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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Busse - Umkehr, wohin? - und dann?
von Burgen am 28.10.2017 18:04Der "verlorene " Sohn war pleite, hungrig, ohne angemessene Kleidung, zerknirscht. Ja, er verglich sich sogar mit den Angestellten seines Vaters.
Denn die hatten immer zu essen, eine warme Stube, Gemeinschaft mit ihresgleichen. Er hatte buchstäblich nichts.
Jedoch, bevor er überhaupt um Vergebung bitten konnte wurde er in die Arme genommen und überschüttet mit väterlicher Liebe.
Paulus hatte ein ganz anderes Erlebnis. Jesus selbst stellte sich ihm in den Weg, sodass er zu Boden fiel und drei Tage nichts sehen konnte.
Die drei hat auch Bedeutung. Bezeichnend ist, dass er Jesus sogleich als Herr ansprach und sofort gehorsam auf ihn hörte.
Das empfinde ich als eine radikale Bekehrungsgeschichte.
Da ist sehr schön zu sehen, dass jeder Mensch anders in eine Begegnung und Beziehung mit Jesus kommt.
Bei Timotheus lesen wir, dass er von seiner Großmutter und Mutter mit Jesus bekannt wurde.
Gruß
Burgen
Re: Busse - Umkehr, wohin? - und dann?
von nobse am 28.10.2017 17:29Liebe Solana,
Wir sollten nicht vergessen, dass der verlorene Sohn sich aus eigenem Antrieb dazu entschlossen hat, zum Vater zurückzukehren:
Das ist die Voraussetzung dafür, dass der Vater ihm vergibt und ihn in seine Arme schliesst.
Herzlichen Gruß,
Nobse
Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?
von Pal am 28.10.2017 14:08Der große Schmerz ist dabei für mich, als Christen, das ich hassenswertes, entgegen meines geistgemäßen Wollens, immer noch tue und damit das sonnige Verhältnis zu meinem Schöpfer trübe.
In diesem Schmerzen des menschlich, schwachen Fleisches, das immer nur gottfeindliches ausheckt, finde ich die Tatsache des "elenden Menschen" als tiefste Traurigkeit meines Erdendaseins. Denn nichts tut so weh, wie das ureigene Unvermögen.
Um mit dieser Problematik klar zu kommen hilft mir nur das Vertrauen in meine Begnadigung. Wodurch dann wieder Licht in den Tunnel gelangt...
Re: Busse - Umkehr, wohin? - und dann?
von pray am 28.10.2017 13:42Liebe burgenm
vielen Dank, dass du das abgeschrieben hast. Genau, Buße ist eine komplette Umkehr, eine Hinwendung zu Gott - iman sieht sein Leben dann anders in Hinsicht auf 'Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Ich finde das ist mehr, als nur sich "zu bessern".
Ohne Buße hat man abgewandt von Gott gelebt, ihm und seinem Wort sozusagen den Rücken gekehrt und nicht drauf geachtet. Und die Buße macht, dass man nun auf Gott, seinen Willen und Wort blickt. Vieles verändert sich dann sofort und manches braucht etwas Zeit.
Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?
von Pal am 28.10.2017 13:03Ja, Solana, so ähnlich denke ich es auch!
Finsternis / Böses / Sünde ist einfach die Abwesenheit von Licht / Gutem / Heiligem / Göttlichen.
Das es so eine Möglichkeit überhaupt gibt - und nicht sofort vernichtet wird - liegt daran, weil es freiwilliger Liebe entspricht, sich an dieser Möglichkeit zu bewähren und sich unter Beweis zu stellen, das ich lieber Jesu Leben auslebe und mein Ego-lust-Dasein verleugne.
Somit dient auch das Gottwidrige immer einem höheren, guten, allerbesten Zweck.
zB =>
Gerade unter dem dunkel, gehässigen Hintergrund der Bosheit seiner Brüder/Frau Potifar konnte das Leben Josefs zur herrlichen Glaubensreife / Liebe gelangen.
Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?
von solana am 28.10.2017 11:31Aber wie steht es nun mit dem Bösen und der Sünde?
Wer "erschafft" sie? Oder ist sie so etwas wie ein "Perpetuum mobile"? - Eine Kraft die einfach aus sich selbst heraus, aus der Abkehr von Gott heraus, ihr böse Eigendynamik hat?
Hallo Pal
Ja, so könnte man es ausdrücken - dass die Bewegung von Gott weg alles "schlecht" werden lässt, auch das, was für sich genommen, eigentlich gar nicht schlecht ist und eigentlich auch gar keine Macht hat, um einen Menschen zu beherrsch und zu versklaven.
Man denke nur an den Reichtum, "den Mammon".
Das ist doch eigentlich ein Segen, wie er im AT so oft heisst, dass Gott reichlich segnete und Reichtum schenkte.
Ohne Gott gebraucht, in der "Entfernung" von Gott, wird er aber zum "Herrn", dem der Reiche dienen muss.
Mt 6,24 Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.
