situation stellt sich die Frage noch viel grundsätzlicher:
Mt 19, 25 Da das die Jünger hörten, entsetzten sie sich sehr und sprachen: Ja, wer kann dann selig werden?
Mk 10, 26 Sie entsetzten sich aber noch viel mehr und sprachen untereinander: Wer kann dann selig werden?
Lk 18, 26 Da sprachen, die das hörten: Wer kann dann selig werden?
Der reiche Jüngling hatte ja alle Gebote gehalten von Jugend an - mehr kann man doch eigentlich gar nicht erwarten von einem frommen Menschen.
Perfekter kann man doch eigentlich gar nicht mehr leben; die religiöse Elite der damaligen Zeit hätte diesen Menschen bestimmt als ganz grosses Vorbild hingestellt, als "Gerechten vor Gott".
Und dennoch sagt Jesus zu ihm, dass er nicht vollkommen ist, dass ihm noch etwas fehlt. (Mt 19, 21 Jesus sprach zu ihm: Willst du vollkommen sein, so geh hin, verkaufe, was du hast, und gib's den Armen,....Mk 10, 21 Und Jesus sah ihn an und gewann ihn lieb und sprach zu ihm: Eines fehlt dir. ....Lk 18, 22 Als Jesus das hörte, sprach er zu ihm: Es fehlt dir noch eines.....)
Na gut, könnte man denken, wer ist schon vollkommen ......
Aber dann sagt Jesus den berühmten Vers vom Kamel und dem Nadelöhr - und sagt damit: "Nicht einmal dieser vorbildlich gesetzestreue Jüngling kommt ins Himmelreich; ihm steht sein Reichtum im Weg. All der Gehorsam und die guten Taten - umsonst ....."
Als die Jünger das hörten, begriffen sie: Wer kann denn so vollkommen sein, dass er ganz gerecht ist und darüber hinaus noch so vollkommen, dass nichts mehr ihn hindern kann, den engen Weg durchs Nadelöhr zu gehen; ein Weg, der so eng ist, dass er nichts mitnehmen kann von dem, was ihm lieb und teuer und wertvoll ist, er muss quasi alles eigene aufgeben und hinter sich lassen .....
Welcher Mensch ist dazu bereit und fähig?
Wahrscheinlich verglichen sie sich insgeheim mit dem Jüngling, vielleicht konnten sie von sich selbst nicht sagen, dass sie alle Gebote von Jugend an gehalten hatten und vielleicht waren auch sie nicht bereit, alles loszulassen .....
Und deshalb die entsetzte Frage: "Ja, wer kann denn dann überhaupt selig werden?"
Und Jesu Antwort geht genauso tief: "Bei den Menschen ist's unmöglich!"
Nicht nur bei den Reichen - trotz aller Gerechtigkeit. Nein, ganz allgemein: "bei den Menschen".
Nur Gott kan erlösen und nur Gott kann selig machen, nur Gott kann Zugang zum Himmelreich ermöglichen - nur bei ihm ist's möglich. Denn bei ihm sind alle Dinge möglich.
Gott sei Lob und Dank, dass er das bei ihm Mögliche für uns getan hat und uns damit den Zugang zum Himmelreich geschenkt hat!
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Was bei Menschen unmöglich ist, ist bei Gott möglich - zB. 1. Mose 18,14
von Burgen am 24.10.2017 22:15Von Jeremia 32,17.27 sind auch noch wunderbare Wunder erzählt bezüglich dessen,
dass bei Gott nichts unmöglich ist.
Gott ist so groß.
Alles hat er geschaffen. nichts ist ihm unmöglich.
Deswegen wird uns Christen ja auch oft empfohlen, ständig zu beten
und immer wieder auf Jesus zu blicken.
Das schützt uns und hilft im Geist zu wandeln, denk ich mir.
Gruss
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Was bei Menschen unmöglich ist, ist bei Gott möglich - zB. 1. Mose 18,14
von Burgen am 24.10.2017 22:06Liebe pray,
Mt 17,20 steht im Zusammenhang der Verklärung Jesu, der Heilung eines mondsüchtigen Knaben und der Tempelsteuer.
In allen drei Vorkommnissen geschieht etwas, rein menschlich gesehen, völliges Unmögliches.
V19 Da traten die Jünger zu Jesus als sie allein waren, und sprachen: "Warum konnten wir ihn nicht austreiben?"
Er, Jesus, aber sprach zu ihnen: "Wegen eures Kleinglaubens. Denn wahrlich , ich sage euch:
Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn,
so könnt ihr sagen zu diesem Berge: "Heb dich dorthin"! , so wird er sich heben;
und euch wird nichts unmöglich sein".
19,26
25 Da das die Jünger hörten (über den reichen Jüngling und die Reichen allgemein) , entsetzten sie sich sehr u d sprachen:
Ja, wer kann dann selig werden?
26 Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: " Bei den Menschen ist's unmöglich; aber bei Gott sind alle Dinge möglich"
Lukas 1,37
36 Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, ist auch Schwanger mit einem Sohn, in ihrem Alter,
und ist jetzt im sechsten Monat, sie, von der man sagt, dass sie unfruchtbar sei.
37 Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.
Römer 8,3
Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch geschwächt war, das tat Gott:
Er sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündigen Fleisches und um der Sünde willen
und verdammte die Sünde im Fleisch,
4 damit die Gerechtigkeit, die das Gesetz fordert, in uns erfüllt werde,
die wir nun nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist.
(Das ist das Gnadengeschehen am Kreuz. Wir sind frei, Gott schaut seinen geliebten Sohn an und nicht uns.)
Hebräer 6,18
13 Denn als Gott dem Abraham die Verheißung gab, schwor er bei sich selbst, da er bei keinem größeren schwören konnte, ...
18 So sollten wir ddurch zwei Zusagen, die nicht wanken - denn es ist unmöglich, dass Gott mit ihnen lügt - ,
einen starken Trost haben, die wir unsere Zuflucht dazu genommen haben, festzuhalten an der angebotenen Hoffnung.
19 Jesus unser fester Anker
20 Hoherpriester in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedek.
(Alle diese wunderbaren Bibelstellen machen deutlich, dass alle unsere Probleme, Unwäglichkeiten,
in Gott, Jesus und Heiligem Geist Frieden, seinen Frieden möglich machen. )
11,6
Aber ohne Glauben ist's unmöglich, Gott zu gefallen;
denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist
und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt.
Das fast sehr schön zusammen, was das Thema ausmacht.
Gruss
Burgen

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