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jovetodimama

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Re: Fühle mich unwohl in Kirchen/Gemeinden

von jovetodimama am 17.01.2018 08:24

SMart hat geschrieben: manchmal gehen die Menschen in der Welt geschickter und liebevoller miteinander um, als die Christen, ohne ständige Belehrungen, ohne Besserwisserei.
Ich habe auch, als ich mich vor 20 Jahren nach einem künftigen Ehepartner sehnte, unter anderem auch bei verschiedenen christlichen(!) Partnervermittlungsinstituten meine Augen offengehalten. Doch wer da alles daherkam! Ein Verbrecher, der im Gefängnis "zu Jesus gefunden" hatte, mir niemals irgend etwas hätten bieten können und nicht in der Lage war, den Grund seiner Inhaftierung anzugeben. Einer, der andeutete, mich bei einer "sündigen Vorgeschichte" nicht nehmen zu wollen. Einer, der sich darauf vorbereitete, Pfarrer zu werden, dies aber schlicht deswegen, weil er in einem Umfeld aufgewachsen war, das dies so von ihm erwartete, und der nicht wusste, was eigentlich seine eigenen Wünsche für sein Leben waren. Einer, der in seinem ersten Brief an mich, direkt nach der Adressenvermittlung, mir bereits Vorwürfe machte, die sich wohl eher auf seine vorherigen Erfahrungen hätten beziehen sollen, da er außer den übermittelten Daten rein nichts von mir wusste.
Meinen jetzigen Ehepartner fand ich dann in einer klassischen Tanzschule in München. Er war katholischer Christ, ging auch mit mir in den Gottesdienst und unterhielt sich mit mir über christliche Themen. Er akzeptierte und, wie mir damals schien, bewunderte mein christliches Engagement und verbesserte nichts daran herum. Wir einigten uns vor der Eheschließung darauf, unsere künftigen Kinder evangelisch taufen zu lassen, und am Anfang unserer Ehe arbeitete er sogar selbst ein wenig in der evangelischen Kirche mit.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.01.2018 08:26.

Cleopatra
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Re: Auch hier soll das Kreuz weg...

von Cleopatra am 17.01.2018 07:54

Ach so, ein kleiner "Einwurf" bevor Burgen antwortet: Heute las ich, dass in einigen Ländern - vor allem in den Schulen - aus Rücksicht auf Anders- und Ungläubige bei der Zeitrechnung nicht mehr gesagt werden soll: vor oder nach Christus. Man hat ein Ersatzwort gefunden, das ich aber vergessen habe.

Das ist eine schlimme Entwicklung, die wir hier durchmachen, gerade eben auch, weil der Islam hier ja immer mehr und mehr vertreten und öffentilch toleriert wird, während man sich über das Christentum lächerlich machen kann.

An Weihnachten gab es eine Muslimin, die sich beschwert hat, dass in einer Schule Weihnachtsgottesdienst gefeiert wurde.
Daraufhin wurde der auf einen Nachmittag verlegt.

Man bedenke mal diese Entwicklung,

andersrum würde das mit dem Christentum sicher nicht so durchgeboxt, im Gegenteil, wieviele Geschwister werden verfolgt.

Jesus sagte damals, dass wir kein Lotta-Leben haben werden, wenn wir ihm nachfolgen. Aber es ist wichtig,n dass wir beten beten und nochmals beten. Einmal für die, die bereits verfolgt werden um seines Namens Willen und auch für unser Land- das Gott es beschützt.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
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Re: Fühle mich unwohl in Kirchen/Gemeinden

von Cleopatra am 17.01.2018 07:50

Pauschal würde ich auch nicht sagen, keinen Kontakt mit Nicht-Gläubigen zu haben. Das hat wohl hier auch niemand gemeint.
Ja, bei den Spöttern ist es anders.

Gott hat uns schließlich auch in diese Welt gesetzt, damit wir hier ein Licht und Salz sind.

Aber der Kontakt auch mit Christen ist sehr wichtig, um eben selbst noch thematisch mehr mit der Bibel zusammenzuleben.

Für mich ist es etwas schwer, da mitzureden, da ich in einer Gegend wohne, in der eben auch viele verschiedene Gemeinden sind.
Ich kenne auch eine Gemeinde, die sich eben auch nur Sonntag Nachmittags trifft.

Andererorts gibt es dieses gite Angebot leider nicht, das lese ich gerade hier im Forum ja immerwieder.

Ich denke, ja, so wie immer, aber trottzdem ernst gemeint ist Gebet eben das Wichtigste.

Und dann solllte man sich eben fragen, was man von einer Kirche erwartet.
Nur die Atmosphäre? Den Input?
Das wichtigste ist ja die Lehre. Und wenn einem etwas fehlt, dann legt Gott es vielleicht gerade dieser Person aufs Herz, damit diese Person diese Aufgabe, dieses Thema anfasst und aufnimmt.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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SMart
Gelöschter Benutzer

Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)

von SMart am 17.01.2018 04:15

Ich bete jeden Tag... 

Ich bete jeden Tag,
weil ich den Vater mag,
er gnädig zu mir ist.
Das tut ein guter Christ.

Weil Gott den Tag mir schenkt,
mein Leben freundlich lenkt,
ist Danken mein Gebet,
wie's in der Bibel steht.

Laut schreie ich und wild,
wenn seine Zucht mir gilt.
Auch Klage ist Gebet,
bis sanft die Güte weht.