Und dann kann er sogar zu einem unüberwindlichen Hindernis werden für den Eintritt ins Himmelreich , wie die Geschichte vom reichen Jünglingf zeigt.
Das liegt aber nicht daran, dass der Reichtum so böse und schlecht ist und auch nicht daran, dass er eine so grosse Macht besitzt.
Sondern daran, dass zwangsläufig etwas anderes die erste Stelle im Leben einnimmt - wenn Gott nicht die erste Stelle im Leben einnimmt.
Und dass alles, was auf dem ersten Platz im Leben steht, den Menschen "dienstbar" macht. Und das liegt an der Natur des Menschen, nicht an der Natur des "Mammon" oder was immer da steht.
Und nur, wenn Gott auf diesem ersten Platz steht, findet der Mensch in seinem Dienst Freiheit, Freude, Frieden und ein erfülltes Leben.
Und es gilt auch umgekehrt, dass unter Gottes Herrschaft, in seiner Nähe alles "gut" wird - auch das, was uns ansonsten schaden würde:
1Tim 4,4 Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird;
5 denn es wird geheiligt durch das Wort Gottes und Gebet.
Röm 8,28 Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach seinem Ratschluss berufen sind.
Ps 84, 6 Wohl den Menschen, die dich für ihre Stärke halten und von Herzen dir nachwandeln!
7 Wenn sie durchs dürre Tal ziehen, / wird es ihnen zum Quellgrund, und Frühregen hüllt es in Segen.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1
von Burgen am 28.10.2017 11:02Losung
Mit fröhlichem Schall verkündigt dies und lässt es hören, trägt's hinaus bis an die Enden der Erde
und sprecht: Der Herr hat seinen Knecht Jakob erlöst. Jesaja 48,20
Es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker,
und dann wird das Ende kommen. Mt 24,14
Apostelgeschichte 14, 8-18
Hesekiel 8, 1-18
Jakobs Stern ist aufgegangen, stillt das ähnliche Verlangen, bricht den Kopf der alten Schlangen und zerstört der Höllen Reich.
Sehet, was hat Gott gegeben:
seinen Sohn zum ersten Leben. Dieser kann und will uns heben aus dem Leid ins Himmels Freud.
(Paul Gerhardt)
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?
von Burgen am 28.10.2017 10:45
Psalm 104 Vers 4 = Lob des Schöpfers.
Lobe den HERRN, meine Seele!
HERR, mein Gott, du bist sehr groß;
in Hoheit und Pracht bist du gekleidet.
Licht ist dein Kleid, das du anhast.
Du breitest den Himmel aus wie ein Zelt;
du baust deine Gemächer über den Wassern. ...
......
Nachdem Jesus gestorben und auferstanden war, konnten die Menschen sehen,
dass er eine Wirbelsäule hatte, Hände und Füße, essen und trinken könnte,
ja, sogar angefasst werden konnte.
Zum Zeitpunkt der allerersten Begegnung mit Maria war das alles noch nicht möglich,
denn sie traf ihn bevor er wieder bei Gott im Himmel war.
Und das Geschehen entzieht sich unserem Fassungs-und Sichtvermögen.
Denn wenig später lesen wir von Jesu Kommen und Gehen, mit dem er den Jüngern erschien da und dort.
In der Ewigkeit werden wir uns wohl ebenso fortbewegen können, mit einer Wirbelsäule.
Gruß
Burgen
Re: Busse - Umkehr, wohin? - und dann?
von Cleopatra am 28.10.2017 09:52Liebe angel,
was du gestern Abend um 20:09 Uhr geschrieben hast, hat mich wirklich sehr gerührt.
Genau so sehe ich das auch. Das war in deinen bisherigen Beiträgen so nicht zu erkennen, dass eben die Errettung zuerst maßgeblich ist.
Danke, dass du das noch klargestellt hast.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?
von Cleopatra am 28.10.2017 09:46Lieber Nobse,
deine Erklärung bzl Licht und Salz kann ich nicht ganz nachvollziehen. Denn Jesus hat auch nur einmal gesagt, dass er der Weg zum Vater ist oder die Wahrheit ist und es wird auch komplet so angenommen, verstehst du?
Meinem Verständnis nach sind wiedergeborene Christen eben das Licht, weil der heilige Geist in uns leuchtet.
Wenn du aber der Meinung bist, dass wir Lichtwesen sind, dann lasse ich es einfach mal so stehen. Ich selbst sehe es nicht so, aber es ist ja nicht heilsnotwendig.
Wichtig finde ich eben, dass ganz klar ist, dass ein Mensch von neuem geboren werden muss, die Sünden müssen vergeben werden. Dies ist der Weg ins Himmelreich. Denn wenn wir nicht im Buch des Lebens stehen, können wir vor Gott nicht bestehen.
Liebe Burgen, du sprichst den Glauben an. Ja ganz genau. Es ist der Glaube an Jesu Tod und Auferstehung damit unsere Sünden vergeben werden können.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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