Ich verstehe Gott nicht, wenn... 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Fühle mich unwohl in Kirchen/Gemeinden

von geli am 16.01.2018 20:59

Man kann es so sehen oder auch anders... Ich habe fast nur Kontakte, die eigentlich nicht gläubig sind - das finde ich deshalb nicht schlimm, weil ich somit die Chance habe, das Evangelium unter die "Leute" zu bringen. Wenn ich mich nur mit "Gläubigen" abgebe, dann bleibt das Evangelium immer nur "drinnen" bei denen, die es ja sowieso schon haben.
So freue ich mich eigentlich eher über Kontakte mit Leuten, die Kirche und Gemeinde fernstehen - das sind dann oft Gottes Gelegenheiten...

Da hast du recht. Denn manchmal gehen die Menschen in der Welt geschickter und liebevoller miteinander um, als die Christen, ohne ständige Belehrungen, ohne Besserwisserei.

Das ist leider auch wahr - ich hab einmal in einem alten Bauernhaus gelebt, da waren 3 von 4 Wohnungen von Christen bewohnt. 13 Kinder gehörten dazu - was auch durchaus schöne Begebenheiten mit sich brachte. Aber dennoch würde ich sagen: Das war - eben in punkto "Belehrungen, Besserwisserei" auch eine sehr schwierige und anstrengende Zeit.
Nun lebe ich schon lange wieder mit Nichtchristen zusammen - ich muss leider sagen: Es ist viel einfacher und entspannter...

LG, geli

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SMart
Gelöschter Benutzer

Re: Fühle mich unwohl in Kirchen/Gemeinden

von SMart am 16.01.2018 20:39

Da hast du recht. Denn manchmal gehen die Menschen in der Welt geschickter und liebevoller miteinander um, als die Christen, ohne ständige Belehrungen, ohne Besserwisserei.
Christen stören sich oft am Splitter des anderen, den die Weltlichen übersehen.


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jovetodimama

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Re: Fühle mich unwohl in Kirchen/Gemeinden

von jovetodimama am 16.01.2018 20:18

Ich finde, es gibt keine schönere Gemeinschaft als mit Kindern Gottes unterwegs zu sein.
Auch hier hast Du wieder recht.
Aber ich bin manchmal bestürzt, wie wenig die Menschen in der Kirche "Kinder Gottes" sind bzw. sich so benehmen. Das ist es wohl auch, was VerlorenesSchaf meint, wenn sie schreibt, dass die Atmosphäre kaputtgeht, wenn die Leute in der Kirche gar nicht mitsingen und das Vaterunser nicht können.

Es wäre insgesamt ebenso naiv, zu anzunehmen, man müsste nur in eine Kirche gehen, um dort sofort auf einen Haufen von "Kindern Gottes" zu treffen, wie es naiv wäre anzunehmen, es würde sich nicht lohnen, in weltlichen Kontexten nach Freunden zu suchen, weil man da sowieso nur auf "Weltmenschen" treffen würde, die den Glauben verspotten.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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jovetodimama

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Re: Fühle mich unwohl in Kirchen/Gemeinden

von jovetodimama am 16.01.2018 20:10

Aber mit weltlichen Freunden käme ich nicht so richtig zurecht.
Das geht und ging mir nicht andes.
Jedoch machte ich die positive Erfahrung, dass ich durchaus auch anderswo als in der Gemeinde andere Christen kennenlernte. Wenn Christen sich nicht in ihren Gemeinden einigeln und wenn nicht zu Hause, nurmehr dort zu finden sind, dann trifft man sie logischerweise auch in ganz weltlichen Zusammenhängen. Es ist auch immer wieder erstaunlich, wie tief manche Menschen nachdenken und welchen Gottglauben Menschen haben, die in keiner Kirche zu finden sind.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Auch hier soll das Kreuz weg...

von Burgen am 16.01.2018 19:46

@pray, das ist ja eine schlimme Entwicklung ...

Nichts hat die Welt dermassen nachhaltig geprägt wie Jesus Christus.

Ich hörte auch mal in einer Dokumentation, dass die Schulbücher im Nahen Osten , neben Israel, umgeändert werden sollen.

Ja, die Wahrheit wird wohl immer mehr verdreht und es wird schwieriger, Orientierung zu bekommen.

Da ist es gut, dass wir die Bibel haben und der Heilige Geist wird uns helfen ...

Aber
wir können vielleicht echter darauf hoffen und uns auf die Entrückung vorbereiten.
Das ist im Moment noch das wichtigste  Ereignis. 

Gruss
Burgen

 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Auch hier soll das Kreuz weg...

von Burgen am 16.01.2018 19:37

@ Birgit, da musste ich gleich nachlesen, wo ich den Satz schrieb ... 

Es kommt irgendwie so rüber in der Sendung: Kirche in Bayern.
Die Beiträge hinterlassen den Eindruck, dass die Menschen dort, wie vielleicht noch im Schwabenlande,
nicht ganz so dem kirchlichen, oder glaubensmässigen Gedankengut abgeneigt sind.

Es erscheint mir ein besserer Zusammenhalt der Menschen im positiven Sinne zu sein als woanders.

Aber das ist halt nur so von aussen die Betrachtungsweise.  Besonders fiel mir das auf seit der letzten 2 Jahre. 

Gruss
Burgen


 

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